Wort davor: Hebauf
Hebe
Hebe (I)
Erklärung:
Grundbedeutung Anhalt, Stütze, dann Empor- oder Aufheben.
Hebe (II)
Erklärung:
Archenbau zur Abwehr des Wassers.
Hebe (III)
Erklärung:
Stauhöhe bei Mühlen.
- Belegtext:
quod per subscriptos testes ... examinata est et discussa altitudo sive exaltacio que vulgariter hebe appellatur molendinorum duorum
Datierung: 1270
Fundstelle: MühlhsnUB. 83
- Belegtext:
zu mercken, als die hebe an der müln geringer worden vnd auch kein sicherphale dabey was
Datierung: 1504
Fundstelle: ErfurtWasserO. 117
Hebe (IV)
Erklärung:
das Aufheben des Stabes als Zeichen des Beginns einer gerichtlichen Handlung und diese Handlung selbst.
- Belegtext:
dat men die schouwe tot drien steden heffen sal: te weten, tot Scherluyner-sloot ... die ander heve sal men doen van da tot in den Elshout toe
Datierung: 1483
Fundstelle: Beekman,DijkR. I 810
Hebe (V)
Erklärung:
Erhebung von Leistungen und diese Leistungen selbst.
Hebe (V 1)
Erklärung:
von einem Gute: Nutzung.
- Belegtext:
komet eyn ander man unde seget, dat sulve erflyke gud sy siin olde erve ... unde sy sin man gued und hebbe des heven unde warend, kan hey dat wisen as recht is, he geit vore
Datierung: 1300
Fundstelle: DortmStat. 117
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- Belegtext:
in heve unde in bore jaer unde dach
Datierung: um 1300
Fundstelle: DortmStat. 109
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- Datierung: 1355
Fundstelle: DortmStat. 91
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Hebe (V 2)
- Belegtext:
zuo wissen das man unsrem gotzhus von einem yeden bergwerkh, so in unserem tall liygt pflichtig schuldig ist zethuond und zuogeben noch lut der alten lehenbriefft ... den zehenden erczkübell die erschecz
und die hebina. das ist um den samstag ... all gesellen ... die muesden allsamen am samstag vor mitag in berg varen und do 8 stunden arbeiten das uss dem berg fueren und dem bergvogt úberanttworten
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: ZGO.2 2 (1887) 448
Hebe (V 3)
Erklärung:
Drescherlohn.
Wort danach: Hebebett
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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