Wort davor: Hauptbreite
Hauptbrief
Erklärung:
Urkunde über einen Rechtsvorgang.
Hauptbrief (I)
Erklärung:
Originalurkunde im Unterschied zu Abschrift.
- Belegtext:
der haupt brief, davon dise abschrift gemacht worden, liegt in Sagrar verwahrt
Datierung: 1371
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. V 26
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alzo das dy konigynne in Denemarken unsirm vidimus nicht wil gelowbin, de besegelt sint mit der prelaten segil; ... des sullin dy von Thorun dy howptbrive brengin vor unsirm herren
den homeyster, bittende, das her uns brive gebe undir synem ingesegyl undir eynir offenbaren hant geschrebin
Datierung: 1389
Fundstelle: HanseRez. III 447
- Belegtext:
so si ... sich mit den selben houppbriefe, so wir gesechen hein besigelt ... verbunden hand, dz der frid und verbuntneschi mit unserm ratte ... beschen ist
Datierung: 1393
Fundstelle: SaanenLschStat. 19
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
ouch sal Grunewald den hewpt brif uber 13 tage vor gehegter bang brengen
Datierung: 1410
Fundstelle: GörlitzHofGB. 11
- Belegtext:
wy leten desse vorgherorenden priuliegia exempleren vnd utscryuen vnd makeden ze louen vast vormyddelst vnsen breuen vnd inghezeghelen, also dat die zuluen priuilegia louen deden ... in allen zaken des
vorghenomenden munsters lyke den houetbreuen
Datierung: 1432
Fundstelle: Neuenkamp 58
- Belegtext:
der selben hoptbrieffe geloplich vidimus und abgeschrifft
Datierung: 1436
Fundstelle: ToggenburgArch. 23
- Belegtext:
liessen in darbei horen ettlich brieffe darzu dienende, die in auss dem briefbuch also gelesen wurden ... auch liess man in zu versteen geben, ob sie die haubtbrieff horen wolten,
wie wol die alssbald nit vorhanden weren, ydoch so wolt man die suchen
Datierung: 1440
Fundstelle: NürnbChr. III 371
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- in Google Books
- Belegtext:
wir ... apt des stifftes Fulde, bekennen an dieszeme brieffe, daz wir den rechten vorsigelten houbtbrieff gantze unde unvorletziget gesehen und gelesen han
Datierung: 1455
Fundstelle: ArnstadtUB. 136
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- Belegtext:
also das instrument all die krafft und macht hab alz der hauptbrief
Datierung: 1463
Fundstelle: MittSalzbLk. 15, 2 (1875) 22
- Belegtext:
sol sich des darumb uf Thavas ein besigelter hoptbrief ufrichten und alda behalten, doch soll ein yetlich gericht darvon ein copy nemen
Datierung: 1469
Fundstelle: GraubdnRQ. II 97
- Belegtext:
den haupbrief haben die von Dubiken zu trewer hande geben zu behalten den fursichtigen Gerg Woysen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BudweisUB. 150
- Belegtext:
nach luthe der ingeslossen copien des houbtbryffes
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: MagdebSchSpr.(Friese) 567
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- Belegtext:
sollen die in das lantgerichtsbuch ... registrirt ... und alsdann derselben parthey ir originalia und haubtbriff wider geantwort werden
Datierung: 1503
Fundstelle: BambLGRef. [8]
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
so es auch ein vndersatzter richter were, moecht der beclagt ... bitten, das er inn den hauptbrieff des gewalts seins gerichtzwangks sehen und lesen ließ, vnn begeren ym douon ein copy
Datierung: 1523
Fundstelle: Köbel,GO. 30
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- in DRQEdit
- Belegtext:
lut der artickel us disem gemeltem houptbriefe von wort ze wort abgeschriben also
Datierung: 1527
Fundstelle: SGallenOffn. II 333
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
disem privilegium sol uberal, ... jnmassen als ob alle ... hauptbrief oder originalia der bestimmten frihaiten ... furgelegt würden, völliger glaub gegeben werden
Datierung: 1529
Fundstelle: Bischoff,ÖStR. 101
- Belegtext:
das man die lade mitsampt den heubtbriffen, sylberne geschyr und vil andere ornament der kyrchen dem closter predigersordens von unserntwegen [das heißt des Rates]
zugehorigk, zu trawen handen zu bewaren hat angenomen
Datierung: 1537
Fundstelle: FreibergUB. I 368
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
hebbe se ok an der copien yn beiden siden ... itzunder ein benogen, dewil de hovetbreff villichte nicht tor stede
Datierung: 1560
Fundstelle: HolstVierstUrt. 254
- Belegtext:
dass der stadt privilegia sollen lateinisch und deutsch abgeschrieben werden, dass man die haubtbrieffe nicht darff ruehren
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: ZWestpreuß. 42 (1900) 173
- Belegtext:
hufvudbreeff
Fundstelle: Dahlgren 384
Hauptbrief (II)
Erklärung:
allgemein: Urkunde verschiedener Art.
Hauptbrief (II 1)
Erklärung:
Schuldurkunde.
- Belegtext:
wenne ouch wir der deheinem ... ires guotes bezallent ... und die houptbriefe von inen erlidigont und erloesent
Datierung: 1373
Fundstelle: BaselUB. IV 349
- Belegtext:
wer auch, daz yemant ... sich wider dise teyding und sach seczten und dabey nicht bleiben wolten ... dieselben ... süllen auch dann ir schulde, hawbtgüt, gesüch und allen schaden bezaln nach awzweisung
der hawbt brief oder der rechenbrief
Datierung: 1385
Fundstelle: NürnbChr. I 118
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- in Google Books
- Belegtext:
daz ... die ... zweye hundert guldin ... mir ... zu miner schult zugerechent sin vnd ich ... gerede ... für H. von E. daz er in ... nehsten virtheil jars ... sal wider geben ... den vorgenanten sin heuptbriff den er hat vmb die vorgenanten 200 guldin
Datierung: 1398
Fundstelle: Eberstein2 I 87
- Belegtext:
[sie] hebben geclaget T.R. kindern ... vmme 400 guldin ... dy sy vor on gelouet hebben, also dy houetbriff utwiset
Datierung: 1417
Fundstelle: HalleSchB. II 131
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
betald hadden, dar uns denne unse hovetbreff, den wij in Hungeren darupp besegelt hadden ... scholde wedder werden
Datierung: 1429
Fundstelle: Carlie,MndDänKzl. 146
- Belegtext:
der schuldner mag begern, das ... der haubtbrief vernichtet werde
Datierung: 1528
Fundstelle: ZeigerLRb. 321
- Belegtext:
ehrliche und vermögliche leut oftermaln darumb, weil ihnen ihre zinß und gülten von dem schuldner hinderhalten worden, ihre hauptbrief fail tun und gemeinlich umb halbes gelt oder noch ringer verkaufen
Datierung: 1650
Fundstelle: Gothein,Colloqu. 58
Hauptbrief (II 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
mitunter zugleich Verpfändungsurkunde.
- Belegtext:
als die gerichte und stüre ze Gersowe unser phant ist gewesen von der herschaft von Oesterrich nach sage unser houbtbriefe
Datierung: 1390
Fundstelle: Geschfrd. der 5 Orte 19 (1863) 80
- Belegtext:
denselben brief und güter versecz ich verrer ... aus meiner nucz vnd gwer in die sein umb 200 pfund w.ph. nach lawt des vorben. hawbptbriefs sag
Datierung: 1402
Fundstelle: ZRG. 12 (1876) 42
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
das sy die höfe von dem Gerhart mit drewhundert guldin ... wider abgelöset ... habent und in aber der selb G. den haubtbrief, der da lautet als ain chauffbrief, nicht wider geben hat
Datierung: 1411
Region/Autor/Textsorte:
Brixen
Fundstelle: NeustiftUB. 467
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
hebben ... den hovetbref, de de sprekt uppe ... vif unde twintich rinsche guldene ... myd den willenbreve
Datierung: 1431
Fundstelle: OstfriesUB. I 370
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wir ... gereden und globen ... den borgen iren heuptbrieff, dorynne die uns vor geltscholt globit habin von sampth, oberczuantworten und sie gantcz ledig und loss zculossin
Datierung: 1454
Fundstelle: SchlesLehnsUrk. I 204
- Belegtext:
biss dass dem benanten ... der hoptbrieff umb die hundert gulden gelts ... und alle andere ... schulden ... bezahlt werden
Datierung: 1484
Fundstelle: FürstenbUB. IV 29
- Belegtext:
desgleichen auch vmb viertzig gulden gült lut ains haubbrief darumb Brackenheim verschriben vnd vnderpfandt
Datierung: 1526
Region/Autor/Textsorte:
Stuttgart
Fundstelle: SchrBodensee 8 (1877) 62
- Belegtext:
das men sal schriben dem kouffmanne czu Bruegke, ab si die houbtbriiffe van demselben gelde bii en haben
Fundstelle: HanseRez.2 I 74
Hauptbrief (II 2)
Erklärung:
Urkunde über Grundstücksveräußerung.
- Belegtext:
harinne beschlossen dem gotzhus sine fryheit, sine koufbrief mit anderen iren houptbriefen in voller kraft ewenklich tze beliben
Datierung: 1271?
Fundstelle: FRBern. II 772
- Belegtext:
wy ... bewyllen ... de besittynge vnde brukynge der beyden see, de dar heft de ... kerke gekoft myt redeme gelde betalet na vtlude enes houetbrefes
Datierung: 1341
Fundstelle: MecklUB. IX nr. 6137
- Belegtext:
alle die rechtung und zuogehoerd des hoves nach wisung und sag des houbtbriefes, den wir untzher darumb inne gehebt hant
Datierung: 1379
Fundstelle: BadenArgUrk. I 117 (nr. 150)
- Belegtext:
so moghen unde scholen desse vorbenomeden vicariese myt kraft desses breves breeken unde besitten des vorscrevenen dorpes unde gudes na allem inholde der beseghelden hovedbreve
Datierung: 1419
Fundstelle: LübUB. IV 183
- Belegtext:
die selbien acker alle darczu gefryet unde geeynet sint nach ußwisunge der houbtbrieffe, die daroebir gegebin sint
Datierung: 1431
Fundstelle: JenaUB. II 94
- Belegtext:
das ... von Gorenczk das sloß Welyn mit syen zcugehorungen vor 1700 rynnische gulden ynne habin sal noch innehalt des houbtbriffes daruber gegeben
Datierung: 1432
Fundstelle: BrüxStB. 98
- Belegtext:
umbe eynen kawf der gutter S. unde K. in sulcher forme und weyse, das denne der howptbrief das wol ausweyset
Datierung: 1432
Fundstelle: NeuzelleUB. 76
- Belegtext:
hebbe eme darupp ... overgeantwort den hovetbreff, den my Heydenrijk ... uppe den koepp hoves und kotstede [übergeben hat]
Datierung: 1441
Fundstelle: DOrdenUB. II 435
- Belegtext:
weret sake, dat de gnante ersame radt ... von myk ... wedderkopen ... worde, so de macht tho on steyth na lude des hovetbriffes der ane gegheven
Datierung: 1478
Fundstelle: BergeUB. 287
- Belegtext:
[wir haben dem Kloster das Feld H. verkauft] wye es ausgemarckt vnd verstaint ist nach antzaige des hawptbriefs darüber
Datierung: 1511
Fundstelle: MBoica XVII 451
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- in Google Books
- Belegtext:
item ein wüer auch zue E. ... gehört zu dem pfarrer zu Lietschauw und kompt her von dem geschlecht der herrn von P., wie den der recht haubtbrief anzaiget
Datierung: 1599
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 1064
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hauptbrief (II 3)
Erklärung:
wie Meierbrief.
Hauptbrief (II 4)
Erklärung:
Stadtrechts-, Zunftbriefe, Privileg.
- Belegtext:
welk man unse gilde winnen wolde, de scholde des rades unde der wercken willen hebben na inholde unses hovetbreves
Datierung: 1446
Fundstelle: HildeshUB. IV 534
- Belegtext:
daß uns die edlen ... unsers ... hertzogthumbs Crain den haupt- und bestättbrief jhrer freyheiten, gnaden und handvest ... fürbrachten
Fundstelle: KrainLHdf. 1598 Bl. 16v
- Belegtext:
kayser Carl V. hat diese freyheiten des ertz-hauses ... Oesterreich ... mit einem haupt- und freyheits-brieffe zu befestigen vermeindt
Datierung: 1666
Fundstelle: SalzbChr. 86
- Belegtext:
Christof von G. ... hat der beckenzeche aine newe confirmacion und privilegia gegeben ihres handwergs ordnung meher dann sie zuvor in ihrem alten haubtbriefe habe
Fundstelle: Jelinek 353
- Belegtext:
anno 1575 hebben de soss wendeschen stede endrechtlich beslaten, dat se by ehrem hovetbrefe bliven willen, welker anno 27 in den pingesten ist upgerichtet
Fundstelle: LünebZftU. 207
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Hauptbrief (II 5)
Erklärung:
Friedensurkunde.
- Belegtext:
als denne die heubtbriffe obir den freden ußwisen
Datierung: 1432
Fundstelle: BrüxStB. 100
Hauptbrief (III)
Erklärung:
Haupturkunde, im Unterschied zu Beibrief (II).
- Belegtext:
welckere ... in nenen dingen tho schaden kamen, tho hynder effte tho vorvange wesen deme ersten ewigen kope unde deme rechten hovetbreffe nicht schaden
Datierung: 1481
Fundstelle: SchleswHUSamml. III 1 S. 121
[weitere Angaben: hierher?]
- Datierung: 1781
Fundstelle: Scherz-Oberlin 621
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- in Google Books
Wort danach: Hauptbrüchte
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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