Wort davor: hanasterius
Hand
vgl.
abhauen (IV),
abschlagen (I 1 c beta),
anlegen (I 10),
aufheben (B I 5),
auftun (I 1),
diebig,
1drei (I 3),
einschlagen (III),
fertigen (B I 1),
führen (I 5),
hastig.
- Datierung: 1741
Fundstelle: Frisch I 408ff.
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- in Google Books
- Datierung: 1758
Fundstelle: Haltaus 790ff.
- Datierung: 1760
Fundstelle: Hellfeld III 1809ff.
- Fundstelle: Berghaus I 641ff.
- Fundstelle: Bosw.-Toller 507
Faksimile (TIFF)
- digitalisiert vom Germanic Lexicon Project
- Fundstelle: deBo 403f.
- Fundstelle: Doornkaat-Koolman II 29f.
- Fundstelle: DWB. IV 2 Sp. 324ff.
- Fundstelle: Friedensburg,SymbMünz. 189ff.
- Fundstelle: Grein,Sprsch. 299f.
- Fundstelle: GrRA.4 II Reg. 701
- Fundstelle: Gutzeit,Livl. I 482f.
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- in Google Books
- Fundstelle: Kluge11 297
- Fundstelle: Lexer I 1170ff.
- Fundstelle: Liebermann,Gl. 490f.
- Fundstelle: Liebermann,WB. 110
- Fundstelle: LuxembWB. 162
- Fundstelle: MnlWB. III 86ff.
- Fundstelle: OSächsWB. I 471f.
- Fundstelle: Richthofen,WB. 823ff.
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- in Google Books
- Fundstelle: Schiller-Lübben II 190ff.
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- Fundstelle: SchleswHWB. II 599ff.
- Fundstelle: Schmeller2 I 1120ff.
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Fundstelle: SchwäbWB. III 1096ff.
- Fundstelle: SchweizId. II 1378ff.
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Fundstelle: Stallaert I 554f.
- Fundstelle: TrübnerWB. III 309ff.
- Fundstelle: v.Amira,Erl. II 1
- Fundstelle: v.Amira,Erl. II 365
- Fundstelle: v.Künßberg,RechtlVk. 185
- Fundstelle: Woeste,WestfWb. 91
Hand (A)
Erklärung:
die Hand des lebenden Menschen, im eigentlichen Sinne und übertragen.
Hand (A I)
Erklärung:
als Körperglied überhaupt.
Hand (A I 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
mit opffere tuon si [die Verwandten des minderjährigen Novizen] die selbin bete und bewindin des kindis hant in dem altirtuche und opfrin alsô
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: HohenfurtBened. 267
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- digitalisiert im Rahmen von "DigiZeitschriften"
- Belegtext:
[sie haben] mayden entweret, die er und sein helffere an den henden fuerten
Datierung: 1423
Fundstelle: AugsbChr. II 131 Anm. 4
- Belegtext:
das iner ime alle jare einen budel und nun heller darin brengen sal in sinen henden hinder sime rucke czu geczugnisse
Datierung: 1444
Fundstelle: MainzKämmW. 179
- Belegtext:
wie weit einer von seinem lande die gemeine market verthätigen könne? soweit einer mit seiner rechten hand unter dem linken beine her mit einem langen pflugeisen werfen kann
Datierung: 1697
Region/Autor/Textsorte:
Westfalen
Fundstelle: GrW. III 105
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daß ... der gerichtschöff dem [Einzuweisenden] ... den schluessel zustelle, einen aus der thuer schwell geschnittenen spahn in die hand gebe
Datierung: 1755
Fundstelle: MainzLR. 100
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alle lyudum ... the duren ande mughen an hiera honda reppa
Fundstelle: Richth. 308
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- Belegtext:
waerso rechteren overhorighe handen roven wyllith, van des songhes wegen, soe nemense sunte Ludgers faene in de hand, en weso daer teghens vecht, dat sy tweboete en twefrethe
Fundstelle: Richth. 359
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Hand (A I 2)
Erklärung:
die beim Jüngsten Gericht spricht.
- Belegtext:
dar scal hant sprehhan, houpit vekkan, allero lido welîh unzi in den luzîgun vinger, waz er unter mannun mordes kifrumita
Datierung: 9. Jh.
Fundstelle: Musp. 14
Hand (A I 3)
Erklärung:
als Objekt eines Angriffs.
- Belegtext:
gif monnes eage him mon ófæslea oððe his hand oððe his fot, ðær gæð gelic bot to eallum
Datierung: 9. Jh.
Fundstelle: Liebermann,AgsG. I 86
- Belegtext:
were, dat yemant den anderen berovede enes oghen, der nese, ener hant, enes votes, de scholde dat beteren myt 10 marken
Datierung: 1406
Fundstelle: BremUB. IV 447
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- digitalisiert von der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
- Belegtext:
dat my Henneken erbenomed de sulue H. Decker myne hand affgehowen hefft
Datierung: 1417
Fundstelle: LübUB. V 693
- Belegtext:
so claghede he lame knoken up E.A. to Yever, als ene lame hant unde ene grote wunden yn dat hovet
Datierung: 1483
Fundstelle: OstfriesUB. II 195
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wer dem andern verdachtlich ein hand oder glid abhauwt, dieselb buoß soll zu einem schultheusen vnd rath stan
Fundstelle: RheinfeldenStR.(1530) 226
- Belegtext:
wundet einer den andern in eine hand edder angesichte, so dat die wunde nicht bedecket wert, mot der herschop 5 mark pundes broke geven und dem vorwundeten 6 punt vorbote
Datierung: 1538
Fundstelle: RügenLR.(Cleist) 4
- Belegtext:
war das ainer ein schlueg vor preis in die hant, so ist er um 5 tal (pfennig) ... ze wandl
Datierung: 1555
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. IX 22
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wo soelche vorlembde oder wunde an ... des mannes gemechte, henden oder fuessen geschehe, so ist des beklagten busse ein halb wehrgelt
Datierung: 1561
Fundstelle: Rotschitz Bl. 90
- Belegtext:
hwasoe dolghet werth truch erm, ... truch foeth and truch handa
Fundstelle: Richth. 448
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- Fundstelle: Richthofen,WB. 824
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- in Google Books
Hand (A II)
Erklärung:
zur Orientierung in der Außenwelt.
Hand (A II 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
de bodele unde hengere scullen des vures unde des isernes plegen to der luchteren hand des richteres up eneme trendelleke
Datierung: 1312
Fundstelle: Keutgen,Urk. 446
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- Belegtext:
[Beschreibung der Lage eines Grundstücks] ligghen uppe der vorderen hant by deme weghe, als men geytt van Emeden tho Herseweghe
Datierung: 1486
Fundstelle: OstfriesUB. II 229
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
sie wohnen auff der anderen seiden der Parnauw, das ist auf der gerechten handt
Datierung: 1554
Fundstelle: TrübnerWB. III 313
- Belegtext:
was herenhalb auf die rechte hand ligt, alles bis hinnen an des Achtalers peuntl
Datierung: 1618
Fundstelle: Strnadt,Grenzbeschr. 410
- Belegtext:
das ober guet von der staigen oben herab uff der rechten hand
Fundstelle: SchwäbWB. III 1100
- Fundstelle: DWB. IV 2 Sp. 338
Hand (A II 2)
Erklärung:
Sitz- und Rangordnung.
- Belegtext:
der [Kurfürst] von Kollin sal ... sitzin zuo der rechtin hant des kaisirs
Datierung: um 1360
Fundstelle: GoldBulle 120
Textarchiv: GoldBulle 120
- Belegtext:
daz die kurfursten ... ir stede zuo der rechtin und linketen hant unvirwandelt haltin
Datierung: um 1360
Fundstelle: GoldBulle 122
Textarchiv: GoldBulle 122
- Belegtext:
dieselben güter söllent setzen siben frygstulsässen ze der gerechten hand des richters
Datierung: 1431
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. I 24
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
da fragede we ehme dat holtinnk scholde helpen besetten da wart geurdeilt, de greue von Sch. von der rechten handt vnnd de comptur to W. em tor luchteren handt
Datierung: 1506
Fundstelle: Freudenstein,WaldSchaumburg 78
- Belegtext:
sollen zu vnserer gerechten hand die prelaten, auch grauen, herrn ... nach ordnung gesetzt werden
Datierung: 1525
Fundstelle: AmbergKzlO. 20
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
vorige herren canzler [sind] ... in landes zusammenkunften dem k. ambte zur lincken hand ... geseßen
Datierung: 1640
Fundstelle: CDSiles. 27 S. 268
- Belegtext:
darff kein junger keinem gesellen vor- oder auff die rechte hand gehen [im lateinischen Text: locus superior veterano competit, neque impune junior ad dexteram ipsius iverit]
Datierung: 1690
Fundstelle: Beier,HdwGesell. 17
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
de mann baben hand hieß auf Fehmarn der 3. der Dorfgeschworenen, weil er zur Rechten des Worthalters (1. Dorfgeschworenen) auf dem Dingstein saß; er hatte ihn in Behinderungsfällen zu vertreten
Fundstelle: SchleswHWB. II 602
Hand (A III)
Erklärung:
als Maß und Art.
Hand (A III 1)
Erklärung:
Längen- und Raummaß.
Hand (A III 2)
Erklärung:
Art (und Weise).
Hand (A III 2 a)
Erklärung:
von Personen.
- Belegtext:
claget ein unser burgere über den rath oder uber die gemeine herren oder ander hante lute, daz man gewalt oder unreht an ume tuo
Datierung: 1300
Fundstelle: NMittThürSächs. 3, 1 (1836) 60
- Belegtext:
es sint vier hand lüt: aigen lüt sant Benedicten, item sant Johanns lüt von Lunbach, item vnser frowen lüt von Dornhain, item sant Pelayen lüt
Datierung: 1417
Region/Autor/Textsorte:
Schwarzwald
Fundstelle: GrW. I 376
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- Belegtext:
zu Schefferßheim sint zweyer hande [zweierlei] lutte, do sint eyner hande dy heissen Murbach lutte, die horen gen Murbach; und die andren gehoren gen Hohenburg
an das closter s. Odilien, und heissen s. Odilien von Hohenburg lutte
Fundstelle: Hanauer,Constd'Alsace 239
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- in Google Books
Hand (A III 2 b)
Erklärung:
von Sachen.
Hand (A III 2 c)
Erklärung:
von menschlichen Zuständen und Tätigkeit.
Hand (A IV)
Erklärung:
als Bezeichnung für den ganzen Menschen.
Hand (A IV 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
gif mon ... geyppe eofot, and his eft geswican wille, gestœle on rythran hand
Datierung: 9. Jh.
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 62
- Belegtext:
solt ich den pfaffen râten an den triuwen mên, so spraeche ir hant den armen zuo: sê daz ist dîn
Datierung: 1190/1230
Fundstelle: WaltherVogelw. (Paul) 79, 66
- Belegtext:
was guet do har sammenthafft gelegen ist, dz man do von sol einen fal geben, wenn die hant stirbet die es treit
Datierung: 1354
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 22
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- Belegtext:
of die hande verstorven bynnen oere tocht
Datierung: 1361
Fundstelle: KalkarRatsarch.
- Belegtext:
wenne die hant stirbet, die die gancze huobe treit
Datierung: 1382
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 74
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- Belegtext:
im [dem Bürgen] sagt daz recht, daz in ainer loesen mus ... hintz der hant, dahin er in versetzzt hat
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: RegensbStat. 36
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
als vake als dar ave eyne hand versterft
Datierung: 1407
Fundstelle: Müller,Güterwesen 395
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
die verstorven hande van kurmodige guedern ind tynssguedern
Datierung: 1426
Fundstelle: SPantaleonUrb. 341
- Belegtext:
ein arme vol houwes git iedie hant 1 (pfennig) ze zolle
Datierung: 1442
Fundstelle: Eheberg,StraßbVG. 120
- Belegtext:
soll jetliche verstorben hand bynnen 8 dagen darna geven eynem schulten ... ein Essensche mark
Datierung: 1479
Fundstelle: Wigand,Denkw. 275
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- Belegtext:
su sollent ... iren rechten lon heischen und nemen und nit me von eim fuder von jeder hant 4 (pfennig)
Datierung: 1498
Fundstelle: SchlettstStR. 1019
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- Belegtext:
wenn ein hand abgat und stirbt
Datierung: 1500
Fundstelle: WürtLändlRQ. II 385
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wenn an einem hoffsgute die hand verstorven
Datierung: 1569
Fundstelle: Rive,Bauerng. 469
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
ein ufgab, wer die begert, dess giebt eine handt 3 heller dem gericht
Datierung: 1590
Fundstelle: ArchHessG.2 3 (1904) 140
- Belegtext:
[sie] dienden sîner hende gar
Fundstelle: J.Grimm,KlSchr. III 266
- Belegtext:
fallath ther thre ieftha fiuwer, min ieftha mar sa hiara is, enne mon, and tha honda alle se blat
Fundstelle: Richth. 118
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Hand (A IV 2)
Erklärung:
insbesondere ärgere, bessere, böse, gute Hand und ähnliches zur Bezeichnung des Standes.
- Belegtext:
gewinnent si kint, diu hoerent ze der ergern hant
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.) 59 § 8
- Belegtext:
ist ein man sinem wibe niht eben bvrtic, er ist doch ir vormvnd; ... gewinnet si kint, div hornt ze ergern hant
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 67 b
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- Belegtext:
zeucht deu ringer hant der zinsær deu chint nâch im
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Ruprecht(Claußen) Art. 269
- Belegtext:
[daß die Kinder des St.T. sämtlich ihrem Vater als] der eignen hand nachschlahen
Datierung: 1480
Fundstelle: Branger,Walser 68
- Belegtext:
wenn ein freier oder eine freie ein eigens verehelichet, dass ihr kinder frei sein und also der guten hand nachfallen
Datierung: 1525
Fundstelle: Leuenberger,RG. 170
- Belegtext:
die kinder, so ausz denen personen, so also geroubet sein, erboren, [sollen] nit wider hinder sich der bösern hand nachschlagen, sonder der bessern hand nachvolgen
Datierung: 1560
Region/Autor/Textsorte:
Schweiz
Fundstelle: GrW. V 736
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- Belegtext:
mit dem weib als der bössen handt
Datierung: 1590
Fundstelle: BregenzStbr. 38
- Belegtext:
dô viel ez an die ergern hant
Fundstelle: GrRA.4 I 449
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Fundstelle: Knapp,BeitrRWG. 86
- Fundstelle: Knapp,BeitrRWG. 358
Hand (A IV 3)
Erklärung:
Verwandter (die gesipptesten 6 Hände, friesisch).
- Belegtext:
waerso een bloet man eenen anderen man doet slacht, ende de voervluchtig wort, so gelden hem ses de sibbeste handen, buten de hovetlosene dat is de broeke
Datierung: 1250? (Hs. 1532)
Fundstelle: Langewold 1250(R.) 366
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- Belegtext:
item alst komen is ouer de ses handen, als vader end moeder, suster noch broder, kindt noch kyndes kindt, soe vanget de susterkynder in des oems arffenisse alsoe veer soe dies broeders kynder
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Richth. 327
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- Fundstelle: His,FriesStrR. 57
- Fundstelle: His,FriesStrR. 91
- Fundstelle: Richthofen,WB. 824
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- in Google Books
Hand (A V)
Erklärung:
die schaffende und schreibende Hand.
Hand (A V 1)
Erklärung:
die körperliche Arbeit leistet.
- Belegtext:
der es mit seinem aigen leybe und handen verdiene
Datierung: 1344
Fundstelle: EßlingenUB. I 396
- Belegtext:
die 5 lote sellen kyesen enen ondermann ende vier homans, uut elker ambocht enen, die dat ambocht mitter hant doet
Datierung: 1465
Fundstelle: Amersfoort 68
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- Belegtext:
was ein schmid mit siner hand gedient, das ist lidlon
Datierung: 1519
Fundstelle: ArgauLsch. I 224
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
die Frontage müssen meist halb mit dem pflug, halb mit der hand im schnitt ab- gedient werden
Datierung: 1530
Fundstelle: JbMittelfrk. 56 (1909) 41
- Belegtext:
es sol keyn hecker mehr vordingen denn zu seiner handt und auf sein arbeit, also das er nicht knecht darauf mithe noch grossen lohn geben dorfte
Datierung: 1540
Fundstelle: JenaStO. 51
- Belegtext:
soll den arbeitern, soviel sie in der gruben mit der hand arbeiten, gerait und auffgeschnitten werden
Datierung: 1553
Fundstelle: FerdBO. Art. 194
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
die köbler, so mit der hanndt frohnen
Datierung: 1554
Fundstelle: SchwäbWB. III 1097
- Belegtext:
so einem mit der handt oder zu fahren gebotten würdt, soll ein ieder gehorsam sein
Datierung: 1563
Fundstelle: Sinsheim 455
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- Belegtext:
mir ... vogtbar ... botmässig und mit der hand zu täglichen diensten gesessen
Datierung: 1677
Fundstelle: Knapp,BeitrRWG. 306
- Belegtext:
ein brinksitzer, backhäuser oder ander bodenhauer einen tag mit der handt zu dienen schuldig sein sollen
Datierung: 1697
Fundstelle: Schlüter,WestfProvR. I 1532
- Belegtext:
alle frohnden mit ross und handt zu dem aldasigen schloss thuen
Datierung: 1748
Fundstelle: Wiesloch 722
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- Belegtext:
naturalrobath. welche orth solche zu reichen haben entweder mit der hand oder mit dem zug
Datierung: 1752
Fundstelle: Greneck 6
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
alle iar ein tagwen thun mit der hand
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. I 94
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hand (A V 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
"Arbeitslohn".
Hand (A V 2)
Erklärung:
die (unter)schreibt; Handschrift.
Hand (A V 2 a)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
da ist der brief geschriben von maister Martines hant
Datierung: 1295
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 51
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- Belegtext:
diu selbin bete scribe er mit sinir hant
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: HohenfurtBened. 267
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- digitalisiert im Rahmen von "DigiZeitschriften"
- Belegtext:
die [Handfeste] ist gegeben czu Prag under meister Johannes hant
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 377
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- Belegtext:
wir sterken disen prief mit dirr underschrift unsers selbs hant
Datierung: 1361
Fundstelle: BadenArgUrk. I 67 (nr. 95)
- Belegtext:
desser breve sint drie all eens van woerde te woerden myt eenre hand ghescreven
Datierung: 1455
Fundstelle: OstfriesUB. I 602
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
han ich diess uffenbar instrument gemacht mit miner eygen hant geschreben
Datierung: 1467
Region/Autor/Textsorte:
Hessen
Fundstelle: GrW. III 339
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mit meines gn. herrn oder des landhofmeisters handt gezeichnet
Datierung: 1497
Fundstelle: Carlebach,BadRG. I 78
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- Belegtext:
der künig schrib dem babst mit sein selbs hand
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. II 83
- Belegtext:
mit seiner hand unterschrieben und bezeugt
Datierung: 1554
Fundstelle: FreibDiözArch. 19 (1887) 205
- Belegtext:
Peter und Joist gestunden irer hant, sagten aber, sei wisten von keinem falschs, man het in die breif zu schriben geben uis eim vurgelachten concept
Datierung: 1555
Fundstelle: BuchWeinsberg II 66
- Belegtext:
habe ich solches in diese offentliche instrumentliche forma redigiret, welchs ich also mit eigner handt attestire
Datierung: 1558
Fundstelle: MittGotha 1901 S. 105
- Belegtext:
mit eigenenn handen vnderschriebenn
Datierung: 1558
Fundstelle: Sachsse,MecklUrk. 250
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- Datierung: 1563
Fundstelle: Stieda-Mettig 293 (nr. 28)
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- Belegtext:
bekene ich mid diser meiner eygen hand und subscription
Datierung: 1588
Fundstelle: WitzenhStB. 59
- Belegtext:
by sijne handt onderteyckent
Datierung: 1598
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 254
Faksimile
- Belegtext:
so iemant sein testament mit aigner hand selbst nit schreibt
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. III 3 § 2
- Fundstelle: Freudenstein,WaldSchaumburg 95
Hand (A V 2 b)
Erklärung:
Hand und Siegel.
- Belegtext:
mit gunst bischof Salomons, mit siner hand vnd sinem sigel vestigen vnd besteten
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: FreibDiözArch. 10 (1876) 60
- Belegtext:
einen schrifftlichen vergleich unter beiderseits handt und siegell vorgeleget
Datierung: 1529
Fundstelle: StArchBresl.
- Belegtext:
recognoscirn ist, so einer eins andern geschrifft ab es sein hand oder siegel ... erkennet
Datierung: 1562
Fundstelle: Gobler,GerProz. I 7b
- Belegtext:
mit geschwornen eiden und irer hand und siegel caution und bekantnus geton
Datierung: 1569
Fundstelle: MittStArchKöln 17 (1889) 85
- Belegtext:
geben vnder vnßerm angebornen secret insigel vnd aigner hant vnderschrieben
Datierung: 1586
Fundstelle: FreibDiözArch. 10 (1876) 123
- Belegtext:
mit einer oerdentlichen obrigkeit, raths, commun, oder des principaln selbsteigener bekandtlichen handt vnd siegel befestiget
Datierung: 1603/05
Fundstelle: HambGO. I 8 Art. 2
- Belegtext:
andere groote personen sullen onder haer zelfs handt ende segel mogen volmachtigen
Datierung: 1642
Fundstelle: DeventerStR. II 11 § 10
- Belegtext:
hat ... einer von den ehegatten allein hand und siegel ausgegeben, so folgt man den buchstab der verschreibung
Datierung: 1717
Fundstelle: Blüting,Gl. I 106
Faksimile
- Fundstelle: ZWestf. 81, 1 (1923) 13
- Fundstelle: ZWestf. 81, 1 (1923) 23
Hand (A V 2 c)
Erklärung:
Hand und Petschaft.
Hand (A V 2 d)
Erklärung:
Hand und Marke.
- Belegtext:
"in Schriftstücken des 16. und 17. Jahrhunderts findet sich als Übersetzung der lateinischen Formel manu propria öfter die Unterschrift: N.N., mien eegen
hand u. mark, das heißt ich N.N. habe eigenhändig unterschrieben und meine Hausmarke dem Namen beigefügt"
Fundstelle: SchleswHWB. II 600
Hand (A V 3)
Erklärung:
bestimmte Schuldurkunden.
Hand (A V 3 a)
Erklärung:
Anweisung der Deichgenossenschaft an die Deichkasse zur Zahlung an die Deicharbeiter.
Hand (A V 3 b)
Erklärung:
Schuldbrief.
- Belegtext:
das die beklagtin ... die eingeclagte schult der 50 rhd. vermüge ihrer ausgegebnen hant nebenst den zinsen zu bezahlen schuldig sein ... soll
Datierung: 1668
Fundstelle: HelgolGerProt. 266
[weitere Angaben: vgl. ausgeben (V)]
Hand (A V 3 c)
- Belegtext:
"seine Arbeiter honorierte der Bauer zunächst mit Naturalien und weiter mit Schecks, das heißt Anweisungen oder Bürgschaften, die der Bauer im Herbst beglich und die im Volk Hand hießen; eine solche Hand lautete zum Beispiel beim Müller auf eine bestimmte Menge Brot und Mehl, beim Krämer auf
eine bestimmte Summe Geld; auch die Armenkommission bediente sich dieser Hände, und wenn sie bei einem Arbeiter eine Mietebürgschaft in Höhe von 5 Talern
übernahm, erhielt er eine sogenannte fiefdalershand"
Fundstelle: SchleswHWB. II 601
Hand (A VI)
Erklärung:
die führende und fassende Hand.
- Belegtext:
[bei der Haussuchung] skel thi frana ingan and sowen mith hem thes koninges orkendan mith gripianda handem and ermem, and unegerd and uneskoch and wraxle
Datierung: 2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 15./16. Jh.)
Fundstelle: WestfriesSchulzenr. 31
- Belegtext:
der richter ... sol daz kint nemen by siner rechtin hant und den vormunden auch und sol im daz kint gebin
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Böhlau,NC. 58
- Belegtext:
der richter sol den schuldiger mit der hant füren auss dem hof und den cleger doreyn in gewere setzen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: LeutenbergStR. 441
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sall der fursprech, der des verleimeten mans fursprech ist, den verleimmeten personen haben und soll ine mit seiner rechten handt nemen bei seinem linken geren und vor gericht furen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: MainzChr. II 2 S. 218
- Belegtext:
wi richter ... lenden en dat swerdt, dar se alle de hende anschlagen, dat se ehr flesch und blot mochten mit ein wapen geschrei beschreien und mit tagen swerde, de ohr flesch und bloth vom levende thom dode gebracht hadde
Datierung: 1553
Fundstelle: Engelke,GogerichtDesum 58
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- Belegtext:
er soll mit einem fuße an des innenzauns thor stehen u. mit der linkern hand kreuzweis an das forderohr faßen und werfen einen schleve, oder mit der schenen dreimal und so weit
er in den dreienmalen wirfet, soll er das gehäge verthedigen
Datierung: 1570
Fundstelle: GrRA.4 I 88
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
sein nachermelte personen ... zum scheine gangen, ein jeder dem thodten corper seine rechte handt gegeben und godt ahn geruefen, so ferne sie schuldt ahn seinen liebe hetten, daß alsdann ein tecken ahn ihme muchte geschehen
Datierung: 1579
Fundstelle: JbOldenb. 15 (1906) 227
- Belegtext:
dat de vercoopere zal commen tuwaers ende slaen zyn handt ande roede ende brenghen zyn leen in uwen handen
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: CoutVieuxBGand II 553
- Belegtext:
von berührung des huths und auflegung der hand bei begebung in die leibeigenschaft
Datierung: 1753
Region/Autor/Textsorte:
Westfalen
Fundstelle: Kamptz,PreußProvR. II 264
Hand (A VII)
Erklärung:
die gebende Hand.
Hand (A VII 1)
Erklärung:
allgemein.
Hand (A VII 1 a)
Erklärung:
bei Besitzwechsel.
Hand (A VII 1 b)
Erklärung:
insbesondere bei Verleihung.
- Belegtext:
der künec harte gerne ez tet, er lechz ir mit der zeswen hant
Datierung: 1180
Fundstelle: HeinrGlichezare V. 2127
- Belegtext:
dem iungen marchgrafen von M. ze leihen die lant Duringen, Missen ..., die von uns ... ze lehen geen, mit der hant
Datierung: 1322
Fundstelle: Böhmer-Ficker 490
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
soll ain keller die empter lihen von sjner handt
Datierung: 1330
Region/Autor/Textsorte:
Schaffhausen
Fundstelle: GrW. I 298
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daz wir alle vnsere manlehen hant verluhen ... mit disem gegenwertigen briefe von der hant vnuerscheidenlich zuo rehtene manlehen
Datierung: 1338
Fundstelle: RappoltsteinUB. I 373
- Belegtext:
der rath ... sal die bestellunge thun und die [Messe] von hant lihen
Datierung: 1415
Fundstelle: JenaUB. II 32
- Belegtext:
allen ... lehen, so das closter von alterhaer von hand uf die iarzal hinlycht
Datierung: 1514
Fundstelle: JbGraubünden 40 (1910) 17
- Belegtext:
unter denen afterlehenßherrn soll nicht ein ieder fueg haben die afterlehen von der hand zu verleihen
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. V 24
- Belegtext:
M. verlyhe ihme ... die ... affter-lehenschafft ... mit diesem beding, daß er solche wider von der hand verleyhen solle
Datierung: 1747
Fundstelle: Hoheneck II 122
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- in Google Books
- Belegtext:
tlant dat hi hilt van mire hant (uit mijne hant in leen ontving)
Fundstelle: MnlWB. III 88
Hand (A VII 1 c)
Erklärung:
von Hand zu Hand unmittelbar von einem Inhaber, Besitzer zum andern.
- Belegtext:
ez mag also geschehen, daz ein lehen gelihen ist von einem man zem andern, unde von hant ze hant
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)Lehnr. 55 § 3
- Belegtext:
wi eman guet von hant ze hant leihet
Datierung: 1300
Region/Autor/Textsorte:
Schwsp. Lehnr. Var.
Fundstelle: Schwsp. Var./WSB. 79 (1875) 106
- Belegtext:
wenn die sache sogleich dem andern unentgeltlich übergeben wird, eine schenkung von hand zu hand
Datierung: 1830
Fundstelle: BernCGB.
- Belegtext:
were es, der das sein hingeben will, der soll das strackhs von hannd zu hannd thun
Fundstelle: Fischer,Erbf. II 202
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Hand (A VII 2)
Erklärung:
Mitwirkung, Wille, Zustimmung.
- Belegtext:
das wir den weingarten heten hern R. ze chaufen gegeben und hetten in im auf gegeben ir und unsrew chind mit perchmaisters hand
Datierung: 1287
Fundstelle: SPöltenUB. I 166
- Belegtext:
kam fro K. ... fuir uins unt mit ir vogetes hand ... gab si ir eigen guot
Datierung: 1299
Fundstelle: ZürichUB. VII 97
- Belegtext:
was für handgiffte oder vertigung beschicht vmb gotzhus guot one eins propsts meyers oder kellers hand, daz hatt kein krafft
Datierung: 1303?
Region/Autor/Textsorte:
Luzern
Fundstelle: GrW. I 167
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
den selben zehent aufgegeben für rechtes lehen mit unsers herren hannt
Datierung: 1318
Fundstelle: MBoica XI 387
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- in Google Books
- Belegtext:
geet iener ... dar und setzet einem andern seinen leip oder sein guot mit des rihtaeris hant
Datierung: 1318
Fundstelle: MünchenStR.(Auer) 287
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- Belegtext:
do ich ... mit meines purkherrn hand ... verchauft han mein haus
Datierung: 1319
Fundstelle: SPöltenUB. I 246
- Belegtext:
aigen mit salmans hant, lehen mit lehen herren hant
Datierung: 1347
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
sölt derselb ... den ... lay zehenden mit siner und sins vogtes handen an des gerichtes stab uffgeben
Datierung: 1393
Fundstelle: ToggenburgArch. 1
- Belegtext:
man sol ainer frawen ir morgengab machen, daz lechen mit der herren hant, daz aigen mit der erben hant
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: SteirLl. Art. 199
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
han in dieselben weingarten mit dez perkmaister hant aufgeben
Datierung: 1418
Fundstelle: MittKrain 14 (1901) 46
- Belegtext:
dat ymant eenich thijnsguet off pachtguet koept, ende die handt van den oversten thijnsheere off pachtheere niet en heeft, soo en is hy in dit voirgh. guet niet gevesticht noch daermede bewaert
Datierung: Anfang 16. Jh.
Fundstelle: NijmegenStR. 438
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Hand (A VII 3)
Erklärung:
in formelhaften Ausdrücken.
Hand (A VII 3 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Hand und Wille.
- Belegtext:
daz der köf ist beschehen mit unserre hant und mit unserme guoten willen
Datierung: 1284
Fundstelle: WirtUB. VIII 486
- Belegtext:
mit meiner wirtin ... und unser beide kint hant und willen
Datierung: 1293
Fundstelle: FRBern. III 570
- Belegtext:
dis hant die kint und ir muoter alles getan mit dem guoten willen und mit der hant Wernhers ... ir rechten vogtes
Datierung: 1304
Fundstelle: BadenArgUrk. I 1 (nr. 2)
- Belegtext:
dehein gut versetzen noch verköffen noch in deheiner weg verendern one des hofes hant und willen
Datierung: 1585
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 234
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Hand (A VII 3 Spiegelstrich 2)
Erklärung:
Hand und Gunst.
- Belegtext:
[daß] alle wandlunge, endrunge und vertigung mit unser gunst und hant ... beschehen sullent
Datierung: 1360
Fundstelle: Kurz,Rud. 350
- Belegtext:
sol dew handlung und wandlung albeg geschehen mit irr hannt und gunst
Datierung: 1371
Fundstelle: OÖUB. VII 531
Hand (A VII 3 Spiegelstrich 3)
Erklärung:
Hand, Gunst und Wille.
- Belegtext:
daz wir mit unser erben gutem willen und gunst und mit gesamter hant ... und mit unsers perchherren hant ... gesazt haben Swerzeln dem juden ... unsers rehten perchrechtes ainen weingarten
Datierung: 1303
Fundstelle: OÖUB. V 595
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daz ich gibe und han gegeben mit gunst unde willen und och hant mines herren ... daz núwe guot ze L.
Datierung: 1316
Fundstelle: FürstenbUB. II 54
- Belegtext:
daz wir ... mit hant, mit willen und mit gehellunge hern Uolriches ... hein verköft ... allú unserú guoter
Datierung: 1320
Fundstelle: FRBern. V 156
- Belegtext:
haben wir ... mit hand, gunst und gutem willen ... unsers gemahels und rechten vogtes ... uns verczigen ... aller der herscheften
Datierung: 1362
Fundstelle: OÖUB. VIII 59
- Belegtext:
daz graf U.v.S. und graf H. sin sune mit unsre hende mit unsme gunst und willen die burg ... graven Heinrich ze rehtem widergemaechte gesetzet hant
Datierung: 1386
Fundstelle: Böhmer-Ficker 470
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daz wir mit unsers vetern ... unde mit unserre muoter ... hant, gunst, willen und gehelle, mit gesamenater hant haben verkuofet
Fundstelle: FürstenbUB. I 339
Hand (A VIII)
Erklärung:
die nehmende Hand.
Hand (A VIII 1)
Erklärung:
die Sachen nimmt.
Hand (A VIII 1 a)
Erklärung:
Hand des Empfängers selbst.
Hand (A VIII 1 a alpha)
Erklärung:
allgemein.
Hand (A VIII 1 a beta)
Erklärung:
insbesondere die Handgeld nimmt.
Hand (A VIII 1 b)
Erklärung:
die Hand dessen, für den empfangen wird.
Hand (A VIII 2)
Erklärung:
die Menschen nimmt.
Hand (A VIII 2 a)
Erklärung:
die einen Gefangenen übernimmt oder für die ein solcher übernommen wird.
Hand (A VIII 2 b)
Erklärung:
die jemanden ausgeliefert, preisgegeben erhält.
- Belegtext:
þonne sceal se ðe hine ah weorpan hine to honda hlaforde and mægum
Datierung: 7. Jh.
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 120
- Belegtext:
der Geir gab dem schuester das kind an die hand und empfalch im, dass ers solt töten
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. II 71
- Belegtext:
ich wil geben in uiver hant mich unde min lant
Fundstelle: Hartm.,Erec. V. 6405
Hand (A VIII 2 c)
Hand (A VIII 3)
Erklärung:
die den Treuschwur oder ein Gelöbnis empfängt.
- Belegtext:
slaga sceal his forsprecan on hand syllan, and se forspreca magum, þæt se slaga wille betan wið mægðe
Datierung: 10. Jh.
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 189
- Belegtext:
daz lobe ich gerne, und lobete ez an ir hant
Datierung: Mitte 13. Jh.
Fundstelle: Kudrun 30
- Belegtext:
der ich da lobt e in ir hant
Datierung: 1255
Fundstelle: Ulr.v.Liechtenst. II 155 (1381, 6)
- Belegtext:
ditz alles hat die selbe frawe ... an unser hand gelopt
Datierung: 1348
Fundstelle: MWirzib. V 357
- Belegtext:
en huldigen vnd irem vadere to irer hant
Datierung: 1357
Fundstelle: MecklUB. XIV nr. 8372
- Belegtext:
dat sye nyemande huoldigen suolen ... dan eynem manerven edir unsin reghten erven in eyne hand
Datierung: 1366
Fundstelle: LippstadtStR. 17
- Belegtext:
dem schultheiß in druwin in sin hand gelobit
Datierung: 1368
Fundstelle: FrankfOHof 533
Faksimile
- Belegtext:
desse stuecke love we dessem J.S. unde sinen erven ... to erer hant
Datierung: 1370
Fundstelle: LünebUB. II 3
- Belegtext:
man gap im do daz beste lant, ez hete balde gesworen dem edelen fürsten in die hant, von adel hoch geboren
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Ernst 85, 9
- Belegtext:
daz wir eyne rechte erbhulde intruwen an die hende gelobit
Datierung: 1403
Fundstelle: DresdUB. 109
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
friden, den er unserm stettemeister in sine hand gelobte
Datierung: 1412
Fundstelle: SchlettstStR. 626
Faksimile
- Belegtext:
das musten sie om yn truwen do reden unde an die hant gelouben
Datierung: vor 1440
Fundstelle: Rothe,DürChr. 295
- Belegtext:
geloefft, gesworen ende gesekert an des burghemeysters hant, mit opgerechten vingheren ende gestaeffs eeds
Datierung: 1447
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 285
Faksimile
- Belegtext:
zu der hand ires sones huldung tun
Datierung: 1459
Fundstelle: SchlesLehnsUrk. I 449
- Belegtext:
welher dem richter an den stab oder hand gelobt
Datierung: 1486
Region/Autor/Textsorte:
GörzBO.
Fundstelle: ZBergr. 48 (1907) 518
- Belegtext:
mime hern dem abt an die hand getast, truwe ind holt zo sin
Datierung: 1511
Fundstelle: SPantaleonUrb. 356
- Belegtext:
an min hand gelopt und versprochen
Datierung: 1537
Fundstelle: SGallenOffn. II 198
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wann er solches ainem burgermaister in sein hanndt anlobt
Fundstelle: TirolPolO. 1573 Bl. 27
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
schweren unsere landvögt in die händ jhrer gleitsherren
Datierung: 1616
Fundstelle: WaadtStat. 8
Faksimile
- Belegtext:
mag er mit seiner glübd in des amtmans hand oder an den gerichtsstab bestand, caution und sicherhait thun
Fundstelle: Wolff,GerichtsverfHochstAugsb. 333
Hand (A VIII 3 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
übertragen auf juristische Personen.
Hand (A VIII 4)
Erklärung:
die Aufgaben, Verpflichtungen übernimmt.
- Belegtext:
Hans B. und sine erven [haben] de vormundescap des hospitals gegheven an de hende unde gotliken upghelaten deme erbaren manne proveste D.
Datierung: 1336
Fundstelle: GöttingenUB. I 122
- Belegtext:
lewte, die ire sachen, die sie zcusampne in schelunge haben an beyden teylen vier erbaren vnde czugwirdigen mannen in die hant geben mechtig uzcusprechen vnde zcu entscheiden
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: DanzigWillk.(Simson) 27
Faksimile
Hand (A IX)
Erklärung:
die (für sich oder einen andern) haltende, besitzende, mächtige Hand.
Hand (A IX 1)
Erklärung:
allgemein (aus verschiedenen Rechtsgründen).
- Belegtext:
ða hont þe þæt ierfe hafað
Datierung: 7. Jh.
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 112
- Belegtext:
dâ mit hât er die gewer in siner hant und enmac daz guot niht verliesen mit rehte
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.) Art. 25
- Belegtext:
wo erbe irstirbit an kindir unde blibit in derselbin hant
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. V § 37
Textarchiv: FreibergStR. V
- Belegtext:
dat we vorde wunen, dat scolde der herren half wesen unde unse half unde scolden dat holden to des stichtes hant
Datierung: 1310
Fundstelle: BremUB. II 109
- Belegtext:
nimt he ... kelke, missebuke oder gherewant to pande, dat ne schal he in sinen weren nicht beholden, mer emme kerstenen manne deme he wol truwe, schal he dat beholden laten to siner hant
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: GoslarStat. 100
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- digitalisiert vom Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ)
- Belegtext:
daz wir die selben vesti uss unseren handen niemer gelassen noch gefügen súllint
Datierung: 1362
Fundstelle: FürstenbUB. II 247
- Belegtext:
wurt das [Pfand] nit also in aht dagen gelöset, so behalt der, so die gekoufft hat, die zu sinen handen
Datierung: 1473
Fundstelle: SchlettstStR. 363
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- Belegtext:
[wir haben dem] abt vergonnet ..., die ... lehen, selden ... bey seinen hannden zu behalten
Datierung: 1475
Fundstelle: MBoica XVI 60
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- in Google Books
- Belegtext:
all brief, die sie hand umb ir guet, die ir stat zugehörent, die hetten sie den von A. zu behalten gegeben in treumans hant und in schirmsweis
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. II 220
- Belegtext:
das er die puerch vast auss seiner hant nicht geb
Fundstelle: RegensbFriedg. 87
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Hand (A IX 2)
Erklärung:
die obrigkeitliche Hand.
- Belegtext:
ðe hy under cynge hand ofer hæfdon [für] quam sub manu regis superhabebant
Datierung: 991
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 220
- Belegtext:
sines herren hant
Datierung: 1290
Fundstelle: MGConst. III 559
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
di lantstrose ist bevredit mit dem vrede des herren des landes, und were do offe imande icht unrechtis tut, der hot des landes herren vrede gebrochin, das heisen di polen des herren hant
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: ÄltpolnRdm. 13
- Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: ÄltpolnRdm. 14
- Belegtext:
in ains fürsten hannt
Datierung: 1328
Fundstelle: Ruprecht(Claußen) 214
- Belegtext:
von unserr cheyserlichen hant
Datierung: 1330
Fundstelle: MGConst. VI 1 S. 678
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
des pabstis hant
Datierung: 1340
Fundstelle: Nikol. v. Jeroschin V. 26246
- Belegtext:
in der heren hant
Datierung: 1344
Fundstelle: SGereonUB. 376
- Belegtext:
an 'srichters hant
Datierung: 1358
Fundstelle: NrhAnn. 75 (1903) 40
- Belegtext:
in des rades hant
Datierung: 1360
Fundstelle: BremGQ.(L.) 127
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- Belegtext:
den sal man twingen mit des keisers hant
Datierung: 1372 (Hs.)
Fundstelle: KlKaiserr. I 27
Textarchiv: KlKaiserr.(Hs. Corvey) I 27
- Belegtext:
zu des herren handen
Datierung: 1376
Fundstelle: PettauStR. 41
- Belegtext:
daz seu der herren hant nicht bedurffen
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: SteirLl. Art. 95
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sal yn der richter mit der hant dar uzwysen und den cleger in dy gewer bringen
Datierung: 1404
Fundstelle: RudolstadtStR. 216
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- Belegtext:
he sal den mysdeder leveren in des rechtes handt
Datierung: 1465
Fundstelle: OstfriesUB. I 719
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
de hande unde were der eddelen gravynnen
Datierung: 1481
Fundstelle: OstfriesUB. II 140
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
als das dire zyte, als einem herren da, inn vnsern hannden stat
Datierung: 1483
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. I 70
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
zu kay. mt. handen gestellt
Datierung: 1510
Region/Autor/Textsorte:
Mainz
Fundstelle: UrkSchwäbBund. II 40
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- in Google Books
- Belegtext:
haben sie jnen jn hertzog Jeorgen hand bestrickt
Datierung: 1513
Fundstelle: GörlitzRatsAnn. I/II 224
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
in der beider kurfürsten hand
Datierung: 1550
Region/Autor/Textsorte:
Hessen
Fundstelle: Druffel-Brandi I 347
- Belegtext:
in des ertz-bischoffen ... zu Mayntz handen
Datierung: 1559
Fundstelle: Moser,KreisAbsch. I 128
- Belegtext:
den weisen die hovesleute in des hern handt
Datierung: 1571
Fundstelle: Steinen,WestfGesch. IV 655
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- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
hierinnen meiner herren hand in alweg vnbeschlossen
Datierung: 1582
Fundstelle: RheinfeldenStR. 335
- Belegtext:
yn der herren handt
Datierung: 1599
Fundstelle: Detlefsen,Elbmarschen I 358
- Belegtext:
te verleenen heerlicke handt [französische Übersetzung main du seigneur]
Datierung: 1663
Fundstelle: CoutFrancBruges III 163
- Belegtext:
richterliche hand
Datierung: 1787
Fundstelle: BernChorg. 2, 4 § 8
- Belegtext:
vor gerichts handen
Fundstelle: Jelinek 344
- Belegtext:
datse ioe bischyrmden fan des nordscha koninghes handen
Fundstelle: Richth. 430
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Hand (A IX 3)
Erklärung:
insbesondere die den Stab als Hoheitszeichen führt.
- Belegtext:
wann ez were, daß unßers herren von Mentz schulteß nit an dem gericht were ... solte er eins apts schulteßen den stab in die hant geben, der sal dann freger und gebietter sin
Datierung: 1395
Fundstelle: Amorbach 220
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- Belegtext:
mag er dem herren oder sim vogt ... dem amman den steken vss sir hand nemen vnd mag richtten vmb den fraeffel
Datierung: 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Thurgau
Fundstelle: GrW. I 241
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
da ich ze gericht sazz ... an der schrann vnd den stab in der hand het
Datierung: 1404
Fundstelle: Indersdorf I 157 (nr. 402)
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- Belegtext:
da ... H. ... zw gericht saz vnd den stab uon gerichts wegen in der hand het
Datierung: 1415
Fundstelle: Indersdorf I 175 (nr. 447)
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- Belegtext:
was der richter von busze vorgibt adir losz leszt, die [!] er den stab in der hand had, die sallen von unserem gotis huse losz sien
Datierung: 1445
Fundstelle: MansfeldKlUB. 658
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- Belegtext:
das der richter, der den stab in der hand hab, offnen soell was im wissend sig
Datierung: 1466
Fundstelle: HStArchStuttgart
- Belegtext:
so der richter in gerichte sich nidergesetzt und den richterstap in der handt hat
Datierung: 1466
Fundstelle: Wertheim 36
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
da ich ... an offen landtrechten sass vnd den stab in der hant het zuorichten
Datierung: 1469
Fundstelle: Indersdorf I 393 (nr. 983)
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- Belegtext:
als er [der Richter] sas an offner schrann und den stab von gerichtswegen in der hannd hett
Datierung: 1475
Fundstelle: MittSalzbLk. 15, 2 (1875) 113
- Belegtext:
sol sy [die Äbtissin] den stab hinwerffen, vnnd sol dannethin miner herren von Zürich vogt, der dann ze R. zuogericht sitzet, den stab zuo sinen hannden nemen, da richten
Datierung: 1503
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. IV 305
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- Fundstelle: GrRA.4 II 372
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Hand (A IX 4)
Erklärung:
die schützende Hand.
- Belegtext:
sint die ritter genant, die mit dem swerte und mit der hant schirmen laijen und pfaffen
Datierung: vor 1358
Fundstelle: Otto der Raspe 198
- Belegtext:
daz herczoch W. ... dy handt von dannen an uns lies werbin, das her sichir czu uns mochte komen, dy handt gobe wir ym, daz her czu uns quam
Datierung: 1384
Fundstelle: CDPruss. IV 22
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
sa scellath hia inna tha honde, ther hire erfnoma scellath wesa
Fundstelle: Richth. 196
Faksimile
- Belegtext:
dann ich bey solchen trauen unnd glauben in dess bundss hand unnschuldig nidergeworffen worden
Fundstelle: SchwäbWB. III 1106
- Fundstelle: Richthofen,WB. 824
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- in Google Books
Hand (A IX 5)
Erklärung:
bewaffnet.
- Belegtext:
is zotan gut czu Dantzik komen, das in der zelben wiis den zeerouberen sy werender hand abgewunnen
Datierung: 1395
Fundstelle: HanseRez. IV 287
- Belegtext:
solch gericht soll ein jeder nachbar besuchen mit wehrhafftiger hand
Datierung: 1512
Fundstelle: Salzschlirf 65
- Belegtext:
die von Bamberg haben ... die stett und pauerschaft ... zue ine gein B. mit werender hant durch ir schreiben (erfordert)
Datierung: 1525
Fundstelle: BambChr. II 241
- Belegtext:
daß gedachte executionsprocess anderst nicht als mit gewaffneter hand fürgenommen ... werden könten
Datierung: 1625
Fundstelle: BöhmLO. 271
- Belegtext:
so quam grave Lodewijc strijdender hant binnen Bruessel
Fundstelle: MnlWB. III 89
Hand (A IX 6)
Erklärung:
Hand des Geistlichen (bei der Eheschließung).
- Belegtext:
[er] "verspricht im Namen des Allmächtigen seinem Töchterlein Marie zum Sakrament der heiligen Ehe bis auf priesters hand ... als rechtes Heirathgut 800 fl. rh. Müntz"
Datierung: 1538
Fundstelle: Peetz,VwStud. 64
- Belegtext:
daß die persohnen, die sich verehligen wollen, durch des priesters hand ... in beyseyn christ-glaeubiger leute sollen zusammen gegeben werden
Datierung: 1717
Fundstelle: Blüting,Gl. I 108
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Hand (A X)
Erklärung:
gebrochene Hand durch Tod beendete Ehe beziehungsweise überlebender Ehegatte (nach Auflösung der gesamten Hand).
vgl.
brechen (VIII).
- Belegtext:
wie das sie hebe gehatten einen liplichen vatter, der si abegegangen und si die hant gebrochen
Datierung: 1449
Fundstelle: Loersch,Ingelh. 279
- Belegtext:
darinn vorbehalten alles das, das vor uszgangk diszs erbfaals in gebrochenen henden stände
Datierung: 1482
Fundstelle: ZGO.2 3 (1888) 141
- Belegtext:
sollen sie wisen vor sentgelt oder gemeine weyd zweyn elichen luthen ein d., ein gebrochen hand ein halbenpfennig und ein handwerksmann zwen pfennige
Datierung: 1484
Fundstelle: Koeniger,SendQ. 304
- Belegtext:
nach absterben der eelichen gemahel eines sind des abgegangenen zugebracht heiratgüter ... den kindern dermassen verfangen, das das lebend gemahel, als man saget in gebrochener hant, nicht macht hat ...
Datierung: 1499
Fundstelle: WormsRef. V 5, 1, 11
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
nach gebrochener hand und in zeit der verfangenschafft abgelöset
Datierung: 1526
Fundstelle: LandauErbr. 874
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
in dem fall, do die eltern dieser unserer ordnung nach von wegen der verbrechung der handt den zweitheil verwirken
Datierung: 1528
Fundstelle: FrkLGO. 1619 III 32 § 13
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
so zwuoschen zweien eleuten eine geprochene hand würde und das abgestorben dem lebendigen kinder verlasse
Datierung: 1529
Fundstelle: Mergentheim 160
Faksimile
- Belegtext:
wenn ein gebrochenn hannd sich verenndert zu eim andern, das mag dem andern wol ein morgengab machen
Datierung: 1552
Fundstelle: Reyscher,Stat. 539
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- Belegtext:
ist ein leser vorhanden, so richt es eins mit dem andern aus, wo es ein gebrochen handt ist, so ist ein iglicher erb schuldig
Datierung: 1568
Fundstelle: GrW. IV 528
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- Belegtext:
so der eltern eins nach absterben seines ehegenoß seinen wittibstandt verrucket, ist dasselbig ehegenoß ... seinen kindern den zweitentheil aller irer haab und güter ... verfallen und nach gebrochener
handt ihnen denselben zu geben schuldig
Fundstelle: FrkLGO. 1618 III 31 § 3
- Belegtext:
was nach der gebrochen handt daran bezallt wirt, dasselb ist nit verfangen
Fundstelle: Fischer,Erbf. II 161
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- Belegtext:
zur zeit ihr vatter oder mutter die hand verbrochen und sich wieder verheirathet [haben]
Fundstelle: FrkLGO. 1619 III 77 § 4
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
Hand (A XI)
Erklärung:
die gelobende, versprechende Hand.
Hand (A XI 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
die sune, die her deme hern von H. swur unde in truwe globete mit der hant unde mit sinen offen briven
Datierung: nach 1273
Fundstelle: ArnstadtUB. 19
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- Belegtext:
heft greue Johan von H. jeneghen Dithmerschen gyth ghelouet mitler hant eder vorbreuet
Datierung: 1345
Fundstelle: DithmUB. 27
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- Belegtext:
daz si keinen kouf mit der hant dar slahen noch bestaeten
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: MeranStR. 426
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- digitalisiert im Rahmen von "DigiZeitschriften"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
haben ... dy hende zcu samene gegeben das stete zu halden
Datierung: 1400
Fundstelle: ZWestpreuß. 4 (1881) 13
- Belegtext:
es soll kein hoffjünger für den herren noch vogt weder hafft noch pfandt syn, er hab denn daß insonderheit by syner hand für in versprochen
Datierung: 1403
Fundstelle: Schauberg,Z. 2 (1847) 72
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
H. unnd M. habin gelobit mit gelobter hand
Datierung: 1438
Fundstelle: PosenStB. I 326
- Belegtext:
deß ... dy ... parteye zcu warczeychin eyner fruntlichin sune ir hende inenander gegebin habin
Datierung: 1465
Fundstelle: HMeißenUB. III 163
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
da spricht Th.K.: behalts gar, vnd wo ich zurnechst zu dir komm, so sollst du sterben oder ich, das hastu meine handt
Datierung: 1516
Fundstelle: MittOsterland 2 (1845/48) 309
- Belegtext:
wes ich mit worten bericht bin und mit der hand gelobet habe, das schwere ich stet und vest zu halten
Datierung: 1534
Fundstelle: FrankenhausenStR. 495
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- Belegtext:
daz sie unserm statthalter ... mit dargebotner hant angelübdt ... haben
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: NÖLehntraktat Tit. 134
Hand (A XI 2)
Erklärung:
insbesondere Hand in Hand.
Hand (A XI 2 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
bei der Eheschließung.
- Belegtext:
hebben uns sulven to hope gheven hant in hant
Fundstelle: WismarBürgerspr. 128
Hand (A XI 3)
Erklärung:
bei Lehnshuldigungen.
- Belegtext:
Eticho oder Welp was so vri vorste, dat he nê nemanne noch deme keisere umbe ienoch len ie sine hande geve
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: SächsWChr. Anh. IV 274
- Belegtext:
we he ... wille herre wesen, de en knecht geboren is; mine hande ne mach ic ime nimmer geven
Fundstelle: SächsWChr. Anh. I 261
Hand (A XI 4)
Erklärung:
beim Friedensgelöbnis.
Hand (A XI 5)
Erklärung:
beim Verlöbnis.
- Belegtext:
das ich ain eeliche hußfrawen ... die hailigen ee verhaissen und bi der hand dargeschlagen hab
Datierung: 1511
Fundstelle: RadolfzellHGO. 167
Hand (A XII)
Erklärung:
die schwörende Hand.
Hand (A XII 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
zem eide bôt Kriemhilt die hant
Datierung: um 1200
Fundstelle: Nibelungennot 860
- Belegtext:
dat he, eder sine elderen mit der hant dar tu rechte gesworen hebben
Datierung: nach 1325
Fundstelle: SspLR. Glosse zu III 26 § 2
- Belegtext:
welher ... ainen aidt schwert vnnd ob er die hanndt ... nider hebt, der ist nichts darumb schuldig
Datierung: 1332
Fundstelle: Neuburg aD.StR. 251
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- Belegtext:
sines heilis er vorgaz unde des eides, den ê maz sîn hant und auch sin zunge
Datierung: 1340
Fundstelle: Nikol. v. Jeroschin V. 7001
- Belegtext:
en mach niemen poorter sijn, he en worde poerter mette hant
Datierung: 1365
Fundstelle: CoutDiv. 322
- Belegtext:
[er] verschwuor sy zuo dem zechenden male liplich zuo got vnd den heilgen mit vfgeleiten henden vnd gelerten worten
Datierung: 1408
Fundstelle: LaufenburgStR. 299
- Belegtext:
in orkonde deser eendrachticheit ende utsprekinge ende de, weert noet, mitter hant te vervolghene soe hebbe wij ... onser stadseghel ... an desen breeff ghehangen
Datierung: 1426
Fundstelle: OstfriesUB. I 302
[weitere Angaben: hierher?]
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
sin hand sol nieman schaden an der zal der hend
Datierung: 1469
Region/Autor/Textsorte:
Sankt Gallen
Fundstelle: GrW. I 202
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mit vferhabnen handen vnd gelerten worten gesworen
Datierung: 1475
Fundstelle: MurtenStR. 262
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
den eydt mit der handt staben und sweren
Datierung: 1508
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 168
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- Belegtext:
wan ein neuer lehenman sein aid leistet, sall er erstlich seinen gurdel abbinden und noch geleistem aid soll er seine hend weschen, den gurdel wider umbbinden
Datierung: 1639
Fundstelle: RhW. II 1 S. 77
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
der eine schiebet dem andern zu des eydes hand
Datierung: 1717
Fundstelle: Blüting,Gl. III 53
Faksimile
Hand (A XII 2)
Erklärung:
mit Erklärung des Sinns des Eides.
- Belegtext:
ein yegklich mensch, der ein eid well schweren, der soll vfheben dry finger; by dem ersten ist der dümin; da by ist zuo verstan got der vatter; by dem andren got der sun vnd by dem dritten gott der heilig
geist; die andren zwen lesten finger in der hand neigent vndersich, der ein betütted die kostlich sel, als sy geboren ist vnder der menscheit, vnd der fuinfft klein finger bedütted
den lib, als der lib klein zuo schaetzen gegen der sel; vnd by der gantzen hand wirdt bedütted ein gott vnd ein schöpffer
Datierung: 1500
Fundstelle: LaufenburgStR. 341
Hand (A XII 3)
Erklärung:
unter Nennung des berührten Gegenstandes beziehungsweise mit Beschreibung der Schwurgebärde.
- Belegtext:
skel hi tha hand uppa tha helega lidza and thi asega skel him thine eth stawia, thet him god also helpe and tha helega
Datierung: 2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 15./16. Jh.)
Fundstelle: WestfriesSchulzenr. 22
- Belegtext:
ein apgot Apolle ... dar ûf leite er sîne hant ... unt swuor
Datierung: um 1233?
Fundstelle: Stricker,Karl V. 2872
- Belegtext:
die sall eine spaede vor hem steckende inden dyck, die eine krucke heeft, ende leggen syne handt daerop ende sweeren dan ten hilligen
Datierung: 1308
Fundstelle: Pufendorf IV app. 415
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- in Google Books
- Belegtext:
iclich rad bysundern sal dy hende uff dy heilgen lege
Datierung: 1381
Fundstelle: WeimarStB. 267
Faksimile
- Belegtext:
bey den ayden, die wier darumb geschworen haben ... mit angerierten handen auf das heilig evangeli
Datierung: 1391
Fundstelle: Pez,Cod. III 90
- Belegtext:
hir bot se vor or recht to donde, dat er dat unwitlick were unde lede ere hande uppe de burst
Datierung: 1436
Fundstelle: BremLGProt. 30
- Belegtext:
de jodde schal leggen de hand oppe Moyses bok
Datierung: 1443
Fundstelle: OsterwieckStB. 26
- Belegtext:
hevet dey P. er hant gelacht op er borst ... unde gesworen to gode
Datierung: 1536
Fundstelle: KielVarb. 92
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- Belegtext:
ere hant up de borst leggen vor eren borliken richter ... unde sweren
Datierung: 1560
Fundstelle: HolstVierstUrt. 274
- Belegtext:
dat een man syn hant leghet op die heylighen sonder verlof
Fundstelle: HollandOrkB. nr. 256
- Belegtext:
med ores enes hand uppe'n hilligen
Fundstelle: RichtstLehnr. 25 § 4
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Hand (A XII 4)
Erklärung:
unter Hervorhebung der (rechten) Schwurhand: gerechte, rechte, vordere Hand.
Hand (A XII 5)
Erklärung:
beide Hände sind während der Eidesleistung beteiligt.
- Belegtext:
kummert man phert adir ander fihe vor dupstal ... sal der cleger ... mit siner lincken hant dem pherde griffen an sin rechte ore und sal die rechte hand
uff die heilige legen und sal sweren, daz daz pherd sin gewest sie
Datierung: 1444
Fundstelle: MainzKämmW. 184
- Belegtext:
he trett met dem rechtern vote up den luchtern des vehes u. lecht em twei finger ut der rechtern hant up dat hövet, sweret, it si sin
Region/Autor/Textsorte:
Rügen
Fundstelle: GrRA.4 II 127
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
he schal gahn dem perde an die vordern halve und schal sinen lüchtern voet setten up des perdes vordervoet u. schal aver dat pert tasten u. nemen mit der lüchtern hant dat pert
bi dem lüchtern ore u. leggen de vordern hant up de hilligen u. sweren, dat it pert sin were
Region/Autor/Textsorte:
Lüneburg
Fundstelle: GrRA.4 II 127
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Hand (A XII 6)
Erklärung:
mit seiner einen (oder selben) hand ohne Eidhelfer.
- Belegtext:
swar so lude to samene sin, vnde wert en man gewvndit met ener wvnde, vnde wil he mer lude dhar to bespreken dan dhen sakewalden, se mogenis bat entgan mit ires enen hant dan it iene oppe se bringen moge
Datierung: 1227
Fundstelle: BrschwStR. § 7
- Belegtext:
daz der man dar ge vnd berede mit sin eines hant, daz im sin sin ... seite daz er reht hete
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 23
Faksimile
- Belegtext:
swen men ane tuch an spreket de mach sic untseggen mit sines enes hant
Datierung: 1296
Fundstelle: Nowgorod(Frensd.) II 23
- Belegtext:
den schaden mit sin einiges hant behaben
Datierung: 1365
Fundstelle: BaselUB. IV 295
- Belegtext:
er bewisete dis mit sines selbist hant alleine, daz er ane sine wissenschaft wegkomen sy
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 260
- Belegtext:
ist daz ein unversprochen man der daz geleite enphangen hât, der sol bereden mit sin eins hant, ist er des niht, so sol ers beziugen selbe dritte
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: AugsbStR. Art. 1
Textarchiv: AugsbStR. Art. 1
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
kumpt de def vore, so entledeget he sik mit sines sulues hand allene, so scrift men in dat bok: talis incusatus pro furto juravit solus
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: BrschwUB. I 29
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der Digitalen Bibliothek Braunschweig
- Belegtext:
do bot her unschult vor mit synes eyns hant
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: MagdebFr. I 4, 9
Faksimile
- Belegtext:
sic des untseggen up den hilghen mit sines enes hant, dat he nicht enwete, wo dat guot in sine were si ghecomen
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Nowgorod(Frensd.) II 19
- Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: StendalUrt. 102
Faksimile
- Belegtext:
ist, ... das er sich mit sein ains hant beret, ... schol man in uberwinden
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: WienStRb. Art. 149
Faksimile
- Datierung: 1404
Fundstelle: RudolstadtStR. 208
Faksimile
- Datierung: 1436
Fundstelle: HofStR. 155
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Datierung: 1472
Fundstelle: AlbrAchillesMerckB. 125
- Datierung: 1478
Fundstelle: JenaUB. II 272
- Belegtext:
sek mit siner enighen hand entleddeghen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: GoslarUB. I 415
- Belegtext:
mit ires selbst eyns henden erhalden vnd vorrechten uff den heiligenn ..., das ...
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Wasserschleben,SuccO. 180
Faksimile
- Datierung: 1523
Fundstelle: Amersfoort 127
Faksimile
- Belegtext:
se mach ere medegift beholden uppe den heilighen mit erer enes hant
Fundstelle: Hach,LübR. 253
Faksimile
Hand (A XII 7)
Erklärung:
mit Nennung der Zahl der Eidhelfer.
sprachliche Erläuterung:
vergleiche frz.: on donne raison au plaignant, s'il produit une "main", c'est-à-dire un conjurateur Stallaert I 554.
- Belegtext:
cliroc feowra sum hine clænsie his heafodgemacene and ane his hand on wiofode; oþre ætstandem, aþ abycgan
Datierung: 7. Jh.
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 13
- Belegtext:
dhat se betughen moghe sulf sevede hant mit mannen unde mit vrowen
Datierung: 1303
Fundstelle: BremStR. 33
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
suellent sechse ... ire hende legen auf des ersten arm und ... suellent sweren
Datierung: 1312
Fundstelle: MGConst. IV 1236
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
sol der dez daz guot gewesen ist berechten mit zwaien daz sein hant die dritt sei
Fundstelle: BairLR. 1346 Art. 37
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [2. Titel]
- Belegtext:
mag er in erzúgen mit siben mannen, also das sin hant die sibende sie die darumb sweren zuo den hailigen
Datierung: 1371
Fundstelle: VillingenStR. 30
Faksimile
- Belegtext:
doetdeel, lamethe of doir dade, dat sal men anladen myt der twalefder hand
Datierung: 1396
Fundstelle: MGroning. III 481
- Belegtext:
mag diser ... war machen mit zwain erberen mannen, das sin hand die dritt si, das er im die gült schuldig ist
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: LeutkirchStR. 66
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
he swere myt twelff handen, dat dat vür nicht van syner vorsümenisse sy gekomen
Datierung: um 1400
Fundstelle: SchleswStR. 40
- Belegtext:
sol der tröwer sich entschuldigen vf den heiligen selbe sibenter hant [lateinisches Original: cum septima manu]
Datierung: 1410
Fundstelle: FreiburgÜÜbers. 48
- Belegtext:
off de egene man sin unschult vor de ticht doen wolde, myt wo vele handen he de doen solde: ... solff derde over de hilgen
Datierung: 1418
Fundstelle: WestfLR. 198
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
se winnen suvede boeven ... die cleger u. tuch sin und winnen so einen mit seven handen sin lif af, die nicht van der sake en weten
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: InfSpecSax. 669
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- digitalisiert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Belegtext:
van dootslaegen ... salmen die ontschult of doen mit twalef handen
Datierung: wohl 15. Jh.
Fundstelle: StaverenStR. 195
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ontgaen myt siner sexter hand
Fundstelle: Richth. 433
Faksimile
- Belegtext:
swera mith twilif hondon
Fundstelle: Richth. 543
Faksimile
- Fundstelle: RegensbStat. 47
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Hand (A XIII)
Erklärung:
die verbrecherische, strafbare Hand.
Hand (A XIII 1)
Erklärung:
allgemein.
Hand (A XIII 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
in Meineidsagen: meineidige Hand wird schwarz oder verdorrt.
Hand (A XIII 2)
Erklärung:
insbesondere die bewaffnete Hand.
Hand (A XIII 2 a)
Erklärung:
überhaupt.
Hand (A XIII 2 a Spiegelstrich 1)
Erklärung:
in Hochgerichtsweisung.
Hand (A XIII 2 b)
Erklärung:
besondere Erklärungen.
- Belegtext:
sol man wizzen waz gewafentiu hant si: daz ist ein swaert, ein mezzer, ein acxes, ein spaer, ein helmbarte unde elliu geschoz
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 49 § 1
Textarchiv: AugsbStR. Art. 49
- Belegtext:
nemmen daz gewefente hant, swaz er in die hant nimmet, da mitte er den andern verwundet
Datierung: 1296
Fundstelle: FRBern. III 636
- Belegtext:
verwegwarten mit gefüllter oder gewapneter hand, als mit steinen, bleikugeln, waffen, knittlen
Datierung: 1663
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 473
Faksimile
Hand (A XIII 2 c)
Erklärung:
die durch ihre Bewaffnung verdächtig wird.
Hand (A XIII 3)
Erklärung:
handhafte Tat.
- Belegtext:
strasrawber vnd dewp hilft das nicht, daz sew sprechent, man hab in der hant nicht begriffen; das habent in piderlewt erbert mit not
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: SteirLl. Art. 221
Hand (A XIV)
Erklärung:
die Strafe an der Hand.
Hand (A XIV 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
sve den anderen lemet oder wundet, wirt he des beredet, man sleit ime de hant af
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. II 16 § 2
Textarchiv: SspLR. II 16
- Belegtext:
hat er der pfenning niht, so slahe man im abe die hant
Datierung: 1259
Fundstelle: RegensbStat. 94
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
vmbe eine wunde so slehet man ap die hant
Datierung: 1261
Fundstelle: BreslUB. 19
Faksimile
- in Google Books
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so welk man den anderen wundet mit eggewapene, deme schal men de hand affslan
Datierung: 1270
Fundstelle: HambStR. 49
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mag er in vberzeugen mit siben mannen daz er sein triwe habe geprochen, so sol man im die hant abe slahen
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp. Art. 89
- Belegtext:
als man im die hant abegesleht, so ist dem vogte gebezzert unde dem clager gebuzet
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 49 § 1
Textarchiv: AugsbStR. Art. 49
- Belegtext:
wer da mit valschen pfennigen begriffen wirt ... man slet im abe di hant
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. VI § 19
Textarchiv: FreibergStR. VI
- Belegtext:
ist daz ein vrumer mensch von iemant mit chnutteln geslagen wiert, und wiert dez uwer wunden mit czwain erwern mannen, man stuml im die hant
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 359
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- Belegtext:
wer den andirn wunth, deme wirt geteil dy hant abe czu hauwen
Datierung: 1356
Fundstelle: AltenburgStR. 357
- Belegtext:
wurde der stuermann adir plathman abetrunnic ane redeliche sache, so sal deme stuermanne der hals und deme plathmanne die hand werdin abeslagin
Datierung: 1385
Fundstelle: CDPruss. IV 39
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Datierung: um 1400
Fundstelle: SchleswStR. 26
- Belegtext:
jme den arme vnd hant abehauwen
Datierung: 1480
Fundstelle: MittPfalz 4 (1874) 5
- Belegtext:
der soll es bessern mit zehen pfunden dreyfach, oder mit der hand im abzuschlagen
Datierung: 1570
Fundstelle: LaufenburgStR. 191
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Fundstelle: NÖLGO. 1656(CAustr.) 3 § 2
- Belegtext:
abhauung der hand und des hauptes
Datierung: 1739
Fundstelle: CAug. III 1 Sp. 1374
- Datierung: 1760
Fundstelle: Hellfeld III 1809
- Belegtext:
wenn einer ein pflanzen wieder abhauet, was dessen strafe seyn sol? dem sol die hand wieder abgehauen werden
Region/Autor/Textsorte:
Niedersachsen
Fundstelle: GrW. III 274
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Fundstelle: GrRA.4 II 291
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Fundstelle: v.Künßberg,RechtlVk. 87
Hand (A XIV 2)
Erklärung:
verschiedene Redewendungen.
- Belegtext:
inbrengit he des werin nicht, so sal min richti ubir sieni hant
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb. 106
- Belegtext:
er ist dem keiser und dem richter sin hant schuldig
Datierung: 1235
Fundstelle: MainzRLFr.(Const.) 255
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
ist ez vmb ein leme ez gat im an die hant
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.) 88 § 11
- Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 49 § 2
Textarchiv: AugsbStR. Art. 49
- Belegtext:
da gehoeret niwer diu hant fur
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 49 § 2
Textarchiv: AugsbStR. Art. 49
- Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 53
Textarchiv: AugsbStR. Art. 53
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
he heuet sine hant verlorn
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: BrschwStR. § 5
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
umme eynen dodslach, hy muot wedden den hals, umme dy wunde dy hant
Datierung: 1300
Fundstelle: BurgLR. 165
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1300
Fundstelle: RigaStR. 184
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. 45
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1342
Fundstelle: SchwyzLB. 32
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- in Google Books
- Belegtext:
ist er dem gericht vervallen mit der hant
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 51
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [3. Titel]
- Belegtext:
swer die langen mezzer taugenlichen in den hosen treit, der geit dem rihter 5 lib. 60 dn., der stat als vil, oder ab die hant
Datierung: 1346
Fundstelle: MünchenStR.(Auer) 279
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- Belegtext:
man schol in echten uf di hant
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. IV 4 Dist. 6
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daz ieder man der niht in den zunfften wer, daz der dar in kom by einer hant
Datierung: 1371
Fundstelle: AugsbChr. I 147
- Belegtext:
bessern mit 10 pfd.d., ald mit der hand
Datierung: 1399
Fundstelle: FeldkirchStR. 147
- Belegtext:
er gewynt em die werebuze an, das ist dy hant adir eyn halb wergelt
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 412
- Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: BernStR. I 12
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ervellet her an dem eyde zo ist her bestanden mit czehen marken, adir der hand, dem der dy lemde hot
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Böhme,DiplBeitr. I 2 S. 9
- Belegtext:
der muss zu eynung geben zechen pfund oder ein handt
Datierung: 1409
Fundstelle: SchwyzLB. 9
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- in Google Books
- Belegtext:
fad is bi ther ferra hond
Datierung: 1. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: FivelgoLR. 124
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wil der seyne hant laszen gegen der stad vnde dem cleger
Datierung: 1470
Fundstelle: AltenburgStR. 363
- Datierung: 2. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: FreibergBR. 300
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
slueg iemant frömder holz ab freffleich, der geb fünf phunt pheningen ze wändl oder ain hant auf dem stokch
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 1015
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wer die pluotenden wunden tuot in unnser stett gericht, wird er darinne ergriffen, das ist nit annders denn die hand
Datierung: um 1500
Fundstelle: RottweilStR. Art. 199 (S. 171f.)
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- Datierung: 1502
Fundstelle: Notariat 2
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ist seine busse nach peinlicher art die handt
Datierung: 1541
Fundstelle: König,Proz. 57v
- Datierung: 1570
Fundstelle: LaufenburgStR. 202
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Datierung: 1574
Fundstelle: Pöltenberg 82
- Belegtext:
welcker man, de falsch deit ... des handt is des koeninges
Datierung: 1593
Fundstelle: JütLow.3 III 65 § 2
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1605
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 945
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mag man ime erkennen die hand uff dem stumppen
Datierung: 1612
Fundstelle: WürtLändlRQ. I 839
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
schuldig sin der hand
Fundstelle: SchwäbWB. III 1100
- Fundstelle: StraßbUB. IV 2 S. 6
Hand (A XIV 3)
Erklärung:
Strafe an der rechten Hand.
Hand (A XIV 3 a)
Erklärung:
Abschlagen der rechten Hand.
- Belegtext:
werebûze daz ist sîn vurder hant, dâ her die were mede lobede, oder sîn halbe wergelt
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.)LR. II 15 § 1
Textarchiv: SspLR. II 15
- Belegtext:
warevpuozze daz ist sein gerehtev hant, da er die werschaft mit lobte
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp. Art. 113
- Belegtext:
wo ein druwer ist in deme Budinger walde, der gedruwet hat (oder druet), der hat dye rechtin hant verlorn
Datierung: 1380
Region/Autor/Textsorte:
Wetterau
Fundstelle: GrW. III 430
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die verbuerde 60 pont ende 10 jaer die poort op zijn rechter hant
Datierung: 1411
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 81
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- Belegtext:
hat er des geldis nichtt, szo hat er verlorenn seynn forder handtt
Datierung: 1. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: DanzigWillk.(Günther) 10
Faksimile
- Belegtext:
so ist er verfallen di recht hant
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 19
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
welcher über friden iemanden mit dem wehr verwunden wurde, der solle die rechte hand oder drei finger ime abzuhauen verwürket haben
Datierung: 1561
Fundstelle: Bader,Prechtal 160
- Belegtext:
ob ainer an den kirchtagen freiung bricht, der ist verfallen die rechte hant
Datierung: 1617
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 76
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sie sollte ... als urheberin dieses mannesmordes ... nachdem die rechte hand abgehauen, an den galgen genagelt werden
Fundstelle: SiebbVArch.2 27 (1896) 92
- Fundstelle: ZMarienwerder 52 (1913) 76
Hand (A XIV 3 b)
Erklärung:
Begnadigung zum Verlust der linken statt der verwirkten rechten Hand.
- Belegtext:
de rad dorch erer gudliken bede willen also mildichliken gedan unde eme de vorderen hand gelaten unde ghegeven unde eme de luchtere hand affleden hebben laten
Datierung: 1467
Fundstelle: LübUB. XI 291
Hand (A XIV 4)
Erklärung:
Aufbewahrung der Hand in Salz.
- Belegtext:
de hant iß vorwaret in gerichte ... beth tho der tydt frunde kamende werden de hant vth dem richte tho eschende
Datierung: 1498
Fundstelle: Pyl,BeitrPommG. II 78
- Belegtext:
deme fronen ... de hant aftholedende iiii sch., vnde i sch. vor solt vnde i pot, de hant tho vorwarende
Fundstelle: Pyl,BeitrPommG. II 78
Hand (A XIV 5)
Erklärung:
mit anderen Körperteilen.
Hand (A XIV 5 a)
Erklärung:
Hand und Fuß.
Hand (A XIV 5 b)
Erklärung:
Hand und Hals.
- Belegtext:
dat hals unde hant afghelovet ist
Datierung: 1325
Fundstelle: HHalberstUB. III 281
- Belegtext:
we vorbreke hant eder hals unde dat mit ghelde moste vorbeteren
Datierung: 1368/76
Fundstelle: HerfordRB.(Normann) Art. 20
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- Belegtext:
dat men nenen man vredelos leggen en mach, it en ga em an sine hant edder an sinen hals
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Bunge,Rbb. 113
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- Belegtext:
graue saken, de in hanth vnde in hals gingen
Datierung: 1418
Fundstelle: Nyrop,Saml. II 37
- Belegtext:
men vorfestet en also hogh alse sich die clegen obir en czihen uff den hals adir uff die hant
Datierung: 1454
Fundstelle: DanzigSchB. 12
- Belegtext:
köme ein person von untat wegen, das hand und hals antreffe, für einen richter
Datierung: 1464
Fundstelle: BayreuthStB.2 72
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- Belegtext:
wiewohl man keinen darumb vorsetzen mag, es gehe ihme an seinen halß oder an die handt
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: BreslStR. 95
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hand (A XIV 5 c)
Erklärung:
Hand oder Leib (oder Leben).
- Belegtext:
um anderis nicheyne clage ne sol men den man virvesten ân umme die, de an daz lîph oder an die hant geit
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.)Lehnr. 68 § 1
Textarchiv: SspLehnr. Art. 68
- Belegtext:
ane vleischwunde mach ok en man den anderen doden ... dar he sine hant oder sinen lif an verboret
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.)Lehnr. 68 § 4
Textarchiv: SspLehnr. Art. 68
- Belegtext:
al ungerichte, daz in den lîph oder in die hant geit
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.)LR. I 2 § 4
Textarchiv: SspLR. I 2
- Belegtext:
ordel ne mut en man nicht vinden over sinen herren, unde over sinen man, unde over sine mage, dar't in an ir lief [andere Lesart eder an er hant] oder an ir gesunt oder an ir ere ga
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. II 12 § 1
Textarchiv: SspLR. II 12
- Belegtext:
ir sollit wissin: ungerichte ist die clage, dy eyme an den liep, ader an hant, ader zu hut, ader zu hare geth
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 260
Hand (A XIV 5 d)
Erklärung:
verschiedene.
- Belegtext:
welt ir nu wizzen, waz diu lem ist: daz ist ein auge wider auge, ore wider ore, nase wider nase, zunge wider zungen, zan wider zan, hant wider hant, vinger wider vinger, fuz wider fuz
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 49 § 2
Textarchiv: AugsbStR. Art. 49
- Belegtext:
der richter richt von ihm als das recht erteilt, also ein auge wider ein auge, ein hand wider ein hand
Datierung: 1305
Fundstelle: BlNÖLk. 1 (1865) 268
- Belegtext:
wo ainer dem andern ain hant, ain fueß oder welicherlei glüdt das währ abschlieg oder vernichtet, der richter mag darinen richten alß ain hant umb die ander,
ain fueß umb den andern, ain aug wüder ain aug, deßgleichen umb andere glüder wie die genant sein
Datierung: 1433
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 667
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
het is bescreven recht: hoefft om hofft, handt voer handt, voet om voet
Datierung: 1568
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 149
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- Belegtext:
zan um zan, aug um aug, wie ich daran festiglich glaub, handt umb handt, leib umb leib
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: EndingerJudensp. 80
- Belegtext:
pro manu manus hand um hand
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: SchwerinStR. 281
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hand (A XIV 5 d Spiegelstrich 1)
Erklärung:
im Reim.
- Belegtext:
ir herrn, ich peut euch allen frid bei der hand und pei der wid [sagt der Richter]
Region/Autor/Textsorte:
Fastnachtsspiel
Fundstelle: DWB. IV 2 Sp. 342
Hand (A XIV 6)
Erklärung:
"die Strafe von 40 Pfund hieß man eine hand, vermutlich aus der Zeit der verpönten Burgfriedsverletzungen, welche mit der Hand abgebüßt wurden" 1739 Weißenburg/JbMittelfrk. 2 (1831) 27.
Hand (A XIV 7)
Erklärung:
im Zusammenhang mit Verbrechen und Strafen.
- Belegtext:
svi mit falschin phenningin oder mit falschimi silbiri edir goldi begriffin wirt ... den valsch sal man umi in sine hant binde unde sal un also vur din richteri brenge
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: MühlhsnUB. 618
- Belegtext:
mac he einis urteilis vragen: ab he im [dem Fälscher] di pfenninge oder den valsch in die hant icht binden sulle; daz sal man im teilen; so mac he vregen:
in welche hant he si im zu rechte binden sulle; so sal man im teilen: in di rechte hant
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. VII § 2
Textarchiv: FreibergStR. VII
- Belegtext:
sal man teilen, he sulle im [dem Dieb] zu rechte die hende hinder den rucke binden
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. XIX § 5
Textarchiv: FreibergStR. XIX
- Belegtext:
der [Scharfrichter] soll im die hend off den rugken zuosammen binden
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Berechtung 99
- Belegtext:
vor der kirchen ... in die prechel stellen und ruethen in der handt haben
Fundstelle: NÖLGO. 1656(CAustr.) 52 § 7
- Belegtext:
grabt er sich [der eingegrabene Grenzfrevler] mit vorhero zuesamben gebundenen henten auß, ist es sein glick, wo nit, sein verderben
Datierung: 1670
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. XI 147
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wer zu schiff in bösem muth auf jemand sein messer ziehet, der soll mit dem messer durch die hand an den mastbaum gestochen werden
Datierung: 1680
Fundstelle: Lünig,CJMilit. 879
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
ob ain nachpaur dem andern stull und er wurt ... beschrien, so soll ihn ein ambtmann fachen und soll in halten unzt an den dritten tag, und soll ihn dan antwurten ... und soll ihm die hent
pinden mit ainem rüghalbmen und soll dem lantrichter drei stunt ruefen
Datierung: 17. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 1001
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hand (A XV)
Erklärung:
beim Gottesurteil.
Hand (A XV 1)
Erklärung:
Kesselfang.
- Belegtext:
so ach thi kempa buta tha hofwalle stan and infan to stede; so thi strideth efter sworen is, so skel thi skelta and thi asega and thi prester and fiower thes koninges orkendan, hia sowen, thes threddes
deis tha hand skawia binna there kerika
Datierung: 2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 15./16. Jh.)
Fundstelle: WestfriesSchulzenr. 21
- Belegtext:
werth hi skawath ti helre hand, so skel thi [other] thenne mena eth festia and tha grewa twa pund [iewa]
Datierung: 2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 15./16. Jh.)
Fundstelle: WestfriesSchulzenr. 22
Hand (A XV 2)
Erklärung:
heißes Eisen.
- Belegtext:
wart he driddewarve bedragen, so mot he treden to deme heten iserne; so mot he sine hande erst waschen mit koldem watere; darna vatet he dat hete, gloyende iseren up und drecht dat uppe dat mal
Datierung: 1312
Region/Autor/Textsorte:
Braunschweig
Fundstelle: Keutgen,Urk. 446
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- Belegtext:
ief hia aet ki-wat, soe sint niaer dae fio-uwer dae ha-nd ti he-lane [für unverletzt zu erklären] dan dae tre ti wrbernane [für verbrannt
zu erklären], hit ne se- dat dis alle dio meente hli-a [darüber ihr Gutachten abgeben] wille
Fundstelle: vanHelten,OstfriesLex. 128
Hand (A XV 3)
Erklärung:
Zweikampf.
- Belegtext:
die richtêre sol tzwêne boden geben ir iowelkeme, die dâ vechten sollen, die daz sên, daz men se gerwe nâ rechter wonheit; houbit unde vûze sint ine vore blôz, unde an den henden ne sollen se nicht denne dunne hantschen haben
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.)LR. I 63 § 4
Textarchiv: SspLR. I 63
- Belegtext:
wir sprechen, ob ein man einen zwînleid einen champh an piutt und ob das zwînleid den champf nemen wil, sô sol der, der in den champf an poten hât, newer mit ainer hant mit im
chemphen und sol man im di andern hant hinder den ruk pinten
Datierung: 1328
Fundstelle: Ruprecht(Claußen) Art. 272
Hand (A XVI)
Erklärung:
die abstimmende Hand.
vgl.
1drei (I 3).
Hand (A XVI 1)
Erklärung:
allgemein mit (der) mehrer(e)n Hand mit Mehrheit.
Hand (A XVI 2)
Erklärung:
Handaufheben als Zeichen der Zustimmung.
Hand (A XVII)
Erklärung:
Henkershand.
Hand (A XVII 1)
Erklärung:
allgemein.
Hand (A XVII 2)
Erklärung:
Hand und Ball.
- Belegtext:
all erkennen die landtschafft ... den nachrichtern inn ir hand und band, die usszufürn und zu inen zurichten
Datierung: 1514
Fundstelle: SchwäbWB. III 1101
- Belegtext:
den verhafften dem scharpffrichter in seine handt und bandt überantwurten
Datierung: 1606
Fundstelle: WürtVjh. 216
- Belegtext:
daß die hexen ... dem nachrichter in seine hand unnd band bevolchen werden
Datierung: 1615
Fundstelle: SchrBodensee 15 (1886) 224
- Belegtext:
dem freymann in seine hand und band übergeben
Datierung: 1686
Fundstelle: SteirGBl. 3 (1882) 167
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
dem scharfrichter an seine hand und band übergeben
Datierung: 1723
Fundstelle: Carlebach,BadRG. II 186
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- Belegtext:
das ihr diesen thäter nembt zu euren handen und banden
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 275
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hand (A XVIII)
Erklärung:
die beiden Hände.
Hand (B)
Erklärung:
Hand des Toten.
Hand (B I)
Erklärung:
Hand des Erblassers.
Hand (B II)
Erklärung:
bei Tod eines Ehegatten.
- Belegtext:
man eder wif dey sick veranderen in bruotlochten na doder hant, dey möghen schighten mit aren kinderen na rechte der stades
Datierung: 1355
Fundstelle: DortmStat. 89
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- Belegtext:
ein hoves guidt in dussen hof sal men belenen tot einer hand, und wenn die hand verstorve, so sal und mag die vrowe sitten up die dode hand unbelehnt
Region/Autor/Textsorte:
Westfalen
Fundstelle: GrW. III 31
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hand (B III)
Erklärung:
im bürgerlichen Rechtsstreit.
Hand (B IV)
Erklärung:
Leibzeichen.
vgl.
Hand (C I 3).
Sachhinweis:
Heinrich Brunner, Die Klage mit dem toten Mann und die Klage mit der toten Hand/ZRG.2 Germ. 31 (1910) S. 235-252.
Hand (B IV 1)
Erklärung:
tote Hand.
Hand (B IV 2)
Erklärung:
Sonstiges.
- Belegtext:
dat Jorden int erste inwendich veer weken dat. dusser scrifte eestfolgende de hant to Corveye tor groft bringen zal, und aldar eyne begengknisse bestellen
Datierung: 1493
Fundstelle: Wigand,Beitr. 155
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- in Google Books
- Belegtext:
deme doden is dey hant aff geloset op eyn recht off sey wolden dar tegen seggen, so mochte sey gan to dem schyne
Datierung: 1526
Fundstelle: KielVarb. 82
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- Belegtext:
so vorgunnet eme der richter, he schöle de rechter hand halen; wil he ok den doden lichnam nicht laten schamfieren, so vorlövet em der richter eine wassene hand
Datierung: vor 1531
Fundstelle: RügenLR. Kap. 10 § 9
- Belegtext:
[so lange schol in dem erve bloetgeld bliven] dat de jungen ... des doden hant ... tho grave bracht hebben
Datierung: 1537
Fundstelle: Dittmer,Sassenrecht 35
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Hand (B V)
Erklärung:
bei der Todfallspflicht.
- Belegtext:
ist das ein bidermann stirbet, und das huobguot went enpfahen sine kint, noch der totten hant, sont sù geben gantz erschatz, und ein lebende hant halbe erschatz
Datierung: 1350
Fundstelle: Hanauer,Constd'Alsace 358
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- in Google Books
- Belegtext:
wan er eynich der twigher hande aflivich wert van juweliker doden hant
Datierung: 1350
Fundstelle: Kindlinger,Hörigk. 447
- Belegtext:
wann sich ein guth verändert nach todter handt, da jst denn hubern gütlichenn nachgelassenn, das die erbenn ... ein omen weins geben
Datierung: 1454
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 256
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- Belegtext:
ist saek dat der iemant stervet ende die levende den vrienden dat. goet overleveren moet, soo sal hy daerop een boeleedt doen binnen di eerste maende na die doede handt
Datierung: 1456
Fundstelle: SneekStB. 94
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wann ein gut inn dinckhoff gehörig, es seye nach todter oder lebendiger hand, verändert und fällig wird
Datierung: 1544
Region/Autor/Textsorte:
Unterelsaß
Fundstelle: GrW. I 723
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
todte hand, manus mortua, wird in alten schrifften dieses genant, wenn ein leibeigener mann gestorben und nichts verlassen zum haupt-recht (welches das beste stück vieh gewesen
...), hat man ihm die rechte hand abgehauen und solche dem herrn gebracht
Datierung: 1693
Fundstelle: Döpler,Theatr. I 1000
- Belegtext:
es gehöret solches [das Besthaupt] zum haupt-rechte oder toden-hand und baulebung
Datierung: 1750
Fundstelle: Klingner II 189 Anm.
- Belegtext:
haubtrecht, sterbhaubt, trauerrecht, todte hand, leibfall, verfallenschaft
Datierung: 1756
Fundstelle: Chorinsky,Mat. V 89
- Belegtext:
alle diegheene die buyten de vrijheijt van B. woenen ... is der kercke schuldig voor het recht van den sterfhuijs of doode hant twelf penningen luijckx
Fundstelle: Anal.ecclés. 9 (1872) 427
Hand (B VI)
Erklärung:
im Falle eines Totschlages.
- Belegtext:
stirbit he abir, so sal min dir toitin hant richte
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb.2 102
- Belegtext:
zullen die van der levender hant kiesen ten middelsten daghe wt elken vierendeel van der dooder hant twee man
Datierung: 1388
Fundstelle: Mieris III 502
- Belegtext:
gheviele eenighen dootslach bi onzen poorteren aen vremden luden, die gheen maghen Dordrecht en hadden, daerment aen vreden mocht, so zoudemen dat vreden aen die vander levender hant aen die een zyde,
ende aenden Tollebringtorn an die ander zyde van der doderhant weghen
Datierung: 1411
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 82
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Hand (B VII)
Erklärung:
Besitz der Kirche und anderer juristischer Personen.
- Belegtext:
dat egheene onberuerlijcke goeden ... enzelen moigen vercocht ... wordden ... tot behoef van eenigen cloosteren, goidshuijzen, cappitellen, collegien oft andere dode handen
Datierung: 1515
Fundstelle: OrdonnPaysBas I 389
- Belegtext:
grontchijnsen ... gecomen in dode handen
Datierung: 1545
Fundstelle: CoutAnvers I 224
Volltext
- digitalisiert im Rahmen von "Recht uit de Lage Landen"
- Belegtext:
das wo vnder inen ein frye person were, die kein natürlich vnd rechtgemeß erben hette, dieselbe ir fry gut, so der todnen hand nit vnderworfen ist frylich hingeben vnd vergeben möge
Datierung: 1560
Fundstelle: JaunLR. 1560 S. 52
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alle die werdend für frye lüt gehalten, welche nit lybeigen noch der todten hand vnderworfen sind
Datierung: 1611
Fundstelle: FreiburgÜMun. 311
- Belegtext:
dat de selve alienatien niet en gheschieden tot proffyet van eeneghe doode handt
Datierung: 1638
Fundstelle: CoutBruges II 523
- Belegtext:
die geistlichen und andere corpora, bey welchen ein sach in so genannte todtne haende gerahtet
Datierung: 1730
Fundstelle: Leu,EidgR. III 14
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- in Google Books
- Belegtext:
wenn liegende güter in die hände oder jurisdiction der kirche ... gerathen, so kommen sie gleichsam in eine tode hand
Datierung: 1769
Fundstelle: BairAlt. 109
- Belegtext:
geschenke oder vermächtnisse zur todten hand
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. II 11 § 200
- Belegtext:
men vermach binnen der stede ... gheen huusen ofte erfve te vercoopene gheven noch transporteren in gheestelicken of dooder handt, om daer te blijven
Fundstelle: CoutGand I 64
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- in Google Books
Hand (C)
Erklärung:
die nachgebildete Hand.
Hand (C I)
Erklärung:
körperlich.
Hand (C I 1)
Erklärung:
aus Metall.
Hand (C I 1 a)
Erklärung:
eiserne Hand.
- Belegtext:
octroy om te mogen dragen een ysere handt voer Jan Essche
Datierung: 1531
Fundstelle: Stallaert I 555
[weitere Angaben: Sinn auch für Stallaert unklar, vielleicht zu Hand C I 1 d?]
- Belegtext:
der gemeine fuhrweg ... bis an die scheidtwegh am hultzenen creutz mit der eiserren hant sall ein roedt weit sein
Datierung: 1591
Fundstelle: Schröteler,Viersen 352
- Belegtext:
es ist recht zu Sannct Nabor, das man zwo eysseren hendt hatt, ein vor der hallen und die ander uff dem keeßmarckt, welche beide hendt ides montag uffgericht
und gestelldt werden; und also lang die beyde hendt uffgestellt stehen, so darf kein ußlendiger kein keesz, butern, korn noch andre frucht kauffen, es were dann die handt abgethan
Datierung: 1600
Fundstelle: SAvoldStR. 63
- Fundstelle: Rechtswahrzeichen II 8 und 9
Hand (C I 1 b)
Erklärung:
metalen hant als Amts(verrichtungs)zeichen.
- Belegtext:
[ist] van Jan Scalcken, wachtmeester, tot behoeff deser stadt gecoft een coperen oft metalen hant met eenen houten steel, omme daermede de wachte houden bet. 2 1/2 st.
Datierung: 1587
Fundstelle: Stallaert I 555
Hand (C I 1 c)
Erklärung:
"die Todesstrafe kann in eine Ehrenstrafe gewandelt werden, z.B. wenn Leute, die wegen Verrat das Leben verwirkt haben, als Lösung ihren Kopf und die Hand in Bronze liefern mußten zur
öffentlichen Aufstellung" v.Künßberg,RechtlVk. 171.
Hand (C I 1 d)
Erklärung:
"hant van den valschen eet, vermutlich aus Metall, mußte vom Meineidigen zur Strafe durch einige Straßen getragen werden".
- Belegtext:
aen Silvester Cockelberger, saedelmaecker, voor een leeren buydel daer de hant in gesteken wordt van den valschen eedt, betaelt 7 st.
Datierung: 1607
Fundstelle: Stallaert I 554
Hand (C I 1 e)
Erklärung:
geghoten hand als Waffe.
- Belegtext:
dat neyment neyn mest endrage [von bestimmter Länge] unde ok neyne barden, geghoten hande effte kolven bi viff nyen schillingen
Datierung: 1440
Fundstelle: HildeshUB. IV 325
Hand (C I 2)
Erklärung:
hölzerne Hand.
Hand (C I 2 a)
Erklärung:
Markt- und Friedenszeichen.
- Belegtext:
uf unser lieben frauen abent nativitas zu vesper zeit gaet aen die frey zeit ... und als balde suillen die froneboten ein hoilzen creuz mit eime schwerde und einer hand darain gehangen ... zum zeichen das es alsdan frey ist
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: KoblenzGB. 99
- Belegtext:
das wurt vermerckt bei eim langen hulzin creutz, einem daran hangendem hulzin schwert, schenckel und handt, so man uff benanten sontag Oculi umb den mitten tag uff dem marckt vornen an der fischbanck uffriechten ... läßt
Datierung: 1553
Fundstelle: Bruchsal 912
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- Belegtext:
auff sanct Peterstag den ersten tag Augusti des abents zuvurgehent sietzt ain ein mardt uff einen weiden feldt gelegen bey H., genandt heuderscheidter marck, daselbst henckt man ain einem creutz ein hultzen
schwerdt, und ein hultzen handt
Fundstelle: LuxembW. 232
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- in Google Books
- Fundstelle: v.Künßberg,RechtlVk. 107
Hand (C I 2 b)
Erklärung:
Halter für die heilige Schrift.
- Belegtext:
seynd dieselbe [obrist von B., hofmeister D. und so weiter] auf den 29. ejusd. gehaltenen raths-tag erschienen und haben den ihnen vorgelesenen rittereid dem herkommen gemäß auf
die höltzerne hand, worein ein loch gebohret und worinn das auf papier geschriebene evangelium s. Johannis verwahret ist, abgeleget
Datierung: 1660
Fundstelle: Mader,Friedberg III 359
Hand (C I 3)
Erklärung:
wächserne Hand als Leibzeichen.
vgl.
Hand (B IV 2).
- Belegtext:
vorgunnet eme der richter, he schöle de rechter hand halen; wil he ok den doden lichnam nicht laten schamfieren, so vorlövet em der richter eine wassene hand, mit erkentenisse,
se schöle genoch doen, gelikest efte it de fleiskliche hand were to halende und sine klage darup to stellende
Datierung: vor 1531
Fundstelle: RügenLR. Kap. 10 § 9
Hand (C II)
Erklärung:
gemalte Hand.
Hand (C II 1)
Erklärung:
als Muntatbild.
- Belegtext:
in dem jar, da slug man di gemalten hend uberal um den mark als weit geet die munta und die freiheit
Datierung: 1461
Fundstelle: NürnbChr. IV 365
- Belegtext:
oberhalb des eingang in solch landhaus ein tafel an die wand aufmachen, daran die freyheit, das ist ein hand mit dem schwerdt, mahlen und darbey dasjenige vermelden lassen sollen,
so in gleichmäßigen freyheuten bey unsern kays. hoff, also auch zu Wien und sonsten von alters gebräuchig
Datierung: 1570
Region/Autor/Textsorte:
Linz (Donau)
Fundstelle: Funk,Rechtsmale 146
- Belegtext:
wie zu mehrerm kenn ... zeichen daß die börse ein privilegirter ort sey ... bey derselben allhier einen pfahl mit einem brett, worauf eine hand und beil gemahlet, zu setzen befohlen
Datierung: 1681
Fundstelle: CCPrut. III 418
- Belegtext:
in Ellwangen ... ist (im Schloßhof) eine hölzerne Tafel mit einem Block, worauf eine abgehauene Hand mit einem Beil darüber sich befindet; sie trägt die Inschrift: bey dißer hand hab den verstand, daß du der freyung seist vermahnt
Fundstelle: Birlinger,Vk. II 190
- Belegtext:
wer ein messer zuecket zwischen den zaichen der gemalten hande, der sol zehen pfunt pessrung geben
Fundstelle: NördlingenStR. 64
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- Fundstelle: AltpreußMschr. 1 (1864) 72
- Fundstelle: v.Künßberg,RechtlVk. 17, 117ff.
Hand (C II 2)
Erklärung:
"Hand mit dem Brot, die das Zehntrecht des Tübinger Spitals bezeichnet" WürtJb. 1909 S. 142.
Hand (C III)
Erklärung:
Münzzeichen.
Hand (C IV)
Erklärung:
(an einem) Wegweiser.
- Belegtext:
ein hant, die an dem waegscheid stat, die zeygt eyn weg, den sie nit gat
Datierung: 1494
Fundstelle: Brant,Narrensch. 21 V. 7
Hand (D)
Erklärung:
in festen Verbindungen.
Hand (D I)
Erklärung:
mit anderen Substantiven, meist formelhaft.
Hand (D I 1)
Erklärung:
mit Hand und Mund.
Hand (D I 2)
Hand (D I 2 a)
Erklärung:
Hand und Gewalt.
Hand (D I 2 b)
Erklärung:
Hand und Gewaltsame.
- Belegtext:
solh guter in einich ander hant und gewaltsam kommen lassen
Datierung: 1476
Fundstelle: DinkelsbühlPriv. nr. 1
- Belegtext:
haben ime die ... brieff zw seinen hannden vnd gewalttsamb geanntwortt
Datierung: 1581
Fundstelle: Indersdorf II 306 (nr. 2039)
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Hand (D I 2 c)
Erklärung:
Hand, Gewalt und Gewähre.
- Belegtext:
ingeben in yre hand, gewalt und gewer und sie des geseczet in nüczliche gewalt und gewer mit diesem briefe
Datierung: 1404
Fundstelle: SchlettstStR. 103
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- Belegtext:
reiche in und seinen erben die [Wiesen] auf auß mein und meiner erben hende in ire gewalt, gewere und hende
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BayreuthStB.1 327
- Belegtext:
aus unser handen und gewalt in ihr haend, nutz, gewalt und gewehr abgetreten und aingeantwort
Datierung: 1518
Fundstelle: KärntLHdf. 6
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
Hand (D I 3)
Erklärung:
Hand und Band.
vgl.
Band (X).
Hand (D I 4)
Erklärung:
Hand und Halfter.
- Belegtext:
cessio bonorum hat nach lünebürger stadtrecht nicht raum, sondern der schultman wirt dem gläubiger an die hand oder halffter gelieffert
Datierung: 1562/77
Fundstelle: LünebNGO. 379
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wollen wir die versehung, daß der schuldner dem gläubiger an die hand oder halffter gegeben werden soll, gäntzlich abgethan und auffgehoben haben
Datierung: 1572
Fundstelle: CAug. I 92
- Belegtext:
wollen wir die ... versehung der sächsischen rechte, nemlich dass der schuldner den gläubiger durch unsere gerichtsbefehlshabere an die hand oder halfter geliefert und überantwortet
worden, solche schuld abzudienen und abzuarbeiten, gäntzlich abgethan wissen
Datierung: 1577/83
Fundstelle: LünebRef. 677
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- in Google Books
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1760
Fundstelle: Hellfeld III 1809
- Datierung: 1800
Fundstelle: Hommel,TFlav. 105
Hand (D I 5)
Erklärung:
Verschiedenes.
Hand (D I 5 a)
Erklärung:
Hand und Behuf.
- Belegtext:
to hand unde behof der ghemeynen dracht
Datierung: 1404
Fundstelle: OsnabrGildeUrk. 17
Hand (D I 5 b)
Erklärung:
Hand und Consent.
- Belegtext:
onse hant ende consent dartoe gedaen
Datierung: 1500
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 78
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- Belegtext:
weilen die verkäufer ihre hände den käuferen übergeben oder ihren consens ... erklären müssen
Fundstelle: Steinen,WestfGesch. III 758
Hand (D I 5 c)
Erklärung:
Hand und Füße.
vgl.
Hand (D III 2).
- Belegtext:
[große Verräterei und Unruhe wurden versucht] das ich mit hend und füssen [mit aller Gewalt?] zu verhüten hon
Datierung: 1514
Fundstelle: WürtLTA.1 I 252
Hand (D I 5 d)
Erklärung:
Hand und Leib.
- Belegtext:
[wir ... haben] D. unde J. synen ... sone begnadet unde behandet, begnaden unde behanden in crafft dusses breves to twen handen unde to erer beyder lyve
Datierung: 1515
Fundstelle: KaufungenUB. II 300
Hand (D I 5 e)
Erklärung:
Hand und Nutz.
Hand (D I 5 f)
Erklärung:
Hand und Stab.
- Belegtext:
sollen ... die procuratores und anwäld die ihnen ... gegebne gewält ... von hand und stab empfachen
Datierung: 1579
Fundstelle: Müsinerwiese(Rusch) 5
Hand (D I 5 g)
Erklärung:
Hand und Stand.
- Belegtext:
die übrigen provinzen ... solten in itzigem stand und hand verbleiben
Datierung: 1668
Fundstelle: Fugger,Ehrensp. V 28
Hand (D I 5 h)
Erklärung:
Hand und Steuer.
- Belegtext:
ein offen brieff an die undertanen zu I., dz si all ir hand und stur darzu tun wellen, damit die zytglock gemacht ... werde
Datierung: 1467
Fundstelle: BernRatsman. I 157
Hand (D I 5 i)
Erklärung:
Hand oder Teil.
- Belegtext:
me denn in drey teil oder hennde
Datierung: 1497
Region/Autor/Textsorte:
Oberelsaß
Fundstelle: GrW. IV 102
Faksimile
Hand (D I 5 j)
Erklärung:
Hand und Treue.
- Belegtext:
mit hand und treu versprochen
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: FreibDiözArch. 5 (1870) 213
Hand (D II)
Erklärung:
mit attributiven Zusätzen (einschließlich adjektivisch gebrauchter Partizipien).
Hand (D II 1)
Erklärung:
ärgere Hand.
Hand (D II 2)
Erklärung:
aufgeholte Hand.
Hand (D II 2 a)
Erklärung:
der neue Hofbesitzer.
- Belegtext:
wan sich dat erffkyndt verandersaetet toe der hilgen ee, dey upgehaelde hant mowten sey an dem schulten wynnen umb eynen pennynck
Datierung: 1480
Fundstelle: KaufungenUB. II 119
Hand (D II 2 b)
Erklärung:
Interimswirt?
- Belegtext:
J.R. ... sey ein haußman und bauet sein landt, ist ein auffgeholete handt, hat eine wittibe mit 2 kindern ... zu verpflegen
Datierung: 1645
Fundstelle: Schnettler,Steuerstr. 182
Hand (D II 3)
Erklärung:
mit aufgestoßenen Händen [bei der Haussuchung].
Hand (D II 4)
Erklärung:
mit aufgeworfenen Händen (als vorgeschriebene Gebärde).
Hand (D II 5)
Erklärung:
beglaubte Hand.
- Belegtext:
hat er aber die 24 stunden gewartet, muß er darüber von einer beglaubten hand bescheinigung nehmen und darauf der vergütung, als wenn er die fuhre wircklich gethan, gewärtigen
Datierung: 1755
Fundstelle: Rabe,PreußG. I 2 S. 416
Hand (D II 6)
Erklärung:
bessere Hand.
- Belegtext:
die kinder, so ausz denen personen, so also geroubet sein, erboren, [sollen] nit wider hinder sich der bösern hand nachschlagen, sonder der bessern hand nachvolgen
Datierung: 1560
Region/Autor/Textsorte:
Schweiz
Fundstelle: GrW. V 736
Faksimile
Hand (D II 7)
Erklärung:
bevogtete Hand.
Wortbildungshinweis: zu
bevogten (I).
- Belegtext:
söllen die bleickerswyber für ire eemannen, inn iren uffällen nüdt, dann was sy mitt bevogteter hand versprochen haben, zuo betzalen pflichtig syn
Datierung: 1553
Fundstelle: ZürichGB. 60
- Belegtext:
wen sich ... B's frou gágen im, dem wirt, mit bevogteter hand fúr verlurst ouch verschribe
Datierung: 1556
Fundstelle: HönggMeierg. 57
- Belegtext:
sich mit bevogteter hand darum gegen im verschriben
Datierung: 1582
Fundstelle: HönggMeierg. 94
Hand (D II 8)
Erklärung:
bewährte Hand sicherer Platz, (Treuhänder).
vgl.
Hand (D II 31).
- Belegtext:
zoude men dan desgeenen goet, die zoe voerghinge ende hem verborge, tot zooveel als den eijsscher onbraecke mogen uutten huijsse ... halen ende brengen in bewairder hant, om daerop ten noesten gedinge te mogen procederen
Datierung: 1530
Fundstelle: Fruin,Dordrecht II 223
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- Belegtext:
wie yemand ... eenige goeden vind, die hem ontdragen of ontstolen zijn, die zal hem daer over beclagen mogen aen den schout, de welcke de zelve goeden strac in bewaerder hand zal nemen
Fundstelle: LeidenK. 1583 Art. 83
- Belegtext:
want H. dat gelt niet gelecht hefft in bewaerder hant
Fundstelle: MnlWB. I 1204
Hand (D II 9)
Erklärung:
bloße Hand; mit bloßer Hand mittel-, vermögenslos.
Hand (D II 9 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
aus eigener Kraft.
- Belegtext:
we nen ghud up gheboret hevet van vader unde van moder ... hevet de ghud ghewunnen van bloter hand, de en darf mit sinen broderen nicht schichten
Fundstelle: HannovStR. 393
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Hand (D II 10)
Erklärung:
blutige Hand.
Hand (D II 10 a)
Erklärung:
Blutgerichtsbarkeit.
- Belegtext:
swel sache der bischof selbe richten wil, die rihtet er, get es aber ambluotich hant, so gat er von dannen und heizet den vogt rehte richten
Datierung: 1260
Region/Autor/Textsorte:
Basel
Fundstelle: Keutgen,Urk. 116
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- Belegtext:
der chaiser sol vil wol wizzen, welhen pischolfen er ze recht den pan geleihen muoge, daz er mit recht mit pluetiger hant gerichten muoge
Datierung: 1300
Fundstelle: Schwsp. Var./WSB. 80 (1875) 379
Hand (D II 10 b)
Erklärung:
Mörder.
- Belegtext:
sa ne mey thiu blodich hond nene lawa fagie
Fundstelle: Richth. 205
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Hand (D II 11)
Erklärung:
böse Hand.
- Belegtext:
die kinder, so ausz denen personen, so also geroubet sein, erboren, [sollen] nit wider hinder sich der bösern hand nachschlagen, sonder der bessern hand nachvolgen
Datierung: 1560
Region/Autor/Textsorte:
Schweiz
Fundstelle: GrW. V 736
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- Belegtext:
mit dem weib als der bössen handt
Datierung: 1590
Fundstelle: BregenzStbr. 38
Hand (D II 12)
Erklärung:
dritte Hand.
Hand (D II 13)
Erklärung:
eigene Hand.
Hand (D II 13 a)
Erklärung:
Grundeigentümer beziehungsweise dessen Forderung.
- Belegtext:
man sol dhein ligend guot nit verkoufen one der eignen hand wüssen, deren darzuo verkunt sol werden
Datierung: 1534
Fundstelle: BaselRQ. I 1 S. 303
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- Belegtext:
weilen bei gerichtlichen vergantungen ligender gütheren die eigene hand, das ist das capital oder der davon jährlich fallende bodenzinß, in allweg vorbehalten wirdt
Datierung: 1539
Fundstelle: BaselRQ. I 1 S. 360
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- Belegtext:
es solle auf begehren der eigenen hand allweg der höchste in jedem tschupus [Grundstück] träger seyn und den schuldigen zins sammenthaft der eigenen hand lüferen
Datierung: 1611
Fundstelle: SchweizId. I 145
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
Hand (D II 13 b)
Erklärung:
auf eigene Hand selbständig, unabhängig.
- Belegtext:
weil auch, daß so viele ledige weibspersohnen auf ihre eigene hand leben, nicht allein muthwilliges gesinde machet, sondern auch bey vielen ein üppiges leben verursachet, so soll
fortmehro solches keiner von der obrigkeit gestattet werden
Datierung: 1710
Fundstelle: CCPrut. I 144
Hand (D II 14)
Erklärung:
einige Hand; zur einigen Hand kommen ohne erbberechtigte Verwandte sein.
Hand (D II 15)
Erklärung:
eintragende Hand Beliehener ohne erbberechtigte Verwandte.
- Belegtext:
es wird abgeschafft der brauch, der antragende hand, hagestolz oder anders genennt wird, vermöge dessen der halsherr den leibeigenen, der ohne leibeserben stirbt, in der fahrenden habe ganz oder zur hälfte beerbt
Datierung: 1525
Fundstelle: SchweizId. II 1389
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
Hand (D II 16)
Erklärung:
empfangende Hand Lehnsempfänger.
- Belegtext:
gegebne gewält von hand und stab empfachen
Datierung: 1579
Fundstelle: Müsinerwiese(Rusch) I Tit. 5
Hand (D II 17)
Erklärung:
erste Hand.
Hand (D II 17 a)
Erklärung:
von (oder aus) erster Hand ohne Zwischenhandel.
- Belegtext:
haben meine herrn obere ... mir anbefohlen die diebs-compagnia auszurotten, dero thun ... war ... eisengezeug zu stehlen und wiederum und gleichsam von der ersten hand ... zu verkauffen
Datierung: 1670
Fundstelle: Abele,Unordn. I 26
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
die wahren von den arbeitern in den manufacturen, als aus der ersten hand ... zu verkauffen
Datierung: 1676
Fundstelle: Schirmer,KaufmWB. 79
- Belegtext:
nachdem ... vielfältige klage geführet worden, was maßen die von frembden ... fischern angebrachte fische nicht aus der ersten hand gekauffet
Datierung: 1692
Fundstelle: CCPrut. II 343
- Belegtext:
dass ... die manufacturen ohnschwer in das land eingeführet, von der ersten hand erkauffet ... werden möge
Datierung: 1724
Fundstelle: CAustr. IV 160
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Hand (D II 17 b)
Erklärung:
beste Gattung einer Ware.
Hand (D II 17 c)
Erklärung:
erstes, am Tage gelöstes Geld.
Hand (D II 18)
Erklärung:
fähige Hand als Gegensatz zu tote Hand.
Hand (D II 19)
Erklärung:
feste Hand; in fester Hand sein fest verkauft sein.
Hand (D II 20)
Erklärung:
freie Hand.
Hand (D II 21)
Erklärung:
fremde Hand.
Hand (D II 22)
Erklärung:
ganze Hand gesamte Hand.
- Belegtext:
das die zwey eliche lutte mit eyner gantze hand schuld gemacht hettent
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Durlach 133
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Hand (D II 23)
Erklärung:
geistliche, weltliche Hand.
Hand (D II 23 a)
Erklärung:
geistlicher, weltlicher Besitz.
- Belegtext:
vvelich, burger oder burgerinne vrn hof oder hus ... verkovfen in eine geistliche hant ... die verliesen lip vnde guot
Datierung: 1300
Fundstelle: NMittThürSächs. 3, 1 (1836) 57
- Belegtext:
daß mancherley erb binnen irer statt gelegen die bey kurtzen jaren in geistliche hand und gewalt kommen sein
Datierung: 1385
Fundstelle: KölnStat. II 64
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
guoter, die in der weltlichen handen sind
Datierung: 1431
Fundstelle: Indersdorf I 229 (nr. 595)
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- Belegtext:
dat dei erftall ind der burger gut gemeinliken in geistlike hande kompt
Datierung: 1473
Fundstelle: BeitrEssen 20 (1900) 142
- Belegtext:
dat mach die geistliche persone ... verkoifen in werentlicke hende
Datierung: 1500
Fundstelle: SiegburgWQ. 48
- Belegtext:
den geistlichen personen [verbotten] ... zu ihren lehnen ... einige häuser [und] ländereyen ... auss der weltlichen hand zu verkauffen
Datierung: 1592
Fundstelle: MünsterPolO. 34
- Belegtext:
hat niemand macht einig erb zu geben ... zu einiger kirche in einige geistliche hand
Fundstelle: SaarbrückenLR. 964
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hand (D II 23 b)
Erklärung:
geistliches, weltliches Gericht, Obrigkeit.
- Belegtext:
omme penningschulden, om boten, die sy an die waerlike hant verbroekt hebben
Datierung: 1456
Fundstelle: SneekStB. 83
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
der sachen, die geistlich sein ... am geistlichen gericht zu üben, durch den weltlichen stab und die von S. kein hinderung gethan und herwiederum die weltlichen vorm schultheiß und weltlichen gericht
durch die geistlich handt nit geirt noch gehindert werden sollen
Datierung: 1513
Fundstelle: Sinsheim 436
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Hand (D II 24)
Hand (D II 24 a)
Erklärung:
gemeine Hand Gemeinnutzung und Gemeingebrauch.
Hand (D II 24 b)
Erklärung:
gemeinde Hand Deicherhaltung durch Besteuerung auf Kosten der Unterhaltspflichtigen.
Hand (D II 25)
Erklärung:
gemeinsame Hand.
- Belegtext:
unter gemeinsamer hand gedeichet
Datierung: 1759
Fundstelle: SchleswHWB. II 601
Hand (D II 26)
Erklärung:
geruhte Hand.
- Belegtext:
swa geistlich closterleute etlich eygen heten gehabt in gewer ... jar und tach ... ob die fuerbaz icht pillich sueln mit geruoter hant [unangefochten] sitzen an ansprache
Datierung: 1317
Fundstelle: MGConst. V 343
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
Hand (D II 27)
Erklärung:
gesamte Hand.
vgl.
Hand (D II 22).
Hand (D II 28)
Erklärung:
geschworene Hand die den Lehnseid geleistet hat.
Hand (D II 29)
Erklärung:
(ge)teilte Hand; ungeteilte, unzerteilte Hand.
Hand (D II 29 a)
Erklärung:
gemeinsame Verpflichtung.
- Belegtext:
wollen wir ... was im rathe zu ... erhaltung freiheit, recht und gerechtigkeit einhellig befunden, mit sammender unzerteileter hand, so weit eines itzlichen leib und gut sich erstrecket, exequiren und verfolgen
Datierung: 1581
Fundstelle: Culemann,MindenLV. 155
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- digitalisiert im Rahmen von "miami" (Münster)
- Belegtext:
versprechen mehrere personen ein und dasselbe ganze zur ungetheilten hand, dergestalt, daß sich einer für alle und alle für einen ausdrücklich verbinden, so haftet jede einzelne person für das ganze
Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 891
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Hand (D II 29 b)
Erklärung:
gemeinsamer beziehungsweise geteilter Besitz.
Hand (D II 30)
Erklärung:
getreue Hand.
- Belegtext:
wie giloben ... die huve den geistlichin luten zu gitruwer hant zu haldene
Datierung: 1332
Fundstelle: DOrdHessenUB. II nr. 574
Hand (D II 31)
Erklärung:
gewährte Hand neutraler Dritter, Treuhand.
vgl.
Hand (D II 8).
- Belegtext:
die raidt van U. sullen ... all alsulke erffnisse ind guet, as Th. ... achter gelaten heeft, an sich as an gewerde handt nemen
Datierung: 1444
Fundstelle: UnnaStR. 68
- Belegtext:
so iemandt, der alhier nicht gesessen, ein hauß ... an sich bringet, soll daßelbe binnen jahr und tag beziehen oder es verkauffen und in gewerthe hand bringen
Datierung: 1599
Fundstelle: DirschauWillk. 33
[weitere Angaben: hierher?]
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- Belegtext:
wert dat sake, dat yemant vreemdere bynnen D. storve ende engene erfgename en hedde, alle die possessie sijnre goede by hoeme dare vonden, sal in gewerder handt jair ende dach behouden werden
Fundstelle: Stallaert I 555
Hand (D II 32)
Erklärung:
gewaltige Hand.
Hand (D II 33)
Erklärung:
gewehrte Hand.
Hand (D II 34)
Erklärung:
gewinnende Hand "Fahrnis, Vieh" SchwäbWB. III 1106.
Hand (D II 34 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
"Arbeitsverdienst, was man durch Handarbeit gewinnt" SchwäbWB. III 1106.
Hand (D II 35)
Erklärung:
gewisse Hand.
- Belegtext:
setze mir entweder burgen oder pfant, daz ich eine gewisse hant mines gutes muge han
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: Passional(Köpke) 19 V. 27
Hand (D II 36)
Erklärung:
gichtige Hand der Geständige.
Hand (D II 37)
Erklärung:
(zu) gleiche(r) Hand gleiche Berechtigung oder Verpflichtung.
- Belegtext:
alle, wat ons sacke koste to verfolgen, dat sollen wy glicker hant bethallen, wat schaden off oncost dar off get
Datierung: 1496
Fundstelle: HanseRez.3 III 457
- Belegtext:
sollen alle erberen des landes zu gleicher handt ... pande aus dem hause zu [!] nemen
Datierung: 1587
Fundstelle: JbOldenb. 17 (1909) 268
- Belegtext:
wan ihm einen baum in die fohr stet, sollen die beide neben den gleicher hand genießen
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: RhW. II 1 S. 272
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hand (D II 38)
Erklärung:
gute Hand.
- Belegtext:
wenn ein freier oder eine freie ein eigens verehelichet, dass ihr kinder frei sein und also der guten hand nachfallen
Datierung: 1525
Fundstelle: Leuenberger,RG. 170
Hand (D II 39)
Erklärung:
mit hängenden Händen.
- Belegtext:
si habin ouch daz recht, wenn ir dheiner bewholzs bedarf, der sal mit hanginden henden gehin vor den ubirsten vorster, das ist in ieder hende ein hun u. einen schilling pfenge
in der andern hant, so sal er huwen wes er bedarf zu sime gebuwe
Datierung: 1384
Fundstelle: GrRA.4 II 26
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
wenn ein genosse buwen wil, so soll er komen gen Swarzach zue eym appt mit hangender hant, vnd by jm die loube gewynnen
Region/Autor/Textsorte:
Schwarzwald
Fundstelle: GrW. I 427
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Hand (D II 40)
Erklärung:
mit haster Hand im Zorn, in der Erregung.
Hand (D II 41)
Erklärung:
heile Hand.
Sachhinweis:
bei Luther: lässest du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht.
- Belegtext:
thih zihen únhuldi bi mícheleru scúldi, thaz thú sus laz in héila hant thes keiseres fiant
Datierung: um 868
Region/Autor/Textsorte:
Joh. 19, 24
Fundstelle: Otfrid IV 24, 6
Hand (D II 42)
Erklärung:
hohe Hand.
Hand (D II 42 a)
Erklärung:
hohe, höhere Obrigkeit; Regierung.
- Belegtext:
[wenn] tschip ende schipper bij der hoogher handt ofte den prince anghenomen werdt
Datierung: 1551
Fundstelle: PlacBFland. I 392
- Belegtext:
dass sie dass aigenthumb weder jemals affectiern, noch auch etwan von hocher handt angetragner acceptiern wollen
Datierung: 1694
Fundstelle: Indersdorf II 355 (nr. 2238)
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- Belegtext:
würden die hafen nur auf eine gewisse zeit von hoher hand geschlossen ... so bleibet die befrachtung in kraft
Datierung: 1727
Fundstelle: PreußSeeR. 5 Art. 27
Hand (D II 42 b)
Erklärung:
insbesondere Gerichtsinhaber.
- Belegtext:
von swelcher hôher hant daz gerihte ist, dâ mac man eine urteile ane ziehen; diu diu êrste hant des gerihtes ist daz ist der künic; diu ander dem er ez lîhet; diu dritte dem ez diu ander lîhet
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.) 106 § 5
- Belegtext:
welch herrn die hohern hand des gerichtes haben, fur den mag man ein urteil wol anzihen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Schwsp. Var./WSB. 73 (1873) 458
- Belegtext:
die erste hand des gerichts ist der könig, die andere hand des gerichts ist der, dem es der könig leihet
Datierung: 1744
Fundstelle: SiebbLRKomm. I Tit.1
Hand (D II 42 c)
Hand (D II 43)
Erklärung:
hülfliche Hand Hilfe, Unterstützung.
- Belegtext:
dat ... den rechten handdeder ... ane ... gnade nagetrachtet würde, darto wolde ire furstliche gnaden de hulpliche hand leisten
Datierung: vor 1531
Fundstelle: RügenLR. Kap. 117 § 1
- Belegtext:
wen averst de heerschop ... gerne strafen wolde und were to schwak, die landvaget is schuldig ... de hulpliche hand to lienen
Datierung: vor 1531
Fundstelle: RügenLR. Kap. 3 § 11
Hand (D II 44)
Erklärung:
jüdische Hand.
- Belegtext:
das seyn vatir meynem vater versattczt hat czu iudischzer hant [an Juden] vor 200 schog und hat en nicht gelost
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Wasserschleben,Samml. 262
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Hand (D II 45)
Erklärung:
lange, kurze Hand.
Hand (D II 45 a)
Erklärung:
mit [oder von] langer oder kurzer Hand für römisch-rechtliches longa vel brevi manu.
- Belegtext:
[als] die von oder mit langer hand uebergebene sachen werden die gehalten, welcher wegen eintweder, wann sie abwesend sind, von dem ubergeber dem ubernehmer
befohlen wird, selbige zuuebernehmen ... oder, wann sie etwann nicht wol so gleich weggebracht werden koennen, ... waechter und huetter darzu bestellet, oder der ubergeber die sach in einsen hauß
tragen lasset, obgleich der ubernehmer solche noch nicht angeruehret, oder auch der ubergeber dem ubernehmer die sach oder gut von weitem zeiget, und ihm sie also uebergeben haben will
Datierung: 1728
Fundstelle: Leu,EidgR. II 224
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- in Google Books
- Belegtext:
mit oder von kurtzer hand uebergebene und ubernohmene sachen werden geachtet die, bey welchen zu ausweichung mehrerer weitlaeuffigkeit kein ubergab wuercklich zwahr vorgehet, aber fuer vorgegangen zuseyn eingebildet wird
Datierung: 1728
Fundstelle: Leu,EidgR. II 225
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- in Google Books
- Fundstelle: Weber,Lehnr. II 71
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Hand (D II 45 b)
Erklärung:
mittelbar.
Hand (D II 45 b Spiegelstrich 1)
Erklärung:
mit viel Mühe.
- Belegtext:
davon er ... seinen creditorn järlich was geben können, bis er sich mit langer hand ["mit vieler Mühe"] aus dem last gewürckt
Fundstelle: SchwäbWB. III 1102
Hand (D II 46)
Erklärung:
lebende Hand.
vgl.
Hand (B).
- Belegtext:
wanne de leste leyvende hant van yn vervaren is
Datierung: 1374
Fundstelle: Ennen,QKöln V 44
Hand (D II 47)
Erklärung:
lebendige Hand.
Hand (D II 48)
Erklärung:
leichte Hand.
- Belegtext:
si chint, div gent nach der leichtoeren hant
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
SchwspVar.
Fundstelle: WSB. 79 (1875) 114 Anm. 1
Hand (D II 49)
Erklärung:
letzte Hand der Überlebende.
vgl.
Hand (D III 61 b).
- Belegtext:
ist die letzte hand nit mehr dann ein leibzuchter ... an allen erben und erbrennten, da sie samender hand angeschrieben stahn
Datierung: 1437
Fundstelle: KölnStat. I 25
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wanne dat man und wiff, die geine kyndern hant, ire testament ... under sich vermachent, also dat die leste hant dat keren und wenden moge, war dat sy wilt
Datierung: 1500
Fundstelle: SiegburgWQ. 30
Hand (D II 50)
Erklärung:
meine Hand.
vgl.
1gemein (A XXII 5).
- Belegtext:
is ok de erve dar nicht de it upbore to deme drittegesten, so scal men it in eyne mene hant don jar unde dach: swanne de dach umme komen is, so scal de rad darto helpen, dat it deme werde, de dar recht to heft
Datierung: 1303
Region/Autor/Textsorte:
Braunschweig
Fundstelle: Keutgen,Urk. 457
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Hand (D II 51)
Erklärung:
nähere Hand, nächste Hand der näher Berechtigte.
Hand (D II 52)
Hand (D II 52 a)
Erklärung:
obere Hand Obrigkeit.
Hand (D II 52 a Spiegelstrich 1)
Erklärung:
oberes Gericht.
- Datierung: 1472
Fundstelle: MittBadHistK. 11 (1889) 105
- Belegtext:
mag er sich ainer beschwárd fúr dz lanndtgericht als die oberen hand berúffen
Datierung: 1494
Fundstelle: FürstenbUB. VII 315
- Fundstelle: SchwäbWB. III 1107
Hand (D II 52 b)
Erklärung:
oberste Hand oberste Zuständigkeit, letzter Entscheid.
- Belegtext:
beholden deme rade tho Riga de overste handt in dessen artickeln vorgeschreven
Datierung: 1392
Fundstelle: Stieda-Mettig 242 (nr. 4, 17)
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- Belegtext:
welk man dar brokaftich werd, dee schal dee mark wasses betalen vor enen schillyngh, jodoch beholden deme rade to R. dee oversten hant in allen saken
Datierung: 1397
Fundstelle: Stieda-Mettig 382 (nr. 56, 26)
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- Belegtext:
nadem de erwerdige rad boven alle desse vorgeschreven articule unde gesette de overste hant hefft
Datierung: 1457
Fundstelle: Stieda-Mettig 427 (nr. 81 Einl.)
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- Belegtext:
des behält sich ein e. rath die oberste hand bevor, diesen schragen zu mehren u. zu mindern
Fundstelle: Gutzeit,Livl. I 482
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- in Google Books
Hand (D II 53)
Erklärung:
offene Hand.
Hand (D II 53 a)
Erklärung:
mit offener Hand unter Vorbehalt (endgültiger Regelung), unverbindlich, widerruflich.
- Belegtext:
mit offener hand die lueftung gethan, daß ... bezahlungen ... in current-waehrung ... geschehen moege
Datierung: 1695
Fundstelle: Lahner,Samml. 179
- Belegtext:
durch die in gegenwartigen mandat mit öffener hand geschehene lüfftung
Datierung: 1742
Fundstelle: Siegel,CJCamb. I 362
- Belegtext:
gleichwie ein hochlöblicher rat gegenwärtige verordnung auf eine probe mit offener hand, unter der ausdrücklichen bedingnuß, daß ..., ertheilet haben will
Datierung: 1767
Region/Autor/Textsorte:
NürnbZollO.
Fundstelle: JournDeutschl. 1, 2 (1784) 96
Faksimile
- digitalisiert von der UB Bielefeld
- Belegtext:
haben die betheiligten ihren streit ausdrücklich mit offener hand zu dem spruch uebertragen; so hat jede derselben das recht den spruch auszuschlagen
Datierung: 1830
Fundstelle: BernCGB. 771
Hand (D II 53 b)
Erklärung:
offene Hand haben, lassen, vorbehalten sich etwas vorbehalten, freie Hand haben.
Hand (D II 54)
Erklärung:
rechte Hand.
Hand (D II 54 a)
- Belegtext:
[dat ma] alle stellen tingh, hoe deen gued hit se, al deer ma hit fint, dae riuchta hand [für legitimo domino] weder thi iaene sonder leesne
Datierung: 1323
Fundstelle: Richth. 102
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Hand (D II 54 b)
Erklärung:
Ehe zur rechten beziehungsweise linken Hand.
- Belegtext:
de matrimonio ad morganaticam vulgo vermählung zur linken hand
Datierung: 1731
Region/Autor/Textsorte:
Gabriel Schweder, Disput.
Fundstelle: Weber,Lehnr. I 354
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
die zwischen ungleichen standespersonen vorgehenden verehelichungen wurden ohne unterschied, ob die antrauung zur linken oder rechten hand geschehen ... für eine wahre ehe geachtet
Datierung: 1756
Fundstelle: CMax. I 6 § 45
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
mannspersonen von adel können mit weibspersonen aus dem bauer- oder geringerem bürgerstande keine ehe zur rechten hand schließen
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. II 1 § 30
- Fundstelle: MnlWB. III 88
Hand (D II 55)
Erklärung:
schaltende und waltende Hand.
Hand (D II 56)
Erklärung:
schuldige Hand der Schuldige.
- Belegtext:
dat dio schildige hand bytalye an twira nouwelikera orkenda andert
Datierung: 1404
Fundstelle: Richth. 501
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Hand (D II 57)
Erklärung:
sichere Hand.
Hand (D II 58)
Erklärung:
spinnende Hand Frauenseite.
Hand (D II 59)
Erklärung:
starke Hand.
- Belegtext:
die executiones, deren sentenzen geschehen durch die starke hand zu Aachen, per requisitiales
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Koeniger,SendQ. 115
Hand (D II 60)
Erklärung:
trockene Hand bei der Hinrichtung ohne Blutvergießen.
- Belegtext:
daß man den übeltäter richten soll mit truckner hand henken sol zwischen himel und erd an den liechten galgen
Datierung: 1470
Fundstelle: Wolff,GerichtsverfHochstAugsb. 166
- Belegtext:
das zu im mit druckner hand vom leben zum tod gericht werden solle
Datierung: 1478
Fundstelle: AugsbChr. III 440
- Belegtext:
daß der arme sünder mit dem schwerd und blutiger hand, oder mit dem strang und truckner hand ... gerichtet werden solle
Region/Autor/Textsorte:
Augsburg
Fundstelle: ZRG. 5 (1866) 159
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Hand (D II 61)
Erklärung:
unbenannte Hand zukünftiger, noch unbestimmter [Mit-]Besitzer.
Sachhinweis:
Rive,Bauerng. 329.
Hand (D II 62)
Erklärung:
ungeschiedene Hand gemeinsam.
vgl.
gesamt (II 3).
- Belegtext:
samt und sonders gelobet mit einer ungescheiden hand
Datierung: 1583
Fundstelle: HadelnLR.(Pufendorf) 16
Hand (D II 63)
Erklärung:
ungesperrte Hand.
- Belegtext:
den ... vnndterthonen soll ein vngespertte handt gelassen, vnd niemand durch straff oder schaffung zue diser müll genöttigt ... werden
Datierung: 1605
Fundstelle: Indersdorf II 315 (nr. 2059)
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Hand (D II 64)
Erklärung:
(mit) ungewährte(r) Hand ohne Berechtigung.
- Belegtext:
dat nymant ... wijf of kijnderen in nymants hof ongewairder hant comen sal
Datierung: 1523
Fundstelle: Amersfoort 225
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- Belegtext:
ymant die dess anders goet ongewairde hant antast ende neemt
Fundstelle: Amersfoort 138
Faksimile
- Belegtext:
dat nyemant ... ongewairder hant komen en sall bynnen yemants huysinge, hovynge off bedelffte om yemant dat zijne te ontvryen
Fundstelle: MnlWB. V 742
- Belegtext:
so wie des anders lant delft oft cley neemt of made neemt of mayt of bonen of erweten onghewairder hant, verbuerde 12 sc.
Fundstelle: MnlWB. V 742
Hand (D II 65)
Erklärung:
unhuldige Hand.
Hand (D II 66)
Erklärung:
unparteiische Hände.
Hand (D II 67)
Erklärung:
untere Hand.
- Belegtext:
wan der recht manlehen von im ist als von der undren hant ... wan sin gnade und die herrschaft zu F. die oberhant darüber ist
Datierung: 1441
Fundstelle: SchwäbWB. III 1107
Hand (D II 68)
Erklärung:
währende Hand sicherstellende und leistende Treuhand?
- Belegtext:
weres das sie des nicht intetin [das Gut bebauen], so sal sich der vndirspitteler des erbes widir vndirwindin vnd brengin is in werinde hand das im sin czins moge werdin
Datierung: 1393
Fundstelle: CDWarm. III 244
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
also das lange wuste gelegen, vnd Sch. nicht wolde sich bedenken, das gut czu bewonende addir in werende hant czu brengende, do lys en der foygt von K. heyschen auf das gut czu dren dingentagen
Datierung: 1405
Fundstelle: CulmUB. I 358
- Belegtext:
T.H. sal den garten wider in werende hant brengen, den er von der stad hat empfangen, ader sal do vor czinsen
Datierung: 1412
Fundstelle: CDWarm. III 410
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
so es geschicht, das gütter und gründe an außländische leute vererben, die sollen keine bereitte gütter noch fahrende haabe von hinnen nehmen, sie bringen denn die liegende gründe in werende handt
Datierung: 1599
Fundstelle: DirschauWillk. 43
Faksimile
Hand (D II 69)
Erklärung:
waltende Hand.
- Belegtext:
welche ihres eigen gewalts (sui juris) werdind, und, wie in eydgenössischen gesetzen auch solches ausgedruckt wird, schaltende und waltende hand ... bekommen
Datierung: 1727
Fundstelle: Leu,EidgR. I 490
Faksimile
- in Google Books
Hand (D II 70)
Erklärung:
mit warmer Hand zu Lebzeiten.
- Belegtext:
alle giften ghedaen van roerlicke goedighen ende die metter warmder handt wech ghedreghen, sorteren vulle effect, maer inghevalle sulcke partijen van giften noch bevonden waere
ten sterfhuyse vande donateurs, zoo sullen die de voernomde hoors aenveerden, gelijck offer geen gifte of ghegheven en waere
Datierung: 1547
Fundstelle: TieltCost. 263
- Belegtext:
een yghelic persoen van vrier conditie, libere ende zyn selfs zynde, wel zyn memoirie ende verstandt hebbende, zal binnen zynen leven vermoghen te disponeeren ende wech te gheven metter waermer handt, behoudende blat ende usufruict zyn leven lanck up dat hem belieft, of pure zonder reservatie, dat men heet donatio inter vivos
Datierung: 1558
Fundstelle: CoutCourtrai 420
- Belegtext:
alle ghiften inter vivos, die men heet ghiften ghedaen metter warmer handt
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: CoutBruges I 168
- Belegtext:
in verbintenisse van roerlijke en gereijde goederen, is van noode dat deselve metter daat ende warmer hant in de magt van den crediteur worden overgelevert
Datierung: 1600
Fundstelle: CoutLooz II 460
- Belegtext:
van gemeene meublen vermag den man te disponeeren by verkoopinge ... ende by gifte met de warme hand, sonder consent van syn wyve
Datierung: 1682
Fundstelle: CoutArdenburg 390
Hand (D II 71)
Erklärung:
zweite Hand Verwahrer.
Hand (D II 72)
Erklärung:
mit verschiedenen Ordnungszahlen.
vgl.
Hand (D II 12),
Hand (D II 17),
Hand (D II 71).
Hand (D II 72 a)
Erklärung:
als Stufe der Belehnungen.
Hand (D II 72 b)
Erklärung:
Zwischenhändler oder späterer Erwerber.
- Belegtext:
were ime die erste zalung, ee das ross in die vierte hand komen, ervolgt, und móchte villicht das ross under entwederem kóúfer verderbt worden sin
Datierung: 1620
Fundstelle: HönggMeierg. 111
- Belegtext:
[indossaments] welche offt in die vierdte bis fünffte hand kommen
Datierung: 1663
Fundstelle: Schirmer,KaufmWB. III 1107
- Belegtext:
die wechselbriefe werden auch von dem creditore ... in anderte, dritte, vierte hand ... verhandelt
Datierung: 1717
Fundstelle: CAustr. III 881
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Hand (D III)
Erklärung:
verbale Verbindungen:
Hand (D III 1)
Erklärung:
die Hand abbieten die Gewalt (über ein Gut) entziehen.
Hand (D III 2)
Erklärung:
Hand und Fuß abtun auf ein Recht verzichten.
- Belegtext:
wilt hy des gelts niet, soo ma(e)ch hy dat voor den scholtes leggen ... ende laten den gelder dan kondt doen met des heren bode sijn(s) gelts daer te gesinnen, ende mach hem dan handt ende voet aff doen gebieden van erff
Datierung: 1550
Fundstelle: LimbWijsd. 45
Faksimile
- Belegtext:
sij brochten 't aen 't hoech gericht aen, om bevelen den geenen dije uutgewonnen weren hant en voet aff te doen
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: CartSTrond II 508
Hand (D III 3)
Erklärung:
die Hand abziehen.
Hand (D III 3 a)
Erklärung:
Hilfe, Unterstützung entziehen.
- Belegtext:
es ist ein grosse schand unnd laster den eltern, das si ire kinder dahin ziehen, das sie studieren muessen, und hernacher ... die hand abziehen und sie also hilfloß ston lassen
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Montanus 40
Hand (D III 3 b)
Erklärung:
Anspruch auf einen Gegenstand aufgeben.
- Belegtext:
dat hem een lantschere dus vorsiet, dat hi aftrecke sine hande vander liede goet vanden lande
Fundstelle: MnlWB. III 91
- Belegtext:
dat sij hoir handen aftrecken van minen goede
Fundstelle: MnlWB. III 91
Hand (D III 4)
Erklärung:
mit der Hand anfassen.
Hand (D III 5)
Erklärung:
Hand anlegen Gewalt (an)tun.
Hand (D III 5 a)
Erklärung:
widerrechtlich.
- Belegtext:
leit einer dem andern hant an zornliche ane tot der büszet dem schultheiszen drü pfunt
Datierung: 1410
Fundstelle: FreiburgÜÜbers. 32
- Belegtext:
welch dinstgesinde adir uswirdiger ein burger adir burgerskind blutronstig adir sin hant frevelichin an on leite, der sal das bußen noch unsers gnedigen hern gnade
Datierung: 1455
Fundstelle: KahlaUB. 90
- Belegtext:
die andern kleinen freveln, als die so der beiden herrn gebot verachten, gegen bütteln freventlich handt anlegen ... die gebührt ein schultheiss zu straffen
Datierung: 1496
Fundstelle: Ladenburg 699
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wellicher ... einen recht bietenden anfallt vnd in zornigem muht frevene hand an ihn leit
Datierung: 1541
Fundstelle: ArbergStSatzg. 41
- Belegtext:
an die personen der justitien kein hand anlegen
Datierung: 1567
Fundstelle: Moser,KreisAbsch. I 483
- Belegtext:
da einer dem andern hand anlegen würde, so sol er ihme mit achtehalben gülden abtrag thun
Datierung: 1586
Fundstelle: LübStR. I 1 § 13
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1586
- in DRQEdit
- Belegtext:
wann der verehrt ... seinen gaber nach leib und leben stuende, an ime fräventlich hand anlegte
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. II 13 § 10
- Belegtext:
gewaldthaetiger weiß haend an jhnen anlegen
Datierung: 1619
Fundstelle: Lazius,Wien II 65
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
Hand (D III 5 b)
Erklärung:
obrigkeitlich.
- Belegtext:
si legten hend an si vnd saczten si in hut
Datierung: 2. Hälfte 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Apg. 4, 3
Fundstelle: CTepl.
- Belegtext:
das einer [ein Geistlicher] fori factum gethan hett, da man hand anzulegen schuldig wer
Datierung: 1507
Fundstelle: Bruchsal 904
Faksimile
- Belegtext:
ob es sich begäbe, daß ein büchsen-meister unter andern soldaten zu händeln käme ... so soll weder profoß noch steckenknecht hand an ihn legen
Datierung: 1520
Fundstelle: Lünig,CJMilit. 4
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
sollen sie ... macht haben handt anzulegen vnnd die malefitz persohn einzuziehen
Datierung: 1616
Region/Autor/Textsorte:
Beuthen (Nschles.)
Fundstelle: MittSchulg. 3 (1893) 258
Hand (D III 6)
Erklärung:
antworten.
Hand (D III 6 a)
Erklärung:
jemanden einem andern in Schuldhaft übergeben.
Hand (D III 6 a alpha)
Hand (D III 6 a alpha Spiegelstrich 1)
Erklärung:
überantworten.
- Belegtext:
[den säumigen verurteilten Schuldner überantwortet] der richter dem gleubiger bey der hand für die schuld, den zu seiner arbeit zu gebrauchen
Datierung: 1541
Fundstelle: König,Proz. 123v
- Belegtext:
wo aber der vorteilte ... arm ist, als denn moechte er seinen gleubern ... mit der hand oberantwort werden
Datierung: 1561
Fundstelle: Rotschitz 83v
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
mag der richter den beklagten schuldener dem kläger, als seinem gläubiger ... bey der hand überantworten
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: GubenRB. 17
Hand (D III 6 a beta)
Erklärung:
reflexiv.
- Belegtext:
hat he der burgen nicht, so muz he sich antwerten mit der hant deme kleger vor daz silber
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. II § 8
Textarchiv: FreibergStR. II
- Belegtext:
kein man, der erbe unde eigen hat, mac sich nicht geantwerten vor schult mit der hant zu rechte, ienre wolle in denne gerne nemen
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. V § 30
Textarchiv: FreibergStR. V
Hand (D III 6 b)
Erklärung:
sonstiges.
- Belegtext:
spreket en knape ene iunkfrowen an, dat se ome ore truwe hebbe gheven, bekant se des, men scal se ome antwerden bi der hant, so scal he mit ore gan in welk lant he wel
Datierung: 1353
Fundstelle: OsterwieckStB. 6
Hand (D III 7)
Erklärung:
zu einer Hand (auf)ersterben (im Verfangenschaftsrecht durch Tod eines Vorfahren).
- Belegtext:
als P. von B. ûf wiesen ... von sîns kindes wegen gekommert hatte, die demselben sîme kinde zû einer hant ûferstorben wêren von sîme anherrn
Datierung: 1406
Region/Autor/Textsorte:
Frankfurt am Main
Fundstelle: LSchrP. 193
Faksimile
- Belegtext:
kinde ..., den der wingarthen zu eyner hant irstorben [war] von siner muder
Datierung: 1419
Fundstelle: GelnhausenGB. 18
- Belegtext:
nâch dem als K. ... bekenntlich wêre, daz die wiesen dem kinde ... zû sîme teil zû einer hand erstorben wêren, daz sie dan die nit virkeufen, virsetzen oder virûssern mege während ir lebtage
Fundstelle: LSchrP. 194
Faksimile
Hand (D III 8)
Erklärung:
die Hand auf- und abhalten Gebärden beim Schwur.
- Belegtext:
heer rechter, heeft hy dan oerloff op te houden? ja; soe staeft hem de rechter een eedt; - herr rechter, heeft hy nu oerlof sijn hant of te houden? ja
Fundstelle: MnlWB. I 236
Hand (D III 9)
Erklärung:
die Haut aufgeben.
- Belegtext:
anno 1600 ... haben T. ... und P. ... die handt an den hof ufgegeben ... und haben ... das helmgen verschossen und darauf ewig verzeigen
Fundstelle: AachenZ. 6 (1884) 57
Hand (D III 10)
Erklärung:
die Hand aufheben gegen Gehorsam aufsagen, sich öffentlich und feierlich erklären gegen.
- Belegtext:
eer si ophieven de hant jeghen de graven van Hollant
Fundstelle: MnlWB. III 93
Hand (D III 11)
Erklärung:
mit der Hand aufnehmen.
vgl.
aufnehmen (B I 1 g).
Hand (D III 12)
Erklärung:
die Hände ausrecken als Zeichen der Amtsbefugnis.
vgl.
Hand (D III 49).
Hand (D III 13)
Erklärung:
befehlen bei der Hand anempfehlen.
- Belegtext:
der lac in sinin ende und bevalch dich mir bi der hende
Datierung: 12. Jh.
Fundstelle: Rother(de Vries) V. 5135
Hand (D III 14)
Erklärung:
in die Hand begreifen eidlich bekräftigen.
- Belegtext:
were sache, das der scheffen desselven urdels zum neisten gedinge noch nit wies enwere und dat in des richters hant begrifft, so mach hie des urdels syn vorder berait nemen de
irste, de ander, de dridde vertzehen dage, so vere hie zu ieckligen maile in des richters hant begrift, dat hie des noch niet wies ensy
Datierung: 1510
Fundstelle: SiegburgWQ. 34
Hand (D III 15)
Erklärung:
(belauchen).
Hand (D III 15 a)
Erklärung:
etwas in seiner Macht haben, festhalten.
- Belegtext:
[hi] heeft beloken in sine hant arme ende rike ende al mijn lant
Fundstelle: MnlWB. I 872
- Belegtext:
die coninc van Ingelant, ... die wel in die hant sijn rike hevet beloken al
Fundstelle: MnlWB. I 872
Hand (D III 15 b)
Erklärung:
jemanden vertilgen mit dem Schwert.
- Belegtext:
om dattu ewelijc viant hebste gheweest, ende hebste die kinderen van Israhel beloken in des zwaerts handen
Fundstelle: MnlWB. I 872
Hand (D III 15 c)
Erklärung:
mit geschlossener Hand eine feste Summe als Schadensersatz geloben.
- Belegtext:
men deed dan en eed, dat men de schadevergoeding naar sijn beste weten berekend had; M. sel maken een beloken hant ende dair op zweren mit dat hi dair in brenghet C. al volbetert
Fundstelle: MnlWB. III 89
Hand (D III 16)
Erklärung:
die Hand beweisen Befähigung zum Handwerk nachweisen.
vgl.
beweisen (II 6).
- Belegtext:
wyl eynes mesters soene sick settenn yn dat ampt, dar syn vader inne hoerdt, de schal syne handt vor den werkmesterenn erst bewissenn unn geven den werkmesterenn eyne tonne bers
Fundstelle: HusumUB. 130
Hand (D III 17)
Erklärung:
die Hand bieten.
vgl.
bieten (I 4).
Hand (D III 17 a)
Erklärung:
Hilfe geben, aushelfen.
- Belegtext:
so derjenig, der für den entfierten bezalt hat, um hülf gegen dem flüchtigen ansuchen würde ... soll ime nach gestalt der sachen die hand geboten werden
Datierung: 1555
Fundstelle: SchlettstStR. 396
Faksimile
- Belegtext:
damit allen wucherischen stueken gesteuret und dem schuldner die hand gebotten werde
Fundstelle: AppenzLB. 1733 S. 59
- Belegtext:
der uns so oft in verzweifelten sachen die handt hat botten und aussgeholfen
Region/Autor/Textsorte:
Sebastian Franck
Fundstelle: SchwäbWB. III 1101
Hand (D III 17 b)
Erklärung:
de hande bieden oder naar iemand uitstrekken zum Zeichen der Unterwerfung.
- Belegtext:
de cardenale die hande boden den keyser, ende vielen te voeten
Fundstelle: MnlWB. III 90
- Belegtext:
hi boot hem sine hande ende wart verholenlike sijn man
Fundstelle: MnlWB. III 90
Hand (D III 17 c)
Erklärung:
Frieden gebieten.
- Belegtext:
dat die rechter sculdich is sijn hant te bieden ende ... een vrede aldair te vermanen
Datierung: 1410
Fundstelle: BrielRb. 215
Faksimile
Hand (D III 18)
Erklärung:
binden.
- Belegtext:
das ander halbteile ime voir abegang siner mütter zu einer hand gebunden [in der Verfügung beschränkt] und nach sins vader seligen dot verfallen ufferstorben ist
Datierung: 1485
Fundstelle: FrankfOHof 572
Faksimile
Hand (D III 19)
Erklärung:
Hand brauchen.
- Belegtext:
wer rät oder ainichen weis handt auf seinen schaden praucht "Pläne oder handgreifliche Gewalt zu seinem Schaden anwendet"
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Füetrer 38
Hand (D III 20)
Erklärung:
zur Hand bringen.
Hand (D III 20 a)
Erklärung:
festnehmen, in Gewahrsam bringen.
Hand (D III 20 b)
Erklärung:
etwas herbeischaffen.
- Belegtext:
dz einer sich unterfinge mit unerlaubten mittlen dz entwendete wider an die hand zu bringen
Datierung: 1650
Fundstelle: GraubdnRQ. II 320
Hand (D III 20 b Spiegelstrich 1)
Erklärung:
auftreiben.
Hand (D III 20 b Spiegelstrich 2)
Erklärung:
aufbringen, zusammenbringen.
- Belegtext:
so die zunftmeistere alles das gelt, so der zunft das jor über gefallen, zur hand gepracht haben, sollen sie ... vollstendige rechnung ... tun
Datierung: 1600
Fundstelle: HeidelbStR. 1125
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Hand (D III 21)
Erklärung:
die Hand zedieren.
Hand (D III 22)
Erklärung:
an die Hand dingen.
Hand (D III 22 a)
Erklärung:
durch Zeugen feststellen lassen.
Hand (D III 22 b)
Erklärung:
den Eid (der andern Partei) zuschieben.
Hand (D III 23)
Erklärung:
die Hände einschlagen (von Amts wegen) eingreifen, vorgehen.
Hand (D III 24)
Erklärung:
sich entziehen in die Hand (eines andern) bei Verzichthandlungen.
- Belegtext:
wie er sich derselben gewellstatt in seine hand entziehen sollte
Datierung: 1341
Fundstelle: AbhSchweizR. XIII 57
- Belegtext:
wenn der Ba. ... sich offentlich an des riches strass der vorg. gewellstatt entzige in des Brenners hand
Fundstelle: AbhSchweizR. XIII 58
Hand (D III 25)
Erklärung:
die Hand erwischen. einem die hand im sack erwischen ihn auf frischer Tat ertappen.
Hand (D III 26)
Erklärung:
aus der Hand fahrlassen.
Hand (D III 27)
Erklärung:
in die Hand fallen.
Hand (D III 28)
Erklärung:
die Hände falten.
Hand (D III 28 a)
Erklärung:
bei der Lehnshuldigung beziehungsweise beim Erbitten des Lehens.
- Belegtext:
so manc edele man ... sine hende mir gevalten hât; unde haeten si dise untât, der ir dâ jehet, an mir erkant, ir deheiner haete sîne hant zwischen die mîne nie geleit
Datierung: 1210
Fundstelle: GottfrStraßb. V. 5440
- Belegtext:
sus sal die man spreken also he sines gudes sint mit gevaldenen henden
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLehnr. 181
- Belegtext:
bit gevalden henden, bit gekusten munde als man lehen zu rechte lihen sal
Datierung: 1339
Fundstelle: NassauUB. I 3 S. 196
- Belegtext:
daz beide, pfaffinforstin und leyenforsten, er manschaft beide glich enphaen, also mit gevalten hendin und mit geboyten knyen, daz bedutid di huldunge
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRB.(Rondi) 98
- Belegtext:
wil nu iwer muomen sun riterlîche fuore tuon, daz er uns viel ergetzen sîn, sô valte ich im die hende mîn
Wolfram von Eschenbach, Parzival, mittelhochdeutscher Text nach der Ausg. von Karl Lachmann; 1. Buch (Stuttgart 1983) 51 (S. 88-90)
- Fundstelle: GrRA.4 I 482
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Hand (D III 28 b)
- Belegtext:
ein man ... sol den glaubenbrief oder abheischung in das gericht bringen mit gefeldeden henden
Fundstelle: Wigand,Denkw. 113
Faksimile
Hand (D III 29)
Erklärung:
die Hand fortstecken.
- Belegtext:
die rechter stect sijn hant voirt ende vermaent P.H. aldair een vrede
Datierung: 1410
Fundstelle: BrielRb. 215
Faksimile
Hand (D III 30)
Erklärung:
an der Hand führen.
- Belegtext:
wer hinein in den markht zu inn jagt oder getrunngen wiert, vnnd nit ware tat an der hannd fürt [mit der Handhaft betroffen wird],
dem habenn die geschworenn ain gelait zugebenn bis an ainnen pfleger oder an seinen richter
Datierung: Mitte 16. Jh.
Fundstelle: LaberMarktStat. 137
Hand (D III 31)
Erklärung:
geben.
Hand (D III 31 a)
Erklärung:
aus der Hand geben schiedsrichterlicher Entscheidung anheimstellen.
- Belegtext:
ab czwene man eyne sache vor gerichte usz der hanth gebin erbaren luthen zcu berichten
Datierung: 1400
Fundstelle: MagdebFr. I 18, 1
Faksimile
Hand (D III 31 b)
Erklärung:
die Hände geben als Zeichen der Versöhnung.
- Belegtext:
hat man ... die güte gesuchet vndt es dahin vermittelt, dass sie als schwäger sich mit einander obgestalten sachen nach vergleichen, einander die hände geben vndt vertragen solten
Datierung: 1663
Fundstelle: HelgolGerProt. 162
Hand (D III 31 c)
Erklärung:
unter die Hände geben.
Hand (D III 32)
Erklärung:
gehen.
Hand (D III 32 a)
Hand (D III 32 a alpha)
Erklärung:
sich etwas an die Hand gehen lassen zu Eigentum erwerben.
Hand (D III 32 a beta)
Erklärung:
an die hand geht "der zur Hilfe Bereite oder Helfende".
Hand (D III 32 b)
Erklärung:
aus der Hand gehen abhanden kommen, verloren gehen.
- Belegtext:
der sol den liuten daz gelten den ir lîpgedinge ûz der hant ist gegangen
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.) 37
- Belegtext:
swie dem man daz gut uz der hant gît mit rehte, daz sol er im erstaten mit einem andern lehengute
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)Lehnr. 71 § 3
Hand (D III 32 c)
Erklärung:
in (jemandes) Hand gehen sich unterwerfen.
- Belegtext:
gewan her C. daz [das ist Burg H.], also daz si sich ufgaben unde gingen in hant
Datierung: um 1400
Fundstelle: LimbChr. 73
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
dat stift geink den Mortschen ... in hant
Fundstelle: KölnChr. II 141
- Belegtext:
hadde der herzich van B. gedrungen die stat Brucke, dat si eme in hant moisten gain
Fundstelle: KölnChr. III 177
- Fundstelle: KölnChr. II 177
Hand (D III 32 d)
Erklärung:
von der Hand gehen.
- Belegtext:
wes uns mogelick ys van der hant to gande "sich nachgiebig zu zeigen"
Fundstelle: NdJb. 45 (1919) 58
- Fundstelle: SchwäbWB. III 1104
Hand (D III 32 e)
Hand (D III 32 f)
Erklärung:
zu der Hand gehen helfen.
- Belegtext:
soll jhiner, so den schaden geton hatt, der ainung absin und im zu der hand gen und im sin schaden bekerren
Datierung: 1447
Fundstelle: Philippsburg 955
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Hand (D III 32 f Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Fronarbeit leisten?
- Belegtext:
dasselbig floß sollen die fehrer alle 14 tag fegen, wo sie das nit thäten, so sollen sie einem keller in aller maß thuen als einer der im dorf unbuwiglich säße, und zum stab und zur hand gehen, als von alter herkommen ist
Datierung: 1494
Region/Autor/Textsorte:
Unterfranken
Fundstelle: GrW. VI 57
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hand (D III 33)
Erklärung:
an die Hand greifen durch Handschlag versprechen? Abbitte tun?
vgl.
greifen (B IV 1).
- Belegtext:
han unßer herren die scheffene mit ortel gewyset, daz Peter van H. nit abesin moge, er muß solichs verbußen und nach recht, herkomen und gewonheyt des richsgericht zu F. dem vorgenanten A. an syn hant gryffen
Datierung: 1472
Fundstelle: FrankfOHof 391
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Hand (D III 34)
Erklärung:
haben.
Hand (D III 34 a)
Erklärung:
besitzen, innehaben, zur Verfügung haben.
Hand (D III 34 a alpha)
Erklärung:
an der Hand haben.
Hand (D III 34 a beta)
Erklärung:
bei der Hand haben.
Hand (D III 34 a gamma)
Erklärung:
in der Hand, in Händen haben.
- Belegtext:
welcher ein guot 12 jar unansprächig in handts hat
Datierung: 1579
Fundstelle: GraubdnRQ. III 301
- Belegtext:
hat G.S. ... in aufgetragener gewaltschafft deß alaun, victriol und schwefel bergwercks einnahm und ausgab in händen gehabt
Datierung: 1612
Fundstelle: Span,Bergurthel 125
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
[soll] zugelassen syn, hinder derjenigen thwing- und panerherren thwing und baan zu jagen, welche hierumb recht in handen haben
Datierung: 1616
Fundstelle: WaadtStat. 270
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- Belegtext:
soll dem ansprecher, wann er nit ordenlich verführtes recht in handen hat, das pfand und schatzungsrecht nit zugelassen [werden]
Datierung: 1670
Fundstelle: Obersimmenthal 164
Hand (D III 34 a delta)
Erklärung:
zu (ihren) Handen haben.
- Belegtext:
soellent alle massen, messe und gewihte und daz, daz dar zuo gehoert, zuo iren handen haben und seczen und entseczen, als sú dunket
Datierung: 1386
Fundstelle: FürstenbUB. II 334
Hand (D III 34 a epsilon)
Erklärung:
insbesondere unter Handen haben [zur Bewirtschaftung].
- Belegtext:
hât ez halt bereitez guot under handen, swaz er dâ mit tuot, daz ist niht stæte
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.) 55 § 3
- Belegtext:
wanne sie dene [Hof] selber astenn vnd vnder hannden hann
Datierung: 1453
Region/Autor/Textsorte:
Wetterau
Fundstelle: GrW. III 494
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
soll niemand anders von solichen wiesen verliehen werden, noch nimand die unter handen haben zu gebrauchen, dann allein die in unser statt mit heußlichen wesen zu liebe und leit gesessen
Datierung: 1500
Region/Autor/Textsorte:
Worms
Fundstelle: FrankenthalMschr. 9 (1901) 14
- Belegtext:
ward gefunden, de dat gued under henden hedde, möchte darvan holten unde anders nemant
Datierung: 1502
Region/Autor/Textsorte:
Niedersachsen
Fundstelle: GrW. III 275
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sollen obgedachte ecker ... vnter iren handen biß zu endtlicher betzalunge vnd abelegunge der heuptsummen ... bleiben
Datierung: 1552
Fundstelle: DrübeckUB. 231
- Belegtext:
willen er nicht vogtbar gewest, und noch nichts under hennden gehabd
Datierung: 1577
Fundstelle: MHungJurHist. V 2 S. 49
- Belegtext:
deme manne, so den dick under handen gehatt, sin hus afbrecken
Datierung: 1579
Fundstelle: JbOldenb. 17 (1909) 17
- Belegtext:
alle die fahrhab, so ihr bewusst und sy under handen hette
Datierung: 1616
Fundstelle: WaadtStat. 38
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- Belegtext:
geld für die unter henden habende arbeit
Datierung: 1690
Fundstelle: HistBibl. 2 (1897) 46
- Belegtext:
[Übertragung von Gütern] usgenommen 12 morgen acker, die R. von B. under handen hat
Fundstelle: FriedbergUB. I 62
Faksimile
Hand (D III 34 b)
- Belegtext:
alle gueder, die tho B. kurmodich synt, sullen schuldich syn eyn gesworen laet den heren to halden, ind der sall die manshant an der hant hebben [das heißt berechtigt sein, Güter an Männer zu verleihen]
Datierung: 1426
Fundstelle: SPantaleonUrb. 342
Hand (D III 34 c)
- Belegtext:
soll der rector ob diesen statuten ... die handt haben [das heißt für ihre Beachtung und Durchführung sorgen]
Datierung: 1578
Fundstelle: OÖLSchulG. 136
Hand (D III 34 d)
Erklärung:
habende Hand.
Hand (D III 35)
Erklärung:
halten.
Hand (D III 35 a)
Erklärung:
mit einer Hand.
- Belegtext:
is id ok dat se suket edder kranck synt vnde mogen holden myt ener hant ene wachtscalen to wegende, so mogen se noch don eren erfkop
Datierung: 1492
Fundstelle: FlensburgStR. 61
Hand (D III 35 b)
Erklärung:
die Hand (darauf) halten darüber wachen, Acht haben.
- Belegtext:
ist unser gnädigster will, dass ihr diese unsere gnädigste resolution in vim pragmaticae aller orten publicieren und darauf feste hand gehorsamst halten sollet
Datierung: 1704
Fundstelle: Archiv c«eský 24 (1908) 19
- Fundstelle: Gutzeit,Livl. I 482
Faksimile
- in Google Books
Hand (D III 35 c)
Erklärung:
einen in der Hand halten ihn schützen.
Hand (D III 36)
Erklärung:
kaufen.
vgl.
Hand (D II 17),
Hand (D III 75).
Hand (D III 36 a)
Erklärung:
wegkaufen.
Hand (D III 36 b)
Erklärung:
Gegensatz zur Versteigerung.
- Belegtext:
het dickwils gebuert, dat ymandt, tzij ter stocke tzij uyt er handt [französische Übersetzung: soit à l'enchère publique, soit à la main] ghekocht hebbende eenigh immeubel goedt
Datierung: 1744
Fundstelle: CoutBruges II 676
Hand (D III 37)
Erklärung:
die Hand kehren das Lager wechseln, die Partei ändern.
- Belegtext:
so soude tghemeente van Hollant herde sciere keren de hant
Fundstelle: MnlWB. III 92
- Belegtext:
die van Mechgelne willen die hant keren ende Brabant ontsecgen
Fundstelle: MnlWB. III 92
Hand (D III 38)
Erklärung:
zu der Hand kleben.
- Belegtext:
dat het en hanthaftich dat. dat enen so to ghehechtet is. alse eft id eme to der hant cleue
Datierung: 1368/76
Fundstelle: HerfordRB.(Normann) Art. 27
Faksimile
Hand (D III 39)
Erklärung:
kommen.
- Belegtext:
so drade se albeide weder bi de hand komende werden [zurückkommen werden]
Datierung: 1447
Fundstelle: HildeshUB. IV nr. 651
Hand (D III 40)
Erklärung:
lassen.
Hand (D III 40 a)
Erklärung:
von Menschen.
Hand (D III 40 a alpha)
Erklärung:
aus der Abhängigkeit, Unfreiheit.
- Belegtext:
wij adolph greve van Cleve maeken kunt allen luden ... dat wij Frederich deen kremer borgere van B. ... uter hant laeten ende quijt schelden van alsulken eygendomschap end ghehorichschap, als hie ons ... verbonden was
Datierung: 1372
Fundstelle: MittPreußArch. 14 (1909) 49
Hand (D III 40 a beta)
Erklärung:
aus Gefangenhaltung.
Hand (D III 40 b)
Erklärung:
von Sachen.
- Belegtext:
de dar len ane hebben, de scholen dat van der hant laten
Datierung: 1349
Fundstelle: MecklUB. X nr. 7000
- Belegtext:
wo ein man ... geweldiglichen eyne sache uz der hant lest zu luten
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 370
- Belegtext:
muss man im die morgengab vnder handen lassen, diewil er lebt
Datierung: 1455
Fundstelle: Büron 111
- Belegtext:
die 5 1/2 kucks ... zu sinen handen gelaßen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: FreibergBUrt. 338
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
soll ihm dasselbe [Gut] noch ferners unter händen gelassen werden
Fundstelle: BernGS. 1762 S. 43, 5
- Belegtext:
so der gleubiger dem schuldner die geschätzt fahrend haab zue seinen hannden last
Fundstelle: Fischer,Erbf. II 256
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- Fundstelle: DWB. IV 2 Sp. 350
Hand (D III 41)
Erklärung:
zu Hand legen verhaften, festsetzen.
- Belegtext:
wo er den von E. ... in vnsers ... herrn obrigkeit betretten werde, [soll er den] verstricken vnd zu hand legen
Datierung: 1565
Fundstelle: Eberstein2 I 180
Hand (D III 42)
Erklärung:
unter die Hand leihen "auf Borg geben".
- Belegtext:
bis ostern nechstkoment hundert guldin rinscher vnder sin hend lichen
Datierung: 1463
Fundstelle: BernStB. 62
Hand (D III 43)
Erklärung:
Hand und Fuß lichten absehen von, verzichten.
- Belegtext:
oft die woerden ende actie van handt ende voet te lichten importeren ende beteekenen eene actie reele? [französische Übersetzung: si les expressions et l'action
de lever main et pied désignent et comportent une action réelle?]
Datierung: 1645
Fundstelle: CoutLooz I 301
Hand (D III 44)
Erklärung:
liegen.
Hand (D III 44 a)
Erklärung:
in des kuniges hande ligen "Geisel sein".
Hand (D III 44 b)
Erklärung:
die Hand liegt unter dem Faß jemand ist machtlos, die Hände sind ihm gebunden.
Hand (D III 45)
Erklärung:
loskommen.
- Belegtext:
up börgers hand loskamen "auf Bürgschaft aus der Haft freikommen"
Fundstelle: SchleswHWB. II 601
Hand (D III 46)
Erklärung:
nehmen.
Hand (D III 46 a)
Erklärung:
an die Hand nehmen.
Hand (D III 46 a alpha)
Erklärung:
das Recht an die Hand nehmen (den gerichtlichen Weg) beschreiten, (das Gerichtsverfahren) durchführen.
Hand (D III 46 a alpha Spiegelstrich 1)
Erklärung:
in Anspruch nehmen.
- Belegtext:
vermaint ... der ... brobst hierinn beschwerth zu sein, mag er derhalben das ordentlich recht an die hanndt nemen
Datierung: 1557
Fundstelle: Indersdorf II 290 (nr. 1985)
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Hand (D III 46 a beta)
Erklärung:
(der Ausweisung) Folge leisten.
- Belegtext:
so aber [er] das nit thäte, soll er die leystung wie obstadt an die hannd nemmen vnd nit wider in gesagte herrschafft M. kommen, vntzit sin gegensächer aller dingen vernuegt wol bezallt sye
Datierung: 1566
Fundstelle: MurtenStR. 318
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Hand (D III 46 a gamma)
Erklärung:
(Huldigung) entgegennehmen.
- Belegtext:
wann ... sie herrn commissarii oder deren delegirte nach den unterthanen fragen und huldigung an die hand nehmen wollten
Datierung: 1630
Fundstelle: FreibDiözArch. 23 (1893) 238
Hand (D III 46 a delta)
Erklärung:
in Besitz nehmen.
Hand (D III 46 b)
- Belegtext:
dieselben wol handthaben, schuczen und schirmen, damit desshalben die gemaindt uber sie nit handt neme
Fundstelle: SchwäbWB. III 1105
Hand (D III 46 c)
Erklärung:
unter die Hand nehmen in Angriff nehmen, sich darum kümmern.
- Belegtext:
da enzwischen nimpt ez der rihter und der rat under die hant und versuchent mit allem fleizz rehtiu friuntschaft unde suon
Datierung: 1294
Fundstelle: MWittelsb. II 46
- Belegtext:
were das uffloufe und zweyunge wurden ... das sullen die zwo stede nemen undir hende und sullen ez richten
Datierung: 1340
Fundstelle: FriedbergUB. I 140
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Hand (D III 46 d)
Erklärung:
vor die Hand nehmen etwas vornehmen, erledigen.
- Belegtext:
dhain sache anfachen, noch für hand neamen, daz wider den raut syg
Datierung: 1414
Fundstelle: SchwäbWB. III 1103
- Belegtext:
was der abschid, land-frid und cammer-gerichts-ordnung deswegen ordnen und setzen, vor die hand nehmen
Datierung: 1549
Fundstelle: Moser,KreisAbsch. I 15
- Belegtext:
dair ... im ersten termin de gantze sache vor de hanth genhomen
Datierung: 1574
Fundstelle: Engelke,GogerichtDesum 65
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Hand (D III 46 d Spiegelstrich 1)
Erklärung:
in Angriff nehmen, aufstellen.
- Belegtext:
ob ein ordnong des breuamtz, gut uffrichtich beir zu haben, vur die hant zu nemen und wie die vermessene 2000 gl. jars inzuprengen
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: BuchWeinsberg II 246
Hand (D III 46 d Spiegelstrich 2)
Erklärung:
angehen, in Anspruch nehmen.
Hand (D III 46 d Spiegelstrich 3)
Erklärung:
überlegen, untersuchen.
- Belegtext:
deß ubelthetters aigene urgicht und bekenntnus für handt nemen, bewegen und ermessen
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: FrkZentb. 176
Hand (D III 46 e)
Erklärung:
das Recht zur Hand nehmen eine (Rechts-)Sache zur Entscheidung übernehmen, erledigen.
Hand (D III 47)
Erklärung:
(die) Hand obhalten Aufsicht führen (mit Amtsgewalt über etwas wachen).
Hand (D III 48)
Erklärung:
pfänden bei der Hand seinen Schuldner festnehmen.
- Belegtext:
gynge de ... ute der besate unde keme noch eyns weder in de stad, den mach he denne panden by der hand unde dar syner vruende so vele to nomen dat he dat ghedon konde; aver syn
gud mach he panden met dyngworden alse wontlik is
Datierung: 1400
Fundstelle: GöttingenStat. 95
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Hand (D III 49)
Erklärung:
die Hand recken.
vgl.
ausrecken.
Hand (D III 49 a)
Erklärung:
als Gebärde bei Auflassungen, Belehnungen.
- Belegtext:
[wir] han dem gotshaus ze W. dev aigenschaft mit rechter furzicht vnd mit gerachter hant ledichleichen gegeben
Datierung: 1335
Fundstelle: OÖUB. VI 178
- Belegtext:
wir haben in die laeut und guet aufgeben und gefertigt datz unserm ... chaiser Ludwig von Rom, dann und si lehen sind und von seinen erben der in sein hant auch darum gerecht hat
Datierung: 1344
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
daz sich der chauff vergangen hat ... mit unserm ... willen ... und haben auch dar umb hant gerecht
Datierung: 1360
Fundstelle: MittSalzbLk. 11 (1871) 92
Hand (D III 49 b)
- Belegtext:
es suln di purger hirten erschhayen selb setzen und entsetzen, und swen si nement darzuo, dem sol der rihter diu hant rechen [das heißt in seinem Amt bestätigen]
Datierung: 1312
Region/Autor/Textsorte:
Ingolstadt
Fundstelle: MWittelsb. II 209
Hand (D III 49 c)
- Belegtext:
de den handdeder bote wollen helpen doen, schollen der seelen und aller christen seelen ein pater noster und ein ave Maria spreecken, dann schall man den handdeder de hand [Leibzeichen] over dat graff reeken und laten sie dan fallen in de erden, und geven dan dat erste geld o[v]er dat graff
Datierung: 1536
Fundstelle: Schreuer,RToten II 177
Hand (D III 50)
Erklärung:
die Hand reichen unterstützen, helfen.
Hand (D III 51)
Erklärung:
von der Hand richten die Hand (als Strafe) abschlagen.
vgl.
Hand (A XIV).
- Belegtext:
ist dv buose ein halp jar vurd stat vnd ein phvnt phenningen, es were denne, das imme von der hant gerichtet wrde
Datierung: 1290
Fundstelle: RheinfeldenStR. 10
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
Hand (D III 52)
Erklärung:
in eine Hand schießen an jemanden übertragen.
- Belegtext:
Johan wer ein grebe zu Ditze worden, hette he gelebet; unde [die Grafschaft] wart in ein ander hant geschoßen
Datierung: um 1400
Fundstelle: LimbChr. 56
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
Hand (D III 53)
Erklärung:
die Hand schlagen.
Hand (D III 53 a)
Erklärung:
(körperlich) berühren.
- Belegtext:
roerende van der dingtale ... als of die maghen van P.F. sculdich sijn haer hande aen die roede te slaen ende haer hoghe boeten te waghen, eer si di guede, die P.F. vorsz. aftergelaten heeft, aen moghen waerden
Datierung: 1411
Fundstelle: Fruin,Dordrecht II 18
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Hand (D III 53 b)
Erklärung:
jemanden verhaften.
- Belegtext:
zoe wat vreempde man enen anderen vreempden man in der stat oft binnen der stadt vrijheit van S. sloege, ... daer zoude men die hant aen slaen ende ghevanghen houden
Datierung: 1366
Fundstelle: Stallaert I 556
Hand (D III 53 c)
Erklärung:
beschlagnahmen, (auch sinnbildlich) sich eines Gegenstandes bemächtigen.
vgl.
handschlagen (IV).
- Belegtext:
sal der here syn hant slaen an die erftael
Datierung: 1426
Fundstelle: SPantaleonUrb. 342
- Belegtext:
wann einer ... in dem stettlin N. an einich lyberben abgan würt, das alsdann der burgermeister innamen des stettlins die hand öber desselbigen gut, es syge ligends oder farends, schlachen möge
Datierung: 1548
Fundstelle: NydauFrhB. 60
- Belegtext:
als ein lenman steirft und die erven iere hende an dat guet schlaent
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: NrhAnn. 45 (1886) 167
- Belegtext:
dass ... die vogt- und lechensherren, wann ein priester ... stirbt, in die verlassenschaft ihre hendt schlagen
Datierung: 1623
Fundstelle: AktGegenref.2 II 747
- Belegtext:
über des schuldners gut ... die hand schlagen
Datierung: 1746
Fundstelle: Leu,EidgR. IV 502
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- in Google Books
- Belegtext:
er schlug die nächste händ über die stift und alles, so ihro zugehöret, im nammen der statt Bern
Fundstelle: SchweizId. II 1384
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
Hand (D III 53 d)
Erklärung:
insbesondere daran, darüber schlagen.
- Belegtext:
das alle die, die inwendig und ußwendig der stat gesessen sind, den solche huser als rechten erben zugehoren, ire hant doran slahen sollen vor andern personen
Datierung: 1423
Fundstelle: Loersch,AachRdm. 123
- Belegtext:
daß wir ... gwalt haben wöllen, vnser hand darüber ze schlachen vnd darin ... ze handlen nach vnserm belieben
Datierung: 1541
Fundstelle: ArbergStSatzg. 45
- Belegtext:
so sie [die Hühner] nit bezalt wurden, sol man handt dar an schlagen und dem grundt eignen zum broell on hindernus wenden
Datierung: 1542
Fundstelle: LuxembW. 477
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- in Google Books
- Belegtext:
sal die besitter mede zijn handt daeraen mogen slaen
Datierung: 1544
Fundstelle: Amersfoort 325
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Hand (D III 53 e)
vgl.
anschlagen (I 3 e).
Hand (D III 54)
Erklärung:
die Hand schließen (jemandem die Tätigkeit) verbieten, ihn ausschalten, ihn machtlos machen.
- Belegtext:
sich selbst und den nachkommen um etwas geldes willen die hand ze schliessen sei man nicht gesonnen
Datierung: 1521
Fundstelle: SchweizId. II 1386
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
[sollen] ihnen [den Verschwendern] vormünder gesetzet und dergestalt die hand geschlossen werden
Datierung: 1610
Fundstelle: Scotti,Sayn 625
- Belegtext:
die behoirlycke wete ende insinuatie rechtelyck gedaen zynde, soe is van dan voertaen denselven coopere zyn hant gesloten van dieselve leengoeden te mogen blooten, tzy boomen afhouwen
oft eenige andere vruchten daervan te prouffiteren, totter tyt toe dat het vonnisse in de materie van naderschap is gegeven
Datierung: 1613
Fundstelle: Stallaert I 556
- Belegtext:
"der Vogtsrichter will einen Schäfer, der gefrevelt hat, gefangen nehmen und bürgerlich in den Turm stecken; der Schäfer aber ruft mit Mordgeschrei die Cent an, dadurch wird dem Vogtsjunker
die hand geschloßen, und die Sache erwächst dem centherrn an"
Fundstelle: GrRA.4 II 514
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Hand (D III 55)
Erklärung:
die Hände schmieren bestechen.
- Belegtext:
dat de zarser ... wolden lichte gherne de hande ghesmered hebben
Datierung: 1437
Fundstelle: LübUB. VII 719
Hand (D III 56)
Erklärung:
von der Hand schreiben.
- Belegtext:
quod si Hinricus dicto termino dictos denarios non exposuerit vel persolverit Johanni Hersen, dicta hereditas stat tunc Johanni pro prosecuto pignere [!] et potest vendere dictam
hereditatem ubicumque voluerit et describere i.e. van der hant to scrivene
Datierung: 1380
Fundstelle: KielRenteb. 172
Hand (D III 57)
Erklärung:
einem eine strafwürdige Tat in die Hand schwören.
Hand (D III 58)
Erklärung:
in die Hände sehen.
- Belegtext:
"endlich läßt die Herrschaft auch dann einen Bauern nicht wegziehen, wenn er keine Erben hat und daher sein Gut der Herrschaft in die hände sieht"
Fundstelle: Fuchs,Untergang d. Bauernst. 53
Hand (D III 59)
Erklärung:
sein.
Hand (D III 59 a)
Erklärung:
bei der Hand sein anwesend sein, erreichbar sein.
- Belegtext:
verkoften de eyn erve, dat wibbelde gud were, myt vulbort erer kindere, dey by der hant weren
Datierung: 1300
Fundstelle: DortmStat. 146
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- Belegtext:
so gij an den edeln ... geschreven hebben, de itzunt nicht bij der hanth en is
Datierung: 1486
Fundstelle: OstfriesUB. II 233
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
were aber der, so beclagt werden solt, bei der handt, das jme also durch den püttel müst verkündet werden
Datierung: 1536
Fundstelle: Gobler,GerProz. I 9 a
Hand (D III 59 b)
Erklärung:
vor der Hand sein.
Hand (D III 59 b alpha)
Erklärung:
von Menschen.
- Belegtext:
ist dann eim ein burger ... vor der hand [vorhanden] und bezahlt sollichen mist, wie ihn der frembd erkauft hat, so solle ihm der verkauf gestatt ... werden
Datierung: 1557
Fundstelle: Wiesloch 715
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Hand (D III 59 b beta)
- Belegtext:
mus die volmacht des anwalden des beclagten vor der handt sein, denn sonsten wird er nicht zu gelassen
Datierung: 1541
Fundstelle: König,Proz. 22v
Hand (D III 59 c)
Erklärung:
unter der Hand sein abhängig sein.
Hand (D III 59 d)
Erklärung:
zur Hand sein.
- Belegtext:
daer bede partyen ter handt syn [am Gericht erschienen] zullen ghelicke zaecke verbalelick bedinght worden ende beslicht
Fundstelle: Stallaert I 554
Hand (D III 59 e)
Erklärung:
auf seine eigene hand gewesen, dafür gestraft mit ... für sich gelebt, sich selbständig gemacht.
Hand (D III 59 f)
Hand (D III 60)
Erklärung:
setzen.
Hand (D III 60 a)
Erklärung:
an die Hand setzen.
- Belegtext:
he mot wol sine claghe ofte sin antworde eneme anderen manne an dhe hant setten [ihm übertragen, anvertrauen]
Fundstelle: StadeStR. 136
Hand (D III 60 a Spiegelstrich 1)
Erklärung:
an seine Hand setzen an sich bringen, unterwerfen.
Hand (D III 60 b)
Erklärung:
in [die] Hand setzen.
Hand (D III 60 b alpha)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
den dy gnannte frouwe dat sulve erbe darvor weder in ore hand gesat heft
Datierung: 1410
Fundstelle: BernburgStB. 313
Hand (D III 60 b beta)
Erklärung:
wie an die Hand setzen ( Hand D III 60 a).
- Belegtext:
is dat dis cleiger de clage in hant setzt eyme anderen
Datierung: 1324
Fundstelle: Ennen,QKöln I 181
- Belegtext:
de sake eynem anderen in de hant setten: compromitto
Datierung: 1500
Fundstelle: ZWortf. 15 (1914) 288
Hand (D III 60 b gamma)
Erklärung:
verpfänden.
- Belegtext:
hat uns ... H.W. alle seyne gueter ... vor allen schuldigern in die hant gesattet und in unser stadtbuch inschreiben lassen vorheischen und gelabt
Datierung: 1495
Fundstelle: CDBrandenb. I 12 S. 190
- Belegtext:
sein haus und hoeff ... zu einem beständigen gerichtlichen unterpfandt kraft dieses hypotheciret und in die handt gesetzet
Datierung: 1619
Fundstelle: BrandenbSchSt. II 596
Hand (D III 60 b delta)
Erklärung:
"kein Krüger soll für die zu verzapfende Tonne Bier von den Schenkmädchen bestimmtes Geld nehmen, sondern jeder soll sein Bier auf eigene Rechnung verzapfen".
- Belegtext:
[der Magd oder dem Knecht] dat beer in de hant nicht setten
Datierung: 1411
Fundstelle: WismarBürgerspr. 208
Hand (D III 60 c)
Erklärung:
aus der Hand setzen.
Hand (D III 60 d)
Hand (D III 61)
Erklärung:
sitzen.
Hand (D III 61 a)
Erklärung:
auf eigener Hand sitzen (noch) nicht verheiratet sein.
vgl.
Hand (D II 13),
Hand (D III 71).
- Belegtext:
he sitt noch up egner hand
Datierung: 1738
Fundstelle: SchleswHWB. II 599
Hand (D III 61 b)
Erklärung:
zu einer Hand sitzen "Witwer, Witwe sein" (Gegensatz Gesamthand).
- Belegtext:
so wat kunne testamente, vermechenisse ... van yemande zo eynre hant sitzende van varenden haven ind guden gemacht werden
Datierung: 1385
Fundstelle: Ennen,QKöln V 473
- Belegtext:
ter ener hand sitten
Fundstelle: Woeste,WestfWb. 91
Hand (D III 62)
Erklärung:
die Hand sperren die Hände binden; Eingreifen, Handeln unterbinden, verhindern.
- Belegtext:
was jhrer mayestat, durch redlich fäll und rechtlich zustehen soll, ist der landschafften gemüet in kheinem weg, das jhrer mayestat die hand daran gesperrt sein soll
Datierung: 1598
Fundstelle: KrainLHdf. 1598 Bl. 32r
Hand (D III 62 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
die Sache aus der Hand nehmen.
- Belegtext:
uns ... in solchen fall die landsfürstl. hand gegen unsern verdienten und hierzu würdigen personen ungesperrt
Datierung: 1572
Fundstelle: CAustr. I 738
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- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
noch den richter ... auf deß klaegers unbeschaidenes anruefen ... gleich die hand sperren
Fundstelle: OÖLTfl. II 98
Hand (D III 63)
Erklärung:
die Hand stecken sich gegen jemanden erklären, Partei gegen ihn ergreifen.
- Belegtext:
de coninc Philip stac ooc die hant jegen dien keiser
Fundstelle: MnlWB. VII 2050
- Fundstelle: MnlWB. III 93
Hand (D III 64)
Erklärung:
stehen.
Hand (D III 64 a)
Erklärung:
in der Gewalt, zur Verfügung von jemandem sein.
- Belegtext:
czu phande vnd in kommers hant steen
Datierung: 1387
Fundstelle: GlatzGQ. IV 143
- Belegtext:
die wile die grafschaft ze K. in der gnedigen frouwen K., graefin von M. handen stuond
Datierung: 1426
Fundstelle: ZürichStB. II 375
- Belegtext:
do stuenden stet unde lant allez in der Beheim hant
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: EnikelFB. V. 2898
- Belegtext:
wenn so das korn zitig ist, so sol es der meyger drie tage jn ban tuon, vnd stot den drie tage jn siner hant
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 240
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- Belegtext:
vnser hofmeister vnd canzler ... sollen all brieff vnd geschrifften (ausserhalb der brieff, so allein in vnser aigen hand stend [für uns persönlich bestimmt sind]) vnverzogenlichen aufbrechen
Datierung: 1525
Fundstelle: AmbergKzlO. 32
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alzo langhe als zulck leen wezen ende hanghen zal an de roede ende in de handen van den heere staet
Fundstelle: Stallaert I 556
Hand (D III 64 a Spiegelstrich 1)
Erklärung:
verpfändet sein?
Hand (D III 64 b)
Erklärung:
auf einen beziehungsweise zwei Leiber verliehen sein.
- Belegtext:
stirbt ain mayger vff ainem selhof, so ist der hoff ledig, wen er czu ainer hende stät
Datierung: 1417
Region/Autor/Textsorte:
Schwarzwald
Fundstelle: GrW. I 377
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- Belegtext:
aller gueder kurmodige ind zynss gueder sullen staen aen twen handen, dat ys mansshant ind vrawenhant
Datierung: 1426
Fundstelle: SPantaleonUrb. 341
- Belegtext:
dat ich ... beleendt hebbe Metten W. und Hinrich oeren soen mallick mit eyner handt an eyne hoeve gelegen thom Steingraven
Datierung: 1445
Region/Autor/Textsorte:
Essen
Fundstelle: Wigand,Denkw. 274
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- Belegtext:
alle undt itlich havesgutt sall stain tho tween handen, als eyn huldige manshand ... und ein unhuldige handt
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: WerdenUrb. I 522
- Belegtext:
alle guet, dat verkouft wyrt ind neyt behandt ind stunde mit tween haenden
Fundstelle: SPantaleonUrb. 341
Hand (D III 64 c)
Hand (D III 64 d)
Erklärung:
durch die Verpflichtung gegen einen andern gebunden sein.
- Belegtext:
darüber denn die gemelte fraw Sk. durch ihren vormunden die gewehr gethan hat, und S.St. auch daselbst vor gerichte in ihren handen nicht hat weiter wollen stehn, sondern von ihr durch recht zukommen
Datierung: 1493
Fundstelle: SchlesDorfU. 67
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- in Google Books
Hand (D III 64 e)
Erklärung:
helfen, unterstützen.
- Belegtext:
selen die ... scepenen metten amman dat moeghen bringen by der ... stadt van Bruessele, ... ende die ... sal dan den amman moeten ter hant staen om die executie te doen geschien
Datierung: 1431
Fundstelle: Stallaert I 556
- Belegtext:
[der Käufer] den verkäuffer bey den grundbuch mit einem satz oder note zu versichern schuldig seyn, von dannen ihme an die hand gestanden und zur bezahlung verholffen werden solle
Datierung: 1660
Fundstelle: CAustr. I 440
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- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wie nun dißfahls ihme auf alle etwo fürbringendte clag von der herrschaft auß iederzeit an die handt zustehen hiemit versprochen wirdet
Datierung: 1662
Fundstelle: BeitrSteirG. 26 (1894) 133
Hand (D III 64 f)
Erklärung:
in jemandes Ermessen stehen.
Hand (D III 65)
Erklärung:
stellen.
Hand (D III 65 a)
Erklärung:
jemanden in die Verfügungsgewalt eines andern bringen.
- Belegtext:
daz wir dheinen von M. heuptlute ... fingen ..., die solten wir dem konig R. antwerten und zu sinen handen stellen
Datierung: 1401
Fundstelle: RTA. V 225
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
sollen dieselben gefangene personen zu mein, des obersten, handen gegen zumlicher verehrung gestellt werden
Datierung: 1567
Fundstelle: Moser,KreisAbsch. I 483
Hand (D III 65 a Spiegelstrich 1)
Erklärung:
reflexiv.
- Belegtext:
wer inret dem zwing siczzet umb alle bussen, die ein herren antreffent oder gehoerent, der ir keiner vellig wird, der sol sich darumb an sines herren hand stellen und im in siben nehten gebessren
Datierung: 1348
Fundstelle: Argovia 9 (1876) 22
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
Hand (D III 65 b)
Erklärung:
Sachen übergeben, jemandem ihren Besitz verschaffen.
Hand (D III 65 b alpha)
Hand (D III 65 b alpha Spiegelstrich 1)
Erklärung:
als Gegensatz.
Hand (D III 65 b beta)
Erklärung:
zustellen.
Hand (D III 65 b gamma)
Erklärung:
anheimgeben.
Hand (D III 66)
Erklärung:
an die Hand stoßen.
Hand (D III 66 a)
Erklärung:
vorkommen, zustoßen.
- Belegtext:
so dick dem lechenman von der gütern wegen span an die hand stoßt ... das sol er dem lechenheren anzeigen, der sols in sinem kosten ußfüren
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: AnzSchweizG.2 10 (1906/09) 458
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
Hand (D III 66 b)
Erklärung:
einfallen.
- Belegtext:
da uns vielleicht ein gelegene aussred würd an die hand stossen
Datierung: 1608
Fundstelle: SchwäbWB. III 1102
Hand (D III 66 c)
Erklärung:
antreffen.
- Belegtext:
hand iederman angegriffen, wer in begegnet ist und an die hand gestoßen hat
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. II 115
Hand (D III 67)
Erklärung:
die Hand strecken als Amtsgebärde.
- Belegtext:
die [Güter] mag das capitel wol besetzen ... und wann das beschiht, so sol uns das capitel ... bitten, das wir unser hand streken und das lihen
Datierung: 1381
Fundstelle: HStArchStuttgart
- Belegtext:
wenneer de entsetter den richter also beledet heft, so schal de richter demsülven up sodane tosage unde voreschinge de hant strecken unde darmede up de stöle edder bank des gerichtes sitten gan
Datierung: 1533
Fundstelle: Bunge,Rbb. 254
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Hand (D III 68)
Erklärung:
die Hand tragen.
Hand (D III 68 a)
- Belegtext:
dis ... guot sol ... mit wan ein hant tragen [das heißt das Gut soll immer nur an einen Erben fallen]
Datierung: 1298
Fundstelle: BaselUB. III 219
Hand (D III 68 b)
Erklärung:
als Interimswirt die Verwaltung des Hofes, der keinen großjährigen Erben hat, übernehmen.
Hand (D III 69)
Erklärung:
tun.
Hand (D III 69 a)
Erklärung:
(Frieden) versprechen, geloben.
- Belegtext:
des landes site stêt alsô: wer dem andern tût die hant, wêr er uber daz dritte lant, der hette getrûwelîchen vride bie dem halse und der wide
Datierung: 1300
Fundstelle: LivlRChr. V. 4617
- Belegtext:
dat se scholden orer eyn den andren de hand don, unde zegghen dat van beyden partyen by truwen unde by eren ... wes wy en seden, dat se dat duon schollen
Datierung: 1400
Fundstelle: OstfriesUB. II 682
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
dat ihr eine deme andern de hand do
Datierung: 1403
Fundstelle: Wigand,Beitr. 149
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- in Google Books
Hand (D III 69 b)
Erklärung:
verleihen.
- Belegtext:
der schulte ensall gene hande an havesgude doen, daer en [by sin seven] geswaeren havesslude
Datierung: 1480
Region/Autor/Textsorte:
Westfalen
Fundstelle: KaufungenUB. II 119
Hand (D III 69 b Spiegelstrich 1)
Erklärung:
zu freier Leihe vergeben.
Hand (D III 69 c)
Erklärung:
jemanden angreifen, (gewaltsam) gegen ihn vorgehen.
- Belegtext:
so wie die sine hant doet an scepenen in evelen wille
Datierung: 1281
Fundstelle: Stallaert I 556
- Belegtext:
zoe wij [wie] aen die meester van der stadt, den scoutet oft aen scepenen, zijn hant doet in oxhuijn van hueren ampte, die sal gaen Sint-Jacops
Datierung: 1366
Fundstelle: Stallaert I 556
- Belegtext:
van vrouwen cracht te doene, van vredebrekene, van dootslaghe ende hant te doene an onse knapen
Fundstelle: MnlWB. III 91
Hand (D III 69 d)
Erklärung:
keinen Anspruch mehr erheben, von weiterer Rechtsverfolgung absehen.
- Belegtext:
dat die heer ende parthien haer hand sculdich waren te doene van N.
Fundstelle: AardenburgRbr. 283
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- Belegtext:
do dede di baliu hier op sine hant daer of naer den tenore der cooplieder privilegen, midz datter noch liif noch let aen lach
Fundstelle: MnlWB. III 91
Hand (D III 70)
Erklärung:
die Hand umkehren.
Hand (D III 71)
Erklärung:
auf die eigene Hand treten sich selbständig machen.
vgl.
Hand (D III 61 a).
Hand (D III 72)
Erklärung:
verdingen.
- Belegtext:
aus der hand verdingen "freihändig verdingen"
Datierung: 1792
Fundstelle: Benzler,DeichWB. I 31
Hand (D III 73)
Erklärung:
die Hand verfüllen.
- Belegtext:
begheerden an de voors. weduwe dat zoe hemlieden haerlieder hant vervullen zoude van al dat den chaerter van den vo-rs. testamente verclaerst [französische Übersetzung:
ils réclamèrent de la veuve, détentrice des biens, garantie pour l'accomplissement des charges dictées par le prédécédé]
Datierung: 1334
Fundstelle: InvBruges VI 543
Hand (D III 74)
Erklärung:
mit der Hand verheißen.
- Belegtext:
so einer dem andern etwas verheißt mit der hand Übersetzung für actio ex stipulatu
Datierung: 1436 (ed. 1516)
Fundstelle: Klagsp.(Brant) Bl. 65
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- in DRQEdit
Hand (D III 75)
Erklärung:
verkaufen, vertreiben.
Hand (D III 75 a)
Erklärung:
von der Hand.
Hand (D III 75 a alpha)
Erklärung:
im kleinen, ohne Markt.
- Belegtext:
er mag ez aber von der hant wol vertreiben oder verfueren
Datierung: um 1365
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 421
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- Belegtext:
swaz ze margt chuempt und daz ein man wil selber verkauffen von der hant und vertreiben, daz suellen si nicht, pey der puozz
Datierung: um 1365
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 457
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Hand (D III 75 a beta)
Erklärung:
ohne genaue Zählung, Abwägung oder Abmessung.
- Belegtext:
solte alles dasjenige, es sein wahrn, gattungen, khüchl, speisen unnd anders nach rechter maß, eln, gewicht oder von der hanndt ... verkhaufft werden
Datierung: 1581
Fundstelle: MHungJurHist. V 2 S. 54
- Belegtext:
den jakobs-brüdern ist verbotten, in der engelweihung auf den strassen von hand paternoster zu verkaufen, wol aber stuck- oder dutzet-weis
Datierung: 1631
Fundstelle: SchweizId. II 1383
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
Hand (D III 75 b)
Erklärung:
vor der Hand.
Hand (D III 75 b alpha)
Erklärung:
ohne genaue Zählung, Abwägung oder Abmessung.
- Belegtext:
alle fisch ... sollen nicht vor der hand, sondern mit dem gewicht, und in dem preisz, welcher in unser taxordnung vermeldet ist, verkauft werden
Fundstelle: DWB. IV 2 Sp. 360
Hand (D III 75 b beta)
Erklärung:
heimlich?
- Belegtext:
so mannichen hut sie aber nach solchem heirat und vorgegangenem angebotenen billigen wert deren meisteren vor der hand verkaufen wurde, so manche goltgulden soll sie zur straf geben
Datierung: 1566
Fundstelle: NrhAnn. 42 (1884) 137
Hand (D III 75 b gamma)
Erklärung:
unter der Hand "bei Gelegenheit, zu billigem Preis" Schirmer,KaufmWB. 79.
vgl.
Hand (D II 17),
Hand (D III 36).
Hand (D III 76)
Erklärung:
in die Hand verraten.
- Belegtext:
inen die stadt einantworten und in die hand vorraten
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: ThornStChr. 152
Hand (D III 77)
Erklärung:
die Hand verwandelt sich Besitz(er)wechsel.
- Belegtext:
swenne sich dû hant verwandelt, so git man uns zehen schillinge ze erschazze
Datierung: 1273
Fundstelle: BaselUB. II 107
- Belegtext:
die dorflüt geben ze erschatz ... von einer ieglichen kornschupposs ... fünf schilling Basler pfenning, so sich die hand verwandlet
Datierung: 1352
Region/Autor/Textsorte:
Schwarzwald
Fundstelle: GrW. I 321
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wenn sich die hant verwandelt, dem meiger vnd den hueberen einen viertel wins
Datierung: 1354
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 21
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- Belegtext:
alz oft sich die hant verwandelt
Datierung: 1361
Fundstelle: Kurz,Rud. 361
- Belegtext:
allss dick sich die hand verwandlet so sol der empfoher dem lichenden gen 1 sch.
Datierung: 1417
Fundstelle: Burckhardt,Hofr. 124
Hand (D III 77 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
ähnlich.
- Belegtext:
wenne sich die hant endert, so git er vier huenr
Datierung: 1372
Fundstelle: FarnsburgUrb. 20
- Belegtext:
als dick sich die hand endret
Datierung: 1469
Fundstelle: Eschi 78
Hand (D III 78)
Erklärung:
Hand vorhalten.
Hand (D III 79)
Erklärung:
an die Hand wachsen begegnen, vorkommen.
Hand (D III 80)
Erklärung:
die Hände wägen.
- Belegtext:
sumliche lute sagent, daz er dem herren die hende wegen sul; des ist niht; wan als der man gêt fur sinen herren, da er stêt oder sizzet, und der man fur in stêt oder kniet, so
wegt sich aller sin lip: so wegent sich ouch die hende
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)Lehnr. Art. 50
Hand (D III 81)
Erklärung:
die Hände waschen sich etwas unerlaubt aneignen, sich bereichern.
Hand (D III 82)
Erklärung:
von Hand werfen.
Hand (D III 83)
Erklärung:
Hände winnen.
- Belegtext:
dat sy ter tyt dairan twee hande wynnen
Datierung: 1507
Fundstelle: Steinen,WestfGesch. I 1522
Hand (D III 84)
Erklärung:
ziehen.
Hand (D III 84 a)
Erklärung:
eine Sache an sich nehmen, insbesondere auf Grund eines Rechtes.
Hand (D III 84 b)
Erklärung:
beim Eid.
vgl.
abstreichen (II).
Hand (D III 84 b alpha)
Erklärung:
den Eid zuschieben.
vgl.
Hand (D III 22 b).
- Belegtext:
wav zwen am rechten gegen einandern stand, vnd einer an des andern hand sin sach ziechen wil
Datierung: 1466
Fundstelle: ArgauLsch. I 27
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
niemands mag an einer wybsperson hand syn sach züchen
Fundstelle: BernGS. 1615 183
- Belegtext:
[er] staht von aller kundschafft und zeuechts an des antworteren hand
Datierung: 1721
Fundstelle: BernBF. 108
- Belegtext:
worüber man an eineßen hand ziehen und den eyd thun möge
Fundstelle: MurtenStR. 507
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
[er] zoch das an ir beider hande, an Rúdenknechtz und an des kremers hende, wart erkent, wes Hertrer an Rúdenknechtz oder des kremers hende zuge, das er ime des jehen oder loeigenen soelte
Fundstelle: ZürichWG. I 418
Hand (D III 84 b beta)
Erklärung:
die Hand (nieder-)ziehen den Eid wehren.
- Belegtext:
herre rihter, mit iuwerm urlaube sô were ich im den eit, unde ziuhe im die hant von dem eide
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.) 88
- Belegtext:
wil der puorch herre des hauses er mit champf weren, so ziech ir aeinem di hant ab, die uber in da sweren wellent
Datierung: 1300
Fundstelle: Schwsp. Var./WSB. 80 (1875) 365
- Belegtext:
wil dejenige, de de losinge but, ene de hant afstriken und dregen dat isern
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Arbusow,LivlBR. 72
- Belegtext:
mag yn ... der cleger nit ußer dem gerichte triben noch die hende von den heilgen gezyhen
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Kohler-Koehne,Worms 29
- Belegtext:
ob aber yeman dem andern sin hand nider ziehen... wollt
Datierung: um 1430
Fundstelle: RottweilHGO.(Irtenkauf) IV 3
Hand (D III 84 c)
Erklärung:
bei der Urteilsschelte.
Hand (D III 84 c alpha)
Erklärung:
beim gerichtlichen Zweikampf.
- Belegtext:
schilt ... eyn Sasse eyn urtêl unde tzût her des an sîne vorderen hant und an die mêrren menyen
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.)LR. II 12 § 8
Textarchiv: SspLR. II 12
Hand (D III 84 c beta)
Erklärung:
beim Zug an ein anderes Gericht.
- Belegtext:
wir heizzen daz bescholten urteil: swer also sprichet: ich widerwirfe dise urteil, wan si ist unreht, unde ziuhe si dâ hin dar ich si mit rehte ziehen sol, daz ist an die hant von der der rihter daz gerihte hât
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)LR. Art. 108 § 5
Hand (D III 84 d)
Erklärung:
Besitz aufgeben, abstehen, räumen.
- Belegtext:
zal die gedaechde bij deerste deffault bij provisie gecondempneert worden zijn handt te trecken ende van den erven ende van den huysingen ruyminge te doen
Datierung: 1550
Fundstelle: UtrechtRBr. II 361
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Hand (D III 84 e)
Erklärung:
Kaufanspruch geltend machen.
- Belegtext:
all had ymant huys vercoefft, ende die coeper dairin sat, ende beraudet hem dairnae, die coper mach sijn handt nae hem trecken, ende die den eygendoom hefft, die sal den scaey dairoff hebben
Datierung: 1598
Region/Autor/Textsorte:
Wijk
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 117
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Hand (D III 85)
Erklärung:
die Hände zusammenlegen.
- Belegtext:
sal der sun sin hende zo samine legin unde sal gan vor den herrin, unde bieten dem herrin sin manschaft umme sines vatir len
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GörlitzLehnR. 91
- Belegtext:
[si] leide te samen hare hande ende bat, dat hise uten lande mettem voere
Fundstelle: MnlWB. III 93
Hand (D IV)
Erklärung:
Beispiele präpositionaler Verbindungen.
vgl.
Hand (D III).
Hand (D IV Spiegelstrich 1)
Erklärung:
in die Hand sofort.
- Belegtext:
alse denne der rat uber geht, waz si denne da setcen unde benennen, daz muz vor sich gehn, iz si silber oder pfenninge, wi si daz setcen, in di hant oder zu tagen
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. XIV § 1
Textarchiv: FreibergStR. XIV
Hand (D IV Spiegelstrich 2)
Erklärung:
nach der Hand nachträglich?
Hand (D IV Spiegelstrich 3)
Erklärung:
Hand über Hand schnell?
- Belegtext:
die sel die ontschout doen mit sulcker hulpe als hem die scepenen towysen ende niet handt over handt
Datierung: 1523
Fundstelle: Amersfoort 202
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- Fundstelle: MnlWB. III 97
Hand (D IV Spiegelstrich 4)
Erklärung:
von der Hand ohne Zwischenhändler.
- Belegtext:
galt ein karg pipper zu Venedig 50 ducaten und 1 center imber 16 ducaten, woll von der hand 7 1/2 ducaten, woll von Zibelli 7 ducaten, und 1 centen chenell 16 ducaten
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. II 155
Hand (D IV Spiegelstrich 5)
Erklärung:
unter der Hand.
- Belegtext:
daß die ... unter der hand aus besondern ursachen errichtete pacta vor denen paciscenten ableiben iedermänniglichen kund werden sollen
Datierung: 1717
Fundstelle: Chorinsky,Mat. I 214
Hand (D IV Spiegelstrich 6)
Erklärung:
eine Hand um die andere formlos.
Hand (D V)
Erklärung:
in Rechtssprichwörtern.
Wort danach: Handabhacken
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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