Wort davor: 2Hafenzoll
Hafer
Erklärung:
das Getreide.
vgl.
Gerste,
Getreide,
Korn,
Mohn.
Hafer (I)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
verbieden dat niement gheen hauere en moet coepen bouen Dordrecht uutwaert te voeren ende willen dat die marct ende die coepmanscepe van haueren ligghe ende wesen binnen onsen voerseide porte van Dordrecht
Datierung: 1298
Fundstelle: Dordrecht(Wall) I 99
- Belegtext:
desse gnade gheven, dat se moghen den haveren meten, also den ghersten ane treden unde ane drucken
Datierung: 1322
Fundstelle: HannovUB. 139
- Belegtext:
sy sullen richten gebrechen ... an allim deme, das man mit dem scheffil gemessen mag, is sy korn, weyse, gerste, habir, mohen
Datierung: 1324
Fundstelle: BreslUB. 101
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- in Google Books
- Belegtext:
es ensal nie kein gast vff dem marckte keuffen ... hafer ... oder ander getreydich, er enkauff es dann zu einem burger
Datierung: 1351
Fundstelle: ErfurtZuchtbf. 116
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- Belegtext:
die natürlichen früchte sind die mit der menschen arbeit vnd hülffe der natur gewirckt werden, das sind korn, weitzen, hafer, öle, wein
Datierung: 1541
Fundstelle: König,Proz. 154
- Belegtext:
so ainer den andern uberschneidt mit der sichel, es sei waiz, korn, habern oder graß, der das thut ist zu wandl 72 (pfennig)
Datierung: 1569
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. IX 648
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ob ainß dem andern auf den aggern schaden thet, es wer auf waiz, korn, gersten, habern, kraut ... geben zu wandl 72 (pfennig)
Datierung: 17. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 628
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hafer (II)
Erklärung:
als Leistung.
Hafer (II 1)
Erklärung:
als Abgabe, Rente, Gebühr.
- Belegtext:
man [die Lehenleute] soll den haberen zu s. Andres tult gegeben han
Datierung: 1300
Fundstelle: SchweizId. II 931
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
da ist gewonlich von rehte jerlich ze gebenne den lantgraven von Obern Elsaße sehzig vierteil habern, ie sechs sester fúr ein vierteil
Datierung: 1314
Fundstelle: RappoltsteinUB. I 222
- Belegtext:
das [Gut] da H. erbeyt da gibt her von ye des jars sechzehen schillinger heller, 1 malder rockin, 1 malder habern mit allen nutz
Datierung: 1330
Fundstelle: WasungenUB. 13
- Belegtext:
der hof N. gilt 10 mütt habern
Datierung: 1331
Fundstelle: SchweizId. II 931
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
die huve zinset vier scheffel weitz, dry scheffel gersten, nun virteil haveren
Datierung: 1356
Fundstelle: BürgelUB. 226
- Belegtext:
dat se den haveren ... in dessen twen kerspelen boret, ghenomen unde entfangen hadden
Datierung: 1387
Fundstelle: JbOldenb. 15 (1906) 200
- Belegtext:
was von den guetren in der obren vogtey gat, an pfeningen, an haber und an huenr
Datierung: 1398
Fundstelle: SGallenOffn. II 146
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
de hove to U. ghift 1 moet moltes van haveren
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: CTradWestf. IV 333
- Belegtext:
sint ze Tuedaeh zehen hueb, der igleicheu dienet zwen metzen chorns einen gehauffent und einen gestrichen, und zwainzich metzel habern, die tuent siben metzen Oster mazze
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: ÖstUrb. I 1 S. 255
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
Jeckli von Breittenmät git von sinem guot 8 1/2 ß, 1 muit haber
Datierung: 1412
Fundstelle: ZürichOffn. I 60
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
gebuert den zwene lantboiden Monjauwe ind Kesterich uisz der haveren, half geduwt ind half ungedeuwt, zweie malder haveren
Datierung: 1516
Fundstelle: NrhAnn. 6 (1859) 26
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1543
Fundstelle: NLausMag. 53 (1877) 372
- Belegtext:
zwei malter haber, die ein jeder pfarrer järlich ... uff sant Martins tage zu geben schuldig ist
Datierung: 1544
Fundstelle: FreibDiözArch. 25 (1896) 320
- Belegtext:
was ein jedes dorf sumarie fur habern, gelt, coppaun oder anders hat
Datierung: 1555
Fundstelle: VeröfflSteierm. 25 S. 24
- Fundstelle: GrRA.4 I 497
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Fundstelle: ÖstUrb. Reg. 415
Hafer (II 2)
Erklärung:
als Strafleistung.
Hafer (III)
Erklärung:
(Zeit der) Haferernte.
- Belegtext:
gebuert den zwene lantboiden Monjauwe ind Kesterich uisz der haveren, half geduwt ind half ungedeuwt, zweie malder haveren
Datierung: 1516
Fundstelle: NrhAnn. 6 (1859) 26
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dass wir schuldig sein roboth von einem halben lähen zu der stadt zu ackhern und zu der haber auch einen halben tag
Datierung: 1604
Fundstelle: Jelinek 339
Hafer (IV)
Erklärung:
freier Hafer als Landschaftsbezeichnung.
- Belegtext:
[Titel einer Abhandlung:] Gerichtsordnung des freien Hafers von Gandersheim vom Jahre 1688
E.H. Costa, Bibliographie der deutschen Rechtsgeschichte (Braunschweig 1858) nr. 321
Wort danach: Haferaufmacher
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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