Wort davor: Hablassen
häblich
häblich (I)
häblich (I 1)
Erklärung:
ansässig, begütert.
häblich (I 1 a)
- Belegtext:
von dem dorff vnd den lüten, die darinne ieczund heblich siczend vnd wonend ... nimmermer [bete] genemen
Datierung: 1376
Fundstelle: MWirzib. IX 322
- Belegtext:
swelch burger och von diser stat zuihet und sich anderswahin haeblich setzet, woelti der dar nah sich wider zuo uns haeblich setzen ... sol er ... der stat geben x sol. den.
Datierung: 1382
Fundstelle: LeutkirchStR. 38
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
allerlei lute ... die da hebelichen sesszhaftig und wohnhafftig zu W. sitzen und huselichen daselbs wonen wollen
Datierung: 1404
Fundstelle: Weinheim 389
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häblich (I 1 a Spiegelstrich 1)
Erklärung:
bei längerem, unangefochtenem Besitz.
- Belegtext:
lute unde guet ... in allem dem recht, als sús an mich bracht haint und als ichs da her heblich in rechter gewer han gehebt und besezzen
Datierung: 1312
Fundstelle: SchwäbWB. III 1008
- Belegtext:
in nützliche, leipliche, hebliche, stille gewere und beseß
Datierung: 1537
Fundstelle: GeöArch. I 3 S. 128
häblich (I 1 b)
Erklärung:
mit verwandten Wörtern: hauslich und häblich; baulich und häblich uä.
- Belegtext:
wer nit buliche unde hebeliche sitzet in stetden steteclichen, daz nieman den sol vor einen burger haben oder verantworten
Datierung: 1347
Fundstelle: Hilgard 449
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- digitalisiert von der UB Heidelberg
- Belegtext:
die ... fuinf jar bi uns hus und haeblich gesessen sind
Datierung: 1376/1445
Fundstelle: UlmRotB. Art. 245
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- Belegtext:
wer in der stadt und in der market siezt vebelich und hebelich, daz man von dem oder den kheinen fall nehmen soll wedder heller noch hellerswerth, er sei arm oder reich
Datierung: 1445
Fundstelle: Obergrombach 984
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- Belegtext:
wellicher zu Hege huslich vnd heblich sitzt
Datierung: 1464
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. I 122
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die hie hußlich und heblich sitzen
Datierung: 1478
Fundstelle: HeidelbStR. 518
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- Belegtext:
sal er sweren fünff jare aneinander hie zu siczen buwelich und hebelich
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: MWormat. 346
- Belegtext:
der sol schweren zuo den heiligen, fünff iar hüslich und häblich by unns zu sitzen
Datierung: um 1500
Fundstelle: RottweilStR. Art. 50
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- Belegtext:
der in unser graueschafft Sp. heüßlich unnd häblich zu recht gesessen
Fundstelle: SponheimHGO. 1530
- Belegtext:
ieder, der burger wurdt, soll zwei jar heuslich und heblich hir zu L. sitzen
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Lauda 186
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- Belegtext:
hablich und buhlich
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Pfalz
Fundstelle: Wasserschleben,RQ. 230
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häblich (I 2)
Erklärung:
wohlhabend.
- Belegtext:
das die person, die alsus saumich funden wurde, nit also heblich were, das sie der stede ir boess nit bezalen en möchte
Datierung: 1383
Fundstelle: TrierWQ. 366
- Belegtext:
der leehenman sol zwon hablich burgen geben, die gult und burg syent fur zins und missbuw
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: AnzSchweizG.2 10 (1906/09) 459
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
einen vnder den zweyen, wellichen er hablich vnd stathaft syn vermeynt, nemmen
Datierung: 1612
Fundstelle: BremgartenStR. 134
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
häblich (II)
häblich (II 1)
Erklärung:
habliches Gut Habe.
häblich (II 1 a)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
alle de haevelycke goeden, beruerlycke ende onberuerlycke, als huysen ende diergelycke, by manne ende wijve tsaemen ten houwelycke, ongediverteert sittende, [vercregen?], tusschen hun beyden gemeyn zijn
Datierung: 1545
Fundstelle: Stallaert I 566
- Belegtext:
alle de haevelycke goeden, ruerende ende onruerende
Fundstelle: Stallaert I 566
häblich (II 1 b)
Erklärung:
meistens Fahrhabe.
- Belegtext:
so wie so yemene trect in ghedinghe van haveliker sculd ende negheene orconde ne heift
Datierung: 1297
Fundstelle: CoutGand I 463
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- in Google Books
- Belegtext:
de naui intranti [!] Mosam, onerata cum bonis dictis hauelicgoed [Hausrat]
Datierung: 1327
Fundstelle: LübUB. II 430
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- in Google Books
- Belegtext:
so we eynen tuych opnemet vor gherichte van hevelikem ghude, wirt dem eyn borst, he sal beteren dem gherichte eyne marc
Datierung: 1346
Fundstelle: UnnaStR. 10
- Belegtext:
welch vorspreche teydinget uf heuelich gut ader uf erbe
Datierung: 1356
Fundstelle: CDWarm. II nr. 239
- Belegtext:
den uerdendeyl heuelikes gudes zal men gheuen aldus. zo war eyn wif beraden wirt van eren vronden, steruet dat wif ane kint zo mot de man den verdendeyl synes gudes gheuen eren nesten vronden
Datierung: 1360
Fundstelle: Seibertz,UB. II 475
- Belegtext:
vercopen alle der kinderen havelike goeden
Datierung: 1410
Fundstelle: BrielRb. 175
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- Belegtext:
dat zoe wie voortan eeneghen zekere of updracht doen zal met ruerliken haveliken goeden of catheilen ... datmen die doen zol wettelic voor twee scepenen
Datierung: 1469
Fundstelle: CoutAlost 256
- Belegtext:
umme hevelike schult ... in eynen swigenden ban bringen
Datierung: 1472
Fundstelle: Richter,Paderb. I Anh. 87
- Belegtext:
sal men naer behoorlijcke sommatie executie daervan doen aen de havelycke goederen van den gecondemneerde
Datierung: 1598
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 254
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- Belegtext:
moet het vonnisse naer de pandinghe van de ruerlijcke ende haeffelijcke goederen ierst te werck gestelt worden op des mans onruerlijcke goederen, al eer men tot der vrouwen goederen magh komen
Datierung: 1619
Fundstelle: GeldernLR. I 2 § 2, 12
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dass die klage häblich oder uff ligende güter gestöllt
Fundstelle: SchwäbWB. VI Nachtr. 2088
- Fundstelle: Beekman,DijkR. I 679
häblich (II 2)
Erklärung:
häblicher Dienst (Belege s. DRW. II 864 s.v. 1Dienst).
sprachliche Erläuterung:
verwandt mit höflich?
häblich (III)
Erklärung:
auf Besitz, Güter gerichtet; sachlich.
häblich (IV)
Erklärung:
sicher, ausreichend.
- Belegtext:
ob E.W., deren erben ald vogt irens zinss vermeinten nut genugsamklich versichert sin, sollend die A. si nach hablicher noturft versechen und versorgen
Datierung: 1536
Fundstelle: HönggMeierg. 15
- Belegtext:
das U.B. den L.G. nach hablicher notturft vertrosten und versichern [soll]
Datierung: 1540
Fundstelle: HönggMeierg. 17
- Belegtext:
dass einer darbringen könnte, dass er aus häblicher ursach were gehindert worden
Fundstelle: LivenenStat. 95
häblich (V)
Erklärung:
einer Sache mächtig, berechtigt.
Wort danach: hablos
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten