Wort davor: Gütliche
Gütlichkeit
vgl.
Gütigkeit.
Gütlichkeit (I)
Erklärung:
freund(schaft)liche Beziehung.
- Belegtext:
wy der son is mit siner halben swestir alzo gutlichen hilt wol funfczen jar, daz sie uff hoffenunge in der frist en nicht antedingiten [wegen einer Erbschaft], unde hat also gutlichin
bis her gestanden, daz dieselbe tochter nuwelichen gestorben ist und hat gelassen czwu tochtere; dy hoffin, daz sie der gutlikeit nicht entgelden dorfen an iren rechten
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: MagdebSchSpr.(Friese) 483
Faksimile
Gütlichkeit (I Spiegelstrich 1)
Erklärung:
friedlicher Weg, Einvernehmen.
Gütlichkeit (I Spiegelstrich 2)
Erklärung:
Bündnis zweier Herrscher.
- Belegtext:
werz sache, daz wir, dy wile dijs virbuntniß und gudlichkeit stet ... mit ymande tzu krige quemen
Datierung: 1380
Fundstelle: MWirzib. IX 366
Gütlichkeit (II)
Erklärung:
Schiedsgericht, Vergleichsverfahren.
Wort danach: gutlos
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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