Wort davor: Güldelein
Gulden
Erklärung:
ursprünglich Adjektiv; nach dem Vorbild von Florenz in ganz Deutschland zuerst aus Gold, dann auch aus Silber geprägte Münze von zeitlich und örtlich schwankendem Wert.
sprachliche Erläuterung:
fries. gelden, golden, gulden, gouden; mnl. gulden, gouden, guldijn; mhd. gulden, gülden, guld(e)in, güld(e)in.
vgl.
golden,
rheinisch.
Gulden (I)
Erklärung:
alleinstehend.
Gulden (I 1)
Erklärung:
effektive Münze.
- Belegtext:
bezalt ... aller der schulde, so ich ime verluhen han ... an guldinen, silber oder pfenningen, in welen weg oder mit welre münze ich si ime han verluhen
Datierung: 1338
Fundstelle: RappoltsteinUB. I 380
- Belegtext:
sie dezselben kaufgelts an hallern, pfennigen, guldinen, turnosen, gold, sylber oder an ander werung, als daz ... zu Wirtzburg und jm land darumb genge und geb ist ..., weren und bezalen
Datierung: 1357
Fundstelle: MWirzib. IX 180
- Belegtext:
von der tell in der stat in phenningen, in gúldinen und in frangken
Datierung: 1375
Fundstelle: BernStRechn.(1375/84) 5
- Belegtext:
ome tu antwordene ... bi der schult ... eyne brandebursche mark unde eynen gulden
Datierung: 1380
Fundstelle: HalleSchB. I 295
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die gulden, die vorgeslagen sin worden, ..., die sol man forbasser nemen nach dem werde als die gulden, die nu furbasser geslagen sollen werden, uffgesetzt sin zu slahen
Datierung: 1402
Fundstelle: RAbsch. I 103
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- Belegtext:
[die Juden] söllend ouch kein stebeler um strassburger enweg lihen noch guldin höher denne sú geltend
Datierung: 1412
Fundstelle: SchlettstStR. 345
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- Belegtext:
so wellent sy nur verkauffen umb das golt und nicht umb munsz, das macht den gulden steigen und pringt grosse tewrung
Datierung: 1459
Fundstelle: WienCopeyBuch 185
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- in Google Books
- Belegtext:
das furbass nyemandt mer ... einichen wechssel hie treiben ... sol ... mit gulden, schilling, pfenning oder hallern, die hie werung, genng und gebe sind
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: NürnbPolO. 146
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- Belegtext:
die ersatzung oder bezahlung ... in guter landlöuffiger werschafft müntz als kronen, gulden, pfündern erlegen
Fundstelle: BernGS. 1615 31
- Belegtext:
guldene und andere müntz in höherm werth, als sie damals gangbar, ausgeliehen
Datierung: 1627
Fundstelle: BöhmLO. 334
- Belegtext:
an scheid-münz halbe gulden oder 20 schillingstüke
Datierung: 1768
Region/Autor/Textsorte:
Schweiz
Fundstelle: Fäsi I 105
Gulden (I 2)
Erklärung:
Rechnungsmünze.
Gulden (I 2 a)
Erklärung:
volle Gulden.
- Belegtext:
so schaffe ich ... dem ... gotzhüz fünfzehen güldin datz dem ... Gebhart
Datierung: 1338
Fundstelle: Indersdorf I 71 (nr. 149)
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- Belegtext:
unserm getrewn J.v.T. an der geltschuld, die wir im schuldig weren, 1400 guldin
Datierung: 1359
Fundstelle: GlarusUrkS. I 230
- Belegtext:
habent si mir gesprochen 1000 guldein
Datierung: 1362
Fundstelle: OÖUB. VIII 91
- Belegtext:
der ... driethalp hundert guldin an turnosen ... sage ich ... ledick und loz
Datierung: 1373
Fundstelle: MWirzib. IX 292
- Belegtext:
so er darumb och sweren sol, wer 50 guldin wert haut und besser
Datierung: 1384
Fundstelle: BadenArgStR. 41
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
sint dy von Dortmunde ... begerinde von den gemeynen stetin, das sy yn lyen 9000 goldine
Datierung: 1389
Fundstelle: HanseRez. III 437
- Belegtext:
die schap H.A. achtid an theyn guldene unde den schaden an theyn mark
Datierung: 1398
Fundstelle: DuderstadtUB. 142
- Belegtext:
so beleibt ainer frawn ir taeglich gewant ... und ir morgengab, 60 gulden
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: RegensbStat. 38
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
hi en sal gheven der poorte 3 gulden
Datierung: 1400
Fundstelle: BredaRbr. 19
Faksimile
- Belegtext:
daran er on beschediget unde underwegin des selbigen weyts acht gulde werd abgeslagen habe
Datierung: 1406
Fundstelle: JenaUB. II 4
- Belegtext:
daz waz chomen pey dem C. an fyr guldein und pey dem P. an dy egenannten 10 ß (pfennig)
Datierung: 1414
Fundstelle: SteirUrb. 467 Anm. 14
- Belegtext:
van kleynen bussengut ... schullen wy om geven jo vor den zintener dre gulden
Datierung: 1451
Region/Autor/Textsorte:
Höxter
Fundstelle: Wigand,Beitr. 133
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- in Google Books
- Belegtext:
von ainem verbuntenen wagen ist man schuldig mauth ain gulden
Datierung: 1469
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 104
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wer da verlegt, von ainem ieden guldein ist er dem richter schuldig zwen kreuzer
Datierung: 1486
Fundstelle: ZBergr. 48 (1907) 508
- Belegtext:
item von eyner commißion, wo dy sache uber hundirt gulden ubirtrifft, sall man eyn gulden geben
Datierung: 1488
Fundstelle: Kretschmann,LeipzOHofg. 32
Faksimile
- Belegtext:
also hoch als das gutt D. gewurdiget gewest ist, nemlich ock auf 1250 gulden
Datierung: 1493
Fundstelle: SchlesDorfU. 66
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
des gestorben menschen mitgabe soll man anschlagen an gulden nach der freunde rhadt
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: ArnstadtStR. 34
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dusse contractus schall anstan upp Michelis ... szo dat he my wyll gheven upp basschen dar nha eynen gulden
Datierung: 1507
Fundstelle: ZHambG. 6 (1875) 288
Faksimile
- digitalisiert von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky und dem Verein für Hamburgische Geschichte
- Belegtext:
Fr. ... bokanth, dat he von H. ... 100 ... marck entfangen hefft, darvor ... Fr.H. ... rotscher ... leveren ... schall, twe wagen vor einen gulden
Datierung: 1520
Fundstelle: Bergenfahrer 203
- Belegtext:
so kommen aus der wiennischen marck feinsilber aus den ainfachen pfennigen 11 gulden 44 kreutzer
Datierung: 1535
Fundstelle: BeitrSteirG. 19 (1883) 29
- Belegtext:
in den spielen, welche die recht zulassen, ... lassen die recht uber einen gülden zu spielen nicht zu
Datierung: 1541
Fundstelle: König,Proz. 63v
- Belegtext:
verkaufen ... ihre aygne zymmer ... umb 150 gulden in mintz
Datierung: 1551
Fundstelle: Indersdorf II 286
Faksimile
- Belegtext:
dewile dan ... up allen veer schepen ... by de 300 boetzgesellen ... sein, ... so dagelichs mit 200 gulden nicht konnen underholden weerden
Datierung: 1571
Fundstelle: MittStArchKöln 17 (1889) 112
- Belegtext:
so einer erstlichen gestollen hat vndter fünff gulden werdt ... ist ein ... geringer diebstal
Datierung: 1574
Fundstelle: SteirPGO. I 117
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1575
- in DRQEdit
- Belegtext:
so solle derselbig [der künftige Hintersasse] auch 50 gulden im vermögen oder sonst bürgschaft haben
Datierung: 1587
Fundstelle: WaldkirchStR. 10
Faksimile
- Belegtext:
sollen die schuhmacher geben ein guts bar mannsstiffel per 1 gulden 2 schilling
Datierung: 1597
Region/Autor/Textsorte:
Ödenburg
Fundstelle: MHungJurHist. V 2 S. 73
- Belegtext:
ist der, so grobe münz alß ducaten, ..., taller ... außgeliechen, dafür khlaine münz alß zwaier phening ..., sovill sich uber zwainzig gulden erstreckht, ... anzunemen nit schuldig
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. II 16 § 6
- Belegtext:
so inkünftig einer unser gilden gerechtigkeit kaufen ... wolte, sol derselbe unverzuglichen zwanzig gulden bar gelt ... bezahlen
Datierung: 1614
Fundstelle: ZNdSachs. 1886 S. 213
- Belegtext:
wann aber die obligatio auf gulden oder mark gerichtet
Datierung: 1636
Fundstelle: CCHolsat. I 119
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daß kunftig, so weit sich der kaufschilling an bahrem geldt erstreket, von einem hundert gulden nur der fünfzigster gulden ... zu dero statt einkunften gabellarum nomine eindienen und erfallen solle
Datierung: 1661
Fundstelle: TrierWQ. 40
- Belegtext:
thuen die ... burgere einen solchen dahin flössenden bauersmann 20, 30 und mehr gulden auf einmal vorstrecken
Datierung: 1713
Fundstelle: Archiv c«eský 24 (1908) 66
Gulden (I 2 b)
Erklärung:
insbesondere bei Strafansätzen.
- Belegtext:
wer ovch ainem ain fridbrech wunden sleht ..., der sol dem richter besseren zehen guldin
Datierung: 1385
Fundstelle: SchaffhStB. 23
- Belegtext:
welcher ... wieder das gozhus (Richenow) ungenossam wibet, das derselbig dem gozhus fünf gulden ze buß ... verfallen sin soll
Datierung: 1518
Fundstelle: GrW. I 245
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
umb solchen begangen frevel funfzehen gulden zu straff geben
Datierung: 1532
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 172
Faksimile
- Belegtext:
zcwen gulden zu busse vorfallen
Datierung: 1540
Fundstelle: JenaStO. 36
- Belegtext:
sie mögen die straf setzen bis uf ein guldin
Datierung: 1544
Fundstelle: FreiburgZftO. 22
- Belegtext:
soll gerügt und an zehen gulden gebüßt werden
Datierung: 1558
Fundstelle: Niederrad 216
- Belegtext:
de schall einen gulden vorboret hebben
Datierung: 1574
Fundstelle: LünebZftU. 113
Faksimile
- Belegtext:
dem herrn fünf gulden zu wandl verfallen
Datierung: 1577
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 208
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
zu handen obmanns und schirmvögten ein guldi verfallen
Fundstelle: BernGS. 1615 16
- Belegtext:
zween gulden straff verfallen
Datierung: 1633
Fundstelle: BeitrSteirG. 23 (1891) 15
- Belegtext:
so veel malen vijff en twintig gulden verbeuren ten profijte van de gemeene gilde kas
Datierung: 1723
Fundstelle: Baasch,Börtfahrt 92
Gulden (I 2 c)
Erklärung:
1/2, 1/3, 1/4 Gulden.
- Belegtext:
so mögen sy wol einen halben guldin von im nemen
Datierung: 1406
Fundstelle: Argovia 4 (1864/65) 314
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
ein schurlitz fardel git ein drittel eines gulden
Datierung: 1460
Fundstelle: BruggStR. 40
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
darvon [von der Wahl neuer Schöffen] soll einem rentmeister ein ort [=1/4] eines gulden werden
Datierung: 1503
Region/Autor/Textsorte:
Hessen
Fundstelle: GrW. V 727
Faksimile
- Belegtext:
nach dem ain bräbst vor von ainem gantzen hof ain halben gulden und von ainem prantschirer 15 kreutzer järlich für sein müe geben ist
Datierung: 1505
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. V 5
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so der puetel das halssgericht verkundigt vnd darzu gepeut: fur sein lon einen ort eins guldein
Datierung: 1532
Fundstelle: BambHGO. Art. 263
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1507
- in DRQEdit
- Belegtext:
wochentlich durch unsern kuchenschreiber ein halber gulde costgelts ... gegeben
Datierung: 1570
Region/Autor/Textsorte:
Hessen
Fundstelle: Kern,HofO. II 92
- Belegtext:
mit sampt der cost ein halben guldin und nit mehr
Datierung: 1572
Fundstelle: SchlettstStR. 576
Faksimile
- Belegtext:
iedem ein halben gulden zu geben verordent
Datierung: 1573
Fundstelle: BeitrSteirG. 26 (1894) 50
- Belegtext:
an geld oder geldswert ueber ein halben guelden oder zum hoechsten ein halben thaler ueber bezahlung der mahlzeit zur schenkung auf die hochzeit verehren
Datierung: 1599
Fundstelle: OPfalzLO. 19
Faksimile, Ausgabe VD16-Nr. ZV 16290
- in DRQEdit
- Belegtext:
ward ... jede feuerstätt im reich um ein ort güldens ... angelegt
Datierung: 1668
Fundstelle: Fugger,Ehrensp. V Kap. 39
- Belegtext:
wer ein halben gulten oder ein pet heller zu beden git, der soll dem schultheißen bringen ein goiltgulten, so soll der schultheß demselben nach ainzel herußgeben, so fiel im gebört
Region/Autor/Textsorte:
Pfalz
Fundstelle: GrW. V 620
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Gulden (II)
Erklärung:
mit Angabe des Prägelands oder Hauptumlaufsgebiets beziehungsweise des Münzherrn.
Gulden (II 1)
Erklärung:
ohne andere Zusätze.
Gulden (II 1 a)
Erklärung:
Florenzer Gulden.
- Belegtext:
gewert habent segsthalb hundert guldein phenning floryn
Datierung: 1348
Fundstelle: OÖUB. VII 52
- Belegtext:
drew hundert und sechs und dreizzig guldein florentzier gewichts
Datierung: 1357
Fundstelle: BadenArgUrk. I 42
- Belegtext:
alle die rechtung ... an der pruggmaut ... verseczet ... fur 500 guldein der gewicht von Florenz
Datierung: 1359
Fundstelle: FRAustr. 40 S. 102
- Belegtext:
um 60 gulden penninge van Florencien
Datierung: 1362
Fundstelle: SGereonUB. 419
- Belegtext:
had H.H. sulchen 32 teil selber vor dy 16 gulden floren behalden
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: FreibergBUrt. 323
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
Gulden (II 1 b)
Erklärung:
Rheinische Gulden.
Gulden (II 1 b alpha)
Erklärung:
rheinische Gulden.
Gulden (II 1 b beta)
Erklärung:
Gulden rheinisch.
- Belegtext:
verkauft ... unser schloß M. ... umb 1400 ... gulden rheinischer
Datierung: 1401
Fundstelle: Zehnter,Messelh. 305
- Belegtext:
hat erclaget 22 gulden rinscher an der beteringe des genanten joden huse
Datierung: 1410
Fundstelle: CalbeWetebok 242
- Belegtext:
um ain marck guets gebrents silber ... sibenthalben gulden rheinisch geben
Datierung: 1449
Fundstelle: Worms,SchwazBergb. 130
- Belegtext:
[dem Kloster] nachlassen ... hundert guldein reinisch, dy wir gelihen hetten dem ... brobst
Datierung: 1456
Fundstelle: MBoica XVI 222
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- in Google Books
- Belegtext:
es sal auch dem selbigen doctor, angesehen seyne sunderliche mühe und arbeit, ubir den gemeynen solt eyns doctors in dyssem gericht 20 gulden reynisch gegeben werden
Datierung: 1488
Fundstelle: Kretschmann,LeipzOHofg. 30
Faksimile
- Belegtext:
demselben E. auf unserm sloss E. dieselben 1000 guldin reinisch verschriben
Datierung: 1497
Fundstelle: BeitrSteirG. 15 (1878) 16
- Belegtext:
to betalende vor syn arbeyt eynen gulden rinsck
Datierung: 1506
Fundstelle: RigaKämmereiReg.(II) 249
Faksimile
- Belegtext:
um denselben raitbrief die verweser ... anders nicht dann einen gulden rheinl ... reichen sollen
Datierung: 1529
Fundstelle: CAustr. III 60
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
zu bezalen ... 26 gulden reinisch
Datierung: 1587
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. IV 51
Faksimile
- Belegtext:
järlich auf ebige zeit 500 gulden rn. legiert
Datierung: 1624
Fundstelle: KrummauClarissUB. 308
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
umb 10 gulden rheinisch unnachläßlich gestraft
Datierung: 1679
Fundstelle: TractIurIncorp. VII 5
Gulden (II 1 c)
Erklärung:
ungarische Gulden.
Gulden (II 1 d)
Erklärung:
sonstige.
- Belegtext:
10000 schock grösser pfenning prager münssz an beraitem gutem gelt oder aber guter gulden ungrischer und behaimischer als vil ... gebürt nach dem wechsel der zu Prag ... gang hat
Datierung: 1381
Region/Autor/Textsorte:
Neuburg
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
hebbe ik W. mede dan in Fladeren 11 vranken, 20 hollandesche ghuldene, 4 nobelen et 2 olde schilde
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Geldersen 98
- Belegtext:
97 gulden ... ungerische, rynisch, ducaten, gellirsche under en ander
Datierung: 1404
Fundstelle: MarienburgTreßlerb. 281
- Belegtext:
H.T. hadde besat vnder N.K. ... barbarische guldyne, rinsche guldine
Datierung: 1412
Fundstelle: HalleSchB. II 73
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
vor namanynghe der vorscreven 147 arnemesschen guldenen
Datierung: 1424
Fundstelle: LübUB. VI 614
- Belegtext:
sellen die erfnamen of untreiken enen beyerschen gulden
Datierung: 1427
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 263
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- Belegtext:
dat nyemantz die overlensche gulden duyrre upgelde, dan die hybevoeren gesat sijn
Datierung: 1476
Fundstelle: KölnAkten II 546
- Belegtext:
item to s. Mertens kerken geve ik 10 gulden densch
Datierung: 1484
Fundstelle: Bergenfahrer 124
- Belegtext:
als dat dan vaste alle vreesche guldene zyn unde ock er gewichte nycht all en heben
Datierung: 1495
Fundstelle: OstfriesUB. II 477
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
by tverbueren elcke reys een horensche gulden
Datierung: 1523
Fundstelle: Amersfoort 102
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- Belegtext:
item einem ruiter zu geven alle monatz 8 embder gulden
Datierung: 1538
Fundstelle: JülichLTA. I 257
- Belegtext:
der colsche gulde current, da man mit feilst, gilt 24 alb., den plach man einen overlenschen gulden zu nennen, zu underscheit des brabantschen gulden
Datierung: 1592
Fundstelle: BuchWeinsberg IV 157
- Belegtext:
die stadt von Beckem [gibt] 15 hornische gulden
Datierung: 1632
Fundstelle: CTradWestf. V 268
- Belegtext:
dass nach dem preuss. landr. durch ein solidum nur ein pohlnischer gulden verstanden wird
Datierung: 1730
Fundstelle: Leu,EidgR. III 134
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- in Google Books
- Belegtext:
woudenbergsche gulden
Fundstelle: Iterson,RGrond. I 399
Gulden (II 1 e)
Erklärung:
mit Angabe des Münzherrn.
- Belegtext:
item die guldene, die die heirren van Coelne, van Triere, van Maentze ind van Beyeren vurzijtz haint doin slain ind nu sleent, ind die guldene, die der
herzough van dem Berge hait doin slain, item eynen gueden gulden van Oesterijch, Saltzburgh, van Noerenberg ... (sal man neymen) vur 3 marck 4 s.
Datierung: 1392
Fundstelle: KölnAkten II 78
- Belegtext:
dat alsulge gulden as na den gulden, die unse herren die kurfursten mit den tripaisen [Dreipaß] geslagen hant ... in uren landen gelich den anderen gulden gelden
Datierung: 1400
Fundstelle: RTA. III 115
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
des bischofes von Mentze guldin
Datierung: 1402
Fundstelle: RTA. V 349
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
unse heren v.r. haint ... verdragen, dat man yrre steide gulden gelych der kurfursten ind andere steide gulden ind nyet hoiger noch nederre vortan inneymen noch uysgeven sulle,
wan der steide gulden so gut ind nyet arger en syn dan die andere gulden
Datierung: 1479
Fundstelle: KölnAkten II 566
- Belegtext:
gude bescheiden overlensche rinsche gulden unser oder unser mitkurfursten ader der stede Franckfort, Noerenbergh ader Uverlingen moentzen
Datierung: 1484
Region/Autor/Textsorte:
Köln
Fundstelle: KlArchRhProv. I 217
Gulden (II 2)
Erklärung:
Dukaten als Nebenbezeichnung für ungarische Gulden.
vgl.
Dukatengulden.
Gulden (III)
Erklärung:
Gulden fremden Gepräges als Verkehrswährung.
Gulden (III 1)
Erklärung:
rheinische Gulden Landeswährung.
- Belegtext:
unser schloß ... Eglofsheim ... umb 5000 guetter rheinischer gulden landeswerung (verkaufft)
Datierung: 1478
Fundstelle: MBoica XV 195
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- in Google Books
- Belegtext:
ein erber rate ist ... daran komen ... gebietende, daz nun hinfür einich gast in diser stat ... einichen reinischen gulden oder ander guldin, die hie in
diser stat für gemeine reinisch guldin und landswerung geng und geb seind, in oder ausserhalb diser stat nicht zerschneiden oder abthun
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: NürnbPolO. 144
Faksimile
- Belegtext:
hundert reinisch gulden landißwehrung ierhlichs zinses, gulte und iahrrenthe
Datierung: 1507
Region/Autor/Textsorte:
Leipzig
Fundstelle: LeipzUnivUB. 350
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
nicht mer ... vor eine mark geldes, wenn 26 gulden landzal ader landeswerung
Datierung: 1540
Fundstelle: Zips Art. 81
- Belegtext:
150 gulden reinischer unser landswerung zu Francken an guter grober muntz uff heut dato von inen bar empfangen
Datierung: 1546
Fundstelle: Lauda 196
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- Belegtext:
wo in den aufgerichten erb oder zinssbriefen gulden reinisch oder gulden landswerung ... gesetzt sein
Fundstelle: NürnbRef. 1564 XXIII 3
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Gulden (III 2)
Erklärung:
Gulden Kurrent.
- Belegtext:
dat die moelner, als den rog gilt tmalder over vier gulden current, malen sullen om halven molffter
Datierung: um 1415?
Fundstelle: NijmegenStR. 70
Faksimile
- Belegtext:
vier gulden current, vier und zwentzig alb. vor den gulden gerechent, ... bezalen
Datierung: 1575
Fundstelle: DürenWQ. 153
Gulden (III 3)
Erklärung:
gang und gäbe, gut und gübe Gulden und andere Wendungen.
- Belegtext:
ze geben 24000 guldein guter und gaeber von Florentz
Datierung: 1362
Fundstelle: MWittelsb. II 473
- Belegtext:
hant bezelet 400 güldin genge und gebe
Datierung: 1373
Fundstelle: BaselUB. IV nr. 367
- Belegtext:
guter und geber swerer gulden franckfurter werunge
Datierung: 1436
Region/Autor/Textsorte:
Alzey
Fundstelle: ArchHessG.2 1 (1894) 263
- Belegtext:
450 guldin guoter, genger, unter uns landleüffiger gemeiner müntz, 15 batzen für ein guldin gerechnet
Datierung: 1557
Fundstelle: ArgauLsch. I 261
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
bezahlen 1000 gulden guter, genger, grober, unverschlagener muntz des lands zu Francken werung, ie 15 patzen oder 60 kreutzer für ein gulden gerechnet
Datierung: 1562
Fundstelle: Wertheim 55
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alle anderen im h. römischen reiche und unsern erbkönigreich bißhero gäbig und gängige gulden und grobe silberne müntz ... unweigerlich angenommen werden sollen
Datierung: 1659
Fundstelle: CAustr. II 30
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- digitalisiert von der UB Heidelberg
Gulden (IV)
Erklärung:
mit Angaben über Schrot und Korn.
Gulden (IV 1)
Erklärung:
zahlenmäßig.
- Belegtext:
daz wir [der Erzbischof von Mainz] ein muncze haben und slahen wollen mit namen einen kleinen guldin von 23 1/2 karaten wichtig
Datierung: 1349
MünchenRArch.
- Belegtext:
dass ... der konig, ... die kurfürsten und andere dess richs fürsten und herren, die gulden muntze han, furbass ... ire muntzen besetzen sollen, daz ire muntzemeistere die gulden
muntze slagen, also daz ieder gulden habe drittenhalben und tzwentzig grad an deme striche und an der offzale 66 gulden uff die marck
Datierung: 1402
Fundstelle: RAbsch. I 103
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- Belegtext:
die baseler guldin haltend 18 grat und ain grein
Datierung: 1455
Region/Autor/Textsorte:
Speyer
Fundstelle: ZGO. 6 (1855) 296
- Belegtext:
de Fredericus ende beijersche guldenen van acht ende seventich in't merck
Datierung: 1517
Fundstelle: OrdonnPaysBas I 530
Gulden (IV 2)
Erklärung:
formelhaft, in Verbindung mit der Wendung gut von Gold und schwer (genug) an Gewicht.
- Belegtext:
wir haben si dann vor bezalt der vorg. 4000 guldin, gut von golde und swer an gewihte, als man sie nennet florentier
Datierung: 1378
Fundstelle: MWirzib. VII 236
- Belegtext:
150 guldin, gute von golde und swer gnug am gewichte
Datierung: 1384
Fundstelle: MWirzib. IX 423
- Belegtext:
4300 guldein, allez guter ungerischer und pehaimischer guldein, die gut von gold sein und swaer an gewicht
Datierung: 1386
Region/Autor/Textsorte:
München
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
betalt twe gude swaren guldenen, gut van golde unde recht van gewichte
Datierung: 1393
Fundstelle: ClarenbergUB. 221
- Belegtext:
vmb acht reinisch gulden, all gut an gold vnd schwar an rechtem gewicht
Datierung: 1397
Fundstelle: Indersdorf I 151 (nr. 379)
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- Belegtext:
vmb 900 gulden reinischer, all guot an gold vnd wag
Datierung: 1449
Fundstelle: Indersdorf I 311 (nr. 768)
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- Belegtext:
5 gulden reynisch, an golde guth, am gewichte schwer genugk, landswerunge
Datierung: 1516
Fundstelle: LeipzUnivUB. 427
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
26000 guldin, deren sie uns 8000 gulldin in golde, schwer genug an gewicht, und das uberig mit muntz ... betzalen sollen
Datierung: 1536
Fundstelle: SchlettstStR. 210
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- Belegtext:
man hat vurhin nehezitz bezalt dan 3 mr. 5 s. curr. geltz gemeinlich laufende, dan also hilt auch die werschaft innen, aber das schrin hilt rinsche guldin, goit van golde und swar van gewicht
Datierung: 1554
Fundstelle: BuchWeinsberg II 52
Gulden (IV 3)
Erklärung:
andere Wendungen.
- Belegtext:
daz wier ... gelten sollen ... 600 guoter guldein florin, di die wag habent
Datierung: 1327
Fundstelle: OÖUB. V 569
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daz man derselben haller ie ain pfunt für einen gewegen guldein florin geben und nemen sol
Datierung: 1346
Region/Autor/Textsorte:
Speyer
Fundstelle: Hilgard nr. 498
- Belegtext:
15000 gueldin gewegner florin
Datierung: 1347
Fundstelle: FriedbergUB. I 162
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- Belegtext:
daz wir schuldich warden sein ... 21 gueldein gewegener guoter florin ... und der vorgen. gueldein suelln wir ... si wern und richten ... mit gewegenen guoten güldeinen florin
Datierung: 1350
Region/Autor/Textsorte:
Burghausen
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
umb funf und zwentzig und zwei hundert guldin von Florentzi guoter und vollen swerer
Datierung: 1351
Fundstelle: BadenArgUrk. I 21
- Belegtext:
die obgen. 5000 guldin mit guten, wol gewegen guldin gutlichen gelten
Datierung: 1376
Fundstelle: MWirzib. VII 121
- Belegtext:
gude, sware, vulwichtige, goldene rinsche guldene
Datierung: 1495
Fundstelle: OstfriesUB. II 477
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
24 gulden van gewechte
Datierung: 1515
Fundstelle: RigaKämmereiReg.(II) 49
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- Belegtext:
an guden unstraflicken golde, zo hir yn Lifflandt ... ganckbar und geve is, als ... gewagene horne gulden thor vollenkamenen gewichte ... rinsche gulden ere behorlicke gewichte holdende
Datierung: 1520
Fundstelle: RevalStR. II 140
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Gulden (V)
Erklärung:
mit Angabe des Wertes in anderen Münzen.
Gulden (V 1)
Erklärung:
ohne Benennung der Guldenart.
- Belegtext:
ein guldin sol man nemen fúr ein (pfund)
Datierung: 1335
Fundstelle: ZürichStB. I 99
- Belegtext:
einen guldein nemen für 17 1/2 schilling der kurczen
Datierung: 1356
Fundstelle: MWirzib. VI 160
- Belegtext:
1 guldein oder 1/2 lib. municher
Datierung: 1377
Fundstelle: MünchenStR.(Auer) 296
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- Belegtext:
der guldein kam yder besunder fur 14 turnos
Datierung: 1383
Fundstelle: MWirzib. IX 412
- Belegtext:
sullen wir inen ainen guldin geben für ain phunt und dri schilling haller
Datierung: 1390
Region/Autor/Textsorte:
Konstanz
Fundstelle: ZGO.2 13 (1898) 74
- Belegtext:
sol man den gúldin setzen vor 10 schillinge pfennige
Datierung: 1391
Fundstelle: Cahn,StraßbMünzg. 159
- Belegtext:
dey gulden golt 7 sol.
Datierung: 1393
Fundstelle: DortmStat. 214
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- Belegtext:
2 (pfund) unde 1 ß, de em A.H. gaf van dren ghuldenen
Datierung: 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Hamburg
Fundstelle: Geldersen 99
- Belegtext:
die selben 600 (pfund) regenspurger pfenning ... bringend mit redlicher rechnung, als der wechsel dieweil gangen ist, 15 guldein
Datierung: 1400
Region/Autor/Textsorte:
Bayern
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
ein gulden geltet 10 1/2 schillinge oder 21 blaphart oder 21 wisspfenninge
Datierung: 1402
Fundstelle: RTA. V 301
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
den gulden pro 23 gr.
Datierung: 1448
Fundstelle: NMittThürSächs. 19 (1898) 236
- Belegtext:
der guldein gleich gerait umb 6 schilling pfennig
Datierung: 1450
Fundstelle: Tomaschek,Wien I nr. 148
- Belegtext:
ie 12 thorneß für ein gulden
Datierung: 1454
Fundstelle: Buchen 284
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- Belegtext:
smalcz, unslit und smer sol chawfft werden nach der alten gewonhait, da der gulden 6 ß (pfennig) golten hat
Datierung: 1460
Fundstelle: SteirGBl. 2 (1881) 66
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
vor 3 pfund pfening wette 1 gülden
Datierung: 1464
Fundstelle: Größler,Eisleben 44
- Belegtext:
wer nun hinfur ewige zinse ablösen wil, der sol ain pfunt gelten mit 14 guldin
Datierung: 1476
Fundstelle: VillingenStR. 64
Faksimile
- Belegtext:
twyntich stuvers voer den gulden gerekent
Datierung: 1500
Fundstelle: LimbWijsd. 83
Faksimile
- Belegtext:
sibentzigk gulden unser gangkhaftigen muntze, ye eyn und zcwantzigk zcinsgroschen vor eynen gulden gerechnet
Datierung: 1504
Fundstelle: LeipzUnivUB. 302
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
32 groschen behmisch vor ainen gulden
Datierung: 1507
Fundstelle: Zycha,BöhmBgr. II 453
- Belegtext:
soll zu bezahlung desselben gelds oder gelds werth gelieffert werden 26 räder-weißpfenning, 15 batzen, 30 halb-batzen, 40 creutzer, 21 meißnische zwölfer für einen gulden genommen
Datierung: 1522
Fundstelle: Lünig,CJMilit. 223
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
je 16 batzen für ein gulden gerechnet
Datierung: 1527
Fundstelle: BernRatsman. I 38
- Belegtext:
den gulden zu 15 batzen
Datierung: 1543
Region/Autor/Textsorte:
Nordbaden
Fundstelle: BachmannUB. 83
- Belegtext:
im furstenthumb Troppaw ..., darinnen der gulden per 36 groschen gerechnet ist
Datierung: 1548
Fundstelle: Wutke,SchlesBergb. II 106
- Belegtext:
ain gulden fur 60 khreitzer zerechnen
Datierung: 1559
Fundstelle: Indersdorf II 291 (nr. 1988)
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- Belegtext:
den gulden zu zwantzig sechs alb.
Datierung: 1563
Region/Autor/Textsorte:
Gladenbach
Fundstelle: ZBergr. 22 (1881) 59
- Belegtext:
24 schilling lübisch uff einen gülden gerechnet
Datierung: 1584
Fundstelle: Sachsse,MecklUrk. 296
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- Belegtext:
zween gülden oder sechs pfund fryburger währung ... bar erlegen
Datierung: 1611
Fundstelle: FreiburgÜMun. 59
- Belegtext:
anno 1491 galt ein gülde 13 groote krossen
Fundstelle: JournDeutschl. 8 (1791) 374
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- digitalisiert von der UB Bielefeld
Gulden (V 2)
Erklärung:
rheinische Gulden.
- Belegtext:
100 rijnsche ghuldine, te 44 groten tstic, maken 17 lb. 18 s. 4 d. grote
Datierung: 1389
Fundstelle: InvBruges III 137
- Belegtext:
ein rinschen gulden umb 1 lib. 7 ss. 4 den.
Datierung: 1416
Fundstelle: EidgAbsch. I 160
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
und dornach niemant ... ainen reinisch gulden (teuer geb noch neme dann) umb 34 chreuzer
Datierung: 1420
Region/Autor/Textsorte:
Meran
Fundstelle: Schwind-Dopsch 321
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- Belegtext:
24 schog groschen friberger muncze, der zwenczig eyn rynischen gulden thun und machen
Datierung: 1430
Fundstelle: BürgelUB. 400
- Belegtext:
den rinschen gulden nicht durer kopen, rekenen edder betalen ... wen vor 7 1/2 schilling nyger brunswigschen penninge edder myn
Datierung: 1433
Fundstelle: BrschwUB. I 144
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- digitalisiert im Rahmen der Digitalen Bibliothek Braunschweig
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
hundert rinsche gulden, dat hundert to vyf stige gerekent
Datierung: 1442
Fundstelle: OstfriesUB. I 470
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
den rinschen gulden tho rekende vor 32 krumpstert
Datierung: 1450
Fundstelle: OstfriesUB. I 550
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
me hab ich im geben 400 dugaten; soll er zuo Fenedig einnemen und mir zu Koeln zaln, umb daz hundert 132 1/2 rinisch gulden
Datierung: 1450
Fundstelle: Ruland,Handlungsb. 19
- Belegtext:
alle dat screven staet by engelsche ponden, dat salmen betalen met vyfte halve rynsse gulden, ... alle mark engelsse ... met drie rynsse gulden, ... een
mark lodich silvers ... met acht rynsce gulden
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: StaverenStR. 190
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
einen schilling an golde, das ist einen zwantzigsten theil eines gülden rheinisch
Datierung: 1500
Fundstelle: Lünig,CJMilit. 195
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
solle ... der reinisch gulden für 62 creyczer genommen ... werden
Datierung: 1524
Fundstelle: BeitrSteirG. 19 (1883) 15
- Belegtext:
zwei rheinische gulden oder 48 böhm. groschen
Datierung: 1526
Fundstelle: Schlesinger,Weist. II 310
- Belegtext:
der solle ... 70 pfund verburgen; seind aber der alten pfunde, deren eines 20 wirtzburger schillinger macht und in summe 50 gulden reynisch machen
Datierung: 1532
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 130
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- Belegtext:
der rheinisch guldin sol für 5 pfund oder 60 kreuzer geben und genommen werden
Datierung: 1556
Fundstelle: SchwazErf. Art. 23 § 3
- Belegtext:
der hallere gingen 34 uf ain loet, 8 (pfund) galten ain reinischen gulden
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: ArchUFrk. 22 (1874) 49
Gulden (V 3)
Erklärung:
ungarische Gulden.
Gulden (V 4)
Erklärung:
sonstige Gulden.
- Belegtext:
beschuldeghe wi se dar umme, dat se køpen unse lubesche ghuldene bi neghen schillinghen
Datierung: 1353
Fundstelle: LübUB. III 189
- Belegtext:
zesteyne lubesche guldene vor teyn lubesche mark to rekene
Datierung: 1370
Fundstelle: LübUB. III 773
- Belegtext:
vier geldernsche Gulden = drei alte Schilde
Datierung: 1380
Fundstelle: InvNichtstaatlArchWestf. II 194
- Belegtext:
ein genöver gúldin ... sollten sie umbe 10 1/2 schilling nemen
Datierung: 1391
Fundstelle: Cahn,StraßbMünzg. 160
- Belegtext:
beyinsche ... guldine over 32 gro.
Datierung: 1393
Fundstelle: ChartPierreGand II 116
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- Belegtext:
vorkoft ... vor 40 gelr. gulden, den gulden to rekene vor 14 blancken, alse tho der tid ghinge unde gheve was
Datierung: 1422
Fundstelle: OstfriesUB. I 279
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
60 arnischer gulden, 15 krumsterte vor den gulden
Datierung: 1450
Fundstelle: OstfriesUB. I 551
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
den beyarsche gulden sal men betalen met 4 pont
Datierung: 1456
Fundstelle: SneekStB. 134
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
haben sie jährlich zweyn oeverlentsche gl. of eycht mr. Coeltzs payment darvur zu geben
Datierung: 1463
Fundstelle: SPantaleonUrb. 312
- Belegtext:
item hait myn genedige herre mir jairs geg(even) ... 16 oeverl. gulden ad 4 mr. f(aciunt) 64 mr.
Datierung: 1501
Fundstelle: DürenWQ. 420
- Belegtext:
ain halben behemischen gulden, das ist 12 weiszgroschen
Datierung: 1556
Fundstelle: Zivier,SchlesBgw. 39
- Belegtext:
der [Streitanfänger] soll einen gulden rigisch in die lade geben, ist 2 marck 24 schillinge
Datierung: 1583
Fundstelle: Stieda-Mettig 443 (nr. 86, 21)
Faksimile
- Belegtext:
solle ihr wittiben ... järlichs ... 250 lothringer guelden, ider zue 44 albus gerechnet, gen Sahrbruckhen ... gehandreicht werden
Datierung: 1592
Fundstelle: BachmannUB. 193
- Belegtext:
ein bleke galt 21 haller ercklentz geltz, und 20 bleken woirden gerechent voir einen hornschen gulden
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Erkelenz
Fundstelle: NrhAnn. 5 (1857) 6
- Belegtext:
sollen ... mir ... geben 6 gl., zwey hornische gl. für jeden gl. gerechnet
Datierung: 1619
Fundstelle: SPantaleonUrb. 434 Anm.
- Belegtext:
ein niederländischer gülden stück pro 1 fl. 5 gl. 3 pf.
Datierung: 1620
Fundstelle: CAug. II 1 Sp. 765
- Belegtext:
1 pond vlaemsch is 20 schellingen vlaemsch of 6 gulden brabandsch
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: CoutBruxelles 444
Volltext
- digitalisiert im Rahmen von "Recht uit de Lage Landen"
- Belegtext:
1 hollandschen gulden - 16 stuyvers
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: CoutBruxelles 449
Volltext
- digitalisiert im Rahmen von "Recht uit de Lage Landen"
- Belegtext:
1 ouden florenschen gulden - 21 stuyvers 1 plekke
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: CoutBruxelles 449
Volltext
- digitalisiert im Rahmen von "Recht uit de Lage Landen"
- Belegtext:
1 gulden brabandsch is 20 stuyvers of 1 pond artois
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: CoutBruxelles 450
Volltext
- digitalisiert im Rahmen von "Recht uit de Lage Landen"
- Belegtext:
ein solcher alter pommerscher gulden nicht höher als 16 gute groschen ... gerechnet
Datierung: 18. Jh.
Fundstelle: Kamptz,PreußProvR. II 56
Gulden (VI)
Erklärung:
mit allgemeinen Bezeichnungen bezüglich Güte und Wert.
Gulden (VI 1)
Erklärung:
guter Gulden.
- Belegtext:
wir haben ohn solch dorf ... gegebin vor 400 gute rynsche gulden, die sie uns gnuglichen mit bereitem golde betzalt haben
Datierung: 1333
Fundstelle: BürgelUB. 187
- Belegtext:
versetzet ... siner elichen husfrowen für 30 guter guldin an ir widerlegunge
Datierung: 1381
Fundstelle: Geschfrd. der 5 Orte 13 (1857) 248
- Belegtext:
er gebe den der genossami zehen gut guldin
Datierung: 1397
Region/Autor/Textsorte:
Meggen
Fundstelle: LuzernRQ. I 454
- Belegtext:
daz die burgere zcu Brux mir und mynen erben ... alle jar ... 75 gute ungarische gulden ... von der stat reichen und geben sollen
Datierung: 1425
Fundstelle: BrüxStB. 85
- Belegtext:
verpandet sin und sines stichtes slot und ampt to Wyledshusen ... vor 4200 guder rinscher guldene
Datierung: 1429
Fundstelle: Engelke,GogerichtDesum 43
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- Belegtext:
tusent guter rynischer guldin an golde ... gelden
Datierung: 1438
Fundstelle: FreibergUB. II 83
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
50 gutter gemeiner rynischer gulden an golde frankfurter wehrunge jerlicher gulte umb und fur 1000 guter genemer rynischer gulden der egenent wehrunge
Datierung: 1442
Fundstelle: ArchUFrk. 23 (1875/76) 372
- Datierung: 1472
Fundstelle: BergheimUB. 120
- Belegtext:
einen guten rinschen gulden an gold
Datierung: 1475
Fundstelle: MémSuisseRom. 79
- Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BrandenbSchSt. I 36
- Belegtext:
auf unsern einkomen und gerechtigkeiten der alden stadt Bernburg seben gute gulden reinsch ierlicher gewisser gulde, felle, rente und einkomen vor 100 hungerssche an muntce gulden,
ye 28 silbern grosschen vor ein hungersschen gulden gezalt, erblich verkauft
Datierung: 1500
Fundstelle: LeipzUnivUB. 259
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
300 gooden rijnsche gulden
Datierung: um 1500
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 12
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- Belegtext:
die wörter: gute gulden; sollen nicht auf gold, sondern müntze gezogen werden. Wann aber beyde wörter zusammen gesatzt seyn, nemlich: gute, rheinische gülden;
so verstehet man sie zu dieser zeit in neuen verschreibungen, nach jetziger art zu reden, für keine müntze, sondern vor rheinisch gold
Datierung: 1572
Fundstelle: CAug. I 95
- Belegtext:
diesem [centgerichtschreiber] reichet iedes jahr die herrschaft zehen guete gülde
Datierung: 1614
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 493
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- Belegtext:
in was übelstandt sich das müntzwesen in diesem unserm stift befindet, in denen sich fast ein jeder die gute gulden und silberne sorten eigenen gefallens und beliebens ausszugeben und zu erstaigen ... unterstehen will
Datierung: 1622
Region/Autor/Textsorte:
Würzburg
Fundstelle: ArchUFrk. 6, 3 (1841) 21
Gulden (VI 2)
Erklärung:
alter und neuer Gulden.
Gulden (VI 2 a)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
was auch alter gulden sin, die unser herre der könig und die kurfürsten bissher geslagen, die an deme striche und gewichte, den die itzund uffgesetzt sin, als gud funden werden,
die sol man auch furbass vor foll nemen glich den nuwen gulden, die nu geslagen werden, als viel yn aber an der wage und striche abgehet, daz soll man daran erfüllen, also daß
sie nach irem werde genomen werden, nachdeme als die nuwen gulden uffgesetzt sin
Datierung: 1402
Fundstelle: RAbsch. I 103
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Gulden (VI 2 b)
Erklärung:
im ungarischen Münzwesen.
- Belegtext:
um 300 guldein und 40 guldein guter neuer ungerische guldein, der ich mit ganzer zal von im verricht und gewert bin
Datierung: 1392
Region/Autor/Textsorte:
Dachau
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
umb 7 guldein gut newr ungerisch guldein ... aller iärecleich ... zeinsgült
Datierung: 1395
Fundstelle: Bergmann,München Urk. 13
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
item umb ainen newnen ungerischen guldein ain halbs pfunt münicher, lanczhüter oder ingoldsteter pfenning, ains pfenning mer, und nicht mer; item umb ainen alten ungerischen guldein oder pehaimischen und umb florin vier münicher, lanczhüter oder ingoldsteter pfenning mynner dann umb ainen newnen ungerischen guldein
Datierung: 1397
Fundstelle: MWittelsb. II 583
- Belegtext:
schuldig worden ... dem edeln hern ... 40 newer vngrischer gulden
Datierung: 1438
Fundstelle: HohenfurtUB. 270
Gulden (VI 3)
Erklärung:
seltenere Bezeichnungen.
Gulden (VI 3 a)
Erklärung:
für höher bewertete Gulden.
vgl.
2bescheiden (IV 1).
- Belegtext:
eynen swairen gulden vur eynen salmen
Datierung: 1380
Fundstelle: SPantaleonUrb. 279
- Belegtext:
dat wir ... erflich ... in erve gegeven haint N.S. ... ein huis ind erve ... vur zwein swoir rinsche gulden erfzens ... ind vort vur zweilf swoir rinsche gulden eins zu geven
Datierung: 1411
Region/Autor/Textsorte:
Aachen
Fundstelle: LSchrP. nr. 268
- Belegtext:
für 20 gude sware rintsche gl.
Datierung: 1412
Fundstelle: SPantaleonUrb. 304
- Belegtext:
das her scholdik ist czwe hundirt roter ungerischer golden
Datierung: 1416
Fundstelle: PosenStB. I 94
[weitere Angaben: wohl auch hierher]
- Belegtext:
daer he vor betalt hadde ... 100 beschedene goldene rinsche gulden
Datierung: 1471
Fundstelle: OstfriesUB. II 2
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
item gaf ich mynem genedigen lieven herren up mynre lesten rechenschaft eynen bescheiden gulden ad 7 mr. [in derselben Rechnung: 1 goultgulden ad 7 mr., 1 oeverl. gulden ad 4 mr.]
Datierung: 1501
Fundstelle: DürenWQ. 420
Gulden (VI 3 b)
Erklärung:
für geringer bewertete Gulden.
- Belegtext:
alsolich gelt bit namen 343 kleiner gulden und 6 pund grosser turnose
Datierung: 1327
Fundstelle: EberbachUB. II 842
- Belegtext:
vortmer sal dey wyesche, so sey H. van A. met 80 blaue gulden belacht, den pandbreyf und losegheyld, da sey ere 80 blaue gulden to ankopinghe eynighes erves
... benodiget und over ghegheven und dese 80 blauer gulden by uns opghenommen und uns den pandbreyf ... tot unsen handen verwesselt
Datierung: 1344
Fundstelle: ClarenbergUB. 46
- Belegtext:
4000 Schock grosser pfenning prager müntz oder 2000 kleine guldein
Datierung: 1348
Fundstelle: FriedbergUB. I 164
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- Datierung: 1360
Fundstelle: DOrdHessenUB. III nr. 997
- Belegtext:
vort brechent maincherleye gulden in, die up unss gnedichsten herren des roempschen koenyncks moentze mit den appell geslagen werden, die ouch zo snoede sijnt, so warnent unse
heren uch alle int gemeyne, dat sich mallich hoede ind zosie, wat hey neyme, want unse heren die snoede gulden denckent zo verbeiden
Datierung: 1445
Fundstelle: KölnAkten II 310
- Belegtext:
he ... gaff ohme blaue gulden [das heißt falsche, nicht vollwichtige]
Datierung: 1475
Fundstelle: Schiller-Lübben I 350
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- Belegtext:
dat sine gudere so gud alse 180 lichte gulden wert gewest sint
Datierung: 1476
Fundstelle: OberhLüb. 169
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- in Google Books
- Belegtext:
wart dem meister geantwert ... 4300 cleyne goldyne, den goldin czu 11 sc. gerechent
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: DOrdGrÄmterb. 218
- Belegtext:
F. schal geven to boete L. sone 26 lichte gulden voir 1 wunde an syn hovet geslagen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: EmdenBrüchteReg. 26
- Belegtext:
järlich 102 klein guldin, den gulden zue 11 schilling und 6 pfening ... entrichten
Datierung: 1587
Fundstelle: WaldkirchStR. 23
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- Belegtext:
so viel gulden simplich, das ist 10 albus für den gulden gerechnet, als das malter korn zu jederzeit gilt, vor also viel heller sollen sie das pfund ... brod geben
Datierung: 1594
Fundstelle: TrierWQ. 190
[weitere Angaben: vergleiche gleich oben schlechte gulden]
- Belegtext:
alle monat an einen ruhen [rauhen?] gulten ein helbig schatzig ... geben
Datierung: 1697
Fundstelle: MittBadHistK. 14 (1892) 79
- Belegtext:
alles kleine gulden zu 27 albs.
Datierung: 1701
Fundstelle: HessBlVk. 6 (1907) 3
- Belegtext:
he und sine koplude rekent eren schaden uppe zes hundert lichte ghulden unde twintich
Fundstelle: HanseRez. VIII 730
- Belegtext:
"blaue gulden nur 2/3 Wert des rheinischen Gulden"
Fundstelle: Schrötter,MünzWB. 78
- Belegtext:
weisen sie dem junckern zue ... von jedem fass 13 heller schlechter trierscher wehrung, thuet zusamen 4 schlechte gulden derselben wehrung, jeden ad 10 alb.
Region/Autor/Textsorte:
Untere Saar
Fundstelle: Wigand,Denkw. 199
[weitere Angaben: vergleiche gleich nachher gulden simplich]
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Gulden (VII)
Erklärung:
Zahlung in Gold oder in anderen Sorten.
Gulden (VII 1)
Erklärung:
Gulden an Gold.
- Belegtext:
das man fürthin dhein ingesessnen burger sol empfachen, er gebe dann ein armbrost oder dry gulden an gold darfür
Datierung: 1428
Fundstelle: BremgartenStR. 64
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
C.K. hat dem rathe 100 gulden an golde zu truwer hand gethan
Datierung: 1439
Fundstelle: Größler,Eisleben 69
- Belegtext:
bleibt mir mer schuldig 60 reinisch gulden in gold
Datierung: 1448
Fundstelle: Ruland,Handlungsb. 8
- Belegtext:
der ist dem landt verfallen um 50 gulden ann gold
Datierung: 1456
Region/Autor/Textsorte:
Nidwalden
Fundstelle: Blumer,RG. I 417
- Datierung: 1459
Fundstelle: Miltenberg 329
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- Belegtext:
fur drissig tusend guldin an gold / er dyse pfantschaft haben solt
Datierung: nach 1471
Fundstelle: Beheim,RChr. 966, 3
- Belegtext:
wollen wir ... fürder alle jar ... 50 gulden reinsch an golde ... entrichten
Datierung: 1511
Fundstelle: HoyerUB. I 387
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
geben die von M. irer herrschaft jerlichen ... zu bedt 300 gulden an gold reinischer werung
Datierung: 1526
Fundstelle: MosbachStR. 585
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- Belegtext:
ist solcher kauff zugangen ... für 6000 gulden an gold
Datierung: 1528
Region/Autor/Textsorte:
Kostheim
Fundstelle: ArchHessG. 1 (1835/37) 387
- Belegtext:
aus den gefellen und nutzungen unsers khünigreichs Hungern 10.000 guldin hungerisch in goldt
Datierung: 1554
Fundstelle: Schrötter,ÖStaatsr. V 454
Gulden (VII 2)
Erklärung:
seltener: goldener Gulden.
- Belegtext:
G. van B. ghebracht 16 goldene gulden ... ind 36 stuver vor eyn ygeliken gulden
Datierung: 1487
Fundstelle: HanseRez.3 II 85
- Belegtext:
den bankiers ghelevert in moneta reducta 50 pond 11 st. 10 den. gr., comt in gauwen (?) gulden 315 ende 11 st.
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: ChartPierreGand II 147
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- Belegtext:
soo wie van dieften hanghen sal, die sal ten minsten ghestolen hebben, dat soe veel waert es als die waerde van thien gouden rijnsche guldens ende een derdendeel van een gouden rijnsche gulden
Fundstelle: Kennemerland 185
Volltext
- digitalisiert von Dé Wintersteijn
Gulden (VII 3)
Erklärung:
Gegensatz Gulden in Münze, Gulden Geld.
- Belegtext:
wan ein gantze umgiendte landt steuer vorhanden ist, so gibt der gantz markht 24 gulden reinisch in mintz
Datierung: Mitte 16. Jh.
Fundstelle: LaberMarktStat. 150
- Belegtext:
eingenomben und emphangen ... 50 gulden reinisch in münz, ieden gulden zu 15 patzen gerechnet
Datierung: 1561
Fundstelle: EderRel. I 310
- Datierung: 1572
Fundstelle: MünchenStR.(Auer) 251
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- Belegtext:
wer aber dis überfuer, der oder dieselben sollen alle mal ... umb ain gulden gelt gestrafft werden
Datierung: 1648
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. V 43
[weitere Angaben: vergleiche Belege unter Gulden (VIII 1)]
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
haben wir ... die bewilligte 1000 gulden rheinisch in müntz noch weitter als nemblich auf 500 goldtgulden, ieden zu 2 reichsgulden gerechnet, und also in einer summa auf 2000 gulden rheinisch ... erweittert
Datierung: 1651
Fundstelle: Sachsse,MecklUrk. 375
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Gulden (VIII)
Erklärung:
bei Renten.
Gulden (VIII 1)
Erklärung:
in der Verbindung Gulden Geldes.
- Belegtext:
vorkouft ... 12 gulden geldes und 8 schillinge
Datierung: 1318
Fundstelle: BürgelUB. 161
- Belegtext:
5 gulden gelts alter wienner phenning auf den hof in der S.
Datierung: 1325
Fundstelle: OÖUB. V 425
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
is sal ... nymant golt noch guldin gelt vorkeufin wenne umme bereit gelt
Datierung: 1360
Fundstelle: BreslUB. 198
[weitere Angaben: hierher oder goldenes Geld?]
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- in Google Books
- Belegtext:
zinset dem ... hern Br. ... 5 guldin geltz, cleinere von Florentz, guoter von golde und swer gnuog uf der wogen
Datierung: 1364
Fundstelle: RappoltsteinUB. II 4
- Belegtext:
170 gulden gudir cleyner gewigener gulden, da wir drue jar alle jar 17 gulden geldis zue zinse abe sullen geben
Datierung: 1368
Region/Autor/Textsorte:
Taunus
Fundstelle: Keutgen,Urk. 268
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- Belegtext:
daz he ein recht inkommen hatte von rechter rente und gulde bi 120 gulden geldes
Datierung: um 1400
Fundstelle: LimbChr. 27
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
40 gulden geltes jerlicher und ewiger guolte
Datierung: 1436
Region/Autor/Textsorte:
Alzey
Fundstelle: ArchHessG.2 1 (1894) 263
- Belegtext:
sollen damit die 40 gulden und die zwen gulden gelts davon ußgericht, bezalt und abe sin
Datierung: 1443
Fundstelle: MosbachStR. 573
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- Belegtext:
item die H. 1 gulden geld Martini uff 10 guld. houbtgeld
Datierung: 1468
Fundstelle: KasselStRechn. 2
- Belegtext:
zwen guldin geltes mit zinß und houptguot von und uß minen zwentzig guldin jerlicher gült
Datierung: 1485
Region/Autor/Textsorte:
Breisach
Fundstelle: FreibDiözArch. 18 (1886) 336
Gulden (VIII 2)
Erklärung:
ewiger Gulden (Gelds).
- Belegtext:
für einen halben ewigen guldin geltz sol zwelf phunt pheningen weren
Datierung: 1389
Fundstelle: SchwyzLB. 273
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- in Google Books
- Belegtext:
gab man im ein gulden leibgedings auf einen leib umb 8 gulden, auf zwien leib umb 10 gulden und einen ewigen gulden umb 18 gülden
Datierung: 1450
Fundstelle: NürnbChr. II 323
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- in Google Books
- Belegtext:
dye 50 ewig güldein, dye sye A.Sch. ... seligen schuldig waren, darauf hett sye ein ewige messe ... gestiftet, ob wir unsern willen ... dartzu thun, das dye 50 guldein daran fürder jerlich gevallen solten
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BayreuthStB.1 317
- Belegtext:
dass W. von Sch. ... ein ewigen guldin reynisch ierlich auf sant Michelstag da von zcu zcinßen eynheisch worden ist
Datierung: 1522
Fundstelle: MeißenUB. 265
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
Gulden (IX)
Erklärung:
als Gewicht.
- Belegtext:
eyn antikeß golden pennig wegende twe lubsche gulden
Datierung: 1545
Region/Autor/Textsorte:
Dithmarschen
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
wie das ganze ringlein nur ein ungerischen guelden wieget
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Mathesius I 238
Wort danach: Guldenbatzen
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten