Wort davor: 2Gräbel
Graben
vgl.
greften.
Graben (I)
Graben (I 1)
Erklärung:
wie neuhochdeutsch.
Graben (I 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Kanal.
- Belegtext:
wolden sich aber die dinge jo also nicht machen, so mochten sie zu Lubek ausschiffen vnd vorbas durch den graben zu Hamburck ihre gutter bringen
Datierung: 1428
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 190 Anm. 672
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Graben (I 2)
Erklärung:
Stadtgraben, Grenze.
vgl.
Mauer (I),
2Planke (II).
Graben (I 2 a)
- Belegtext:
ainer der purigen ... hat er, daz dreissichk phunt wert ist auf dem erdreich von anligundin unerwegleichen gutt innerhalb des grabens und umbgang der stat
Datierung: 1212
Fundstelle: Kurz,Ottok. II 252
- Belegtext:
swer den andern wundet in diser stet frid, swenn der dem vogt und dem clager gebezzert, so sol er der stat ze bezzerung zwai pfunt Auspurger geben an den graben aune gnad
Datierung: 1303
Fundstelle: AugsbStR. Art. 49 Nachtr.
Textarchiv: AugsbStR. Art. 49
- Belegtext:
swas gebrechnis sy an der stat mure, an planken, an graben, an zuynen ... das is dy ratluyte der stat sullen richten unde zu rechte brengen
Datierung: 1324
Fundstelle: BreslUB. 103
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- in Google Books
- Belegtext:
es sol ... nieman den andern werffen mit snewe ... weder in der münsse, uff der münsse noch abe der münsse noch ussewendig der münssen, als verre der grabe gät
Datierung: 1330
Fundstelle: StraßbMünzg. 188
- Belegtext:
schullen die schephen aus in selben immer czwain ein besunders ampt enphelhen, sam czwain di di statmaur, die graben, die türn ... bewarn
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 395
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
engeyn ore borger sal werden getogen oder geladet werden buten den graven unser stede umme utforderunge rechtes tu geven
Datierung: 1395
Fundstelle: BerlinStB. 44
- Belegtext:
daß iemand vor ihr statt in dem feld oder auf ihrem graben khein haus, stadel oder solcher bau machen oder haben solle
Datierung: 1398
Fundstelle: Lünig,RA. XIII 80
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
wurdi aber der schuldig von des grihtz wegen gejagt, wenn der kämi für die stat nur über den graben, den sol das griht fürbas nit jagen
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: LeutkirchStR. 24
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- Belegtext:
ußgenommen die einigung so die armen lütt ... ze nutz der gmeind machent, als eevatten, zunen, graben
Datierung: 1502
Fundstelle: Schauberg,Z. II 139
- Belegtext:
söllen die vier gmeinden sölliche zün ... gräben und die thürli in eren haben und erhalten
Datierung: 1559
Fundstelle: ZürichOffn. I 71
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das niemant sol haben tür oder weeg in den greben
Datierung: 1610
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. IX 232
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Graben (I 2 b)
Graben (I 3)
Erklärung:
Befestigung.
- Belegtext:
das man nachreyse thue, ader ricke, landtwere, graben ader andern fridt machen solle
Datierung: 1425
Region/Autor/Textsorte:
Franken
Fundstelle: GrW. III 531
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- Belegtext:
eß soll ... ein ieder ... soviel ihme an seinen gründen von alterß zu friden gebührt, solchen fridt mit gehagen, graben, zeün oder gattern dermaßen machen ... daz ohne sondern gewalt khein schaden beschehen mag
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. V 170 § 4
Graben (I 4)
Erklärung:
Entwässerungsgraben.
Graben (II)
Erklärung:
Weingartmaß.
vgl.
Graber.
- Belegtext:
1 alt graben bei Bozen = 80 alte Bozener quadratklafter à 8 fuß
Datierung: 1768
Fundstelle: ZFerd.3 36 (1892) 435
Wort danach: graben
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten