Wort davor: Gotteshausleute
Gotteshausmann
vgl.
Gotteshausdiener.
Gotteshausmann (I)
vgl.
Gotteshausuntertan,
Gottesmann (I).
Wortbildungshinweis: zu
Gotteshausleute (I).
- Belegtext:
welher gotzhusman ain gotzhussgot inngehavt vnansprechig drü lobris von lüten die in land sind
Datierung: 1287
Fundstelle: SchrBodensee 13 (1884) 89
- Belegtext:
wa ain gotzhusman ainem vngenossen ain gotzhus guot ze koffen git das mag ain gotzhusman in iar vnd in tag wol von im wider loesen
Datierung: 1287?
Fundstelle: SchrBodensee 13 (1884) 89
- Belegtext:
das ein gotzhussman sin tochter einem vngenossen gebe
Datierung: 1347
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. I 34
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- Belegtext:
daz ain gotzhus man oder ain gotzhus frowe gedingdes mit einem probst überainkomen wären
Datierung: 1354
Fundstelle: WürtVjh.2 5 (1896) 364
- Belegtext:
dy gotzhusman sin ader in dy probstyge gehornt
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. I 12 Dist. 2
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wer ouch, daz ein edel man einen geburen ze lehen hette von eim gotshus, also daz der gebur mit dem libe recht manlehen were des edeln mannes, der selb gebur sol nicht gezellet werden fur ein goczhusman
Datierung: 1359
Fundstelle: BadenArgUrk. I 55
- Belegtext:
wa ain gotzhus man oder wib sinen vngenossen ze der e nimpt, das selb sol der bessren dem abt an sin gnad
Datierung: 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Appenzell
Fundstelle: GrW. I 190
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- Belegtext:
vmb wew ain lantman sait, da sait ains fürsten gotshawsman wol vmb, der ain edel man ist
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: SteirLl. Art. 111
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- Belegtext:
wo ein gotzhusman sizet zwüschen Rin und Aren dem hat ein gozhusmeiger ze gebietende in den hoff ze Breitenbach
Datierung: 1425
Fundstelle: Burckhardt,Hofr. 189
- Belegtext:
ain rechter gotshausman des gotshaus zu Chur, der nit herrschaftgüeter besäße, der soll dem benannten gotshaus von den gotshausgüetern dienen
Datierung: 1436/1531
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. III 318
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- Belegtext:
wenn ain gotzhusman von sant Gallen ain gotzhusfrowen von sant Johann zue der ehe nympt, so soll derselb ir mann sy rovben und lösen
Datierung: 1470
Fundstelle: SGallenOffn. II 582
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
es sol dekein gotzhus man kein wip nemmen ... denn mit des abbtes willen
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 242
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- Belegtext:
wann ain stifts- oder gotzhausmann auß disen dreizehendhalben gotsheüsern ... ain weibsperson geroubet, so hat er sollen dem herrn, so er si abgeroubet, für den roubschilling drei
batzen, ouch ain par hendschuoch ... darfür geben und zalen, und darmit das wieb hinweg geroubet haben
Datierung: 1560
Region/Autor/Textsorte:
Sankt Gallen
Fundstelle: GrW. V 735
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- Belegtext:
gegen einem gottshaussman eines fürstl. gottshauss st. Gallen
Datierung: 1726
Fundstelle: SchwyzLB. 169
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- in Google Books
- Belegtext:
ein frömbder zumalen, der kein gottshaus mann und sich in dem gericht Rorschach seßhaft machen wolte, forderest von der hochen landesobrigkeit das gottshaus mannrecht, schuz und
schirm, auch einen authentischen lehrbrief vorzueweisen schuldig sein [soll]
Datierung: 1764
Fundstelle: SGallenOffn. I 72
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
jegklicher gotzhusman vnd frow in dem hoff zü Hege soll jerlich einem bropst ein vaßnachthün geben
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. I 122
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- Belegtext:
ein hueber oder ein gottshusmann oder ein dienestmann unser frauen zu Speier ... sint nit schuldig zu suchen dan dru ungeboden gedingen
Region/Autor/Textsorte:
Limburg
Fundstelle: GrW. V 597
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- Fundstelle: SchwäbWB. III 768
Gotteshausmann (II)
Erklärung:
wie Kirchenpfleger.
vgl.
Gotteshausleute (II).
Gotteshausmann (II Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Verwalter des Kirchenvermögens.
Wort danach: Gotteshausmannrecht
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten