Wort davor: gottgeheiligt
Gottesgeld
Gottesgeld (I)
Erklärung:
Geld für die Kirche.
vgl.
Gotteshausgeld.
Gottesgeld (I Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Opfergeld.
Gottesgeld (II)
Erklärung:
Handgeld, Aufgeld.
vgl.
Arre (I),
Aufgabe (III 1),
Aufgift (IV),
Gottesgroschen,
Gottesheller,
Gottespfennig,
Haftgeld (I).
- Belegtext:
van kopenscup bii godesgelde unde wynkoppe
Datierung: um 1400
Fundstelle: SchleswStR. 42
- Belegtext:
do wi auer een quemen mid dem murmester kostede uns de winkopp u. dat gadesgelt 6 ß
Datierung: 1472
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
dar ein gud schipper vrachtet wert, in wat lande he si, so schal he io truwe wesen mit deme gadesgelde
Datierung: 1488
Fundstelle: StralsSchiffer. Art. 5
- Belegtext:
den spelluden geven 3 ß to gadesghelde
Datierung: 1507
Fundstelle: Bergenfahrer 267
- Belegtext:
offt ein meister hadde ein knecht annomen vnde gadeszgelt gegeuen, so schall ein ander mester em den knecht nicht entspannen
Datierung: 1514
Fundstelle: Nyrop,Saml. II 343
- Belegtext:
[Item M. th]om stadtsdener angena[hmen vnd ehme] to gadesgelde gegeuen 1 m.
Datierung: 1556
Fundstelle: RigaKämmereiReg.(II) 99
Faksimile
- Belegtext:
bevaret me se [waninghe] nicht vnde heft me godes ghelt dar vp ghegheuen me mach mit der haluen hure af scheden
Fundstelle: Hach,LübR. 307
Faksimile
Gottesgeld (II Spiegelstrich 1)
Erklärung:
"geringer Geldbetrag, der bei Abschluß eines Handels von dem Käufer für einen Armen gegeben wird, damit dieser für den guten Ablauf des Handels bete" RhWB. II 1327.
vgl.
Gottesgroschen,
Gottesheller.
- Region/Autor/Textsorte:
Franz Beyerle
Fundstelle: FschrSchultze 251ff.
Wort danach: Gottesgericht
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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