Wort davor: Gnackenschillinger
Gnade
sprachliche Erläuterung:
ahd. ginada, mnd., mnl. genade, fries. nathe, nethe, nede.
Sachhinweis:
vgl. K. Beyerle, Gnade im d. Recht (1910); His,MA. I 384f.; W. Grewe, Gnade u. Recht (1936).
Gnade (I)
Erklärung:
Gottes Gnade.
Gnade (I 1)
Erklärung:
religiös.
- Belegtext:
seyt got hat die gnade gegeben
Datierung: vor 1358
Fundstelle: Otto der Raspe 954
- Belegtext:
das wir mit wolbedachtem muote, guter vernunfft und sinne und gesunds lybes von den gnaden gottes, recht und redlichen handt verkaufft ... ein jerliche gülte
Datierung: 1458
Region/Autor/Textsorte:
Steinbach
Fundstelle: FreibDiözArch. 25 (1896) 215
- Belegtext:
dorch unser sunde wol vele weren wert, datt gott sine gnade van uns kertt
Datierung: 1500
Fundstelle: Neocorus,Ditm. I 505
Gnade (I 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Gnadenerweis, Wunder.
- Belegtext:
wart to vullenkamen de capelle tho H., dar dat crütze gnade deyt
Fundstelle: Mensing
Gnade (I 1 Spiegelstrich 2)
Erklärung:
Ablaß.
Gnade (I 2)
Erklärung:
in der Demutsformel.
Sachhinweis:
vgl. Schmitz, Ursprung u. Gesch. d. Devotionsformel bis zu ihrer Aufnahme in die frk. Königsurkunden (Stutz, Abh. 81) 1913; Schröder-Künßberg7 119 Anm. 37.
Gnade (II)
Gnade (II 1)
Erklärung:
als Titel.
Gnade (II 2)
Erklärung:
Anrede.
- Belegtext:
unser willig schuldig dienste si uwern gnaden zu allen ziten bereit
Datierung: 1403
Fundstelle: RTA. IV 114
- Belegtext:
hat ewr furstlich gnad vernomen unsern ratt nach unserr einfalt
Datierung: 1461
Fundstelle: Worms,SchwazBergb. 143
- Belegtext:
ich bit dein kunglich gnat, daz dem kaiser hilff und rat erzaigest
Datierung: 1462/66
Fundstelle: Beheim,Wiener 147, 17
- Belegtext:
bitten wir eur furstlich gnad, ir wellet uns arm leut ... gnediklich bedenkhen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Worms,SchwazBergb. 109
- Belegtext:
das sein diese mein ler drei, die ich eur gnad hab wollen geben zu verstan
Datierung: 1517
Fundstelle: Teuerdank 10, 127
- Belegtext:
got geb, das dein gnad lanng in gesunndt seye
Datierung: 1553
Fundstelle: FRAustr. Abt. I 1 124
- Belegtext:
die übrigen stiftdamen, welche der oberdechantin und unterdechantin die gnade zu geben [das heißt mit euer gnaden anzureden] schuldig sind
Datierung: 1765
Fundstelle: Herrgott,MAustr. IV 2 S. 154
Gnade (III)
Erklärung:
Huld, gnädige Gesinnung.
Gnade (III 1)
sprachliche Erläuterung:
ahd.
Gnade (III 2)
Erklärung:
Schutz, Wohlwollen.
- Belegtext:
wa ich iu bevilhe mine muntadele ziweren triwon unde ze iweren gnaden
Datierung: 12. Jh.
Fundstelle: MSD. 320
- Belegtext:
sei wir des enein worden durch scherm des landes und ze schaffen vride und gnade, daz wir die stet, ritter und chnappen drittehalb tausent man haben suln ... ze einem scherm disem lantfride
Datierung: 1281
Fundstelle: MGConst. III 265
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
swoz wir ervaren, daz uns guet ist, da fride und gnade von chomen makh
Datierung: 1299
Fundstelle: PassauStR. 177
- Belegtext:
daz her ist komen binnin wicbilde vnd stat, da Cunrat solde haben vride vnd gnade
Datierung: 1300
Fundstelle: MagdebSchSpr.(Gaupp) 221
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
das der wider unser huld und genad getan hiet
Datierung: 1310
Fundstelle: MBoica XI 457
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- in Google Books
- Belegtext:
daz wi die burger unde di stat gemeinlich zcu M. habn genumin zcu unsin gnadin
Datierung: 1310
Fundstelle: MühlhsnUB. 277
- Belegtext:
haben wir daz selbe sieden ze Halstat genomen in unsern scherm vnd in unser gnade
Datierung: 1314
Fundstelle: OÖUB. V 128
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daz wir den edelen man greven B. von H. han genumen an unser gnade und habn in gezogen zu unserme raite unde zu unser hemelicheit
Datierung: 1315
Fundstelle: MGConst. V 259
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
dz wir, noch nieman von unsrer stat ... unser hulde und genade versagen, wan umbe totslag und bluotrunse
Datierung: 1322
Fundstelle: FRBern. V 304
- Belegtext:
durch der gnaden und gunst willen, die wir zu der stat und den burgern haben, in ein gnaden getan
Datierung: 1333
Fundstelle: HeilbronnUB. I 61
- Belegtext:
das di chorhern und der stift in des richs gnaden, friedt und schirme sin sollen
Datierung: 1335
Fundstelle: MosbachStR. 545
Faksimile
- Belegtext:
daz die burgere von B. werben súllent umbe unsserz lieben herren dez keisserz hulde und genad
Datierung: 1340
Fundstelle: FRBern. VI 536
- Belegtext:
wellicher burger unser gnade verluret
Datierung: 1347
Fundstelle: SchlettstStR. 43
Faksimile
- Belegtext:
dat sie dat mene volk wolden to ghenaden nemen
Datierung: 1360
Fundstelle: BremGQ.(L.) 116
Faksimile
- Belegtext:
wann wir schirm, fride und gnade in aller czeit gerne machen wollen
Datierung: 1364
Fundstelle: FriedbergUB. I 237
Faksimile
- Belegtext:
das wir die vesten lute Dobirgasten von der Ost zu sunderlicher gnade und zu dinste genomen haben [wohl: aus Gnade in den Dienst]
Datierung: 1372
Region/Autor/Textsorte:
Arnswalde
Fundstelle: CDPolon.3 III 389
- Belegtext:
sich frid und gnad allenthalben meret
Datierung: 1376/1445
Fundstelle: UlmRotB. Art. 192
Faksimile
- Belegtext:
von sunderlicher gunst vnd gnade gunne wir den ... vrey schenkerye
Datierung: 1382
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 72
Faksimile
- Belegtext:
gebietten vnnsern richtern bey vnnsern hulden vnnd genaden
Datierung: 1382
Fundstelle: WeilheimStR. 122
Faksimile
- Belegtext:
in ir und aller ir erben und nachkommen sunder genad und schirm genommen
Datierung: 1392
Fundstelle: Mohr,Cod. IV 213
- Belegtext:
bestet und gevestet mit fürstlichen gelübden, genaden und treuen in aides weiss
Datierung: 1396
Fundstelle: BairFreibf. 47
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
das wir allen den, die in dem heiligen romischen reiche under uns gesessen sind, fride und gnade schicken
Datierung: 1398
Fundstelle: RTA. III 29
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
dorum vorsage ich dir mine veterliche genade unde truwe
Datierung: 1400
Fundstelle: Böhlau,NC. 62
- Belegtext:
[die Bürger von Duisburg] in onse gnaide ind gonst weder ontfangen
Datierung: 1423
Fundstelle: Kohler-Liesegang II 67
- Belegtext:
warden ... in genad und frid des kunigs genummen
Datierung: 1427
Fundstelle: Freyberg II 417
- Belegtext:
han ich solichen frevel dem schulteissen von gnaden und gunsten mitgeteilt
Datierung: 1444
Fundstelle: MainzKämmW. 151
- Belegtext:
setzen wir sy hiemit aus vnsern vnd des reichs gnad vnd schirm
Datierung: 1495
Fundstelle: RAbsch. II 5
Faksimile
- Belegtext:
sy zu gnaden und hulden kommen lassen
Datierung: 1499
Region/Autor/Textsorte:
Basel
Fundstelle: UrkSchwäbBund. I 378
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
vns demü tenklich jn gnad vnd gunst beuelhen
Datierung: 1499
Fundstelle: Urkundio II 123
- Belegtext:
wurden jr miner gnaud ermangeln vnd entsezt
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Schwaben
Fundstelle: FreibDiözArch. 10 (1876) 61
- Belegtext:
das die in der statt aynn friedenn und gnad an uns begertenn
Datierung: 1504
Fundstelle: FürstenbUB. VII 360
- Belegtext:
sy sollen hier yn vnser gnad vnd huld jn ewigkeit beraubt sein
Datierung: 1515
Region/Autor/Textsorte:
Innsbruck
Fundstelle: UrkSchwäbBund. II 105
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
ob ainer seiner ehrn und leibsnot halben zu gegenwehr gedrungen, und darauß ain todtschlag folgen wuerde, ... demselben mag ... glait und gnad mitgetheilt werden
Datierung: 1518
Region/Autor/Textsorte:
Innsbruck
Fundstelle: KärntLHdf. 128
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
(wir) nemen und empfahen sie in vnser vnd des reichs sonder gnad, verspruch, schutz vnd schirm
Datierung: 1540
Fundstelle: Huge 50
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
bei unserer hochen straff und gnad verbotten [bei Strafe und Verlust der Gnade]
Datierung: 1573
Fundstelle: NÖLTfl. II 26 § 10
- Belegtext:
welcher seine bürgerschafft auff gnaden auffkünden [würde]
Datierung: 1592
Fundstelle: MünsterPolO. 23
- Belegtext:
des ganzen hofes gnad vnnd gunst behalten
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Mathesius II 27
- Belegtext:
das die herrn von L. also wider warn zu gnaden kumben
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: SteirGBl. 1 (1880) 10
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
wir verbleiben euch in gnaden geneigt
Datierung: 1653
Fundstelle: HammStR. 36
Faksimile
- Belegtext:
hat das spitall gestifftet und solches in die gnad und schirmb gebrüder grafen zu Sch. übergeben
Datierung: 1747
Fundstelle: Hoheneck II 321
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
seindwahn di selben juden hinter unser gnad und sicherhait choemen
Fundstelle: Altmann,SalzbJud. I 57
- Belegtext:
wer darwider thuet, der thuet gar swerlich wider vnnser gnad vnd wider vnnser huld
Fundstelle: Herrgott,MAustr. II 1 S. 257
- Belegtext:
minem herren dem hertzoge A. ... der mich enphangen und genommen hat in sine gnade
Fundstelle: Kurz,Ottok. II 220
- Belegtext:
durch gunst, truwe und gnade
Fundstelle: MansfeldKlUB. 444
Faksimile
- Belegtext:
we se (de burscap) uppe gnade up geve [in der Hoffnung, später in Gnaden wieder angenommen zu werden], deme ot echte not dede, deme mochte de rad gnade don
Fundstelle: Pufendorf IV app. 228
Faksimile
- in Google Books
Gnade (III 3)
Erklärung:
in der Grußformel in Urkunden.
- Belegtext:
wir Fridrich von gotes gnaden romischer chunig ... embieten vnsern getrewen lieben dem richter den geswornen vnd den burgern ze Chrems ... vnser gnade vnd alles guot
Datierung: 1318
Fundstelle: OÖUB. V 217
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wir Ferdinand embieten unsern underthanen unser gnad und alles guts
Fundstelle: TirolPolO. 1573 Bl. 1/1
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
wir entpieten allen ambtleuthen ... unser genad und alles guets
Datierung: 1625
Region/Autor/Textsorte:
Baden-Baden
Fundstelle: FreibDiözArch. 27 (1899) 321
- Belegtext:
entbieten allen in unseren ertzhertzogthumb unsere gnad und alles gutes
Datierung: 1679
Fundstelle: TractIurIncorp. Einleitung
[weitere Angaben: zur Herkunft vgl. DWB. IV 1, 5 Sp. 528]
Gnade (IV)
Gnade (IV 1)
Erklärung:
gnädige Einwilligung.
- Belegtext:
den muensaern von besundern gnaden erchant ... di recht und gewonhait, di si gehabt habent
Datierung: 1339
Fundstelle: RegensbStat. 122
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
die des riches gut besitzen von des keisers gnade
Datierung: 1372 (Hs.)
Fundstelle: KlKaiserr. II 25
Textarchiv: KlKaiserr.(Hs. Corvey) II 25
- Belegtext:
mit gnad, verhengnuß und verlaubung unsers gnedigen hern
Datierung: 1385
Fundstelle: Sinsheim 413
Faksimile
- Belegtext:
gerechtekeit die sie do habin von unserer herren gnade
Datierung: 1393
Fundstelle: CDPruss. IV 165
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
si behalden eris vatir gud von dez richs gnadin
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRb. 649
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
ane sunderliche gnade und willen unsers heiligen vatters
Datierung: 1403
Fundstelle: RTA. IV 95
- Belegtext:
eyn sworn richter van gnaden myns gnedigen heren
Datierung: 1436
Fundstelle: OstfriesUB. I 414
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wer todfäl und neu stifft schuldig ist, der sol darumb abkommen, als er statt und genad von der herrschafft gehaben mag
Datierung: 1440
Region/Autor/Textsorte:
Bayern
Fundstelle: GrW. III 668
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mag ain her von gnaden dem man das bett laussen
Datierung: 1473
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. I 140
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
uß sunderlichen gnaden vergunst und gestatet
Datierung: 1476
Fundstelle: FreibergUB. I 290
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
allein von gnaden unnd auf unnser widerrueffen
Datierung: 1492
Fundstelle: Wopfner,Almendregal 53
- Belegtext:
mag er das guot auß gnaden (beneficiali jure) behalten
Datierung: 1493
Fundstelle: LibriFeud.(Pflantzm.) d II
- Belegtext:
darumme bescheiden nach des heren fulbort edder gnade
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Beweisung 365
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
ir vriheit von den genaden vnsers herren vnt von der mildekeit des babestes wart gestetiget
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Marienburg
Fundstelle: FreibDiözArch. 16 (1883) 75
- Belegtext:
[mit Privilegien] van konningliken gnaden ... begyfftigth
Datierung: 1513
Fundstelle: RevalStR. II 131
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daruf die us unsern gnaden mit irem vihe waiden
Datierung: 1526
Fundstelle: Wiesloch 711
Faksimile
- Belegtext:
geben wir als lanndsfürst auß genaden zu, daß ...
Fundstelle: TirolLO. 1573 III 3, 8
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
des werd ier mt. in gnaden gegen inen erkennen
Datierung: vor 1575
Fundstelle: FreibDiözArch. 8 (1874) 94
- Belegtext:
aus landesväterlicher hulde ... ihr beschehenes ansuchen in gnad deferiren
Datierung: 1577
Fundstelle: BremRitterR. 38
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
privilegia, welche die stette nicht aus gnadenn erlangt, sondernn mit vielem gellt an sich gekaufft
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Ellissen,Einbeck 26
- Belegtext:
wird nach den parten ein gewisser termin aus gnad des rechtens (aus woltathen des rechten, ex beneficio juris) mitgetheilet
Fundstelle: BöhmStR. 1614 Kap. IV A 54
- Belegtext:
wir alsolche provision in gnaden annehmen
Datierung: 1682
Fundstelle: Engelke,GogerichtDesum 84
Faksimile
- Belegtext:
aus specialer königlicher gnade
Datierung: 1724
Fundstelle: MittKönigsberg 2 (1910) 184
- Belegtext:
by des graeven ghenaede ende zyne wille
Fundstelle: HollandOrkB. nr. 236
- Belegtext:
dat borgerrecht nicht gebruken, it en sy mit ihrer gnaden
Region/Autor/Textsorte:
Lüdenscheid
Fundstelle: Steinen,WestfGesch. II 81
Gnade (IV 2)
Erklärung:
auf Gnade dienen ohne festgesetzten Lohn dienen.
- Belegtext:
sve uppe gnade gedenet hevet, die mut den erven gnaden manen
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. I 22 § 2
Textarchiv: SspLR. I 22
- Belegtext:
we uppe gnade denet sunder beschet de scal sich an der gnade ghenoghen laten, de men ime deyt
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: GoslarStat. 9
Faksimile
- digitalisiert vom Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ)
- Belegtext:
dinstbotin adir hantwerkknechte ... dy umme lon dynen adir uff genade
Datierung: 1385
Fundstelle: CDPruss. IV 36
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
so das kind ... in nymer auf genad dienen wil, so süllen sy es dingen vmb ainen genanten lon
Datierung: 1485
Fundstelle: Indersdorf II nr. 1390
- Belegtext:
wer auff gnade dienet, mus der erben gnade nemen
Datierung: 1561
Fundstelle: Rotschitz 178
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
die nit umb bestimbten lon gedingt, sonder auf gnad dienen
Fundstelle: TirolPolO. 1573 Bl. 23
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
wer ohne bescheiden lohn auff gnade dienet, dem mag man aus gnaden zukehren so viel man will
Datierung: 1603/05
Fundstelle: HambGO. II 9 Art. 6
- Datierung: 1680
Fundstelle: LübUB. III 8, 7
- Belegtext:
wollen sich nit verdingen lassen sondern auf gnadt dienen
Datierung: 1724
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 208
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dinst poten, dy da lang ader churcz gedynet haben aüff gnad, ich meyn vngedinget
Fundstelle: OfenStR. Kap. 305
- Fundstelle: Könnecke,RGGesinde 606f.
- Fundstelle: WSB. 74 (1873) 404
Gnade (IV 3)
Erklärung:
schützende Aufnahme.
- Belegtext:
sineme wechverdigen gesellen unde sime werde dar he geherberget is unde sime gaste unde svie to sinen gnaden vlüt [in sine vir palen vlüt Gl.] deme sal die man helpen weder allir manlikeme
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 78 § 7
Textarchiv: SspLR. III 78
- Belegtext:
der zvo des wirtes hvse vf gnade flivhet, dem sol der man helfen wider aller manglichen
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 152
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- Belegtext:
wer czu des mannes gnade flewt dem sal her helffen daz her sich erwere vnrechter gewalt
Datierung: 1386
Fundstelle: GlogauRb. 61
Faksimile
- Belegtext:
wenn zwen miteinander zu krig werden und der ein in eines manns haus auf gnoden weicht
Datierung: 1540
Fundstelle: Zips Art. 31
Gnade (IV 4)
Erklärung:
Geschenk.
- Belegtext:
ift de brut unde de brudegam ifte orer eyn des andern frunden de nade geven wil
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Stadthagen 53
Gnade (V)
Gnade (V 1)
Erklärung:
(billiges) Ermessen.
- Belegtext:
entrinnet im daz mensche, so mvoz er ienem bezzeren, dez daz mensche waz, nach gnaden
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 356
Faksimile
- Belegtext:
sol ein jar auz dem lande sin und fürbaz stet ez an des herren genaden
Datierung: 1300
Fundstelle: Rockinger,Dm. 59
Faksimile
- Belegtext:
slecht ein mann den andern zu todte in der stadt, so ist des leib und gut, der den schaden hat gethan, auf genade in unserer gewalt
Datierung: 1310
Fundstelle: Amberg(Schenkl) 4
- Belegtext:
wan wer da frevelt, der sol daz bessern nah unsern oder unsers amptmans gnaden
Datierung: 1332
Fundstelle: FriedbergUB. I 117
Faksimile
- Belegtext:
de broke scolden stan to des rades gnaden
Datierung: 1357
Fundstelle: HannovUB. 369
- Belegtext:
wer ein wundet in nod, magk her di nodwer bewisen, so mag man on dorumbe nicht bekemphen; mit deme kleger mus he sich berichten noch gnaden
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. IV 5 Dist. 2
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
betteren na des rades gnaden
Datierung: 1370
Region/Autor/Textsorte:
Höxter
Fundstelle: Wigand,Beitr. 144
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
[sie] mussins ablegen noch seinen gnaden
Datierung: 1400
Fundstelle: Böhlau,NC. 22
- Belegtext:
sulde an der stat gnade sten, wy sy das mit ym halden wolden
Datierung: um 1400
Fundstelle: MagdebFr. I 1, 15
Faksimile
- Belegtext:
he mach beteren na gnaden
Datierung: um 1400
Fundstelle: SchleswStR. 26
- Belegtext:
dat schal stän an dess rades gnaden, wu se dat ohme keren willen
Datierung: 1426
Fundstelle: OsterwieckStB. 24
- Belegtext:
do quam her zu dem konige ... unde gap sich do williglichen yn seyne gnade unde gewalt
Datierung: vor 1440
Fundstelle: Rothe,DürChr. 270
- Belegtext:
all wändl, die vor in dem register nicht begriffn sint, sulln auf genad stehen
Datierung: 1493
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 989
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wer ain gelübt ... thuet und helt daß nit, der soll gebessert werden nach gnaden und statten
Datierung: 1495
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 811
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wer den ambtman veracht, der ist unserm herrn kunig verfallen 60 und funf tal. (pfennig) und steend nach genaden
Datierung: 1495
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 900
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das burgerrecht ... kaufen, wye er stat und gnade an eynem rate gehaben müge
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BayreuthStB.1 274
- Belegtext:
als er stat und gnad vindt
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 712
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dahe einer den andern vom leben zum tode brächte, stehet leib und gut zu unserer gnaden
Datierung: 1648
Fundstelle: Schlüter,WestfProvR. I 515
- Belegtext:
wie pandinghe beneemt van diicgelde ... hi salt beteren in tsgraven ghenaden
Fundstelle: Bergh II 747
- Belegtext:
daz sol er pezzern nach der burger gnaden vom rat
Fundstelle: NürnbPolO. 38
Faksimile
Gnade (V 2)
Erklärung:
unbeschränkte Gewalt.
- Belegtext:
thie heithenen sih tho ergaben in thes keiseres genathe
Datierung: 1130
Fundstelle: PfaffeKonrad V. 350
- Belegtext:
er sol sich in des gnade ergeben mit sinem libe
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)LR. Art. 70
- Belegtext:
zwang ich den ritter J. daz er an min gnade sich ergap
Datierung: 1314
Fundstelle: Joh.v.Würzb. V. 9546
- Belegtext:
gabin sich unde alle ir gut yn seyne gnade unde hende
Datierung: vor 1440
Fundstelle: Rothe,DürChr. 581
- Belegtext:
T. hait sich in der hern gnade geben, nement ime dann die hern den liep, so sullent sie den erben daz gud lassen
Datierung: 1444
Fundstelle: Loersch,Ingelh. 195
- Belegtext:
prachten die slüssel, also das si sich gaben in gnad
Datierung: 1472
Fundstelle: FRAustr. 46 S. 184
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
das her sich dem rathe und der stad zcu gnaden habe gegeben
Datierung: 15. Jh. (Hs.)
Fundstelle: DresdSchR. 83
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- Belegtext:
die das schloss inhettent, gaben sich in gnat, und giengen herab, kunigliche mayestat nam sy nit an
Datierung: 1536
Fundstelle: BauernkriegQ. I 47
Gnade (V 3)
Erklärung:
formelhaft: Gnade und Ungnade.
- Belegtext:
als lieb einem ieden si unser gnad zu behalten und swer ungnad zu vermiden
Datierung: 1489
Fundstelle: Weinheim 398
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- Belegtext:
haben sich die 9 fendlein knecht ... auf gnad und ungnad ergeben
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: QKulmbach 24
- Belegtext:
die landschaft hat sich auf gnad und ungnad aufgeben
Datierung: 1519
Fundstelle: HistVolksl.(Lilienc.) III 265
- Belegtext:
das sych dieselben puren all, vmb ire begangen mißhandlung in gemelter von Österrych straff, gnad vnd vngnad begebint
Datierung: 1525
Fundstelle: AppenzUB. III 1 S. 208
- Belegtext:
dass uns unser gunstig herren ... zu gnaden und ungnaden an genomen haben
Datierung: 1526
Fundstelle: ZWirtFrk. 2, 3 (1852) 98
- Belegtext:
der einem bei nacht in sein hauß steigt, sol an der hern gnad vnd vngnad gewist werden
Datierung: 1558
Fundstelle: Niederrad 216
- Belegtext:
sich up gnade und ungnade ergeven
Datierung: 1559
Fundstelle: HambChr. 8
- Belegtext:
in meine gnad und ungnad gesprochen werden
Datierung: 1587
Fundstelle: WürtLändlRQ. II 286
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[der] soll in der gesellen straf sein und umb ein wochenlohn, jedoch wie es nach handwerksbrauch will genänt werden, uf gnad und ungnad
Datierung: 1638
Fundstelle: Schmoller,StraßbTucherZft. 268
- Belegtext:
derselbige soll an unsres gnädigen herrn gnade und ungnade verwiessen werden
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: ArchHessG. 9 (1861) 127
- Belegtext:
ist Gengenbach auff gnad und ungnad eingenomme worden
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: FreibDiözArch.2 1 (1900) 181
Gnade (VI)
Erklärung:
Bewilligung, Vorrecht, Privileg.
Gnade (VI 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
ginado beneficio
Fundstelle: AhdGl. II 599
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
hat in der stul ze Rome gegeben den gewalt daz si veber ir christenhait alln den gewalt habent den der bapst hat; dev genad ist in da von getan, daz si so verre von rome ligent
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp. Einl. 1
- Belegtext:
soliche gnade, dy uns von kuenege Albrachte geschehen ist
Datierung: 1304
Fundstelle: FriedbergUB. I 68
Faksimile
- Belegtext:
daz wir vnd vnser erben gnade haben gethan vnsern kouffluten czu Rode
Datierung: 1310
Fundstelle: MittOsterland 4 (1858) 209
- Belegtext:
dieselben gnad wellen wir stet beleiben allen abten, pröbsten, prelaten und den spitalen
Datierung: 1311
Fundstelle: BairFreibf. 5
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
daz wir unsern lieben ... burgern ... die genad getan haben und in gegunnet
Datierung: 1317
Fundstelle: BadenArgUrk. I 5
- Belegtext:
swer wider disen unsern genaden tuot, der schol daz wizzen, daz der unreht tuot
Datierung: 1322
Fundstelle: HeilbronnUB. I 44
- Belegtext:
daz wir dem gotzhaus die gnad haben getan, daz si den walt reutten sulln
Datierung: 1325
Fundstelle: OÖUB. V 414
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
niemant türr di gnad und die vreiung czuprechen
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 377
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- Belegtext:
wier gewen in di genad, daz auf allem dem guet ... di lantrichter chain recht ... haben schullen
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 385
Faksimile
- Belegtext:
irer stat die genad getan, daz wir in guennet haben ... daz si ein gelt in irer stat ufsetzen muegen
Datierung: 1345
Fundstelle: FriedbergUB. I 148
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- Belegtext:
tun wir im und seinen nachkomen byschofen seliche genad mit disem briefe, daz er und si mügen ein haller müntz slahen und müntzen in dem bischtum zu Kur
Datierung: 1360
Fundstelle: Mohr,Cod. III 130
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
jungeu kinder und waysen sullen beleiben bey alten genaden
Datierung: 1377
Fundstelle: MünchenStR.(Auer) S. 294
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- Belegtext:
heft uns de rad eine gnade geven und vororlovet, wan kumpt ein nyge gildebroder an unse ampt, so schal he don den gildebrodern aver alle eine kost
Datierung: 1389
Fundstelle: LünebZftU. 231
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- Belegtext:
hebe wy eine genade van dem rade
Datierung: 1400
Fundstelle: OsnabrGildeUrk. 16
- Belegtext:
desse gnade schall waren alle de wyle, dat de huldynge waret
Datierung: 1407
Fundstelle: HamelnUB. I 550
- Belegtext:
zu entscheiden bynnent dryen 14 dagen naist ußwisunge der genaiden
Datierung: 1466
Fundstelle: TrierWQ. 428
- Belegtext:
alle gütter, welche per regios donationes ... eyngenommen worden seyn, vnd byshehr dy selbigen woydischen genod erlangt haben vnd trew wurden seyn
Datierung: 1535
Fundstelle: MComHung. I 545
[weitere Angaben: hierher?]
- Belegtext:
die herrschaft hat die gnadt mit fürstlichen briefen, das niemant ihnen ihre holden nicht fanknußen nach niderlegen sollen
Datierung: 1582
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 371
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1756
Fundstelle: Strodtmann 71
- Fundstelle: Transehe,LivlMannl. 8, 93, 271, 278 und 290ff.
Gnade (VI 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Synonym neben Gabe.
Gnade (VI 2)
Erklärung:
im einzelnen.
- Belegtext:
das wir yeman, der in unserem landt gesezzen sey, die gnad thäten und brief gäben für recht
Datierung: 1339
Fundstelle: Kogler,Kufstein 54
- Belegtext:
disse unser gegenwertige gnade soll weren zu unsern lebtagen
Datierung: 1362
Fundstelle: Wigand,Beitr. 158
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- in Google Books
- Belegtext:
ihro kayserlich majestät haben aus besonderer gnad und ohne consequentz die sonst erloschen gewesene gnad erneuert
Datierung: 1711
Fundstelle: SchrBodensee 28 (1899) 380
- Belegtext:
Ferdinandus ihme die gnad gethan daß er infames restituiren, insinuirten testamenten krafft geben ... koenne
Datierung: 1727
Fundstelle: Hoheneck I 210
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- in Google Books
- Belegtext:
das wir durch bede willen Erwins unsers burgraven zu Friedeberg han ein sunderliche gnade gethan, also das sine burg Cransperg sal gebruchen vort me des holczes unsers waldes
Region/Autor/Textsorte:
Speyer
Fundstelle: Böhmer-Ficker 290
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Gnade (VI 2 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Vergünstigung.
- Belegtext:
sek de macht unde gnade allene beholden, dat se alle jarlikes de lose desses tinses kundeghen moghen
Datierung: 1417
Fundstelle: HildeshUB. III nr. 794
Gnade (VI 2 Spiegelstrich 2)
Erklärung:
Vorteil.
- Belegtext:
sintdemmale daz die frouwen von gnaden haben daz recht, daz man en lipgezuge gibet zu wichbilderecht, so sollit ir wissin, worumme is lipgezucht heist; lipgezucht heist die gnade, die dy keisere durch sunderlichir gunst wille den frouwen gegebin haben zu irem libe nach ires mannes tode, dorumme das sy keines wartende sien
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 282
- Belegtext:
maior ist der so nun mer sein vollkommen alter erreycht hat; ein solcher steht darnach für sich selber unnd kan sich fürter der genaden, welche der unverstendigen jugendt gegeben, nit gebrauchen
Datierung: 1536
Fundstelle: Gobler,GerProz. I 5 a
- Belegtext:
darin wir aber den schmeltzern und gewerken zu genaden großen nachtail leiden
Datierung: 1556
Fundstelle: SchwazErf. Art. 4 § 9
Gnade (VI 3)
Erklärung:
mit verwandten Begriffen.
- Belegtext:
das wir den burgern die freyhait, gnadt vnd aufsetzung vrlauben vnnd gegeben haben
Datierung: 1273/1587
Fundstelle: NeustadtDonau 56
Faksimile
- Belegtext:
das die punt und artigkl und gnad ... stet on alles gever beleib
Datierung: 1311
Fundstelle: BairFreibf. 6
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
gnaden und vriheiten und gute gewonheit
Datierung: 1340
Fundstelle: Mergentheim 127
Faksimile
- Belegtext:
daz unsern burgern an disen freyunge und genaden dheinerley ander freyunge und genade ... in dhein weise schaden bringen sulle
Datierung: 1347
Fundstelle: MGConst. VIII 396
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
mit allem rechte, mit allen ghnaden, mit aller vriheit
Datierung: 1360
Region/Autor/Textsorte:
Frankfurt an der Oder
Fundstelle: CDPolon.3 III 155
- Belegtext:
alle ir recht, friheit, wirdekeit, gnade und laube
Datierung: um 1360
Fundstelle: GoldBulle 116
Textarchiv: GoldBulle 116
- Belegtext:
bleiben by allen iren rechten, fryheiten, gnaden, hantfesten und guten gewohnheiten
Datierung: 1366
Fundstelle: FreiburgÜRec. IV 26
- Belegtext:
derselben stat Lubeck rechte, gnade, friheyde, gesetze und gute gewonheyd
Datierung: 1408
Fundstelle: LübUB. V 209
- Belegtext:
al sulke rechte ind genaiden
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: DortmStat. 285
Faksimile
- Belegtext:
die gnade und das recht
Datierung: 1540
Fundstelle: Zips Art. 1
Gnade (VI 4)
Erklärung:
dem Recht gegenüber gestellt.
- Belegtext:
die wile it kint von gnaden oder von rechte dat anevelle nicht ne hevet
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLehnr. 198
- Belegtext:
der keiser galt unde gap wider nach genaden oder nach rehte allen den, den er schaden hete getan
Datierung: 1260
Fundstelle: ProsaKaiserchr. 218
Faksimile
- Belegtext:
lihet ... der herre von gnaden vnde nvit von rehte in allen daz lehen, so svln si die gewer mit ein ander han
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LehnR. Art. 57
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- Belegtext:
[er soll] iemmer uberhebe di gnade deme rechtin [semper superexaltet misericordiam iudicio]
Datierung: 13. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Benediktiner-Regel
Fundstelle: HohenfurtBened. 271
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- digitalisiert im Rahmen von "DigiZeitschriften"
- Belegtext:
genade für reht
Datierung: 1. Viertel 14. Jh.
Fundstelle: ÖRChr. II Vers 57516
- Belegtext:
hebic an N. icht gebroken, dat wil ik gerne beteren na rechte unde nach gnaden
Datierung: um 1335
Fundstelle: RichtstLR. 252
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die gestrengkait des gerichtz in gnad keren und mit recht und gnaden gerichten
Datierung: 1376/1445
Fundstelle: UlmRotB. Art. 180
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- Belegtext:
der streng der gerechtikait sol pilleich volgen etzlich senft und güt der genaden
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: WienerNeustadtStR. Kap. 62
- Belegtext:
wes se dar an ghebroken hedden, dat satten se by den raed in rechte to richtende efte na gnaden
Datierung: 1405
Region/Autor/Textsorte:
Minden
Fundstelle: DortmStat. 243
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- Belegtext:
sollen den in den stock setze, da sal he ynne sitze also lange, daz he sich berichtit nach gnade edder nach rechte
Datierung: 1408
Fundstelle: KlingenStR. 195
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
von gnaden vnd nit von recht wegen
Datierung: 1450
Fundstelle: Indersdorf I 315 (nr. 778)
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- Belegtext:
aus genaden oder sonst ohne rechtliche furstellung und erkantnus auf den pranger oder in die eisen gestelt
Datierung: 1532
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 98
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- Belegtext:
nha gnade vnde nicht nha rechte
Datierung: 1537
Fundstelle: Dittmer,Sassenrecht 35
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
das folk finge an zu roifen: gnade, gnade und gein recht, lieber greif
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: BuchWeinsberg II 155
- Belegtext:
dat mach men don van genaden und nicht van rechte
Fundstelle: DortmStat. 171
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- Belegtext:
da von get gnade für daz reht
Fundstelle: Hartm.,Greg. v. 3650
- Belegtext:
genade ist bezzer danne reht
Fundstelle: Hartm.,Iw. v. 172
Gnade (VII)
Erklärung:
Begnadigung, Ermäßigung.
Gnade (VII 1)
Erklärung:
von Strafen.
- Belegtext:
den sol man henken, in sol chain genad nit helfen
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: SächsWChr. 4.Bair.Fs. 364
- Belegtext:
he ... ensal binnen der czit nimmer genade findin noch uze der veste gelazin werdin
Datierung: 1305
Fundstelle: FreibergUB. I 43
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
sol ein rat gewalt haben, einem genade ze tuonne, der gewerket hat fúr sin buese
Datierung: 1341
Fundstelle: ZürichStB. I 146
- Belegtext:
nenerleye gnade noch bede ne scholet eme to hulpen komen
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: GoslarStat. 49
Faksimile
- digitalisiert vom Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ)
- Belegtext:
keyne gnade an gerichte sullen sie nicht tun
Datierung: 1376
Fundstelle: CDWarm. III nr. 11
- Belegtext:
dem der sachewalde welde gnade thun und ledig laßen, ap wir den selben ouch mochten gnade thun
Datierung: 1400
Region/Autor/Textsorte:
Magdeburg
Fundstelle: Stobbe,Beitr. 107
- Belegtext:
gnade heisset, das der rat mynre mag nemen mit des sachwalden wille, denne syne bruche zcu sagen
Datierung: um 1400
Fundstelle: MagdebFr. I 1, 27
Faksimile
- Belegtext:
wilch lynenweber daz virbreche, der sulde vnsser gnade darummb erwerben
Datierung: 1402
Fundstelle: Kassel 473
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
wol dar brickt vnde dar beteren wil, dar moghen de ouerschaffer gnade by don
Datierung: 1425
Fundstelle: Nyrop,Saml. II 57
- Belegtext:
hatten sich etliche personen vom rathe vorwyste gesamelt, die lieffen by dem bischoffe her und begerthen gnade
Datierung: 1440
Region/Autor/Textsorte:
Erfurt
Fundstelle: Michelsen,Rdm. 524
Faksimile
- Belegtext:
haben die rete imme gnade getan
Datierung: 1440
Fundstelle: SchlettstStR. 640
Faksimile
- Belegtext:
der gefangenen frauwe gnade tun
Datierung: 1444
Fundstelle: Rau,BeitrFrkf. 35
- Belegtext:
der arm pit euch: ir wöllet im genad vnd parmhertzigkait beweisen
Datierung: 1485
Fundstelle: NürnbHGO. 539
- Belegtext:
der ist veruallen leyb vnd guett, aber die herren mügen in wol genad tuen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: MHungJurHist. IV 2 S. 17
- Belegtext:
nachlassung der penn duch gnad
Datierung: um 1500
Fundstelle: Summa legum I 25
- Belegtext:
so herüber ein landvogt gnad bewiesen thut
Datierung: 1550
Region/Autor/Textsorte:
Graubünden
Fundstelle: GraubdnRQ. III 130
- Belegtext:
beth so lange de koeninck eme ander gnade bewisen will
Datierung: 1593
Fundstelle: JütLow.3 III 66 § 2
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
als ein vollsauffer dess kein entschuldigung und genad haben, sondern am leib oder gut gestrafft werden
Datierung: 1599
Fundstelle: OPfalzLO. 10
Faksimile, Ausgabe VD16-Nr. ZV 16290
- in DRQEdit
- Belegtext:
er möge dann gnade von dem rahte erlangen
Datierung: 1680
Fundstelle: LübUB. I 4, 4
- Belegtext:
gnade und pardons
Datierung: 1711
Fundstelle: CCPrut. III 65
- Belegtext:
auff leib und gut gnad erlanget
Datierung: 1744
Fundstelle: SiebbLRKomm. IV 8 § 4
- Belegtext:
des lip und gut ist ... vervallon einem apte, vnz an sin gúnade
Fundstelle: GrW. I 2
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daß ime von der oberherrschaft ein gnad mit dem schwert aus sonderer fürbitt vergunt werde
Fundstelle: Wolff,GerichtsverfHochstAugsb. 306
Gnade (VII 2)
Erklärung:
Erlaß, Herabsetzung einer Leistung.
- Belegtext:
der kouffere sal ime gebin einen schillink von der mark; daran mac der schultheizze gnade wol tuon gegen deme kouffere
Datierung: 1289
Fundstelle: ErfurtWeist. 8
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
dez hatte yn der von Orlamunde gethan gnade unde hat yn eyne marg [vom jährlichen Zins] abgelaßen
Datierung: um 1380
Fundstelle: WeimarRotB. 55
Faksimile
- Belegtext:
de gnade scall den nottürfftigen allenthalven beholden syn, beyde van den vrachtnemer und slüteren
Datierung: 1541
Fundstelle: Michelsen,Dithm. 234
Faksimile
- Belegtext:
wirt er (der mitpurger) auff genomen und ist pflichtig zu geben einem weysen ratt 1 schock; dorinne thut man im genade so ers pegeren ist
Fundstelle: FalkenauStB. 40
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Gnade (VII 2 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Nachsicht.
- Belegtext:
so willich duoich dar in baoven zuo smal is, dat duoich of die duoiche in solen egeine genode haven
Datierung: 1387
Fundstelle: NrhAnn. 28/29 (1876) 87
- Belegtext:
welcher sinen zinß uff st. Martins tag bi sonnenschin nit entrichtet, der hatt sin underpfand verloren, da mag der rait einem iklichen gnad thun
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: OppenhStB. 189
- Belegtext:
wer sein feuer von stadt [lies stund] an beschreyet, dehme sol ein gnade wiederfahren, wo er dies nicht thut, sol er hefftig darumb gestrafft werden
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: BreslStR. 72
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dahe dieses durch saumnuß oder faulheit unterlassen würde, solle daß erste jar gnad seyn, daß zweyte aber die schaar verfallen seyn
Datierung: 1670
Region/Autor/Textsorte:
Koblenz
Fundstelle: RhW. I 1 S. 135
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Gnade (VII 2 Spiegelstrich 2)
Erklärung:
Schuldenerlaß.
- Belegtext:
sie (die iuddin) habe den tusing vor der gnade vor langer ziit verkauft, auch habe der vorgenante H.W. den tusing selbez geheischen und gefurdert von der gnade wegen
Datierung: 1392
Fundstelle: FritzlarRQ. 480
Gnade (VII 3)
Erklärung:
auf Gnade erlaßbar.
- Belegtext:
dem vogte schuldic funf schillinge nah gnaden
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 70 § 3
Textarchiv: AugsbStR. Art. 70
- Belegtext:
der muntzemeister der sal war nemen valschiz gelodes unde wagen; bi sweme er daz vindet, der sal ime wettin driu phunt unde den scherph uf genade
Datierung: 1289
Fundstelle: ErfurtWeist. 17
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
die den andren doet slaet, liifh tegen liifh tot des heren ghenade
Datierung: 1329
Region/Autor/Textsorte:
Montfort
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 313
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- Belegtext:
wer ein lem thut, der gebe fünf mark auf gnade
Datierung: 1339
Fundstelle: ZBergr. 39 (1898) 177
- Belegtext:
die stat H. ewicklichen rumen uf unsirs herren gnade
Datierung: 1357
Fundstelle: HeidelbStR. 475
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- Belegtext:
ist er dem richter ain wandel, daz ist 12 den. auf gnad
Datierung: 1376
Fundstelle: PettauStR. 32
- Belegtext:
bessert er dem vogt lip und gut, uff genade
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Burckhardt,Hofr. 198
- Belegtext:
die selben sullen uss der stat sin off dez rates gnade; der sol den handel fur handt nemen, der mag die pene swerer oder geringer machen
Datierung: 1404
Fundstelle: Wimpfen 84
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- Belegtext:
wurde ymant den andern wunden ader blutrunstig dorinnen [im Weinkeller, der zur städtischen Freiheit erklärt ist] machen, die faust mit gnaden; wurde er
abir hochir brechen, das ginge em hocher an sien recht
Datierung: 1420
Fundstelle: KamenzUB. 52
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
zu buess genomen ein halben scheffel saltz uf gnade
Datierung: um 1500
Fundstelle: ErfurtSalzmO. 414
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- Belegtext:
die sullen eine hant verbuert haven, ind dat up genaede
Datierung: 1516
Fundstelle: NrhAnn. 6 (1859) 22
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
von der blutrunst 5 schillinge und das auf gnade des richters
Datierung: 1543
Fundstelle: ArnstadtStR. 42
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
stadt-verweisung auff gnad
Datierung: 1592
Fundstelle: MünsterPolO. 34
- Belegtext:
wer wein kauft und furt den in daß aigen ... der ist zu wandl der herrschaft 10 tal. (pfennig) und der ganzen gemain den wein auf gnat
Datierung: 17. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 533
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Gnade (VII 4)
Erklärung:
ohne Gnade streng, unwandelbar, unwiderruflich.
- Belegtext:
der falsch müncz haisset machen ... jst er ein gemeiner man, so sol man in verprennen an gnad
Datierung: 1306
Fundstelle: Tomaschek,Trient Art. 19
- Belegtext:
sonder ghenade
Datierung: 1362
Fundstelle: GroningenUB. I 375
- Belegtext:
der sol aun alle gnade ain gantz jar die stat ze E. rumen
Datierung: 1370
Fundstelle: EßlingenUB. II 92
- Belegtext:
wer es darúber tut, der vert us S. und Burner ban einen monat ... ane gnade
Datierung: 1374
Fundstelle: SchlettstStR. 277
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- Belegtext:
[die] hand ... abschlahen ane gnad
Datierung: 1394
Fundstelle: LeutkirchStR. 47
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mag man mit mir gefarn als mit einem rechtlosen mann, ohne alle gnad
Datierung: 1395
Fundstelle: SchrBodensee 3 (1872) 107
- Belegtext:
sol er der stat ze bezzerung zwai pfunt Auspurger geben an den graben aune gnad
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: AugsbStR. Art. 49 Nachtr. 6
Textarchiv: AugsbStR. Art. 49
- Belegtext:
ist verfallen den landlütten ze rechter buss 3 schilling pfenig on gnad
Fundstelle: AppenzLB. 1409 68
- Belegtext:
zerissenen wonde und blutigen wonden weißen wir unserm junckern zu gnaden oder one gnaden zu straffen allein
Datierung: 1439
Fundstelle: ArchHessG.2 3 (1904) 127
- Belegtext:
von einer yeden wag an alle gnade zu wandel geben 14 pfening
Datierung: 1464
Fundstelle: Lori,BairBergr. 75
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: 1479
Fundstelle: Stieda-Mettig 298 (nr. 31, 1)
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- Belegtext:
zu peen verfallen ein mark an gnad
Datierung: 1492
Fundstelle: RemüsStat. 232
- Belegtext:
sol er gepuest werden an alle gnad
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BeitrSteirG. 16 (1879) 24
- Belegtext:
die selben on alle gnad an leib vnd gut straffet
Datierung: 1506
Fundstelle: TirolHGO. 145
- Datierung: 1525
Fundstelle: RevalStR. II 28
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: 1540
Fundstelle: BeitrEssen 20 (1900) 144
- Belegtext:
der soll ohne gnad mit dem schwerdt gerichtet werden
Datierung: 1583
Fundstelle: HadelnLR.(Pufendorf) 55
- Belegtext:
sunder yenyge gnade noch entschulding
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: GartenRJacobsf. 16
- Belegtext:
ohne gnad mit urthel und recht zum todt erkannt
Datierung: 1625
Fundstelle: FreibDiözArch. 27 (1899) 324
Wort danach: gnaden
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten