Wort davor: Gnadenbitten
Gnadenbrief
Erklärung:
Privileg(erteilung).
Gnadenbrief (I)
Erklärung:
Privileg(erteilung).
- Belegtext:
ir gnadbrief den wir darumb haben, sol dan auch fürpaz tot sein
Datierung: 1. Viertel 14. Jh.
Fundstelle: SonnenburgUrb. 98
- Belegtext:
vnser herre bischof hat sein gnadbrief geben vmb ein gemain pet. an daz werch zu sand Peters pfarrkirchen
Datierung: 1356
Fundstelle: MBoica XIX 30
- Belegtext:
haben wür hörzog Leopoldt, den burgern zu Gräz, dieselben recht, er, freyung, genadtbrüeff bestätt
Datierung: 1377
Fundstelle: Wartinger,Graz 13
- Belegtext:
mit orkunde seynis koniglichin genodinbriffe genedeclich begnod, irlowbit unde czugegeben
Datierung: 1432
Fundstelle: KamenzUB. 63
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
nach lauth des freybrieffs, den ihnen ... khönig Fridrich gegeben undt das gottshauß damit gefreuet hat, in demselben gnadt- undt freybrieff begriffen ist,
daß unser gottshauß gericht hat auff seinen grunten
Datierung: 1447
Fundstelle: Pez,Cod. III 315
- Belegtext:
solh ir gab und gnadenbrief bestetten
Datierung: 1459
Fundstelle: FRAustr. 59 S. 314
- Belegtext:
ir freihait, gnadbriue, priuilegia, handfeste, gut gewonhait ... bestetigen
Datierung: 1460
Fundstelle: GlatzGQ. II 257
- Belegtext:
widder fryheit, gnadebrieffe und siegel gethan hat
Datierung: 1461
Fundstelle: Mone,QS. I 467
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
daz man ... seiner gnaden sloss sulle warten mit wachten, wegmachen, als von alter herkomen und in unserm gnadbrief begriffen ist
Datierung: 1462
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. V 52
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
seynen gnaden des eynen gnadsbrief von kunigklicher maiestet schicken
Datierung: 1478
Fundstelle: SchlesLehnsUrk. II 87
- Belegtext:
bey iren fryhaiten, gnaden, briefen. privilegien ... behalten
Datierung: 1487
Region/Autor/Textsorte:
Eßlingen
Fundstelle: UrkSchwäbBund. I 4
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- in Google Books
- Belegtext:
gnadenbrif von abt Uolrich und dem convent, denen von Wyl wegen geleisteter treuw erteilt
Datierung: 1490
Fundstelle: SchweizId. V 457
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Datierung: um 1500
Fundstelle: QFReichenau II 55
- Datierung: 1514
Fundstelle: BairFreibf. 130
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
mit einem offentlichen gnadenbrief von aller steuer, zins und schatzungledig gesprochen
Datierung: 1668
Fundstelle: Fugger,Ehrensp. II Kap. 1
- Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. II 9 § 32
- Fundstelle: Transehe,LivlMannl. 293
Gnadenbrief (I Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Rehabilitationsurkunde.
- Belegtext:
unser gnaden- oder ehrenbrief, wodurch einer wiederum zu ehren gebracht werden solle, ist erforderlich in jenen faellen, wo jemand zu wuerden, ehrenstellen,
diensten ... wiederum faehig gemacht werden wollte
Datierung: 1769
Fundstelle: CCTher. 10 § 9
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- in Google Books
Gnadenbrief (II)
Erklärung:
Ablaßbrief.
- Belegtext:
diß ist der münche vnd aller heuchler lehr, wie es aus jren büchern vnd gnadenbrieffen mit gutem grund zu bescheinen ist
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Mathesius I 156
- Belegtext:
neben dem gnadenbrieff und grossen bullen
Datierung: 1659
Fundstelle: FreibDiözArch.2 1 (1900) 137
- Belegtext:
es kam eine grosse gnad von Rom hieher (1488) ... da gab man ablass von schuld und peen ... es muste aber nicht nur ieder ... vor seine sünde ein gewiss gelt in das trüchlein legen, sondern auch, so er
einen gnad-brieff haben wolte, solchen absonderlich umb 20 kr. bezahlen
Fundstelle: SchwäbWB. III 721
- Belegtext:
man erlangt auch gnadbrieff für die todten
Fundstelle: SchwäbWB. III 721
Wort danach: Gnadenbrot
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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