Wort davor: Glockenzeit
Glöcklein
Glöcklein (I)
Erklärung:
Ehrengeläute.
- Belegtext:
bey annäherung des dorfs werden von denen tambours die tromeln gerührt und ein glöckli geläutet bis die gn. h. abgestiegen
Datierung: 1748
Fundstelle: Schmid,Winterthur 71
Glöcklein (II)
Erklärung:
als Anmeldung.
- Belegtext:
als bald der tag angath vff dem thurn ze seind vnd alda die statt gewarsamlichen vbersehen ... alle die vßen her in rytten oder farend, dieselben an dem glögle anschlachen vnd melden
Datierung: 1290
Fundstelle: RheinfeldenStR. 208
Glöcklein (III)
Erklärung:
Marktglocke.
- Belegtext:
von des merkts wegen ist erkent, dz man sol eyn paner stecken oder eyn gloglin luten, vor denen nyemand der furkoiffer oder gremppner sol kouffen
Datierung: 1290
Fundstelle: RheinfeldenStR. 148
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
Glöcklein (IV)
Erklärung:
Abendglocke.
- Belegtext:
dhein nachtgeschreig nach dem glogklin ze haben noch ze machen
Datierung: 1290
Fundstelle: RheinfeldenStR. 164
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
chain person sol nicht gen durch die stat oder in der stat, so man das drit glocklein hat geleut ... an liecht
Datierung: 1307
Fundstelle: Tomaschek,Trient Art. 122
- Belegtext:
wer ... nahtes nach dem glöckelin so daz gelútet wúrt, finden wirt ... in wirtes húser sitzende
Datierung: 1374
Fundstelle: SchlettstStR. 275
Faksimile
Glöcklein (V)
Erklärung:
Schandglocke.
Wort danach: Glockneiwiese
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten