Wort davor: glöcken
Glockenamt
Erklärung:
Amt des Glöckners.
- Datierung: 1463
Fundstelle: SchwäbWB. VI Nachtr. 2047
- Belegtext:
spenne und irrung zwuschen den wirdigen abt des closters Schonaw eins und unsern lieben Wendel von Niperg ander teils gewesen sin, des glockambts halb zu Alten Wissenloch, also
das der egenant Wendel von Niperg vermeint hat das ein abt zu Schonaw als ein pastor schuldig sin solten einen glockner zu halten
Datierung: 1478
Fundstelle: Würdtwein,Schönau 268
- Belegtext:
das glockampt ist Ruprechten acht jar lang geluhen
Datierung: 1481
Region/Autor/Textsorte:
Germersheim
Fundstelle: FreibDiözArch.2 11 (1910) 248
- Belegtext:
ok is dat symonie, dat eyn mensche kofft edder vorkofft de klockenampte
Datierung: 1491
Fundstelle: Schiller-Lübben II 486
Faksimile
- Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Lexer III Nachtr. 214
- Belegtext:
weist man das glockampt zu Ellerstatt der gemeinden doselbst zu verleihen
Datierung: 1555
Fundstelle: Ellerstadt 206
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Fundstelle: ErlAtlRhProv. VI 52
Wort danach: Glockenbefreiung
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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