Wort davor: Gläubigerruf
glaublich
glaublich (I)
Erklärung:
glaubwürdig.
- Belegtext:
swerent aber dieselben von R. solichs nit, so sal der vorgnant W. gleuplich vnd vnderscheidelich benennen, was sine armenlute des schadens genomen haben
Datierung: 1290
Fundstelle: RheinfeldenStR. 91
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
wir wollen, das kain fremder mensch wider kainen purger mit czepflern ader tewschern geczewknusse fure, sunnder mit cwayn gelauwlichen frummen mannen
Datierung: 1360
Region/Autor/Textsorte:
Iglau
Fundstelle: IglauStR. 209
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daz sol er weisen mit siben hawßgenossen, di da glawbleich lawt gesprochen sein
Datierung: 1397
Fundstelle: OÖUB. II 542
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
hab ich im gleuplich zugesagt durch mein wort
Datierung: 1465
Fundstelle: Freyberg III 90
- Belegtext:
wir ... underricht worden sin mit gleuplichem schin
Datierung: 1477
Fundstelle: HeidelbStR. 513
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- Belegtext:
denselben von Halle und den ihren glaublich vidimus und transsumpt unter ewern insiegeln macht
Datierung: 1484
Fundstelle: HallStR. 905
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
er koent dan mit glaublichem scheyn anzeigen
Datierung: 1507
Fundstelle: BambHGO. Art. 45
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1507
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
haben wir ... davon diß gloiplich vidimus und transumpt obgemelten von Pfortzheym ... gezogen
Datierung: 1517
Fundstelle: PforzheimUrk. 32
- Belegtext:
das eyniche vnser burger ... für einen richter kömen vnd in beywesen zweier schoepffen jnen statlich vnd glewblichen fürbringen
Fundstelle: NürnbRef. 1522 I 9
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
welcher daselbst burger werden wil, sol sich zuvor seiner leibeigenschafft ledig machen und des glaublichen schein anzeigen
Datierung: 1527
Fundstelle: Walldürn 276
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- Belegtext:
welcher am perg ... ärtzt ... entpfrembdt und deß gläublich ubersagt und schuldig befunden wurde
Datierung: 1551
Fundstelle: SalzbBergO. 23
- Belegtext:
sollen obgemelt articl ... nit gestrafft werden, es hat sich dann zue den beschuldigten erstlich warlichen und glaublichen erfunden
Datierung: 1553
Fundstelle: BairFreibf. 226
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
wer dem andern über rain und stain ackert oder denselben frevenlich ausreißt und das glaublich übersagt und beweist wird
Datierung: 1561
Fundstelle: ArchOFrk. 16, 3 (1886) 60
- Belegtext:
er bringe dann gelofflichen schein, das er den cleger zufredden gestalt
Datierung: 1571
Fundstelle: Richter,Paderb. I Anh. 143
- Belegtext:
alle vorkommende occasiones undt begebende änderungen observiren und was jedem darumb glaublich vorkombt, unß ... avisieren
Datierung: 1606 (Hs. 1740)
Fundstelle: FreibDiözArch. 16 (1883) 134
- Belegtext:
den richteren von dem klagenden theil glaublich urkund gebracht wurde, dass ihm die verkündung zu wissen kommen waere
Datierung: 1743
Fundstelle: BernChorg. XII E 2
- Belegtext:
wer darüber thut, das man mit zwen glaublichen mannspersonen beybringen kundte
Fundstelle: KölnStat. II 99
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wo sie nit gnugsam beweisung haben mögen, sy auß gleuplichen vermutungen sich selbs underrichten
Fundstelle: Layensp. A 2r
- Belegtext:
ic sel u doen sulke informacie mit goeden gheloveliken orconden
Fundstelle: Reinaert II 6401
glaublich (II)
Erklärung:
in gleichem Treuverhältnis.
- Belegtext:
C. schuldet H. wie das er yme hoit enen briff zu seinen handen gethon in true vnd in glauben das er yme den so glaublich widder stelle
Datierung: 1505/06
Fundstelle: KasselGB. 15
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Wort danach: Glaublichkeit
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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