Wort davor: Glaubenswidersacher
Glauber
Erklärung:
Gläubiger.
- Belegtext:
darnach das weib wil ir morgengab yn halten und wil die vekauffen von den gueteren des mans das da czimlich ist dem glauber oder den gelauberen des mans ze geben die vorgenanten morgengab
Datierung: 1340
Fundstelle: Tomaschek,Trient Art. 39
- Belegtext:
iz sie danne vor gancz beczalt, daz unseme gloubere wol gnugit
Datierung: 1392
Fundstelle: PaulinzelleUB. 295
- Belegtext:
wirt ein gelobde vorwandilt zwischen dem gloubere und gelobir mit worten adir mit der vorbyndungen
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 424
- Belegtext:
wirt eynem man eyn pfant brieff verlorn, so schol der glauber eynen aid thuen
Datierung: 1413
Fundstelle: OfenStR. Kap. 385
- Belegtext:
moigen des schulders gelovere van den richter begeren si int guet gerichtelic toe setten
Datierung: 1417
Fundstelle: CleveStR./ZRG. 9 (1870) 446
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
eyne frawe hat gehabt einen man der ist abetronnig wurden, dornoch do bekomerten die glewber im alle sein gut
Datierung: 1429
Fundstelle: MagdebSchSpr.(Gaupp) 259
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
wanne wir uch nu solchs vortragens wegin H.L. und andern gloubern ... vorschrebin habin
Datierung: 1434
Fundstelle: JenaUB. II 114
- Belegtext:
ab uns unsser glawber von nicht haldung wegin bereden ader schelden wörden
Datierung: 1435
Fundstelle: BrüxStB. 106
- Belegtext:
[wir, der Rat zu G.] reden unde globin in guten waren truwen, den obgen. unsern liebin frunden unde gloubern solche summen gulden gutlich ... widder zcu gebene
Datierung: 1437
Fundstelle: GöttingenUB. II 146
- Belegtext:
wer ainicherlai haimblich verkhauft oder verändert iemant zu betrug, es sei seinem herrn ... seinen glaubern oder ainer gemain ... solcher khauf hat khain stat
Datierung: 1528
Fundstelle: ZeigerLRb. 338
- Belegtext:
wenn ein schüldiger ... flüchtig würde, also mag sein glauber ... denselbigen angreiffen
Datierung: 1561
Fundstelle: Rotschitz 5
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
zu latein creditor und zu teutsch borger, glauber oder warter genant
Datierung: 1565
Fundstelle: Notariat 103
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Wort danach: gläuberisch
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten