Wort davor: Gießzettel
Gift
Erklärung:
Gabe.
Gift (I)
Erklärung:
Definitionsbeleg.
- Belegtext:
noch suldy weten, dat men in der usancien van den weerlijcken hoven vyndt vierderhande specien oft manieren van donacien oft giften: deen is geheeten donacio inter vivos, dats
donacie onder de levende ..., dander donacio causa mortis, dats donacie oft ghifte na de doot; die derde is geheeten donacio conjugalis sive matrimonialis, dats gifte
om huwelijcx wille, ende de vierde es geheeten legaet oft ghifte van testamente
Datierung: 1496
Fundstelle: Stallaert I 517
Gift (I 1)
Erklärung:
Schenkung.
- Belegtext:
datio gift, gratiam gipht
Fundstelle: AhdGl. I 569
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
verspelt aver en man sin gut, oder ... vergüftet he't mit gift oder mit kost, dar sine brudere oder de ire gut mit ime gemene hebbet nicht to geplicht ne hebbet
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. I 12
Textarchiv: SspLR. I 12
- Belegtext:
dise selbvn gnade, vnd dise gift, vnd dise gaba hant enphangen von uns an des ordens stat sant Augustins
Datierung: 1282
Fundstelle: Geschfrd. der 5 Orte 5 (1848) 160
- Belegtext:
darumbe daz disiu gift stete si, ... hieze wier unsern bruder Ph. sin insigel an disen briefp hengen
Datierung: 1298
Fundstelle: ActaTir. I 246
- Belegtext:
hedde wey wat gegeven in syner versocht, dat sine erven gelevet hedden, dat dey ghene, deme dey gifte gegeven were, kunde wesen als recht is, dey gyfte hevet macht
Datierung: 1300
Fundstelle: DortmStat. 131
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- Belegtext:
nummer en sullen sy [die Aachener] des keisers off koenijncks ennygerhande persone, edell off onedell, in gifften gegeven werden
Datierung: 1314
Fundstelle: NijmegenStR. 500
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- Belegtext:
das das vorgenannte gifft unnd gab, die ich gethan hab, allso statt unnd untzerbrochen beleib
Datierung: 1326
Fundstelle: SchlernSchr. 21 S. 30
- Belegtext:
wolde dhe andere ene dhar umme sculdeghen, de scolde sines godes also vele legghen, dhat he dartho sveren moghe, dhat he dhe gifte edher dhen dhanc al vorscult hebbe
Datierung: 1330/49 mittl.Novellenschicht
Fundstelle: BremRQ. 70
Textarchiv: BremRQ. 70
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
meister W.F. ... nam sich an eyner gyfft, die ime geton hette Katherine zu dem rebestocke
Datierung: 1342
Fundstelle: ArchFrankfG.2 4 (1869) 299
- Belegtext:
bi maicht alsulgen ghicht ind verleisniße, as der ... ertzbusschof zu Colne un gegheven ind verlaißen heit
Datierung: 1352
Fundstelle: Ennen,QKöln IV 376
- Belegtext:
geven und wenden unse gift und unse deylunge in unser heren hant
Datierung: 1360
Fundstelle: DOrdenUB. I 416
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
und sol ouch kein semelich knabe maht han kouff, giffte oder lehentschafft zu tünde
Datierung: 1361
Fundstelle: HagenauStatB. 134
- Belegtext:
welke giffte eder settinge deit vor dem rade eder hir vor unses heren gerichte to rechter dingtiid dages, de schal stede bliven
Datierung: 1380
Fundstelle: HildeshUB. IV 5
- Belegtext:
daz disse obgeschrebene gift und eiginschaft ewiglich und unuorbroichlich gehaldin werde
Datierung: 1395
Fundstelle: DresdUB. 97
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
wer do wel erbeteil nemen noch der eldirn tode, der vor bestatit ist, der sal alle gift inlege ane kleidir und ingetume
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRb. 671
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
giften, die in dragerien gheschien, salmen weder roepen ind wijsen nyet te wesen, als sunderling daer die ghever nae den giften of verkoepinghee blijvet besitter des guedt
Datierung: 1426/40
Fundstelle: KleveStR. Art. 139
- Belegtext:
alse men giffte unde gave twischen levendigen luden plecht to donde
Datierung: 1447
Fundstelle: OstfriesUB. I 512
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
dat de huusvrauwen van eenen ballinck bij der wedt van Brugghe gheauctoriseirt es gheweest ghifte te ghevene van zeker huus
Datierung: 1450
Fundstelle: CoutBruges II 5
- Belegtext:
als jungfröwen und witwen bishar groß giften und gaben hinweg geben habent
Datierung: 1471
Fundstelle: StraßbZftO. 294
- Belegtext:
desse voerg. gifte unde schickinghe heft Aylt voerg. unde syn huesfrouwe to der eren gaedes ... geven
Datierung: 1474
Fundstelle: OstfriesUB. II 36
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
an sollichem kowffe vnd zcinßreichunge soll nicht schaden fugen, noch brengen weder semptliche lehen bedingunge, gifft, gabe noch keynerley vornennunge
Datierung: 1490
Fundstelle: MittOsterland 5 (1862) 296
- Belegtext:
sullen alle guder fallen ... wan gein liefsgeburt vurhanden, vurbehalden giften
Datierung: 1539
Fundstelle: JülichLTA. I 305
- Belegtext:
so eim ehegemächt eine gifft oder donation bey leben des andern jn stehender ehe gegeben wirdt, daß würdt für ein verandert guet gerechnet, so es zum fall kompt vnd also getheilt
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: HagenauStatB. 253
- Belegtext:
ist aber das beth nicht ganz, so sollen die kinder stehen bey dem vatter ... so noch bey dem leben ist, es seyn wechsel, kauff oder giften
Datierung: 1669
Fundstelle: LuxembW. 687
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- in Google Books
- Belegtext:
maar van gemeene meubelen vermag den man te disponeeren by verkoopinge ... ende by gifte met de warme hand, sonder consent van syn wyve
Datierung: 1682
Fundstelle: CoutArdenburg 390
- Fundstelle: AhdGl. I 795
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
Gift (I 2)
Erklärung:
Vermächtnis.
- Belegtext:
hebbe gheghiftet unde ghegheven deme stichte sunte Bonifacies to Hamelen unde desse sulven ghift heb ek ghedan in minem testamente
Datierung: 1369
Fundstelle: HamelnUB. I 421
- Belegtext:
wod overblift boven desse gift, dat scollen mine testamentarii gheven armen luden
Datierung: 1372
Fundstelle: LünebStB. 212
- Belegtext:
zwischen den eheleuten einige testamentische giffte, vermachnus oder heiligesfürwarden aufgerichtet
Datierung: 1585
Fundstelle: Schlüter,WestfProvR. I 565
- Belegtext:
das ieman, wer der were, denselben clöstern hinanfurder gut gebe oder mahte, es were in selgeretes oder in gyftes wise ... dieselben gutere sullent sie dez nehsten erben
Fundstelle: StraßbUB. IV 2 S. 129
- Belegtext:
ein man gebit seime weibe all sein gut noch zu tuen und zu losen in solcher moße, ab sie ane man blebe, so solde ir die gift fulgen; neme sie abir einen man, so sulde ir ein benumit gelt fulgen
Fundstelle: ZRG.2 Germ. 39 (1918) 355
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Gift (I 3)
Erklärung:
Übergabe.
- Belegtext:
dat N. ende N. sijn wijf ... widen ende gaven up te wetteliker ghifte D. ii gemete lants en xxi roeden
Datierung: 1263
Fundstelle: Stallaert I 518
- Belegtext:
dat alle de gift, de man geben schol und de man fordern schol ... dat man die geben undt fordern schol in dem buerdinge und anders nergendt
Datierung: 1294
Fundstelle: Schranil,StVerfMagdeb. 157
- Belegtext:
das ... ich geben und geaichent haben vier weinhöfe ... das die gifft und aichungen ewichleich also stät ... beleibe
Datierung: 1324
Fundstelle: NeustiftUB. 234
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
dat scepenen over ghene ghifte staen zullen van huse no van erven ... daer enich man ghifte gheven wille iof besettinghe doen
Datierung: 1337
Fundstelle: CoutBruges I 402
- Belegtext:
ware eenich porter van Dordrecht ... nu voortaen eenich lant coft in den hove van Zuuthollant, die soude een ghift ontfangen van dien lande in dat ambocht, daer dat lant gheleghen ware
Datierung: 1348
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 90
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- Belegtext:
die vercoper die ghifte gheven wil ende die ander ontfanct
Datierung: Anf. 15. Jh.
Fundstelle: BrielRb. 113
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- Belegtext:
nochtans sollte die gift und kauf abgetaen werden
Datierung: 1422
Fundstelle: Richter,Paderb. I Anh. 124
- Belegtext:
solch testament und vermachnuß, gifft oder auffdracht soll man binnen jar und tag in unser stat schreine ... legen
Datierung: 1437
Fundstelle: KölnStat. I 14
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
niemand en zal gifte geven nog gifte ontfaan van Nieuvliet lands elders dan wor schepenen aldaar
Datierung: 1529
Fundstelle: CoutNieuvliet 400
- Belegtext:
donnerent et donnent par ces presentes halm et légale donation ou ghifte de deux maisons
Datierung: 1537
Fundstelle: InvBruges I 363
- Belegtext:
wan ein gift vber erb vnd liegende guetter geschicht, so sollen dieselbige auf freyer strassen vnder dem himmel vor dem grundtrichter vnd scheffen gescheen
Datierung: 1592
Fundstelle: GrW. II 308
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
hi vercochte dat scip eenen Oosterlinc ende hi gaffer gifte of voor scepenen van d'have
Fundstelle: AardenburgRbr. 289
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- Belegtext:
wir enpfiengen die selbe gift von der selben siechen und der ellenden wegen ... von bruder H. mit eim halme als gewonheit ist
Fundstelle: StraßbUB. II 380
Gift (I 4)
Erklärung:
Verleihung.
Gift (I 4 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
eines Rechtes.
- Belegtext:
der kirchen satz nach mins vader seligen briefen und nach siner gift sal sin ewicliche des abtes und des conventes zu Otterburg
Datierung: 1311
Fundstelle: OtterbergUB. 305
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- digitalisiert von der UB Heidelberg
Gift (I 5)
Erklärung:
Privileg (I).
- Belegtext:
wan ir chein gedinge, gelubde noch fride getün noch gemachen mügt davon uns und dem riche chein schade aufstande oder cheiserlich gyft oder saczunge gehindert sulle werden in cheinim wege
Datierung: 1329
Fundstelle: MGConst. VI 1 S. 549
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
entweren ... uns ... mit dir vorgeschribnen gift und genad aller dir rechtung und vordrung
Datierung: 1346
Fundstelle: FRBern. VII 154
- Belegtext:
das wir ... den ... burgern zu Sl. ... alle gnade, gabe und gift, die inen unser vorfaren ... mit dem dorfe Kunigisheim ... getan habent, bestetigent
Datierung: 1347
Fundstelle: SchlettstStR. 47
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- Belegtext:
sodane gift und gave heft unse ambt vam erbaren, hochwisen rade
Datierung: 1550
Fundstelle: LünebZftU. 5
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Gift (I 6)
Erklärung:
vereinzelt.
Gift (I 6 a)
Erklärung:
Stipendium.
- Belegtext:
sal diese gift alle jar sonder parthielicheit up dachtit, als die verschienet, gegeven werden
Datierung: 1578
Region/Autor/Textsorte:
Rees
Fundstelle: DRWArch.
Gift (I 6 b)
Erklärung:
Anweisung eines Waldanteils.
- Belegtext:
soll die gift zwischen st. Huberti und christtag geschehen, es wäre dan herren not und mit willen der gehöltzden
Datierung: 1763
Fundstelle: AachenZ. 23 (1901) 26
Gift (I 6 c)
Erklärung:
Waldanteil selbst.
- Belegtext:
sollen die gebleut auch keine langwagen oder desgleichen in eines anderen holtz, dan in seiner gift schlagen
Fundstelle: AachenZ. 23 (1901) 26
Gift (I 6 d)
Erklärung:
Deputat.
Gift (II)
Erklärung:
im Eherecht.
Gift (II 1)
Erklärung:
Trauung.
- Belegtext:
gif mon wif gebyccge and sio gyft forð ne cume
Datierung: 688/94
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 102
- Belegtext:
gif he ðonne alefe his suna mid to hæmanne, do hiere gyfta ... þæt weorð sie hiere mægðhades, þæt is se weotuma
Datierung: 892/93
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 30
- Belegtext:
æt þam giftan sceal mæssepreost beon mid rihte, se sceal ... heora gesomnunge gederian
Datierung: um 970/1030
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 442
- Belegtext:
on ðam þriddan dæge wæron gifta gewordene
Fundstelle: Bosw.-Toller 475
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- digitalisiert vom Germanic Lexicon Project
Gift (II 2)
Erklärung:
wie Morgengabe (I).
- Belegtext:
es will der breutigam die braut alsbaldt nacht vollengezogen beylager mit einer gemeinen gieft versehen
Datierung: 1572
Fundstelle: BrandenbSchSt. I 581
Gift (III)
Erklärung:
Kirchengift, Patronatrecht.
- Belegtext:
deme da geburt die gifft der kirchen zu Uren der ist schuldich den herren vom dome ... xiii schill.
Datierung: 1258
Fundstelle: TrierArch. 1 (1898) 55
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- digitalisiert im Rahmen von dilibri
- Belegtext:
den tiende van Delf metter gigte van der kerken
Datierung: 1281
Fundstelle: HollandOrkB. nr. 228
- Belegtext:
al dat recht ende al die ghichte ..., die ic hadde of hebben mochte up die vorseide kerke
Datierung: 1291
Fundstelle: HollandOrkB. 280
- Belegtext:
"Verkauf von 2 Höfen, vorbehaltlich ihrer Rechte und der" gyfft der kirspel und kirchen zo R.
Datierung: 1318
Fundstelle: KölnReg. IV 237
- Belegtext:
hebben wy gehouden ... den wint van der muelen ende die giften van den kerken binnen onsen lande
Datierung: 1399
Fundstelle: Schwartzenberg I 291
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- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
"A. verkauft den H. bei Bonn Zehnten, Gefälle" ind de gifft der clusen ind capellen daeselffs
Datierung: 1439
Fundstelle: NrhAnn. 83 (1907) 61
- Belegtext:
der solliciteirden bei dem pastoir und andern kirchmeistern zu s. Jacob meinende, dieweil die mess in irer kirchen gelegen, sei hetten die gift
Datierung: 1539
Fundstelle: BuchWeinsberg I 134
Gift (IV)
Gift (IV 1)
Erklärung:
Gegenleistung.
- Belegtext:
die tolnare es sculdich te hebbene siin recht van weghene, also als men hier vortmaels hevet gheusert te ghevene van den pondre, sonder gifte jof belof te hebbene
Datierung: 1282
Fundstelle: HanseRez. I 13
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- in Google Books
- Belegtext:
nen olderman noch ratman nescal gifte nemen umme de sake de dhen hof angeit hoger den ene marc
Datierung: 1296
Fundstelle: Nowgorod 35
- Belegtext:
isset, dat ... Clawess efte zyne eruen de gudere vorkofften, ... deme ... scole wy ze vorgheuen, na manrechtes wyse vorlenen sunder gyfte edder rekenscop
Datierung: 1350
Fundstelle: MecklUB. X nr. 7033
- Belegtext:
were ouch, das yn ... enge brive vorgangen ... weren, di sullen wir ... wedergeben, vornuwen und bestetigen ane gift und gabe
Datierung: 1373
Fundstelle: BerlinStB. 58
Faksimile der Quellenseite
- Belegtext:
wer dan in dy egenanten badestoben komit und dorch got baden wil, den und dy sal man baden und ... en sal dorumb keyne gift von ön nicht heyschen noch nemen
Datierung: 1386
Fundstelle: ArnstadtUB. 148
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- Belegtext:
ein scheffen sall auch soilche gift und gaben vom rait haben gleich eim woilgepornen des raitz mit bucholz, stickholz, schweynzale zu eckern, schutzgelds freye und frye wonungen
Datierung: Anf. 15. Jh.
Fundstelle: KoblenzGB. 76
- Belegtext:
wan welk gud mensche vmme godes wille spende odder silebat dun, vnde den cappellane dy van deme predikestule verkunden wil laten, des willen dy cappellane vmme godes wille vnde sunder gift nicht dun, vnd vordern dar gabe ane
Datierung: 1436
Fundstelle: Fidicin IV 149
Faksimile des Originaldrucks
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
der rath von Halle zöge sich des nicht so an, das unser herr von M. verpflicht were, die erste lehen umbsonst, ane gift und gabe, zu thun
Datierung: 1477
Fundstelle: Spittendorff 268
- Belegtext:
wy hebben ... eyn par leuwen vns van juw tor vruntliken ghifte vnde gaue ... geschicket entfangen
Datierung: 1483
Fundstelle: MittLübeck 9 (1899/1900) 14
Gift (IV 2)
Erklärung:
Bestechung.
vgl.
Gabe (I 5),
Leid (II 1),
Liebe (I 2),
Miete (I 3),
Neid.
- Belegtext:
de veere scholen den to den hyllyghen sweren, dat se recht vreesch recht segghen schullen, na klaghe unde na antwerde, dat en vorkome, noch dorch lef, noch dorch leyd, noch vor gave, noch vor gyft
... nyn dynk rychten schullen, men na rechten vreschen rechte
Datierung: 1400
Fundstelle: OstfriesUB. II 683
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
soelen alle dieselve ambachtslude, op hoyren eedt, wettelic en truwelic en wale kiesen, en des niet laten om eynigen beden, ghychten oft myedinge wille
Datierung: 1417
Fundstelle: Stallaert I 516
- Belegtext:
es soll kein bürger um gift, gabe oder gelöbniß willen neben einem auswürdischen wider unsere bürger helfen
Datierung: 1491/1736
Fundstelle: Buttelstedt 328
- Belegtext:
wi wol ein rath viel und ofte umb gufte und gabe ... angefochten ist worden
Datierung: 1500
Region/Autor/Textsorte:
Elbogen
Fundstelle: Jelinek 335
- Belegtext:
sicht man vor augen, das yetzo schir keiner in Teütschland ein gute pfrund hat, er hab den zu Rom darumb gethinet, oder aber die mit gifften vnd gaben erworben
Datierung: 1520
Fundstelle: Hutten IV 158
- Belegtext:
wo de radt sodanes wüsten, ... nicht wolden straffen ... hemelike giffte unde gaue darvor nehmen
Datierung: 1540
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
J.R. ein de gerechticheit leefhebbender und giffte hatender mann
Datierung: 1634
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
ich will ane ansehn jenniger persohn, gifft edder gaben ... alle und jede straffen ... flietig infordern
Datierung: 1660
Fundstelle: Baasch,Börtfahrt 101
- Belegtext:
sunder gifft oder gaff, hass oder neyd
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: Koeniger,SendQ. 23
- Belegtext:
wann einer sich unterstunde, den andern zuvorvortheilen ... oder mit gift und gaben von seinem besitz zutreiben
Fundstelle: GrW. IV 650
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- Fundstelle: Lasch-Borchling II 111
Gift (V)
Erklärung:
Abgabe.
- Belegtext:
solich volck, das also von iren hern oder seines selbs wegen vor den backofen pflegt zu gehen, sal in auch solich gyffte mit nichte geben
Datierung: 1351
Fundstelle: ErfurtZuchtbf. 110
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- Belegtext:
to yenigher bede, ghifte ofte ghaue ... plichtich wesen
Datierung: 1375
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
wente de hof, dar de watergank inne is, beseten is jar unde dach ... unde dar over gan sin mer ghyft wenne eyn, so en darf man den water gank nicht wandelen
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: StendalUrt. 66
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- Belegtext:
habin bekant, daz sy vnsern hern vom rathe vorkoufft habin ffunfczehn smale margk geldis, dy A.W. in siner gift hette
Datierung: 1436
Fundstelle: HalleSchB. II 425
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dat man geyne goede myns heren mit geistlicher besetzonge off gyfft foirder besweren en sulle, dan mit x marcken cyns to geven
Datierung: 1457
Fundstelle: GrW. III 19
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
des farens und gifft sollen die scheffen frei sei
Datierung: 1482
Fundstelle: Varrentrapp,Marken 211
- Belegtext:
solche gifft eines iglichen jars dreier pfennig vnd eines vassnachthuns
Datierung: 1490
Fundstelle: MittFrankf. 1 (1858/60) 302
- Belegtext:
von den müntzmeistern, oder andern kein schießgeld, gifft noch hab nehmen
Datierung: 1568
Fundstelle: Moser,KreisAbsch. I 521
- Belegtext:
die unterthanen werden neben dem gewöhnlichen forstgeld in viel wege mit tranckgeld, diensten, gifften und gaben mercklich graviret
Datierung: 1683
Fundstelle: CJVenatorio-Forest. III 289
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
"Diese Einrichtung besteht seit 1533 unter der Bezeichnung der milden gift, einer Art freiwilligen Abgabe zur Unterstützung der Ausbildung von geistlichen und weltlichen Beamten"
Fundstelle: ZPolen 31 (1936) 145
Gift (V Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Lehnsabgabe.
- Belegtext:
svelkes dages die man den stegerep halt sime herren ... oder ime dienet mit gift
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLehnr. 266
Gift (VI)
Erklärung:
Datum (und Urkundenübergabe).
- Belegtext:
we willen ... de leen ... upseggen van gift disses breves an vort over twintich iar unde nicht eer
Datierung: 1355
Fundstelle: HHalberstUB. III 563
- Belegtext:
das gelt wir ... geben sullen uf sente Walpurge tag ... nach gyft dysses bribes
Datierung: 1360
Fundstelle: DOrdHessenUB. III 1004
- Belegtext:
daz er ein vngerader vnd ein obirman sin sal zwey gancze jar die neste komen nach gifft dieses brieffes
Datierung: 1381
Fundstelle: MWirzib. VII 383
- Belegtext:
bynnen ... dren jaren, na gifte dusser sate
Datierung: 1385
Fundstelle: Wigand,Beitr. 166
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- in Google Books
- Belegtext:
achte daghen na ghiffte desses breves
Datierung: 1398
Fundstelle: OstfriesUB. I 139
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
gebin em sulche frist von gift deses brieffes bis uff dy nestin czukunftigen winacht
Datierung: 1411
Fundstelle: HMeißenUB. II 374
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
dat wii der vyscherye bruken mogen na alle unser beqwemycheit dre jar erstvolgende na gyft dusses breves
Datierung: 1446
Fundstelle: HildeshUB. IV 536
- Belegtext:
hebbe wie vorsath ... yn krafft vnd gyffte desses breiffes alle de renthe de wye hebben
Datierung: 1456
Fundstelle: RevalStR. II 125
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
dat selvige 28 jar lange, na disser nottelen gyffte eirstfolgende ... bewonen, tollen und bouwen schollen
Datierung: 1556
Fundstelle: Wigand,Denkw. 269
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Gift (VII)
Erklärung:
"Stoff, der an oder in einem lebenden Organismus schädliche Wirkungen, Krankheit oder Tod hervorruft" DWB. IV 1, 4 Sp. 7427.
Wort danach: giftbar
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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