Wort davor: Gezicht
Gezieg
Erklärung:
Beschuldigung.
vgl.
Bezieg,
Gezicht,
Verzieg.
- Belegtext:
daz die von Sl. billicher unschuldig sulent sein des geciges, denne sies ez die Stub. sulent verzúgen, wande sie dar uber weder briefe noch hantfesten hetent
Datierung: 1294
Fundstelle: SchlettstStR. 18
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- Belegtext:
were es das er in disem zil semlich kuntschaft brehte ... daz er unschuldig wer des geziges darumbe ime dise besserunge nach gnaden erkant ist, so solte dise besserunge ab sin
Datierung: 1394
Fundstelle: SchlettstStR. 602
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- Belegtext:
worde abir ein persone des raids solichs vorgeschreben geziegs [des Ehebruchs] sich mit sime eide entschuldigen und unschuldig machen, der sall der busse gentzlich ledig stene
Datierung: 1431
Fundstelle: MainzChr. II 1 S. 200
- Belegtext:
gebieten auf alle rauber übeltäter, betruber des frieds und beschediger der lande und reichstraßen, die des gezigs kenntlich waren oder an warer tat befunden werden, zu halten
Datierung: 1435
Fundstelle: DinkelsbühlPriv. nr. 79
- Belegtext:
were ouch ... das dehein person ... die in den nidern gerichten, twingen und bännen gesessen ... in einen offnen, bösen und argwenigen lümden oder gezig viely oder keme, darumb
die selb person an lib oder leben ze straffen were
Fundstelle: ArgauLsch. I 539
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Wort danach: Geziegnis
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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