Wort davor: Gewöhnlaib
gewöhnlich
Erklärung:
herkömmlich, üblich, gebräuchlich; es ist nicht immer ersichtlich, ob dabei Sitte, Rechtsbrauch oder Rechtsordnung die Gewohnheit bestimmen.
sprachliche Erläuterung:
gewöhndlich, angelsächsisch gewunelic.
vgl.
gewonnig.
gewöhnlich (I)
gewöhnlich (I 1)
- Belegtext:
eall ðæt wæs gewunelic on ðisan lande
Datierung: 1100
Fundstelle: Bosw.-Toller 471
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- digitalisiert vom Germanic Lexicon Project
- Belegtext:
umb manslaht sol man rihten als gewonlich ist und als daz reht herbraht hat
Datierung: 1256/61
Fundstelle: MGConst. II 607
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
wer das ymant vorczollete andir war, ... der sal das bessirn, als von aldir gewonlich ist gewest nach gnadin
Datierung: 1328
Fundstelle: LiegnitzUB. 57
- Belegtext:
wa ouch ein vrteil gesprochen wirt in den vorgenanten dinghöfen, da solen dry volgen der vrteil ... als gewonliche ist
Datierung: 1347
Fundstelle: GrW. I 32
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
der hirtzauge von Sassin marschalg sal sin ampt dun, als is von altir her gewonlich ist
Datierung: um 1360
Fundstelle: GoldBulle 121
Textarchiv: GoldBulle 121
- Belegtext:
als si und ir vordern biz her gewonlich getan haben
Datierung: 1362
Fundstelle: ZürichStB. I 213
- Belegtext:
wer den ... zcolner begrift, daz her den zcol entragen habe und wolde dem gnade bewisen adir hoer bekummern danne bescheidelich und gewonlich were, der sal en obirwinden von dem schultheissin
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRb. 743
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
arbitri ... daz sien gewilkorete richtere genant ... solliche richtere sien nicht zere gewohnlich yn unserm rechte
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 254
- Belegtext:
als dann söliche lehen zu lihen gewonlich und billich ist
Datierung: 1416
Fundstelle: SchrBodensee 24 (1895) 89
- Belegtext:
wen de kop auf korn ... gemacht ist ... so mogen de becker umb dat metent lotten, wie von olders gewöntlich gewesen
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Rigafahrer 231
- Belegtext:
es is ovch gewonlich, so man die ziger vnd kes zinset, das ein abt fünf erber man erwelt, die die ziger und kes schezent
Fundstelle: GrW. I 4
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gewöhnlich (I 2)
Erklärung:
formelhaft neben recht.
- Belegtext:
so was gewonlich unde reht
Datierung: um 1160
Fundstelle: Hochzeit 24
- Belegtext:
ez sol och chain frow als ez von alten dingen gewonlich und reht ist, ziuch sin ueber dehain dinck, wan ueber elichen heirat, notnunft und ueber das lest geschaeft an dem tod
Datierung: 1294
Fundstelle: MWittelsb. II 51
- Belegtext:
auch sol her H. ... an der vorg. vicarien herberg haubtreht vnd hantlon haben ... als sulcher guet gewoenlich vnd reht ist
Datierung: 1349
Fundstelle: MWirzib. V 382
- Belegtext:
darzuo sol dem ... gotzhus ze Sant Gallen von gerichten, von twingen und bännen ... volgen und werden, als bisher recht, sitt und gewonlich ist gewesen
Datierung: 1398
Fundstelle: SGallenOffn. II 145
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
der erste prister ... waz der veterlichis erbis hat, daz sal her vorbete als recht vnd gewonlich ist
Datierung: 1401
Fundstelle: WasungenUB. 40
- Belegtext:
ob der gesworne ... wolle mym hern dem probst gehorsam sin, sinen sendt helffen behegen ... und helffen, in zu gewinnen als rechte und gewonlichen intz uff diese zyt gewest ist
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: ArchHessG. 12 (1870) 49
- Belegtext:
das ich solcher zins bemelter meinen keuffern vnd yren nachkhommen eine rechte volstendige gewher sein wil ... wie offt das von notten vnd ym lande gewonlich vnd recht ist
Datierung: 1535
Fundstelle: MittOsterland 6 (1863/66) 271
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wo ainer auf dem freithof zu Häspach ... fluch, sol der darinen freiung haben wie uberall recht und gewondlich ist in kirchen und freidhöfen
Datierung: 1566
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 60
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- Fundstelle: GrW. I 191
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gewöhnlich (I 3)
Erklärung:
formelhaft neben sittlich, Herkommen.
- Belegtext:
das sein chloster von alter her den varm an dem urfar ... inne gehabt und den iärleich gemacht bestellet hab als sitleich und gewönlich noch ist
Datierung: 1360
Fundstelle: MBoica XI 404
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- in Google Books
- Belegtext:
ich han auch ... gesworn ... dazselbe erbburglehn ... getriwelich ze verdienen als sitlich und gewoenlich ist one geuerde
Datierung: 1368
Fundstelle: MWirzib. IX 259
- Belegtext:
[wir] haben auch die vorgnanten eygen luete mit allen rechten ... vnserm herren ... vffgeben mit handeln vnd mit halmen, als daz sytlich vnd gewoenlichen ist in dem lande zuo Francken
Datierung: 1376
Fundstelle: MWirzib. IX 325
- Belegtext:
wir sollen ouch ... reht urteil sprechen ... und wunden, swüre, messerzucken und spyle rügen, als das gewönlich und harkomen ist
Datierung: 1460
Fundstelle: SchlettstStR. 378
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- Belegtext:
das es gewonlich vnd harkommen were, das man für 4 Bassler einen pfening neme
Datierung: 1465
Fundstelle: BergheimUB. 112
- Belegtext:
alss gij danne den gersten vorthoven, iss unnse wille, gij darin ramene, dat seedelic unde ghewontlic iss unde nymande to kort en geschen
Datierung: 1486
Fundstelle: OstfriesUB. II 238
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
anders dan dat oldes sedelick und gewontlick sy gewest
Datierung: 1488
Fundstelle: WestfLR. 199
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- Belegtext:
sollen uns dy lewte, so dy guter bemeltes dorfes besyczen, mit frohne, hofedynsten wy gewonlich und vor alders herkommen zcustehen und bereydt seyn
Datierung: 1521
Fundstelle: FreibergUB. I 474
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
wanne die burger gebote machen als bizher sitdelich und gewonlich ist gewesen, die sollent sie dem dechant verkunden
Fundstelle: MosbachStR. 556
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gewöhnlich (II)
gewöhnlich (II 1)
Erklärung:
gewöhnliches Recht hergebrachtes, Gewohnheitsrecht.
- Belegtext:
wir verzihent uns och alles des rechtes, geisliches unn weltliches oder gewonliches, das mich oder minen herren oder unser erbe gehelfen mochte wider disen brief
Datierung: 1273
Fundstelle: BaselUB. II nr. 129
- Belegtext:
wir verzihen och uns ... alles des rehten, gaischliches oder weltliches, gewonliches oder sunderberes
Datierung: 1299
Fundstelle: FürstenbUB. I 340
- Belegtext:
geislichs, weltlichs, gewonlichs, geschribens und ungeschribens, stette und lantrechtes
Datierung: 1327
Fundstelle: FRBern. V 554
- Belegtext:
das sich dy morgengab mochte vorrukt haben oder dy kynder sich dor eyn vorerbet haben, als eyn gewonleych recht ist
Datierung: vor 1368
Fundstelle: IglauOberhof 160
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- Belegtext:
das ist der landlauf von Steyr der gewondlichen recht, die man täglichen wanndelt
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: SteirLl. Überschrift
- Belegtext:
so dat wir einen jederen undersaissen bi geburligem gewonligen rechten ... behalden
Datierung: 1511
Fundstelle: JülichLTA. I 164
gewöhnlich (II 2)
Erklärung:
echtes Ding, Dingort, Dingzeit; Gegensatz gebotenes Gericht usw.
- Belegtext:
die voirs. koir sal aldus ... geschein so wanneer dat ... op die gewoentlike stede, die tot hier toe is geweest in den bongart der minre broedere to Cleve, vergadert sin burgermeister, scepenen end raet der stat
Datierung: 1417
Fundstelle: ZRG. 9 (1870) 429
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
so ist ... herkumen, das ... ain dorfmaister desselben vergangen jars an der gewonlichen stat nider sitzen und alle sachen bei im gehandlet
Datierung: 1463
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. V 53
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
Hanns [ist] ... an eynnem gewondtlichen landtrechte gesessen ... vnd bey ihm die geschworn des gerichtz
Datierung: 1488
Fundstelle: Indersdorf II 153 (nr. 1479)
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- Belegtext:
were auch sach, das jemand ... unter des hubern gerichtes in dem dinghofe nothdürftig were in den gewöhnlichen dinggerichten nit erwarten wollte, derselb mag einen meier anrufen
und derselb soll ihm ein geding oder soviel nothdurfftig ist, halten
Datierung: 1492
Fundstelle: Burckhardt,Hofr. 136
- Belegtext:
uf gewentlichen oder erkauften gerichtstagen
Datierung: 1500
Fundstelle: ZWirtFrk. 9 (1871/72) 156
- Belegtext:
H. ... statt vnd landtr[ichter] ... hat ... ain gewondlich landtrecht mit den geschworn des rats ... besessen
Datierung: 1529
Fundstelle: Indersdorf II 275 (nr. 1926)
Faksimile
- Belegtext:
sol dasselbig ... an sitzendem gericht vnd an gewohnlicher gerichtsstatt offentlich verlesen ... werden
Datierung: 1534
Fundstelle: MainzUGO. 10r
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
sol der herr am Puttnberg richter und fierer setzen und absetzen zu gewonlicher zeit
Datierung: 1546
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 80
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das ist die eehaft des gerichts ze Laudeck an der gewonlichen dinggassen ze Pruz
Datierung: 1548
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. III 286
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
geschicht binnen Lathen under der lynden an gewonthiger gerichtsbank
Datierung: 1571
Fundstelle: WestfLR. 165
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
idt scholen in allen vnd einem jederen harde na olden herkamen landeß gebrucke de gewontliche dinge vnd gerichtsdage geholden ... werden
Datierung: 1572
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
sein gunstiger herr prinzipal ein gewonlich erbtach auszschreiben und auf die mhalstatt durch den richter zum Damme halten laszen, daselbst dann die creditores in groszer zahl erschienen
Datierung: 1594
Fundstelle: Engelke,GogerichtDesum 79
Faksimile
- Belegtext:
darauff dann derselbe amptmann oder gerichts obrigkeit nach dem ungehorsamen verschwender greiffen, ihn fuer das gewoehnliche recht jeden orts stellen
Datierung: 1599
Fundstelle: OPfalzLO. 44
Faksimile, Ausgabe VD16-Nr. ZV 16290
- in DRQEdit
- Belegtext:
damit auch solches nicht vertuscht, sol es ein jeder gemeinsmans bey seynen pflichten zu gewoehnlicher zeit zu ruegen und anzubringen schuldig seyn
Datierung: 1599
Fundstelle: OPfalzLO. 75
Faksimile, Ausgabe VD16-Nr. ZV 16290
- in DRQEdit
- Belegtext:
innen dargegen das ligend guet zu gewöndlicher und ordentlicher stiftzeit wie im land ieders orth gebreuchig ist, unwaigerlich abtretten; die gewohnlichen stiftzeit aber sein zu liechtmeß, S. Georgen tag und S. Michäelß tag
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: ZRG.2 Germ. 23 (1902) 277
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
G. für einen alda verordneten richter und gogreven erkennen und haben auch dergestalt zur gewontlich mahlplatz anderen desselben gerichts dinern und eingesessenen presentiren
Datierung: 1618
Fundstelle: Engelke,GogerichtDesum 81
Faksimile
- Belegtext:
ist vermög gnädigist privilegirten freiheitsbrief der sonst gewest gewohnliche wochenliche vichmarkt auf dem erchtag transferiret
Datierung: 1758
Fundstelle: ÖW. I 240
Faksimile
- Belegtext:
te ghewoonliken termynen te betalen
Fundstelle: MnlWB. II 1928
gewöhnlich (II 3)
Erklärung:
Eid in der üblichen Formel.
- Belegtext:
dieselben gevangen sullen ein vrfede vnd freuntschaft sweren, als in dem lande zu Beheim gewonlich ist
Datierung: 1382
Fundstelle: BudweisUB. 183
- Belegtext:
zu rechtem lehen emphangen haben mit gewonlichen, gelerten, gestalten aiden und daruber gelobt, gehuldet und gesworen
Datierung: 1395
Fundstelle: RTA. II 395
- Belegtext:
haven die ... underthanen ... uf des ... graven zu Salm ... vurgestelte fragen und gesinnen ... by iren eiden ... gesprochen und gewonliche huld und eid gedaen
Datierung: 1539
Fundstelle: RhW. II 1 S. 103
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
hebben darup von ... unsen lieven neven geborliche und gewontliche huldunge und ehede laten nehmen
Datierung: 1545
Fundstelle: JbOldenb. 15 (1906) 204
- Belegtext:
den gewontligen getzuegen eidt sweren
Datierung: 1574
Fundstelle: Engelke,GogerichtDesum 66
Faksimile
- Belegtext:
das alle priester, ouch alle münch und deren aller knecht, dem rath und statt den gewonlichen knechts- oder hindersässen ayd schweren sollen
Datierung: vor 1575
Fundstelle: FreibDiözArch. 8 (1874) 85
- Belegtext:
eines bürgers sohn, wann ... sich häusslig niederlassen will, soll zuvor den gewöhnlichen bürger eydt zu leisten ... schuldig sein
Datierung: 1599
Fundstelle: LauenburgStR. 289
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
desgleichen widere er sich, den gewonlichen aid zetund, den aber ain jeder amptman ... schwöre
Datierung: 1644
Fundstelle: SGallenOffn. II 336
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
den gewönlichen eydt für geferde schweren
Fundstelle: BrandenbSchSt. IV 102
- Belegtext:
den behoorlijcken, ghewoonlijcken eedt van ghetruwicheiden
Fundstelle: MnlWB. II 1928
gewöhnlich (II 4)
Erklärung:
Abgaben, Zins, Dienst, Zoll usw.
- Belegtext:
um den rechten und gewoenlichen dienst, daz sint dreihundert chaese ze guelt
Datierung: 1320
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
es sol ouch H. ... sin vogteie als búscheidenlich niessen, daz die herren ir gewanlichús zinsús darumbú nit manglin
Datierung: 1336
Fundstelle: GrW. I 180
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wir lazzen iuch wizzen ... daz wir nicht anders wollen, dann daz si ir gewonlich stúre gebent ... als si die von alter her geben ... habent
Datierung: 1347
Fundstelle: FriedbergUB. I 160
Faksimile
- Belegtext:
daz man uns forbas nit zwingen sol zu stúern uber unser gewonlichen bet
Datierung: 1351
Fundstelle: Eberbach aN. 98
Faksimile
- Belegtext:
daz wir unsern burgern ... me stiure beschen, danne die gewonliche stiure, die sie uns alle jare gebent
Datierung: 1369
Fundstelle: Hilsbach 463
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- Belegtext:
ausgenommen die güldt vnd zinns vnd gewennlich dienst, die mein vorvattern bisher von in gehabt haben
Datierung: 1393
Fundstelle: LaberMarktStat. 120
- Belegtext:
als vil, als an dem zolle zue Mencze ... gewonlich ist ... zue geleitsgelde nemen sal
Datierung: 1398
Fundstelle: RTA. III 41
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
sal unser ... herre von Mentze zu Miltenberg uber die rechten gewonlichen statbede nicht heischen
Datierung: 1440
Fundstelle: Miltenberg 328
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- Belegtext:
ich will auch davon geben und ausrichten alle vogtei, scharwerch, gastung, reis, gewönlich und ungewönlich steur
Datierung: 1448
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
vmb zins, den mag jederman vordern und inzüchen, als bishar gewonlich gewesen ist
Datierung: 1452
Fundstelle: EidgAbsch. II 872
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
dat pelgrime, coeplude unde wandernde manne geistlich under wertlich sollen vry, seker up eren gewontliken tollen to water unde to lande mogen theen unde wanderen myt eren personen, haven unde guderen
Datierung: 1476
Fundstelle: OstfriesUB. II 82
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
so der verantwurter auff das erst fuerpot in ... antwurt nit tritt so soll er das herpracht gewoenlich wandel geben
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) V 6
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
de ... borgheren laten varen unde segelen myt eren ... guderen, beholden in dem juwen gewontlichen tollen
Datierung: 1488
Fundstelle: OstfriesUB. II 272
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
das gewöhnliche ungeld, so von alters her zu erhaltung diser stadt und gemeinen nutz gereicht ... neben dem soll ... das grosse marktgeld ... abseyn ... ausserhalb der marktmeistere
gewoenlichen markgeldes, das wie vor beschehen soll
Datierung: 1525
Fundstelle: Lahner,Samml. 747
- Belegtext:
wurde einer den andern up dem landwege vorliggen ... ok averfallen ... de kleger bekumpt den gewonliken bröke besonderlik
Datierung: vor 1531
Fundstelle: RügenLR. Kap. 4 § 8
- Belegtext:
den gewonlichen zehennden von allen früchten klein vnd gross
Datierung: 1536
Fundstelle: GrW. I 129
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sonsten soll ein buochtrucker ... us sonderbarer vergünstigung ... anderer burgerlicher beschwerden usserhalb der gewonlichen zöll fry sein
Datierung: 1592
Fundstelle: FreiburgZftO. 46
- Belegtext:
hatt her A.F. wegen seiner meriten bey der stadt ein gewisses haus ... ohne gewoehnlichen schos besessen
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: ZWestpreuß. 42 (1900) 180
- Belegtext:
den armen ... die wochentliche und gewöhnliche almosen desto reichlicher gegeben werden
Datierung: 1606 (Hs. 1740)
Fundstelle: FreibDiözArch. 16 (1883) 99
- Belegtext:
wenn aber der abgestorbne mensch kein lebends guot ... verlaßen hette, so sond die erben den gwonlichen erschaz geben
Fundstelle: GrW. I 167
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
darumbe hatt der vogt daß recht, weil [ein?] mann in dem dorff ist gesessen, der sol jm einest in dem jahr thuen einnen müglichen vnndt einnen gewöhnlichen dienst
Fundstelle: GrW. IV 153
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gewöhnlich (III)
Erklärung:
üblich, vorgeschrieben, festgesetzt.
gewöhnlich (III 1)
Erklärung:
Rechtsformen.
- Belegtext:
als theten wir das nit, so mag er dasselbig guet nemen an den juden auff gewohnlichen schadenn und mag uns darzu pfenden mit gewohnlicher pfandung
Datierung: 1316
Fundstelle: Böhmer-Ficker 470
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
laisten recht gewonlich giselschaft
Datierung: 1423
Fundstelle: FreibDiözArch.2 3 (1902) 91
- Belegtext:
wan man die ampter nach gewohnlichem bruch besetzen wil
Datierung: 1586
Fundstelle: SchwyzLB. 97
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- in Google Books
- Belegtext:
alle gerichtliche brief, so mit unßerm ... secret oder unßerer ... obrigkhaiten sigillen ieres ambts halben in gewenlicher formb verfertigt werden ... sollen füer glaubwierdig gehalten ... werden
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. I 35 § 1
- Belegtext:
wer einiche güter ... jahr und tag in gewöhnlicher besitzung hat
Datierung: 1659
Fundstelle: Emmenthal 214
gewöhnlich (III 2)
Erklärung:
Münzen, Maße.
gewöhnlich (III 3)
Erklärung:
Siegel.
- Belegtext:
daruber ze einer gantzen staticheit und ewigem urchunde geben wir in disen brief mit unserr güldeinen bulle und unserm gewonlichem zeichen versigelten
Datierung: 1332
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 142
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- Belegtext:
bethuigen wy also midt unse underschryvinghen unde gewoendliche subsignaturis und handtteykingen hyrunder up spacio gesettet
Datierung: 1494
Fundstelle: OstfriesUB. II 410
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
gewondtlich pitschaft nevenst unsers gemenen burschoppen rechten gewontlichen ingesegel
Datierung: 1581
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
orkundlich hebbe wy ... vnsere gewontliche segele hier benedden wetenlichenn laten druckenn
Datierung: 1603
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
diss mit iren respective hoffcanzley und gewonlichen monasterien und godtshausen insiegel bekraftigt
Datierung: 1624
Fundstelle: SPantaleonUrb. 514
gewöhnlich (III 4)
Erklärung:
Gerichtsstab.
- Belegtext:
er [hat] am stattgericht neben andern assessorn das recht besessen vnd den gewohnlichen gerichts stab zu richten in der handt gehebt
Datierung: 1655
Fundstelle: Indersdorf II 340 (nr. 2182)
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gewöhnlich (III 5)
Erklärung:
Fristen.
- Belegtext:
wie ... vil frembder gesellen di weder dienst noch arbayt haben vnnd grosse zerung thun auff dem gew vnnd in stetten über die gewonliche zeit enthalten werden
Datierung: 1506
Fundstelle: ZFerd.1 5 (1829) 145
- Belegtext:
welcher an sambstägen oder am zwölfpottenabent uber gewöhnliche zeit arbeitent ... begriffen wird, den hatt ein pergmaister zu pfänden
Datierung: 1648
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 187
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sollen sich de olden meistere nicht verdristen ... jungen tho meisterknechten tho maken, ehr dan se ere gewontlike lehrjhar uthgedenet unnd tho meisterknechten duchtig sin
Fundstelle: Stieda-Mettig 431 (nr. 82, 26)
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gewöhnlich (IV)
gewöhnlich (IV 1)
Erklärung:
schlicht.
gewöhnlich (IV 2)
Erklärung:
leichtfertig, ungefährlich.
- Belegtext:
von iedem gewonlichen swuor ... dri phenning geben
Datierung: 1376/1445
Fundstelle: UlmRotB. Art. 197
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- Belegtext:
daz man von eime gewönlichen swure 4 (pfennig) und von einem ungewönlichen swure 5 ß ... bessert
Datierung: 1400
Fundstelle: SchlettstStR. 314
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Wort danach: gewöhnlichermaßen
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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