Wort davor: Gewöhngeld
Gewohnheit
Erklärung:
meist: von alters her geltendes Recht; bald im Unterschied zu gesatztem oder geschriebenem Recht, bald dieses mitumfassend; bald aber zur Bezeichnung eines Rechtsbrauchs oder einer bloßen
Sitte, also in gewissem Gegensatz zum Recht. Die Grenzen sind fließend; vgl. DWB. IV 1, 3 Sp. 6539ff.
vgl.
Brauch (III),
Herkommen,
Recht (XX),
Übung.
Gewohnheit (I)
Erklärung:
im Althochdeutschen.
- Belegtext:
negotiale ist ter strit, ter umbe daz keuuoneheite geskihet also choufliute stritent, taz ter chouf sule uuesen state ... er si reht alde unreht, uuanda iz iro geuuoneheite ist
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 69
- Belegtext:
consuetudinem keuuoneheiti
Fundstelle: AhdGl. I 734
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
uses publicus diufronagiuuonaheit
Fundstelle: AhdGl. II 431
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
thanana so warth gewonohed ex hac consuetudine
Fundstelle: Gallée,Vorstud. 114
- Belegtext:
ritus aspersionis legalis givuonaheit
Fundstelle: Gerbert,GlossTheot. 113
Gewohnheit (II)
Gewohnheit (II 1)
Erklärung:
Herkommen im Gegensatz zu gesatztem Recht.
- Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp. 78
- Belegtext:
daz sage wir niht, daz ez reht si: ez ist ein gewonheit
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)LR. Art. 78 § 4
- Belegtext:
het ouch dehein herre ein man, der sin ist ... der sol im dinenon in der gewonheit als vor des chunges ziten und nach rechte
Datierung: 1291
Fundstelle: EidgAbsch. I 242
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
[wir befreien das Kloster von allem] dienst den wir hatten von rechte oder von gewohnheide vffe irme hove vnd allem irme gude
Datierung: 1298
Fundstelle: OtterbergUB. 217
Faksimile
- digitalisiert von der UB Heidelberg
- Belegtext:
daz wir ... alles, daz wir heten ... von rehte oder von gewonheit im dem dorfe verkouft
Datierung: 1316
Fundstelle: MCastellana 116
- Belegtext:
bestättigen von kaiserlichen gewalt alle die recht und freyheit und auch guete gewohnhait
Datierung: 1330
Fundstelle: Schrötter,ÖStaatsr. I 163
- Belegtext:
ouch hab wir von gewohnheit und vor eyn recht
Datierung: 1342
Fundstelle: Wutke,SchlesBergb. I 30
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
manschaft und lehen, wie die genant sin, die er von rechte, von gewalt oder von gewonheit ... gehabt hat
Datierung: 1352
Fundstelle: HMeißenUB. I 388
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
in allen sachen, ... die einen vicarien durch recht oder durch redliche lobliche gewonheit angehoren
Datierung: 1354
Fundstelle: FriedbergUB. I 197
Faksimile
- Belegtext:
alle das gegen in tun, das lehen-mann des kunigreichs zu Beheimb ... gen irer herrschaft zu thun pflichtig sein, durch recht oder gewonheit
Datierung: 1361
Fundstelle: Lünig,CJFeud. II 55
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
als lehen man durch reht oder gewonheit von lehen der herschaft von Wirtenberg pflichtig ze tun sin
Datierung: 1363
Fundstelle: WürtVjh. 8 (1885) 124
- Belegtext:
dat von older ny geweset is, nohte von older gewonheit, nochte von rechtes wegen
Datierung: 1365
Fundstelle: BerlinStB. 50
- Belegtext:
als wir von den ... geistlichen iren hof ... mit allem dem so darzu gehöret von rechte oder von gewohnheit ... empfangen hattent
Datierung: 1384
Fundstelle: FreibDiözArch. 18 (1886) 148
- Belegtext:
williglich alle ... ansprache, die sie darczu ... gehabet haben von gewanheit, geseczen oder rechten ... ganczlich ... vorczegen haben
Datierung: 1394
Fundstelle: HMeißenUB. II 265
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
wie wol das ist, das gewonheit und ubung starke kraft haben, doch sein si nicht tugelich, das si dem heiligen rechten, das di deupheit vorpeut, schaden mugen prengen
Datierung: 1400
Fundstelle: Zycha,BöhmBgr. II 133
- Belegtext:
doch besten alde gute gewonheit by dem rechte wol unde machen eyn recht in lenger cziet
Datierung: um 1400
Fundstelle: MagdebFr. I 1, 1
Faksimile
- Belegtext:
verzichen uns ... aller ... hilfe und beschirmung geistlichs und weltlichen rechten, der gewonheit geschribener und ungeschribener, des gebotes gesetzt oder noch ze setzende
Datierung: um 1412 (Fälschung auf 1267)
Fundstelle: FRBern. II 695
- Belegtext:
die lang herkommen gewonheit bricht diß recht
Datierung: 1436 (ed. 1516)
Fundstelle: Klagsp.(Brant) 46
Faksimile
- in DRQEdit
- Belegtext:
jedoch hot vns die alde gute gewonheit ein recht gemacht
Datierung: 1440
Fundstelle: OlmützStB.(Saliger) 104
- Belegtext:
das deilen wir vor eine gewonheit und nit vor ein recht
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: GrW. I 812
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
all loblich gewonheit ... die alle spricht man zu recht, das si kunfticlich sollen haben ir kraft, als si von alter gehabt haben
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Westungarn
Fundstelle: ÖW. VII 1041
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
gewonheit das ist eyn alt sete ...; ist die gewonheit gemeine obir alle werlt, so bricht sie alle recht, ist sie aber eine besunderheit, so bricht sie alleine in der stat, do sich die gewonheit erhaben hat
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Prompt.jur. 24
- Belegtext:
das ist nach gewonheit. gute gewonhait verspricht disz buch nit, aber es ist von rechts wegen nit
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Schwsp.
Fundstelle: WSB. 74 (1873) 393
- Belegtext:
die ... übelthäter mit recht oder nach loblicher gewonheit ersuchen
Datierung: 1509
Fundstelle: Layensp. A 2r
Faksimile
- in DRQEdit
- Belegtext:
dat se [morgensprake] mit und neven allen privilegien und stadfriheiden van olden und langen jaren her und so lange de stad Luneburg eine privilegierde stad gewesen, alse eine gude olde und to rechte
bestendige gewonheit, wo ok noch im dachliken gebrueke, durch keysere, koninge ... bestediget worden
Datierung: 1554
Fundstelle: LünebZftU. 205
Faksimile
- Belegtext:
dann die gewohnheiten haben eine gewisse kraft, so sie auf rechtmäßige weise angenommen und bekräftiget werden, und ist das eine schöne regul, so in denen lehnrechten gebrauchet
wird: die römische rechte sind in gewissem ansehen, aber gleichwohl so kräftig nicht, daß sie den gebrauch und die gewohnheiten überwinden können
Datierung: 1585
Fundstelle: Wenckebach,JusTheelachticum 44
- Belegtext:
daß solche ... erwiesene erbare gewonheiten diesem stadt recht gleich gelten
Datierung: 1603/05
Fundstelle: HambGO. IV Art. 59
- Belegtext:
noch ... unsern lands-, hoffgerichts- und andern ordnungen, dessgleichen rechtmässigen gewohnheiten und gebräuchen oder auch gemeinen rechten gemäss
Fundstelle: BadLR. 1622 II 2
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wie ich solches vermög ... dieses königreiches Böheimb ... verneuerten königl. landtsordnung ... auch wohlhergebrachten gewohnheiten zu thun befugt bin
Datierung: 1696
Fundstelle: KrummauClarissUB. 351
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
es werden by nahem allen orten noch beobachtet einige landsbräuch und gewohnheiten
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 2
Faksimile
- Belegtext:
deren löbl. stände privilegien, alte gewohnheit und aus beeden erwachsenen rechtstande
Datierung: 1716
Fundstelle: Chorinsky,Mat. I 162
- Belegtext:
gleichwie ein gewonheit billich und rationabel seyn muß, also wirdet solches auch ad legem erfordert
Datierung: 1721
Fundstelle: Bluemblacher 88
Faksimile
- Belegtext:
in Sachsen ist eine gewisse zeit zu einführung der gewohnheit determiniret, nemlich 31 jahr, 6 monath, 3 tag
Datierung: 1733
Fundstelle: Beck,Forstg. 64
- Belegtext:
von allen in die braak bestellenden gewächsen und früchten ... ist der zehende allemal ohnstreitig abzufolgen ... ach darwider keine posseß, verjährung oder gewohnheit zu allegiren
Datierung: 1750
Fundstelle: Klingner II 367
- Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 169
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Fundstelle: SchlesLehnsUrk. I 347
Gewohnheit (II 2)
Erklärung:
ungeschriebenes Recht im Gegensatz zum geschriebenen.
- Belegtext:
gvotiv gewonheit ist als gvot als gesriben reht
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 44
Faksimile
- Belegtext:
die gewonhait ist ain recht, das nit geschriben sonder durch ain gemain wissentlich aus erbern ursachen der vernunft lang zeit numallen gebraucht ist
Datierung: 1528
Fundstelle: ZeigerLRb. 20
- Belegtext:
ab wol die gewonheyt auch für recht gehalten würdt, so ist sie doch so bekentlich und gewiß nit als das geschrieben recht
Datierung: 1536
Fundstelle: Gobler,GerProz. I 31a
- Belegtext:
zum theil auch von althargebrachten ungeschribnen guten brüchen und gewohnheiten
Fundstelle: BernGS. 1615 2
- Belegtext:
sollen die litegirenden partheyen in allen ... artickeln auf die lübschen statuta sich zu beruffen haben, es wäre denn, daß eine unverrückt gewohnheit denenselben contrair wäre,
als welche billig den vorgang vor den beschriebenen rechten hat
Datierung: 1672
Fundstelle: RevalStR. II 48
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
consuetudo (vulgo ein wolhergebrachte gewonhait oder landes-gebrauch) est jus non scriptum ... tacito populi vel principis consensu moribus diuturnis introductu
Datierung: 1688
Fundstelle: Beckmann,Idea 76
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wird die gewonheit ein unbeschriebenes recht oder gesetze
Datierung: 1738
Fundstelle: Hayme 258
Faksimile
- in Google Books
Gewohnheit (II 3)
Erklärung:
Orts-, Landesbrauch, Statut im Gegensatz zum gemeinen Recht.
- Belegtext:
sage wir voer eyn regt, dat Irmegart ... zinzgut, da si zu geboern is, behalden sal, id insi dat di gewoenit des lantz si, die dat regt bregge
Datierung: 1317
Fundstelle: Lacomblet,UB. III 132
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "miami" (Münster)
- Belegtext:
das wir von nachgeschribner spenn wegen ... nynder gesessen sien und ... nauch ordnung der recht und dises lands gewonheit und bruch verdinggt hetten
Datierung: 1485
StuttgartStArch.
- Belegtext:
ein jegliche lehen sach ... wirt entschaiden ... eintweders mit roemischen ... rechten oder aber mit gewonheit des endes do die berecht wirt
Datierung: 1493
Fundstelle: LibriFeud.(Pflantzm.) c. 1
- Belegtext:
das sulche lere unde regeln ... gesatzt synt nach sechsischem rechte ... unde wye wol eczliche lute undertwylen anders sprechen nach orer stat gewonheyt unde willekor unde nicht nach beschribenen gemeynen sechsischen rechte
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Wasserschleben,SuccO. 125
Faksimile
Gewohnheit (III)
Erklärung:
geltendes Recht überhaupt.
Gewohnheit (III 1)
Erklärung:
eines Landes.
- Belegtext:
daz dem chlager gerihtet wrde nah des landes gewonheit
Datierung: 1235
Fundstelle: MainzRLFr.(Const.) 256
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Datierung: 1287
Fundstelle: Ennen,QKöln III 246
- Belegtext:
ze werende vur lidic eigen ... die ... vrowen ... nach dez landez gewonheit
Datierung: 1291
Fundstelle: BaselUB. III nr. 22
- Datierung: 1307
Fundstelle: MBoica XVIII 54
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
die selben luit und guot ... haben wir dem vorgenanten ... verlihen ze rehtem lehen nach des landes gewonheit als man lehen lihen sol
Datierung: 1309
Fundstelle: ZürichUB. VIII 266
- Belegtext:
wir vorzyhen ... vns der ... wisen mit hand vnd mit halm nach recht vnd nach gewonheit des landes
Datierung: 1347
Fundstelle: WasungenUB. 23
- Belegtext:
[wir] sullen sie [die Käufer der vorgenannten Dörfer] der auch weren und vertigen nach des lands recht und gewunheyt
Datierung: 1357
Fundstelle: MWirzib. IX 179
- Belegtext:
dyse ... gut wir ... gereicht han ... vor schulteheizsen unde vor scheffen ... als des gerichtes recht ist unde gewonheid dez landes
Datierung: 1360
Fundstelle: DOrdHessenUB. III nr. 995
- Belegtext:
wir geloben auch dem ... keuffer, dez obgenanten winwahs zuo wern vnuerseczt ... und vnuerkúmert anderswo als eygens reht ist nach der gewonheit dez landez zuo Francken
Datierung: 1375
Fundstelle: MWirzib. VII 94
- Belegtext:
bi iren goeden alden rechten ind gewoenheiden ind zu scheffenurdel blieven staen
Datierung: 1424
Fundstelle: JülichLTA. I 157
- Belegtext:
sal man [das Pfand] ... durch gewyss des laten in de kirche setten nae gewoenheit des lantz
Datierung: 1426
Fundstelle: SPantaleonUrb. 342
- Belegtext:
so er von dodes wegen abegegeet, so mogen sie ein beste heiubt zijhen nach landes gewonheit
Datierung: 1430
Region/Autor/Textsorte:
Frankfurt am Main
Fundstelle: Keutgen,Urk. 509
Faksimile
- Belegtext:
verleihen dem ... H[an]s ... den hof zu ainer recht veranlaithen freystifft- oder herrngonnstsgerechtigkhait, wie ... ze Bayrn recht, sitt, gewonheit vnd gebrauch ist
Datierung: 1649
Fundstelle: Indersdorf II 336 (nr. 2166)
Faksimile
- Belegtext:
vor diesem gehegeden dinge verlute ick N.H. dat hus, hoff, grund, boden den P.Cl. mit allen sinen thobehöringen alse dieses erdes wiese und gewohnheit is
Datierung: 1717
Fundstelle: Blüting,Gl. I 145
Faksimile
Gewohnheit (III 2)
Erklärung:
einer Stadt.
- Belegtext:
[wir] vreien auch diu selben stat und marcht mit allen vreiunge und gewonheiten als unser vorvarn
Datierung: 1330
Fundstelle: HohenloheUB. II 307
- Belegtext:
daz denne der ain dem andern sins tails gestatten sol umb silber ... nach der stat gewonheit
Datierung: 1350
Fundstelle: DiessenhofenStR. 29
- Belegtext:
das wir ... die burger gemeinlich der stat ... bleiben wollen lazen by allen rechten, fryheiten, gnaden, hantfesten und guten gewohnheiten
Datierung: 1366
Fundstelle: FreiburgÜRec. IV 26
- Belegtext:
dat gerichte gehalden haint na yrre stede reichte ind gewaynheyde
Datierung: 1367
Fundstelle: Ennen,QKöln IV 526
- Belegtext:
dem sol man ain vnuerzogen reht tuon nach der statt gewonhait
Datierung: 1379
Fundstelle: ZofingenStR. 72
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
eins gemain rechten und meren schirmes willen ... unser ... alten gewonhait ernüwert habent
Datierung: 1384
Fundstelle: BadenArgStR. 30
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
kein muller sal graben haben danne undir sime steine ... man sal ez bussin noch der stat gewonheit
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRb. 732
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
confirmieren ... derselben stat Lubeck rechte, gnade, friheyde, gesetze und gute gewonheyd
Datierung: 1408
Fundstelle: LübUB. V 209
- Belegtext:
ir freihait, gnadbriue, privilegia, handfeste, gut gewonhait, altherkomen und ir stadrecht ... zu bestetigen
Datierung: 1460
Fundstelle: GlatzGQ. II 257
- Belegtext:
as unßer stat gewenheit und gerichtz recht ist
Datierung: 1472
Fundstelle: BeitrNRh. 4 (1889) 95
- Belegtext:
wat broeke dey ghemeindes man der stad schuldich were ... na rechte unde ghewonheit der stades van Dorpmunde
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: DortmStat. 271
Faksimile
- Belegtext:
das ir ... nach gemainen ... rechten auch erberen leidlichen gewonhaitten gesatzen freyhaitten und ordnungen der stat allhie zu Ödenburg urtaillen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: MHungJurHist. V 2 S. 6
- Belegtext:
nach deme de keyserlike stad Lubek mit mannigerleye artikelen olden gewonheyden vnde vp gesetteden wilkören ... priuilegiert
Datierung: 1509
Fundstelle: Hach,LübR. 177
Faksimile
- Belegtext:
wir ... teutzsches ordens hoemeister ... bestettigen alle ire privilegia, vberkeitt, gesetze vnd gewoneheit ... wie die stetz in des ordens gebitte zu Leifflande ... im gebrauch gewesen
Datierung: 1520
Fundstelle: RevalStR. II 132
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
es werden dergleichen betrieger nach der statt Bern gewohnheit ans halseisen gestellt
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 165
Faksimile
- Belegtext:
ir fryheiten, harkomen und guten gewonheiten, si syen geschriben oder ungeschriben ... bestaetigen
Fundstelle: BruggStR. 62
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
des spreche wir vnsir stat willekor vnd gewonheyt
Fundstelle: MagdebSchSpr.(Gaupp) 275
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Gewohnheit (III 3)
Erklärung:
einer Zunft und anderer Gemeinschaften.
Gewohnheit (III 4)
Erklärung:
eines Gotteshauses.
- Belegtext:
das wir den selben apt Eberhardt vnd das gotzhus ze Stain söllind lassen beliben bi den obgenanten iran rechten vnd gewonhaiten
Datierung: 1267
Fundstelle: SchrBodensee 13 (1884) 83
- Belegtext:
[daß er den Hof] niessen, besitzen und haben sol und nah rehter erbes wise und sunderlich nah sitte und gewonheit unsers vorgenanten gotzhuses
Datierung: 1340
Fundstelle: BadenArgUrk. I 8
- Belegtext:
[des closters] allt herkomen und gut gewonheiten ... zu confirmieren
Datierung: 1517
Fundstelle: MBoica XIV 308
Faksimile
- in Google Books
Gewohnheit (III 4 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
auch Ordensregel.
- Belegtext:
uf daz ein iczlich bruder, der yndert czweyfel an vnsirs ordens regel, gesetze adir gewohnheit wurde habin, zcuflucht zcu den selbin buchern moge haben
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Marienburg
Fundstelle: FreibDiözArch. 16 (1883) 73
- Belegtext:
ich N.N. ... gelobe keuschheit meines leibs vnd ohne aigenschaft zu seyn vnd gehorsambe got ... und euch maister des ordens ... nach der regul und gewohnheit des ordens des teutschen hauses
Datierung: 1606 (Hs. 1740)
Fundstelle: FreibDiözArch. 16 (1883) 108
Gewohnheit (III 5)
Erklärung:
jüdische Gewohnheit, mosaisches Recht.
- Belegtext:
das Krosche, der jude von Wymar, vff hern Moyses buch einen gestabeten judischen eyt gesworen hat nach judischer gewonheit
Datierung: 1379
Fundstelle: MWirzib. IX 353
- Belegtext:
sprach Aron, dz im Jochenan juden, Israhelin sin wip und Balthasar, jr sun nach ir jútschen gewonheit uff jr eid rechnung geben haben von des gutz wegen, so si jnne hand
Datierung: 1418
Fundstelle: ZürichStB. II 301
- Belegtext:
die dat kind besneden, na die wet ende die ghewoonheit, die die joden hadden van Abraham tide
Fundstelle: MnlWB. II 1928
Gewohnheit (III 6)
Erklärung:
Einzelrechtssätze.
- Belegtext:
si sullent ouch die lute nút erschetzen vnd hindersetzen lassen búliben in der gewanheitt als si harkomen sint
Datierung: 1336
Fundstelle: GrW. I 181
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ist vnser gewonhait: welcher in der acht ist vnd wennen er ist, so er zu vns kombt gen Tübingen in die statt, so ist er darnach ain jar frey von der acht
Datierung: 1388
Fundstelle: TübStR. 7
- Belegtext:
solchen fride sollen sy in vorschreiben ... under solchem pfande, als sy gewonheit underenander haben czuvorschreiben
Datierung: 1432
Fundstelle: BrüxStB. 99
- Belegtext:
eyn sulcher [fremder Kaufmann] sal czun burger stehen vnd czeren als das in andern steten eyn gewanheit ist, die des meydburgisch recht gebrauchen
Datierung: 1441
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 280
Faksimile
- Belegtext:
ein iderman ... vor zeinem hawsze schewffeln und noch der stad gewonheit reinhalden
Datierung: 1453
Fundstelle: KrakauZftO. 16
Faksimile
- Belegtext:
soe sall nae gewonheit der leengueder tho Werden dat leenguet van Brae vallen up de dochter
Datierung: 1482
Fundstelle: OstfriesUB. II 181
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
Gewohnheit (III 6 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Dinghegung.
Gewohnheit (III 7)
Erklärung:
neu eingeführtes Recht.
- Belegtext:
daz hail wirt verdint von got, wenn sy den, den si vor sind, mit guoten und erberigen gwanheiten und aufsatzung wetwingen von den ungeordenhaiten
Datierung: 1212
Fundstelle: Kurz,Ottok. II 251
- Belegtext:
durch die manecvalten gewonheit, die die pischofe unde aepte unde die aeptessin unde ander fursten in ir hove sezzent
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)LR. Art. 118
- Belegtext:
soll dhein richter dhein new sach noch new gewonheit aufpringen
Fundstelle: SalzbLO. 1328 5
- Belegtext:
geben och dem selben marcht ... alle diu reht, vreyunge, ere, ehaft, gewonheit ... die der jarmarcht ... ze Franckenfurt hat
Datierung: 1333
Fundstelle: HeilbronnUB. I 61
- Belegtext:
demselben markte geben ... wir aller der recht freiheit vnd gewonhait, der ... unsir des richs stete jarmerkte haben
Datierung: 1354
Fundstelle: Gengler,CIM. 434
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
das wir in der ... stat Bruchsal eweclichen niemer keine gesetzede, statut, gezunft ... buntnisse oder nüwe gewonheit under uns oder mit andern ... machen sollen
Datierung: 1362
Fundstelle: Bruchsal 845
Faksimile
- Belegtext:
verleihen ... dem ... markt ... statrecht vnd gewanheit ... als die stat ze Budweis recht und gewanheit hat
Datierung: 1387
Fundstelle: BudweisUB. 234
- Belegtext:
darumme mag ir wol eyne izliche stat eyne gewonheit machin ... und die gewonheit lassin abeghen, wenne sy wil
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 280
- Belegtext:
die gewonheit aber unde die willekor, die en die stete willekorn und machen, dy wurden gar ufte gewandelt
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 187
- Belegtext:
wier Wladislaw ... thuen kundt ... daß wier ihne etliche löbliche ordenunge, gutte gewohnheit und begnadunge geben
Datierung: 1490
Fundstelle: AussigUB. nr. 320
Gewohnheit (IV)
Gewohnheit (IV 1)
Erklärung:
hergebrachter Anspruch auf Einkünfte, Leistungen und so weiter.
- Belegtext:
das ain chrieg gewesen ist ... umb ain vogtay, die derselb her Huge iach und zoch von ainer gewonhait auf fünf hofe vorgenanten gotshaus
Datierung: 1303
Region/Autor/Textsorte:
Brixen
Fundstelle: NeustiftUB. 197
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
aller der stüre unde dienstz, der wir von rehte, von geschihte oder von gewonhait oder von dehainen anderen sachen gehan moehten
Datierung: 1327
Fundstelle: EßlingenUB. I 269
- Belegtext:
versetzen in ... unsern ...kelnhof ... mit allen rehten, eren, nutzen, frihaiten, ehaften, alten gewonhaiten ... und mit allem dem daz dar zuo gehört
Datierung: 1341
Fundstelle: Böhmer-Ficker 537
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
das halzgerichte, darzue alle unser nucze, genise, gewanheit, friheit und recht, dy wir mogtin gehabin ... in dorf oder in veilde
Datierung: 1371
Fundstelle: PaulinzelleUB. 249
- Belegtext:
die solch herrschaft Pleß ... sambt dem schloß und städten auch ... einkommen, fruchtbarkeiten, nutzungen ob und unter der erden und andern gewohnheiten
Datierung: 1549
Fundstelle: Bellerode,BeitrSchlesRG. I 121
Gewohnheit (IV 2)
Erklärung:
herkömmliche Abgabe.
- Belegtext:
daz sie czollen, müten, recht und gewonheit, di von alter her gewesen ist, berichten vnd tuen suln
Datierung: 1349
Fundstelle: BreslUB. 175
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
daz ir die ... maysterinn dez gotzh[aus] ... an ir ... güt ... niecht laidigt, bekrencht noch beswärt mit vnpillicher gwönhait vnd vodrung
Datierung: 1369
Fundstelle: Indersdorf I 101 (nr. 232)
Faksimile
- Belegtext:
drie schok guter fribergischin grossen rechtis erbliches zcinses mit alle den ... eren, nueczen, dinsten, gewonheiten, obleigen an huenren, eygeren oder woran die gelegen were
Datierung: 1374
Fundstelle: HMeißenUB. II 153
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
vorgenant guet alle geben mit allen czinsen, gulten, nuczen ... dinsten, gewonheiten vnd mit allen iren zugehorungen, kleinen vnd grossen
Datierung: 1374
Fundstelle: MZoll. IV 265
- Belegtext:
dat wi ... hebben vorkouft ... ses punt ... jerliker renten ... di sy scolen nemen alle jare von deme sehe by Stralow met eigendume und gerechticheit und met aller tubehorunghe, guder gewonheit, nutte und fromen
Datierung: 1381
Fundstelle: BerlinStB. 48
- Belegtext:
das wir ... bestetighen ... alle ire herrschaft ... alle ire gerechtikeit und alle ire gute gewonheit
Datierung: 1382
Fundstelle: CDPolon.3 III 525
- Belegtext:
schultheizz und der rat ze Arow in der statt hand gesait by geswornen aiden nutz, zins, stúren, gewonhait und rechtung der herrschaft da selbs
Datierung: 1394
Fundstelle: QSchweizG. XV 1 S. 743
- Belegtext:
es habent auch die perchtherrn ein alteu gewonhait herpracht mit recht, daz man in geit von dem jeuch ein dinst mit wein
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: WienStRb. Art. 113 (S. 107)
Faksimile
- Belegtext:
[wir] lihen ... inen ... allu vorbenampten guot und lehen, mit allen nutzen, rechten, frihaiten und gewonhaiten, so dar zuo gehoert
Datierung: 1406
Fundstelle: FürstenbUB. III 26
- Belegtext:
sint alle zolle und gewonheit der jaremerckt unsers ... herren von Mentz
Datierung: 1440
Fundstelle: Miltenberg 347
Faksimile
- Belegtext:
eyn ider frometlink, de to unser gilde wil, schal geven boven dat gildengelt eynen gulden münte to unsem huse, ... darto alle olden gewonheit 1 tover bers, 1 punt wass und dat mestergelt
Datierung: 1546
Fundstelle: ZNdSachs. 1886 S. 201
- Belegtext:
daz sind die recht und guten gewonheit, di der vogt ze Matze von alter hat von den gotzhaus und seinen läuten
Datierung: 1782
Fundstelle: ÖW. I 339
Faksimile
- Belegtext:
der ... sein aigen hantwerch da verpfent ... bei schelmenschelten, mus zwo gwonheit in puechsen gelten
Region/Autor/Textsorte:
Hans Sachs
Fundstelle: DWB. IV 1, 3 Sp. 6544
Gewohnheit (V)
Erklärung:
wie neuhochdeutsch.
- Belegtext:
da das erschröckliche haubtlaster des mißbrauchs gottes allerheiligsten namens ... nunmehr nit für ein abscheuliche sünd, sondern ein gemein und schlechte unsträffliche gewohnheit bei alten und jungen will geachtet werden
Datierung: 1625
Fundstelle: FreibDiözArch. 27 (1899) 324
- Belegtext:
wa massen ... bey denen partheyen ... die in schriften brauchende unbescheidenheit ... gegen denen gerichten fast in ein gewohnheit gebracht werden will
Datierung: 1640
Fundstelle: CAustr. I 17
Faksimile
- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
Gewohnheit (VI)
Erklärung:
mit charakterisierenden Adjektiv.
Gewohnheit (VI 1)
Erklärung:
alte Gewohnheit.
- Belegtext:
wan wir von alter und bewerter gewonheit unser beiden gottshüser von so langen zyten her, dz nieman anders nicht gedenket noch vernomen hat
Datierung: 1326
Fundstelle: GlarusUrkS. I 168
- Belegtext:
alle jar ze geben dem pharrer ... 1/2 metzen ... und fueter als si mit alter gewonhait haben her praht
Datierung: 1331
Fundstelle: OÖUB. I 200
- Belegtext:
ist eyne alte gewonheid gewest, wanne sie eren cins bezaln, daz man yn eynen eymer birs kouffet
Datierung: um 1380
Fundstelle: WeimarRotB. 60
Faksimile
- Belegtext:
so welle wir mit euch einen frede noch alder gewonheit halden bis of ostern adir of phingsten
Datierung: 1398
Fundstelle: CDPruss. IV 59
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
gibt man in ain trinkchgelt nach dem alten urbarpuch und alter gebanhait
Datierung: 1400
Fundstelle: GöttweigUrb. p. 132
- Belegtext:
das man sie alt unnd stätz hergehaltne gewonhait ... halten soll
Datierung: 1537
Fundstelle: MHungJurHist. IV 2 S. 79
- Belegtext:
wes eyn ider burrichter vor desem gehegeden landtrechte schuldich sy to wrogen vnd to vormelden nach older gewonheidt
Datierung: 1549
Fundstelle: GrW. III 109
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
von altersz hero ist auch gebreuchlich, das ... der kemerer ... nach alter gewonheit ... einfordert einen groszen balcken
Datierung: 1594
Fundstelle: Stieda-Mettig 636 (nr. 117, 21)
Faksimile
- Belegtext:
schollen des winters ... holden licht up der kronenn nha older gewanheidt
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: GartenRJacobsf. 17
- Belegtext:
wan man solches recht durch eine uralte gewonheit erlanget hätte
Datierung: 1696
Fundstelle: Büeler 15
- Belegtext:
die löbliche bruderschafft bringt ihren schlusz nach alter gewohnheit vor die ältestenbanck
Datierung: 1724
Fundstelle: RevalStR. II 9
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
so wollen wir unsern ständen an dero alt-hergebrachten gewohnheiten ... nichts entzogen haben
Datierung: 1729
Fundstelle: CAustr. IV 570
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
es war ein gesatz und uralt herkommende gewohnheit, daß ... keiner aus seinem stand heurathen darffte
Datierung: 1737
Fundstelle: Fuhrmann,Öst. IV 297
Gewohnheit (VI 2)
Erklärung:
gute Gewohmheit.
- Belegtext:
so muezzen si pezzern dem gerichte mit drin schilling oder nach guter gewonheit
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp. 135
- Belegtext:
das auch dise recht und die gueten gewonheit als si vorgeschriben stent, also stete und unzerbrochen bliben
Datierung: 1294
Region/Autor/Textsorte:
Amberg
Fundstelle: Gengler,CIM. 34
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
das wir ... die, die uns mit tailung angefallen sind ... bey dem rechtpuch und bey allen gueten gewonhaiten behalten
Datierung: 1393
Fundstelle: BairFreibf. 36
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
das man keyn alte gutte gewonhait nit sweche
Datierung: 1413
Fundstelle: OfenStR. 221
Gewohnheit (VI 3)
Erklärung:
böse Gewohnheit.
- Belegtext:
sich ist auch nit ze keren an die posen gebonhait, daz die guter der, die an sun abgingen, sich die pischoff unterbunden
Datierung: 1307
Fundstelle: Tomaschek,Trient Art. 90
- Belegtext:
daz man an dem gerichte ze U. sache, die man da sol handeln ... lange ... verziehe ...; so wollen wir dez die obgenante unredelichen gewonhait und sitde absin
Datierung: 1376/1445
Fundstelle: UlmRotB. Art. 182
Faksimile
- Belegtext:
es ist ein pöse gewonheit aufkömmen, da ettlich richter sprechnn
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Ruprecht 346
- Belegtext:
die gewonheit die ist czweierleye: die eyn gewonheit die ist eyne gute gewonheit und vordrucket eyn recht: die ander die ist eyn boß gewonheit und die heist billicher eyn alle errunge, danne eyn alle gewonheit
Datierung: 1456
Fundstelle: Bocksdorf 536
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Wort danach: Gewohnheitsrecht
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten