Wort davor: Gewettschatz
Gewicht
vgl.
Gewiege.
Gewicht (I)
Erklärung:
Gewichtsstück.
Gewicht (I 1)
Erklärung:
Normalgewicht einer Stadt, Zunft und dergleichen zum Nachprüfen der Gebrauchsgewichte.
- Belegtext:
dit silber sul wie leiste zu Merseburch, gewegen mit unses herren des bischoves gewichte, daz von aldere in siner kameren gewesen is
Datierung: 1292
Fundstelle: HMerseburgUB. 453
- Belegtext:
dy schullen ez messen, wegen vnd eychen mit der stat maze, wage vnd gewihte
Datierung: 1306
Fundstelle: BambStR. 27
- Belegtext:
mein herren haben ir wag vnd ir gewichtt, da mit si habent verphachtet, waz das prot wiget, so man ez geit vmb sechs schilling
Datierung: um 1320
Fundstelle: RegensbStat. 8
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
item int jaer ons heeren 1347 ... so was dat gewichte van den Oesterlinghen gheyket teghen dat ghewichte van der stede van Brugghe, twelke ghewichte gheleyt es ten freren in der Oesterlinghen scrinen, die staet in den dormter
Datierung: 1347
Fundstelle: HansUB. III nr. 97
- Belegtext:
daruber seczent sei furpaz, daz di maister schulen haben ayn gewichte von eysen ... vnd di knapen schuln habn daz selbe gewichte in irr truen als di maister
Datierung: 1351
Fundstelle: BudweisUB. 52
- Belegtext:
daß man im jahr ains soll sehen und angießen die metzen und emer, gwicht und elln der richter mit den führern, die sein geschwornen
Datierung: 1404
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 375
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alle gwicht gold und silber sol sin in ein schulthessen und rätz gewalt
Datierung: Mitte 15. Jh.
Fundstelle: BremgartenStR. 19
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
alle gekempte wickelein und wefel sollen nach der stat weg und gwicht dertzue gehörende in eins yden meisters haus aufgetzogen und gewegen werden
Datierung: 1464
Fundstelle: BayreuthStB.2 12
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- Belegtext:
naer den coep, so sullen sij den backers tghewichte van allen broede gheuen ... ende dit ghewichte senden elken backere bi haerlider cnapen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Kortrijk(Strubbe) 201
- Belegtext:
der marktrichter soll rechte gehaimbte wein- und tradtmass auch eln und gewicht bei ihme haben
Datierung: 1615
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 513
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es sollen die bestimpte vier personen des camner und burschidwoberhandtwercks ain recht genge und geeichte gewicht mit dem adler bezaichnet haben, damit sy alle andere der maister
habende wagen und gewicht jeder zeit, wan es inen beliebt, aufziehen und probiren können
Fundstelle: FrankfZftUrk. I 331
Gewicht (I 2)
Erklärung:
allgemein im Handel.
- Belegtext:
daz des snitzers list ... ime snit in den rehten hand ein wag, dar inne daz gewiht
Datierung: 1300
Fundstelle: Beringen,Schachged. V. 6272
- Belegtext:
daz nieman ze Schafhusen mit dekainer hand gewicht ... nu hinnanhin sol wegen us ... es siien man alder frowan, dii gewaege siien denn vor von den, die darüber von unser statte
ie gesetzet sint, gevächtet und gezaichent mit unser statt zaichen
Datierung: 1385
Fundstelle: SchaffhStB. 222
- Belegtext:
wir melden, daß wir in unse m markt sollen haben metzen, emer, gewicht, elln und alle maaß alß in der Neustatt
Datierung: 1404
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 375
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daz an oel, an schmaltz, an unslit und an smer niemand sol mer mess noch gewicht haben, danne 1 pfund, 1/2 pfund, 1 vierdung ... an mass und an pfunden
Datierung: 1404
Fundstelle: Wimpfen 91
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- Belegtext:
gegoten yseren gewichte
Datierung: um 1415?
Fundstelle: NijmegenStR. 32
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- Belegtext:
item wenn ein herr siz und paw dingen will, so soll man für in bringen die mazz, ellen, gewicht und metzen: und welches zu clain ist, da soll man ein pickh einthun und mann soll fürbas nichts mehr dabey hingeben
Datierung: 1435
Fundstelle: GrW. III 649
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
auch haben di meister lasse machen ein isern wage, dornoch sal ein iglich meister sin gewichte haben
Datierung: 1455
Fundstelle: KahlaUB. 103
- Belegtext:
soll unser richter ... allweg zwirn im jar zwen ratsgeschworn zu ime erfordern und unsern burger ... ir eelen und gewicht abmessen und wegen
Datierung: 1533
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 230
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es sol kein bürger ... eigen wagen noch gewicht haben, damit man centner güter ader der gleichen wiget, auch niemand über eyn halben steyn ausserhalb der gemeynen wage zu wegen gestatt werden
Datierung: 1540
Fundstelle: JenaStO. 52
- Belegtext:
maasze und gewichte soll ein jeder vergleichen lassen als löpe, külmte, beszemer und ellen
Datierung: 1560
Fundstelle: RevalStR. I 239
Faksimile
- Belegtext:
das ... im jar zu eim mal sollen durch dorfmeister ... alle mesz, masz, gewicht gericht werden, wamit (man) gibt und nimpt
Datierung: 1565
Fundstelle: GrW. V 555
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
kein anders als mit dem zeichen des gehalts versehenes gewicht bei dem zuwiegen der waaren an die schiffer zu gebrauchen
Datierung: 1798
Fundstelle: QHambSchiffahrt 297
- Belegtext:
giuuihti pensum
Region/Autor/Textsorte:
TrierGl.
Fundstelle: Gallée,Vorstud. 113
Gewicht (II)
Erklärung:
Belastungsgewicht im Foltergebrauch.
- Belegtext:
mit oder ohne gewicht uffzueziehen, welches alles nach grösse undt beschwehre der begangenen missethat
Fundstelle: BadLR. 1588 V 3
Gewicht (III)
Erklärung:
Gewichtseinheit.
- Belegtext:
die vorsten, die vanlen hebbet, die wedden deme koninge hundert punt [Glosse: hundert gewichte goldes, der sal ein islik hebben achtentich gulden penninge]
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 64
Textarchiv: SspLR. III 64
- Belegtext:
do er het gerufen 10 seinen knechten, er gab in 10 gewicht ... her, dein gwicht hat gewunnen 10 gewicht
Datierung: 2. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: CTepl. Luc. XIX 13
- Datierung: 2. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: CTepl. Luc. XIX 17
- Belegtext:
dyt ys dat vlas, dat man gylt up dent Stephans dach, dat gehechelt yss ... der hoeft yn den Raede 1 gewycht ... Peter Diggel van Goeskens guede 3 gewycht
Fundstelle: SPantaleonUrb. 337
Gewicht (IV)
Gewicht (IV 1)
Erklärung:
Gewichtsnorm.
- Belegtext:
ir sollet geben alle ein rechten kauff vnd sollet haben gleich gewychte vnd recht maiss
Datierung: 1351
Fundstelle: ErfurtZuchtbf. 111
Faksimile
- Belegtext:
man hat czu Lypczk nicht eyn fleyschgewicht als man zcu Czwigkaw, Noerenbergk unnd anders wo hat sundir sie haben eyn kramergewicht ... das do geringer ist ... dach dasselbige gewicht
czu Leipczk als teuer beczalen müssen unnd villeicht teurer wenn zcu Noerenbergk ... das grose und swere
Datierung: 1470
Fundstelle: LeipzUnivUB. 187
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
item hat der scheffen ouch gewist ouer dat gewichte vnd wage im lande N., also dass das clude wagen soll xxi silber pont
Datierung: 1515
Fundstelle: GrW. II 611
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das man in allen dry punten ein mess und ein gewicht haben sol
Datierung: 1528
Fundstelle: GraubdnRQ. I 271
- Belegtext:
auch ermelte kraemer ongehalten werden in verkauffung ihrer feylsachen ohne erlaubnus kein andere dan die inlaendige eln, maß und gewicht zu gebrauchen
Datierung: 1599
Fundstelle: OPfalzLO. 30
Faksimile, Ausgabe VD16-Nr. ZV 16290
- in DRQEdit
Gewicht (IV 2)
Erklärung:
insbesondere Grundgewicht einer Stadt oder eines Bezirkes (als genaue Mengeangabe).
Gewicht (IV 3)
Erklärung:
festgesetztes Gewicht für Waren.
- Belegtext:
wan man ... koufet daz scheffel rocken umme eynen virdung, so sal daz phengbrot ... wegen sechs marg ... also findet man ... eyner iczlichen stad noch enander uff unde abe czu reden noch orer warunge,
daz man daz gewichte hoet unde neddert, ab das getreyde gilt mynner adder mer
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. V 3 Dist. 1
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
abir die armen luetchenn soellen uff das gewicht adder uff das pfennigwert gerade backen
Datierung: 1470
Fundstelle: LeipzUnivUB. 188
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
das gewicht zue wicklein hat drey virdung und drey lot frongewichts
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BayreuthStB.1 285
- Belegtext:
welcher becker das aufgesatzt gewicht nit gebacken
Datierung: 1528
Fundstelle: Krautheim 206
Faksimile
Gewicht (V)
Erklärung:
Münzgewicht.
Gewicht (V 1)
- Belegtext:
dye [Gulden] waren guet van golde und swaer van gewichte
Datierung: 1358
Fundstelle: SGereonUB. 406
- Belegtext:
umb funfzigk guldein ... die gut an geld und swaer an gewicht waren
Datierung: 1380
Fundstelle: MBoica XVIII 213
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
hebben en irst betalt twe gude swaren guldenen, gut van golde unde recht van gewichte
Datierung: 1393
Fundstelle: ClarenbergUB. 221
- Belegtext:
daz unser herre der konig ... allen ... ernstlich gebiete, daz sie forbass keinen gulden nemen, er sy von welches herrn müntze das sin moge, er habe dann das gewichte und striche
nach uffsetzunge der gulden, als vorgeschriben stet
Datierung: 1402
Fundstelle: RAbsch. I 103
Faksimile
- Belegtext:
50 ungarische guldin guet am golde und swer gnug am gewichte
Datierung: 1412
Fundstelle: FreibergUB. I 115
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
tusend guoter guldin rinscher, guot an gold und volleswär an gewicht ze Constentz an dem wechsel bezalt
Datierung: 1423
Fundstelle: FreibDiözArch.2 3 (1902) 88
- Belegtext:
achtehundert goldene rynsche gulden, gudt van golde unde swaer genoech van gewychte
Datierung: 1487
Fundstelle: OstfriesUB. II 252
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wert saicke ... die gulden vorg. gewraket werden in gelde off gewychte
Datierung: 1495
Fundstelle: OstfriesUB. II 478
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
darumb soll der muntzmeyster ... vor Martini ... muntzen, ob sich noch dem muntzen erfunde, das die pfennige am gewichte vnd gehalt nit genugsam erfunden, das er vor der zynse zeit andere machen mocht
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: NMittThürSächs. 6, 3 (1842) 72
- Belegtext:
nachdem überfahrer der müntz-ordnung geschlagene müntzen, die im valor, werth, halt, schroth, korn und gewicht ... der guten gerechten müntz ... ungemäß ... einschleichen
Datierung: 1565
Fundstelle: Moser,KreisAbsch. I 380
Gewicht (V 2)
Erklärung:
insbesondere Münzgewicht einer Stadt (zur Angabe des Wertes).
Gewicht (VI)
Erklärung:
Wägeverfahren.
- Belegtext:
deszgleichen inn dem gewicht wegt er [der Kaufmann] achte für zehene, gleich wie die metzger thun, die verkauffen die handt und den daumen auch darmit
Region/Autor/Textsorte:
Geiler von Kaysersberg
Fundstelle: DWB. IV 1, 3 Sp. 5714
Gewicht (VII)
Erklärung:
allgemein Schwere eines Gegenstandes.
- Belegtext:
uff dem perde sal der hirtzauge sitzin und sal han eyne silbirn strichin in siner hant und ein silbirn summern, die beyde sullint han an gewiechte 12 marck silbirs
Datierung: um 1360
Fundstelle: GoldBulle 142
Textarchiv: GoldBulle 142
- Belegtext:
ouch sal nymand ... sylberynne gürtil tragin obir vyr marg gewichtis
Datierung: 1374
Fundstelle: BreslUB. 239
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
wie viel ein jeder zin in der flöß hat und sich am gewicht findet
Datierung: 1548
Fundstelle: ZinnbgwO. Art. 15
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
daß von allen deme, so in diesem vectigal in specie nicht benennet ... nach derjenigen affgeworffenen waare ... mit welcher die neue ... meistens übereinstimme es sey gleich nach dem gewicht,
gesicht, stück oder gulden werth angesagt, das kleine mäuthel ohnfehlbar entrichtet werden solle
Datierung: 1713
Fundstelle: CAustr. III 690
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Gewicht (VIII)
Erklärung:
Gewichtsgefälle.
Gewicht (IX)
Erklärung:
Sprachgebrauch im einzelnen.
Gewicht (IX 1)
Erklärung:
nach Gewicht.
- Belegtext:
alle die ghene, die oere guet mit gewichte vercopen, soelen rechte Kaelsche gewichte hebben
Datierung: um 1415?
Fundstelle: NijmegenStR. 32
Faksimile
- Belegtext:
es soll niemand hewt oder leder auf den stich ... aufkauffen ... sunder die hewt und das leder sollen nach dem gewicht kaufft ... werden
Fundstelle: TirolLO. 1573 VI 24
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wann iemant von ainem andern wein traid oder ... paar gelt und waß diß sein mag so nach der zall maß oder gewicht breuchig außzugeben, entlehent
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. II 8, 1
- Belegtext:
item kein fleisch ueberhaupt sondern alles nach dem gewicht und geordneter tax bey straff zu verkauffen
Datierung: 1599
Fundstelle: OPfalzLO. 339
Faksimile, Ausgabe VD16-Nr. ZV 16290
- in DRQEdit
- Belegtext:
da einer dem andern eigenthümblich zu brauchen bewegliche sachen gibt, welche entweder an gewicht, maass oder zahl geliffert werden
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 94
Faksimile
- Belegtext:
alle deghene, die ... goet van ghewichte vercopen, dat sij haer ghewichte bringhen in de waghe
Fundstelle: MnlWB. II 1906
Gewicht (IX 2)
Erklärung:
Gewicht wohlzügig erteilen reichlich abwiegen.
- Belegtext:
die metzgere [sollen] das gewicht wohlzügig zu ertheilen
Datierung: 1290
Fundstelle: RheinfeldenStR. 405
Gewicht (IX 3)
Erklärung:
die Gewichte eichen.
- Belegtext:
elnn, trinkmaz ... saltzmaz, daz gezeichnet ist oder gewichte und wage
Datierung: 1306
Fundstelle: BambStR. 27
- Belegtext:
er (der hengeisen) soll auch alle gewichte seigen und machen
Datierung: 1339
Fundstelle: GrW. IV 185
Faksimile
- Belegtext:
alle gekempte wickelein und wefel sollen nach der stat weg und gewicht dartzue gehörende ... aufgetzogen und gewegen werden ... welcher aber anders von zeychenmeystern funden würd,
der ist ... von ydem ungerechten wickelein oder wefel zue puß drey pfenning
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BayreuthStB.1 284
- Belegtext:
so man kremern oder metzlern ir gewicht aufziehen oder die maß bei den wirten angiessen wolt
Datierung: 1500
Fundstelle: Lauda 187
Faksimile
- Belegtext:
sollen die rentmeister, so ... jharmargk gehalten werden, ele, maß und gewicht versehen
Datierung: 1528
Fundstelle: Krautheim 207
Faksimile
- Belegtext:
in gewicht und maass betreffend mag ein landspfleger dieselben ... besichtigen, die nach gewohnhait zeichnen und merken lassen
Datierung: 1531
Fundstelle: ÖW. VI 5
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es soll ... niemands etwas mit meszen oder gewicht verkaufen, es sei dan solchs durch ein schultheiszen, zwen scheffen und beide burgermeister geeicht und bezeichnet
Datierung: 1543
Region/Autor/Textsorte:
Pfalz
Fundstelle: GrW. V 643
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es sollen die bestimpte vier personen des camner und burschidwoberhandtwercks ain recht genge und geeichte gewicht mit dem adler bezaichnet haben damit sy alle andere der maister
habende wagen und gewicht jeder zeit, wan es inen beleibt, aufziehen und probiren können
Fundstelle: FrankfZftUrk. I 331
Gewicht (IX 4)
Erklärung:
verfälschen.
Gewicht (IX 5)
Erklärung:
Gewicht und Waage Handelsbetrieb.
- Belegtext:
wer gefodert wird und bleibet halszstarrig ausz ... den will ein ehrbarer raht auf anbringen der eltisten nach dem alten buden gewichte vnd wage verbieten, bisz er sich einstelle ader abfinde
Datierung: 1564
Fundstelle: RevalStR. II 59
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Gewicht (IX 6)
Erklärung:
mit Adjektiv.
- Belegtext:
es die ratman haben die gewalt, daz si richten ... vber vnrecht gewichte
Datierung: 1261
Fundstelle: BreslUB. 18
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- in Google Books
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so hat der unrehtes gewiht in sinem krame, der habet sus die wage einhalp, so daz sie gein dem koufschatze sleht
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: Berth.v.Regensb. I 16
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wir seczen ... daz ein yegliche person sol haben recht ... klafter ... wag oder gebicht
Datierung: 1307
Fundstelle: Tomaschek,Trient Art. 85
- Belegtext:
die valtsche tribent mit golde oder mit silber oder mit andern ungelichen gewiht
Datierung: 1330
Fundstelle: StraßbMünzg. 186
- Belegtext:
mit gerechter, bewearter und wol versuochter wage und gewicht
Datierung: 1369
Region/Autor/Textsorte:
Wien
Fundstelle: BadenArgUrk. I 84
- Belegtext:
wo man ungerechte gewichte vindet ... den sal man pfendin vor eynen halben firdung
Datierung: 1379
Fundstelle: CDPruss. III 186
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
sunderlichen mugen sy kysen, waz der stat gewichte sy an swerem gewichte zu dem ysenkramen ader an geringem gewichte, daz zu kramgewichte horet
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 266
- Belegtext:
soe en sel niemant wegen noch meten ander dan mit goeden gewicht
Datierung: 1500
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 95
Faksimile
- Belegtext:
bey dem schweren gewichte, so bey auswiegung des fleisches und fischwerks, auch anderer ins gewichte fallender sachen gebrauchet zu werden pfleget
Datierung: 1747
Fundstelle: CAug. III 3 Sp. 347
Gewicht (IX 7)
Erklärung:
nach kleinem Gewicht im Einzelhandel.
- Belegtext:
zum dritten weil auch g. stadt insonderhait privilegirt, das die frembden kauffleute in gwelbern nit macht haben, ellen, phundt und lothweisz oder nach klainem gewicht auzumessen und zu verkauffen
Datierung: 1568
Fundstelle: MHungJurHist. IV 2 S. 137
Gewicht (X)
sprachliche Erläuterung:
übertragen.
- Belegtext:
sein gemain rede was nit lär von gewicht der crefte
Datierung: 1473
Fundstelle: DWB. IV 1, 3 Sp. 5760
- Belegtext:
ich wil das recht zur richtschnur und die gerechtigkait zum gewicht machen
Region/Autor/Textsorte:
Luther
Fundstelle: DWB. IV 1, 3 Sp. 5720
Wort danach: gewichtbar
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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