Wort davor: Gewaltmark
Gewaltmeister
Gewaltmeister (I)
Erklärung:
städtischer Beamter mit polizeilicher Funktion.
- Belegtext:
vort moegen die geweldemeistere richten vur eyne gewalt, of ymant yet genomen wurde mit gewalt, ind soelen dat weder doin geven ind eyne marke zu boessen nemen
Datierung: 1362
Fundstelle: KölnAkten I 75
- Belegtext:
Henrico Walrafen geweldemeyster, van nachtz maencherley cost ex iussu dominorum
Datierung: 1396
Fundstelle: KölnStRechn. II 393
- Belegtext:
wo he in vnser bodeschapp in velichem geleide bynnen Kollen vermiddelst geweltmeister ... gefangen
Datierung: 1456
Fundstelle: LübUB. IX 359
- Belegtext:
eines ehrbaren rats vereidete gewaltmeister
Datierung: 1612
Region/Autor/Textsorte:
Münster
Fundstelle: Goerlitz,Rolandsbilder 223
- Fundstelle: DWB. IV 1, 3 Sp. 5196
- Fundstelle: Keutgen,Urk. 589
Faksimile
- Fundstelle: KölnChr. III 988
Gewaltmeister (II)
Erklärung:
Gefängnisaufseher.
Wort danach: Gewaltmeisterbote
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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