Wort davor: gewaldrechten
Gewalt
sprachliche Erläuterung:
ags. gew(e)ald, ahd. gawalt, kiwalt; Nebenformen gwolt, gewout; poln. gwalt, tschech. kvalt.
vgl.
Gewaltung.
Gewalt (I)
Erklärung:
Gottes Gewalt.
Gewalt (I 1)
Erklärung:
Gottes Herrlichkeit.
- Belegtext:
inveniatur manus tua omnibus inimicis tuis tiu geuualt christe uuerde in dero urteili geskeinet
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker III 56
- Belegtext:
iura poli himel geuuelde
Fundstelle: AhdGl. II 33
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
gotes goete und sin gewalt
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Mone,AltdSchausp. 32
Gewalt (I 2)
Erklärung:
Gottesfügung als höhere Gewalt, Krankheit, Naturereignis.
- Belegtext:
wir sullen auch allen gewalt [vis maior] tragen, der beschehen mag, von wasser, von fewr, von lawnen
Datierung: 1354
Fundstelle: Lori,BairBergr. 15
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
of eynche sache, die geschiet is of geschien mach, is kome van gotz gewalt of van der mynsche wegen
Datierung: 1469
Fundstelle: SPantaleonUrb. 708
- Belegtext:
unnd so derselb schad von gottes gewalt oder aus einem zufalle on sein schuldt ... beschehen were
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) XXV, 9
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
ess sige dann, dass mit recht und urtheil euch uff zeston erkänt werde, doch herr richter vorbehalten gotes gewalt, landes not ... oder zuofallend lybes not
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: GlarusGO. 121
- Belegtext:
so ... sich vber gepürliche notürftige bewarung ain schad oder abgang von gottes gwalt oder auss ainem zufal ... zutrüge
Fundstelle: NürnbRef. 1564 XVII 10
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Fundstelle: DWB. IV 1, 3 Sp. 5003ff.
Gewalt (I 3)
Erklärung:
plötzlicher Tod, Schlaganfall.
- Belegtext:
item ... ist A.P., burgermeister, am morgen ... in gottes gwalt komen, daß ine dieselb beruert, daß er von stundan entschlaffen ist
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. VI 47
- Belegtext:
item ... ist herr ... midt todt abgegangen, ungsengnet und [getroffen von] des herrn gwalt, aus diser welt
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. VI 69
Gewalt (II)
Erklärung:
Herrschergewalt, Herrschaft.
Gewalt (II 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
ubar frankono lant so gengit ellu sin giuualt
Datierung: 870
Fundstelle: Otfrid 1
- Belegtext:
libertas ist zuiskiu, einiu ist ... anderiu ist, fone dero si nu chosot, tiu in ioh chuningliches keuualtes inbindet
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 103
- Belegtext:
qui uero solum posse desiderat ter den geuualt einen minnot
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 173
- Belegtext:
maiestas giwalt
Fundstelle: AhdGl. I 748
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
imperium gewalt
Fundstelle: AhdGl. II 190
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
tyrannidi givualte
Fundstelle: AhdGl. II 601
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
sceptrum gewalt
Fundstelle: AhdGl. III 259
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
du scolt dir einen wisen man suochen, der nah dir daz lant habe in siner gewalt, deme daz liut si undertan
Datierung: 1060
Fundstelle: GenesisW. 60
- Belegtext:
swer lant unt liute hât gewalt
Datierung: 2. Viertel 13. Jh.
Fundstelle: Reinmar v. Zweter Nr. 98 V. 4
- Belegtext:
ein künec der gewaltes pfliget
Datierung: um 1300
Fundstelle: Frauenlob 35
- Belegtext:
wir A.v.H. ... verjehen offenlich ... das wir ... geben ud machen ... unserm herren bischof W. ... burg und stat mit dorfern ... gulte zinsen ... gewalten gebieten
Datierung: 1328
Fundstelle: HohenloheUB. II 245
- Belegtext:
dy ... urberer sullen haben alle gewalt und alle gerichte cleyne und groß
Datierung: 1357
Fundstelle: Wutke,SchlesBergb. I 49
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
ich ... tune kunt ... allen, daz ich han zue P. vogtei und gewalt, gult und czinse
Datierung: 1379
Fundstelle: MCastellana 183
- Belegtext:
sey vntertenig dem obersten gewelten, wann der gewalt ist nit neur von got
Datierung: 2. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: CTepl. Röm. 13, 1
- Belegtext:
weis tu wol, daz genade bi gewalte zimt
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: HMS. I 316
- Belegtext:
das vil ... hielten in [Friedrich von der Pfalz] mit vereinter stymm, wirdig schetzten nicht ein der Pfaltz, psunder des öbristen gewaltz, daz ist sölches geliches sam des roemischen riches
Datierung: nach 1471
Fundstelle: Beheim,RChr. 269
- Belegtext:
noch mag [er haben] dhain freyung, ainung, gesellschaft, puntnuss, gelait, gewalt, bot ... verbot, gericht
Datierung: 1478
Fundstelle: Indersdorf II 33 (nr. 1075)
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- Belegtext:
von Osterich du edels bluot ... turk, heiden, all ertrich wirt gon under din gewalt, gebot und kron
Datierung: 1493
Fundstelle: HistVolksl.(Lilienc.) II 312
- Belegtext:
dann mag der lehenmann zu eynem höhern gewalt gehen
Datierung: 1530
Fundstelle: LibriFeud.(Weidm.) D 2
- Belegtext:
wo sich aber ein todschlag begäbe, sol ... von uns, als den obern gwalt, durch landtagen gevertiget werden
Datierung: 1548
Fundstelle: NydauFrhB. 57
- Belegtext:
das wan wir durch von gott habenden oberkheitlichen gewalt inen hilfliche hand nit pieten
Datierung: 1592
Fundstelle: BruggStR. 194
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
dis ist die froig und weisthum der herrlichkeit H., da der ... grave und herr zu R. volkomen gewalt, angriff, gebot und verbot hat
Datierung: 1594
Fundstelle: KlArchRhProv. I 64
- Belegtext:
der römische kayser soll und will auch ... nicht gestatten, daß die auswärtige gewälte oder deren gesandte sich ... in die reichs-sachen einmischen
Datierung: 1711
Fundstelle: Zeumer,QS.2 428
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- Belegtext:
habdi thes gisithes giuuald, cuning uuari obar Judeon
Fundstelle: Heliand V. 5556
- Belegtext:
dat got dine walt kurten wil unde din rike tovort sal werden unde din gewalt sal gegeven werden dem van Media unde dem van Persya
Fundstelle: SächsWChr. 77
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
an deme [koninge] stunt des rikes gewalt unde rat
Fundstelle: SächsWChr. 128
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Fundstelle: AhdGl. III 242
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Fundstelle: AhdGl. IV 159
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Fundstelle: Heliand V. 5126
- Fundstelle: SummHeinrici I 10
- Fundstelle: SummHeinrici I 17
Gewalt (II 2)
Erklärung:
Machtvollkommenheit.
- Belegtext:
taz ist dero chuningo geuualt ter ofto die richen insezzet
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 22
- Belegtext:
auctoritatem geuualt
Fundstelle: AhdGl. II 145
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
svenne in die paves wiet, so hevet he des rikes gewalt unde keiserliken namen
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 52 § 1
Textarchiv: SspLR. III 52
- Belegtext:
wir setzen und gebieten von unserem keiserlichem gewalt und mit der fursten rat
Datierung: 1235
Fundstelle: MainzRLFr.(Const.) 250
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
hain wir inen disen brif gegeben, gezaichneten und gevesten mit dem insigel unsers [König Albrechts] gewaltes
Datierung: 1298
Fundstelle: ZürichUB. IV 65
- Belegtext:
dz wir von ünserm künglichem gewalte die selben stat von Berne und alle ir burger in unser ... schirm hein genommen
Datierung: 1300
Fundstelle: BernStR. I 3
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
bestättigen von kaiserlichen gewalt alle die recht und freyheit
Datierung: 1330
Fundstelle: Schrötter,ÖStaatsr. I 163
- Belegtext:
leyhen ym und seinen erben von unserm künklichen gewalt und von des reichs wegen allen seinen wiltpan umb Lymburg
Datierung: 1347
Fundstelle: MGConst. VIII 375
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
bezzern in dazselbe gelt mit craft ditz briefes von gewalt, den wir haben als ein Romische chung von dem heiligen romischen rich
Datierung: 1350
Fundstelle: FriedbergUB. I 183
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- Belegtext:
so haben wir denselben bürgern ... von unser königlichen macht und gewalt vernewet, bestetiget, gevestet und bewert
Datierung: 1352
Fundstelle: DinkelsbühlPriv. 457
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
von keiserlicher gewalt unde ouch koninglicher, also ... di Romere bi Constantini gecziten ersaczt haben
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. II 3 Dist. 1
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daz derselbe ertzbischof ... vollkomen und frie macht haben, sie selber und anderen luden zu bevelen, ... und darzu luter und vermengete gewalt und gerichte zu dune, das man nennet zu latin merum et mixtum imperium
Datierung: 1364
Fundstelle: TrierWQ. 345
- Belegtext:
daz wir haben willekur unde satzunghe der kunighelichen ghewalt tzu eren
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Neumann,MagdebW. 1
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
kaiserlich geriht, gewalt, gesetzt, gebot
Datierung: 1403
Fundstelle: SGallenUB. IV 690
- Belegtext:
do machte her [Kaiser Lothar] on [seyn eidam, grave Lodewigk] mit rathe der fursten mit befelunge der banir, noch deme also is der keisserlichen gewalt unde mildickeit sethe ist, zu eyme fursten
Datierung: vor 1440
Fundstelle: Rothe,DürChr. 287
- Belegtext:
wann die landsoberkeit krafft ihres gewalts durch ein rescriptum einen unehelichen für ehelich erklärt
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 23
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- Belegtext:
mithin noch wie vor lediglich auf euer kais. königl. apost. maj. allerhöchst landesfürstlichen gewalt beruhe
Datierung: 1759
Fundstelle: Chorinsky,Mat. VI 268
- Belegtext:
dahero wür ... aus hochobrigheitlichem und landtherrlichem gewalt nachgesetzte articul genem zu halten keinen umbgang nehmen
Datierung: 1764
Fundstelle: SGallenOffn. I 69
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dat stedegede de keiser mit siner keiserliken gewalt
Fundstelle: SächsWChr. 118
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Fundstelle: AhdGl. II 286
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
Gewalt (II 3)
Erklärung:
Regierung.
- Belegtext:
geben ze Wienn ... unsers gewaltz in dem dritten jare
Datierung: 1361
Fundstelle: OÖUB. VIII 19
Gewalt (II 4)
Erklärung:
Dynastie.
- Belegtext:
jre gewält [in einem künigreich], so sie dynastias nenneten
Datierung: 1539
Fundstelle: Schulz,FremdWB. 161
Gewalt (II 5)
Erklärung:
Schutz, Schirm.
- Belegtext:
wir sullen keyn die lude, die under dem stift zu Mencze von alder gesezzen hant, in unser gewalt, friheid und beschirm nit entphaen
Datierung: 1349
Region/Autor/Textsorte:
Leiningen
MünchenRArch.
- Belegtext:
daz wir alle gemeinlich vns vfgeben haben ... in ir hant, in ir gewalt vnd schirm
Datierung: 1403
Fundstelle: EidgAbsch. I 335
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
wie nun bisher die regierung oder verwaltung des fürstenthumbs und königrychs Allemannia inn dem gwaltt gestanden der königen von Franckrych
Datierung: 1570
Fundstelle: FreibDiözArch. 12 (1878) 218
- Belegtext:
nachdem Freyburg ... in die gwalt des kaisers aus der handt der Franzosen kommen
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: FreibDiözArch. 7 (1873) 110
Gewalt (III)
Erklärung:
Gerichtsbarkeit.
Gewalt (III 1)
- Belegtext:
wir ... herzoginne zu Brezla bekennen offenlich an disem brieve, daz wir von der gewalt, die uns der ... herre Friderich romischer kunik ... gegeben hat zu teydingene
Datierung: 1316
Fundstelle: MGConst. V 302
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
daz chain lanther, noch chain edelman chain gewalt czu Brunne in der stat hawen schol
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 351
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- Belegtext:
iurati ... dixerunt ... quod ... habent ... plenam iurisdictionem ... in omni loco, ad quem dicte curtis decima se extendit, vulneribus et homicidiis ac iurisdictione, que vulgariter dicitur gewalt ... exceptis
Datierung: 1343
DürenArch.
- Belegtext:
wir geben in [zwei Bürgern ... zu Augsburg] vnd iren erben und nachkumlingen zu haben ... in derselben stat zu Puchelon mit gewalt ze richten vbir hals vnd hant
Datierung: 1354
Fundstelle: Gengler,CIM. 434
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- in Google Books
- Belegtext:
itm ez hat auch chain dorfmaiser chain gewalt ze richten umb frävel noch unzucht ... daz gehört an daz gericht an Meran
Datierung: 1380
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. V 27
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- Belegtext:
wenn der meiger unser frowen uffstat so hat er keinen gewalt me ledig ze lassende, aber dieweil er sizet, so mag ers wol lidig lassen
Datierung: 1383
Fundstelle: Burckhardt,Hofr. 142
- Belegtext:
sol man wissen daz twing und benne och aines abtes sind und hat och gewalt umb alle sachen ze richtent
Datierung: 1385
Fundstelle: Zeerleder-Opet 73
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
delegat ist, dem von dem babst oder dem pischof gewalt zu richten wirt empholhen
Datierung: 1399
Fundstelle: ArchÖG. 3 (1849) 220
- Belegtext:
bidde ick dorch ... god alle de yenne den de ghewalt des gherichtes beuolen is
Datierung: 1486
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
darup tho rechte gefunden ... demjenigen, de dat huesz R. inne hefft, alle höchste gewalt, im wolde und so wieth de bohmschede tregt
Datierung: 1551
Fundstelle: GrW. III 281
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
zum andern ist ihnen [den Bewohnern einer aufrührerischen Stadt] verbotten und sollen nimmehr haben einige gewalt, recht oder gericht
Datierung: 1601
Fundstelle: Wendunm. II 46
Gewalt (III 2)
Erklärung:
richterliche Gewalt.
- Belegtext:
der lantrichter hat kein gerichte noch keine gewalt in dem wicbilde an nichte, wen daz he swert unde mezzer treit
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. 39 § 1
Textarchiv: FreibergStR. 39
- Belegtext:
einen stab in seiner hant. do ist mit bezaichent der gewalt, den er von dem gericht hat und sein ampt
Datierung: 1328
Fundstelle: Ruprecht 262
- Belegtext:
diese gewalt gibt er ihme mit einem stabe, den er ihme in die hand giebt
Datierung: 1332
Fundstelle: Maurer,Fronhöfe II 319
- Belegtext:
ob im der gewalt wonet bî, das er über das bluot ze rihten hat
Datierung: 1337
Fundstelle: Ammenh. V. 5474
- Belegtext:
ich [der Richter] han gewaltes hie so viel, was ich üch laides tun wil
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Liedersaal III 349
- Belegtext:
daß ein iglicher frygraffe von eyme romischen konige sulle belehnt sin, anders habe he keine gewalt an den fryen stulen zu richten
Datierung: 1408
Fundstelle: RAbsch. I 105
Faksimile
- Belegtext:
dann ist zimlich dem lehenman zegan ... zu dem oberen richter der do gewalt hat
Datierung: 1493
Fundstelle: LibriFeud.(Pflantzm.) c 7
- Belegtext:
das richter, rat, auch gesworn gewalt haben zu vrtailen, was tod oder straff ain yder übeltäter oder malefitziger verschult
Datierung: 1499
Fundstelle: TirolHGO. 140
- Belegtext:
so weit eines jeden ordenlichen richters gebiet und gerichtliche oberkeit reycht, seind alle sachen der personen daselbs gesessen ... seinem zwang und gewalt underworffen
Datierung: 1558
Fundstelle: Gobler,StatB. 10
Faksimile, Ausgabe von 1553
- in DRQEdit
- Belegtext:
wie ... auch nur ... ordentlich ausgesetzten gerichten zugelassen, mit rechtlicher gewalt denen ubelthätern nachzustellen
Datierung: 1707
Fundstelle: SudetenHGO. Art. 2 § 2
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
Gewalt (III 3)
Erklärung:
insbesondere Gewalt über Leib und Gut; Recht zur Festnahme und Beschlagnahme.
Gewalt (III 4)
Erklärung:
Arrest.
Gewalt (III 5)
Erklärung:
Gericht, Rechtszug.
- Belegtext:
dan wiewol derselbich lanzknecht ... van dem tag an, er gesclagen war, 4 ganser wechen uff der strassn gink und minen swager vur der gewalt beclagte
Datierung: 1553
Fundstelle: BuchWeinsberg II 28
- Belegtext:
da dann de gemeinden vnd höchsten gwällt gehalten werdent
Datierung: 1587
Fundstelle: AppenzUB. III 3 S. 239
- Belegtext:
ein fremder mag ein sach wohl vom gricht führen auf mehreren gwalt und auf den rath ziehen
Datierung: 1617
Fundstelle: LivenenStat. 94
Gewalt (IV)
Erklärung:
Amtsgewalt.
- Belegtext:
mir hat der künec riche disen gewalt verlihen, dat er si min: ich sol hie ebtissin sin
Datierung: 1180
Fundstelle: HeinrGlichezare V. 2144
- Belegtext:
wirt en monik oder ene closter vrowe tu biscop oder tu abbatissen gecoren, so mogen si dat gurdel irer gewalt unde dat rechte ireres gudes hebben van deme rike, aver dat werlike recht des nemen si nicht
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. I 26
Textarchiv: SspLR. I 26
- Belegtext:
die ratman haben die gewalt, daz sie richten uber allerhande wanemaze vnde vnrechte wage
Datierung: 1261
Fundstelle: BreslUB. 18
Faksimile
- in Google Books
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
swan ein vogt von der stat vert und enphilhet ainem andern mann allen sinen gewalt ... swaz der rihtet daz sol chraft haben
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 5 Nachtr. 3
Textarchiv: AugsbStR. Art. 5
- Belegtext:
tun kund allen ... daz wir ... daz gerihte mit allem ehte und die vogtei mit alleme gewalte unde herschaft unde alles ... verkouft ... [haben]
Datierung: 1316
Fundstelle: MCastellana 116
- Belegtext:
so schol man diselben neuen schephen ... vur unsern chamerer stellen, der czu der czeit unser gewalt hat
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 378
Faksimile
- Belegtext:
ez sullen och die schephen ... sitzen in dem gewalt und sullen allen den gewalt haben, den schephen durch reht haben sullen
Datierung: 1331
Fundstelle: FriedbergUB. I 115
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- Belegtext:
vnd sol der vogt mit sinem gewalt des probstes bus vor allen dingen vorderen und ingewinnen
Datierung: 1338
Fundstelle: GrW. I 7
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
darzu sol man wizzen, das die vier und zwainczig ratgeben die ieczo des clainen rates [in Augsburg] sint oder furbas des clainen rates werdent, gewalt sullen
haben ze tun bis zu funf pfunden augspurger pfening und daruber nicht
Datierung: 1340
Fundstelle: AugsbChr. I 131
Gewalt (V)
Erklärung:
geistliche und weltliche Gewalt.
Gewalt (VI)
Erklärung:
Berechtigung, Befugnis.
Gewalt (VI 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
an ego sola prohibeor exercere. meum ius? = nemuoz ih eina danne nieht minen geuualt skeinen
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 60
- Belegtext:
ube du under muosen eina sahist sih anazocchon geuualt und mahtigi [lateinisch ius atque potentiam]
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 104
- Belegtext:
hit his yldran ... begeatan and letan and læfdan ðam to gewealde, ðe hy wel uðan
Datierung: 1020
Fundstelle: Liebermann,AgsG. I 400
- Belegtext:
dese paves gaf ... den moneken de gewalt to bindende unde to umbindende
Datierung: 1238
Fundstelle: SächsWChr. 137
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
der pfleger soll ... maht haben und vollen gewalt, zesetzende vnd ze entsetzende
Datierung: 1310
Fundstelle: FreibDiözArch. 2 (1866) 298
- Belegtext:
wir und unser erben sullen haben die recht unde die gewalt uf derselben wiltpan
Datierung: 1349
Fundstelle: HMerseburgUB. 880
- Belegtext:
ietwedra teil meint, er hatte des gewalt und recht ze tund
Datierung: 1415
Fundstelle: BadenArgUrk. I nr. 338
- Belegtext:
das die czirkeler und andere dyner unser stad Lipczk sullen volle macht und gewalt haben an zcu griffen die studenten
Datierung: 1452
Fundstelle: LeipzUnivUB. 127
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
dass der müntzmaister zu Grätz dem kaiser 12000 (pfund) Wiener geben hab umb das, dass im der kaiser gewalt geben hab zu müntzen dreie jar lang
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. II 113
- Belegtext:
welcher inn der acht oder inn dem bann ist, hat nit gewalt zu clagen
Datierung: 1523
Fundstelle: Köbel,GO. 11
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- in DRQEdit
- Belegtext:
mecht witer ain verwunderen, us was gewaltzs oder rechtenzs die Luteren ... das ton habent
Datierung: 1545
Fundstelle: FreibDiözArch. 9 (1875) 224
- Belegtext:
als ouch ein statt Nydouw in bruch vnd gwalt [hat], von allem ... den zoll ... uffzenemen
Datierung: 1548
Fundstelle: NydauFrhB. 52
- Belegtext:
zum irsten erkennt man unserm g. herrn zu A. alle gewalt des bergs zu, den wiltfanck ind der erden
Datierung: 1567
Fundstelle: ZBergGesch. 17 (1882) 349
- Belegtext:
dawider hat der mairhof den gewalt und auch recht, das ... niemant kain mül soll schlahen in Phunser pach
Datierung: 1586
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. III 311
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Gewalt (VI 2)
Erklärung:
Satzungsgewalt.
- Belegtext:
ez habent die purger ... gewalt über alle (ir) saetze ... daz si di saetze vercherent oder abenement
Datierung: 1296
Fundstelle: MünchenStR.(Auer) 278
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- Belegtext:
oick hebbe die roemschen keiseren ende coenijngen gewalt gegeven den burgeren van Aken, dat sy onder hoen settinge doen moegen die oer noit sijn ende nutte weren setten moegen
ende die settinge wederroepen moegen, wanneeer sy willen
Datierung: 1314
Fundstelle: NijmegenStR. 502
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- Belegtext:
soll dißer eynung unnd uffsatz weren, das man sin niemer keinen gewallt haben soll abzulassen noch zu endern, denne zu meyen zu Ibach vor der brugk
Datierung: 1409
Fundstelle: SchwyzLB. 11
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- in Google Books
- Belegtext:
dieselben 18 man sollen nidersitzen uund vollen gewalt haben zu verhören und ze lesen alle freihait, alle brief, statpuech und alles, das dise stat hat
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. II 119
Gewalt (VI 3)
Erklärung:
Wahlrecht.
- Belegtext:
ess haben ... die ... chudewaner ... den gewalt, daz sie ... avss in einen meister nemen schullen
Datierung: 1244
Fundstelle: RegensbStat. 90
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
dar zo gebe wir in gewalt ir ratlüte kisen mügen
Datierung: 1288
Fundstelle: CDPruss. II 21
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
taz si [die Bürger] vollen gewalt haben alle iar under in selben schephen und rat leut setzen
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 378
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- Belegtext:
sine [des kurfursten] rechtliche boten mit sinen uffin brieffin ... besegelt, die follin frien gantzin gewalt hiltin eynen Römischin könig zu kiesen
Datierung: um 1360
Fundstelle: GoldBulle Kap. 1 § 18
- Belegtext:
es ollen ... vnser rath vnde scheffen zu C. ganczen gewalt vnde gute macht haben, scheffen zu kyesen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Kassel 477
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- in Google Books
- Belegtext:
dat Ditmarschen nene ingedrogene vnd sülff upgeworpene overicheit hefft, sondern dorch ordentliche gewalt erwelt, confirmeret vnd bestediget
Datierung: 1542
Fundstelle: DithmUB. 111
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- Belegtext:
dass einer wenigen zahl fürtrefflicher geistlicher und weltlicher fürsten sölcher gwalt der chur eines römischen künig zuogestellt wurde
Datierung: 1550
Fundstelle: Tschudi,ChrHelv. I 2
Gewalt (VII)
Erklärung:
Rechtsbezirk.
Gewalt (VII 1)
Erklärung:
Machtbereich, Herrschaftsgebiet.
- Belegtext:
uuer zuiuelot romanos iu uuesen allero richo herren unde iro geuualt kan ze ende dero uuerlte?
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 5
- Belegtext:
Adam zi dem giwalti [des Teufels] gihorti
Datierung: 11./12. Jh.
Fundstelle: MSD. 118
- Belegtext:
dinstman ervet unde nemet erve alse vri lüde na lantrechte, wen allene, dat sie buten irs herren gewalt nicht ne ervet, noch erve ne nemet
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 81 § 2
Textarchiv: SspLR. III 81
- Belegtext:
daß ... in unsers gerichts gewalt und friheit fünf fleißbenke [= fleischbenke] ... sin sollen
Datierung: 1377
Fundstelle: TrierWQ. 362
- Belegtext:
item wer aus der gewalt heirat
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GrW. VI 183
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
swer auz dez gotzhaus gewalt cheret, den sol der abt darumb büzzen
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: OÖUB. I 109
Gewalt (VII 2)
Erklärung:
Haus(rechts)bereich.
Gewalt (VII 3)
Erklärung:
Stadtgebiet.
- Belegtext:
er habe danne ein hus kouffet, oder so viel gutes geleit in der burger gewalt
Datierung: 1316
Fundstelle: ZürichStB. I 12
Gewalt (VII 4)
Erklärung:
Gebiet der Holzungsberechtigten.
Gewalt (VIII)
Erklärung:
Familiengewalt.
Gewalt (VIII 1)
Erklärung:
väterliche, elterliche Gewalt.
- Belegtext:
die zeit, und der sun in des vaters gewalt ist, so mag er an des vaters willen ... sein erbtail nicht versetzen
Datierung: 1347
Fundstelle: MünchenStR.(Auer) 87
Faksimile
- Belegtext:
wo ein sollicher [filius familias] hat ein vatter und ein anhern oder fürter hinvff zu zelen, so ist er nit in seins vatters gewalt, sunder in seins anhern oder altuatters gewalt
Datierung: 1436 (ed. 1516)
Fundstelle: Klagsp.(Brant) 71
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- in DRQEdit
- Belegtext:
ein sun, der da ist under dem gewalt uatter oder muoter, der mag nutz von ir gueter ... empfroemden
Datierung: Mitte 15. Jh.
Fundstelle: BremgartenStR. 21
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
item so ain kind in vätterlichem gewalt
Datierung: 1509
Fundstelle: Layensp. I 5v
Faksimile
- in DRQEdit
- Belegtext:
die ... von diner dochter erboren werden, sindt nit in dinem gewalt, sunder in dem gewalt ires vatters
Datierung: 1520
Fundstelle: Murner,Inst. 9
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1519
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
waisen und denen, so in mindern jaren und under dem gwalt vatter und mueter, der gerhaben, sorger oder vormunder sein
Datierung: 1528
Fundstelle: ZeigerLRb. 116
- Belegtext:
pupillus ist der, so under seinen mündigen jaren, das ist den xiiii. sein eygen würt, und auß der gewalt seines vaters kompt, es geschehe durch desselbigen absterben oder durch freigebung
Datierung: 1536
Fundstelle: Gobler,GerProz. I 5a
- Belegtext:
so sy [die kinder] nit mer vnnder des vatters vnnd mutter hannd vnnd gwalt, sonnders vereelichet sind
Datierung: 1539
Fundstelle: BernStR. I 294
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sollent ... derselbenn vneelicher kinden vatter vnnd mutter vollmechtigen gwalt haben
Datierung: 1539
Fundstelle: BernStR. I 295
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sie seynnt veterlichs gewalts underworffen oder nicht
Datierung: 1543
Fundstelle: ArnstadtStR. 85
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
kinder, so in gwalt oder versehung irer ... vormunder ... seien
Fundstelle: NürnbRef. 1564 13
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
kinder noch in seinem gewalt zu versorgen hätte
Datierung: 1669
Fundstelle: ÖGerhabO. 414
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- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
die unterthanen seynd schuldig, ihre noch in gewalt und brot habende söhn und töchter ... ihrem grund-herrn ... in dienst erfolgen zu lassen
Datierung: 1679
Fundstelle: TractIurIncorp. Tit. 4 § 7
- Belegtext:
einem jedwedern erben, selbiger seye in des verstorbenen gewalt gewesen oder nicht
Datierung: 1713
Fundstelle: TrierLR. 638
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- Belegtext:
ereignet es sich nun, daß einem minderjährigen und in vätterlichen gewalt oder mütterlichen brod noch stehenden sohn ... ein eigenthum zufallet
Datierung: 1752
Fundstelle: Greneck 273
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
falls ein adoptierter ... sohn durch hinsterben des vatters, der ihn adoptiert ... hat, ledig wurde, soll er dem gewalt seines leiblichen vatters wiederum heimfallen
Datierung: 1785
Fundstelle: ZSchweizR.2 27 (1908) 253
Gewalt (VIII 2)
Erklärung:
Munt über Erwachsene.
- Belegtext:
si solte wesen undir mannes gewalte und allis dinges undirtan, swaz ir gebute der man
Datierung: 1120
Fundstelle: GenesisM. 18
- Belegtext:
dy [klage] hebt sich also an, das der klager dartrat ... von seynen wegen vnd von seyner gewalt wegen, dy seyn eleych weyp ist
Datierung: vor 1368
Fundstelle: IglauOberhof 140
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sie ist is ane vormundiger gewalt nicht gewaldig
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 281
- Belegtext:
lebt [ein Mann] sogar vnechticlich, das er seinem elichen weibe die erbsorge let, wan er ir haupt sein solde, gewalt lat uber sich und vber sein gut
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: IglauOberhof 365
Faksimile
- Belegtext:
etliche moegen nit contrahiern von wegen jhres standts als seind erkauffte knecht, münch, ordensleut etc., so nichts aigen haben vnd in gewalt jhres oberhaupts sind
Datierung: 1576
Fundstelle: Lettscher 4
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- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mögend ... zu erben gesetzt werden ... die kind, die noch im mutterleyb sind, lybeigne personen vnd die vnder andrer lüten gewalt lebend
Datierung: 1611
Fundstelle: FreiburgÜMun. 328
Gewalt (VIII 3)
Erklärung:
Leibeigenschaft (manus).
Gewalt (VIII 4)
Erklärung:
seiner selbst Gewalt mündig (suis iuris).
Gewalt (IX)
Erklärung:
Vollmacht; übertragene Gewalt.
Gewalt (IX 1)
Erklärung:
Auftrag, Vertretung.
Gewalt (IX 2)
Erklärung:
Befehl (mandatum).
Gewalt (IX 3)
Erklärung:
Erlaubnis, Genehmigung.
Gewalt (IX 4)
Erklärung:
Bevollmächtigtung, Vertretungsmacht.
- Belegtext:
ob ouch der meister oder di brudere, di den gewalt [potestatem] von dem meistere hant
Datierung: 1250
Fundstelle: DOrdStat. 47
- Belegtext:
wand unser ... vater ... chunig Rudolf ... uns uber Osterrich und ... Steyer vollen gewalt und allen sein selbs gewalt gegeben hat und hat uns ... gesazt ze einem gemainen verweser und ze einem gewaltigen pfleger
Datierung: 1281
Fundstelle: MGConst. III 263
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
gegeben ime gewalt ... ze tuonde swas er wil
Datierung: 1293
Fundstelle: Urkundio I 40
Faksimile
- Belegtext:
daz wir fur uns und unsern bruder ..., von dem wir des gantzen und sundern gewalt haben, gelobt und gesworn haben
Datierung: 1314
Fundstelle: MGConst. V 34
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
ist das iemand uzwendig des landes buvet, der hab einen man, der ganze gewalt habe zu antwertin und zu tuon vor sine teil
Datierung: 1328
Fundstelle: FreibergUB. II 6
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
geben ihn vollen gewalt, burger zu nehmen, ze emphahen in ihr statt
Datierung: 1331
Fundstelle: HallStR. 901
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
gib im auch vollen und gantzen gewalt mit disem brief
Datierung: 1355
Fundstelle: BaselUB. IV nr. 217
- Belegtext:
vollend gebaldt und willen darzu habend
Datierung: 1419
Fundstelle: Lünig,CJFeud. II 60
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daz ich ganzen vollen gebalt und gunst gib sam wär ich selber persönlich gegenwärtlichleich da
Datierung: 1443
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
der mag ... demselbigen [Anwalt] ein genugsamen gewalt zu stellen mit bestimmung der sachen vnd personen ... so zu einem rechtmessigen gewalt gehören
Datierung: 1534
Fundstelle: MainzUGO. 5r
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
darinnen vormeldet werde, wie hiermit ein e.w.rh. diesen itztgeordneten inspectoren vnd allen iren successoribus volligen gewaltt auftrage
Datierung: 1538
Region/Autor/Textsorte:
Nordhausen
Fundstelle: MittSchulg. 2 (1892) 67
- Belegtext:
generale mandatum oder gemeinen gewalt zu allen sachen ... annemen
Fundstelle: FrankfRef. 1578 I 5 § 13
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
dass wir vollmächtigen gwalt haben söllindt söchliches zethun
Fundstelle: BernGS. 1615 3
- Belegtext:
worauff der prälat ... ihme allen gewalt gegeben zu handlen, zu shalten und zu walten
Datierung: 1659
Fundstelle: FreibDiözArch.2 1 (1900) 179
- Belegtext:
es stehet ... in eines jeden freyen willen, einen aufgetragenen gewalt anzunemmen oder nicht
Datierung: 1719
Fundstelle: BaselRQ. I nr. 463
- Belegtext:
der unumschränkter kayserlicher gewalt, lat. absoluta potestas imperialis ist jener, welcher ohne mitwürkung ... ausgeübet ... wird
Datierung: 1752
Fundstelle: Greneck 78
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
weshalben wir ihm volle gewalt ertheilet
Datierung: 1785
Fundstelle: HusumStiftungsb. 443
Gewalt (IX 5)
Erklärung:
Prozeßvollmacht.
- Belegtext:
so ist der clager nit schuldig, hin wider recht do zu hallten fur den, dem er die clag furet: wan er nit annders gewalts hatt, den zu clagen vnnd nit macht hat, zu verantwortten in
Datierung: 1306
Fundstelle: BambStR. 21
- Belegtext:
muess der prüef sagen, das der man dy urtail fürtrag mit vollem gewaldt in allem dem rechten, sam ener selbs da wär
Datierung: 1350
Fundstelle: SteirLl. Art. 10
- Belegtext:
chlagt ainer ... von eins andern wegen, derselb sol vollen gewalt weysen mit einem offen gelawbbrief
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: RegensbStat. 37
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
uff denselben tag so sullen ouch beide teil und parthyen mit gantzem und vollem gewalt und mit iren schidluten und zugesetzten kommen
Datierung: 1435
Fundstelle: ArchSchweizG. 3 (1844) 304
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
wan aber N.v.d.N., auch die vorgenanten ... nit gegenwertig waren, noch yemands von iren wegen mit gewalte
Datierung: 1455
Fundstelle: Michelsen,Rdm. 254
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- Belegtext:
czu ern J. Vogil procurator unnd anwalten in einer milden gewalt gnant procurator cum libera
Datierung: 1480
Fundstelle: FreibergUB. II 313
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
wellicher seinen gewallt vor dem amptman und gericht ainem andern mit dem gerichtsstab ufgibt oder usserhalb gerichtz, ... derselbig gewalt soll nach der statt recht fuer gnugsam erkhendt werden
Datierung: 1510
Fundstelle: Fischer,Erbf. II 144
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- Belegtext:
die partheien mugen nit allain gwalt zu recht schriftlich geben sonder auch vor gericht mit glübt dem richter an den gerichtsstab darzue einschreiben in das gerichtspuech
Datierung: 1528
Fundstelle: ZeigerLRb. 97
- Belegtext:
acht haben, das die so sie schicken ... auch mit genugsamen bericht, gewalt und befelch ... versehen seien
Datierung: 1536
Fundstelle: Gobler,GerProz. I 13
- Belegtext:
ain eefraw, die in verdingter heyrat sitzt ... mag denselben iren eemann on besondern beuelch vnd gwalt im rechten nit vertreten
Fundstelle: NürnbRef. 1564 V 5
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
procurator oder gewalthaber mag sein gwalt nit anderst auffsagen, es geschehe dann auch mit willen seines herren, der jhm den gewalt gegeben hette
Datierung: 1571
Fundstelle: TeutschForm. 9
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sollen auch die procuratores vnd anwäld die ihnen gehörter gestalt gegebene gewält gleichfalls von hand vnd stab empfachen
Datierung: 1579
Fundstelle: Müsinerwiese(Rusch) 45
- Belegtext:
es soll keiner einiche procur oder gewalt ohne erlaubnus und verwilligung eines landvogtes annemmen
Datierung: 1616
Fundstelle: WaadtStat. 172
Faksimile
- Belegtext:
der bevelchs-, gewalts- oder vollmacht-contract ist, wann einer von einem andern befelch und gwalt über sich nimbt
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 107
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Gewalt (IX 6)
Erklärung:
richterliche Vollmacht.
- Belegtext:
ist, daz der kunc von teuschem lant vert ... da sol er dem phalnzgraven von Rine den gewalt geben, daz er rihte uber der fursten lip
Datierung: 1287
Fundstelle: Schwsp.(R.)LR. Art. 113
- Belegtext:
des han wir gekorn vier burcman und vier burgere, die sulen des gewalt han hinzelegene
Datierung: 1301
Fundstelle: FriedbergUB. I 65
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- Belegtext:
die von Wil, ... haben nit gewalt, das sy dhainen vß dem gricht R. hefften
Datierung: 1495
Fundstelle: GrW. I 211
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sid er doch sitzt an des keiser stat und u'ber daz bluot gewalt zerichten hat
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Mone,Schausp. II 266
- Belegtext:
das er von dem houptsecher vollen gewalt hab, an sinr statt ze rechtigen
Datierung: 1503
Fundstelle: FreiburgÜStB. 71
- Belegtext:
daß sie ... wo nicht eben mit einem gerichtlichen gewalt, jedoch wenigstens mit einer andern hinlaenglichen und positiven schriftlichen vollmacht ... versehen zu lassen
Datierung: 1725
Fundstelle: Lahner,Samml. 250
Gewalt (IX 7)
Erklärung:
schiedsrichterliche Vollmacht.
- Belegtext:
hant die selben zwelve vollen gewalt minnen und rechtes uber alle die vordrunge
Datierung: 1295
Fundstelle: FRBern. III 611
- Belegtext:
mir beide teile dar umb hant gewalt geben minne und rechtes
Datierung: 1353
Fundstelle: FRBern. VIII 12
- Belegtext:
daz och baid taile williklich täten und uns darumbe vollen gewalt gaben ze minne und och zu dem rehten
Datierung: 1379
Fundstelle: EßlingenUB. II 190
- Belegtext:
da kamen wir bede teile ernstlich an, dz si us in den sachen mynne und rechtz getruwen und dez vollen gewalt geben wolten
Datierung: 1434
Fundstelle: ZofingenStR. 112
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Gewalt (IX 8)
Erklärung:
Botenauftrag, Gesandtenvollmacht.
- Belegtext:
daz des edeln herren ... erber botschaft mit vollem gewalte und mit briefen under sinem insigel vor mir uff dem hof ... gestanden ist
Datierung: 1358
Fundstelle: FürstenbUB. II 223
- Belegtext:
die ... mit eurem gewalt von ew hierher gen Straubing geschickt sind
Datierung: 1369
Fundstelle: StraubingStR. 320
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- Belegtext:
uff die tag sullen wir unser botten mit vollem gewalt schicken
Datierung: 1389
Fundstelle: EßlingenUB. II 294
- Belegtext:
die schickten auch do darumb zu uns, jegliche statt ir erbare bottschaft mit vollem gewalt nach des bundes sag
Datierung: 1395
Fundstelle: SchrBodensee 3 (1872) 115
- Belegtext:
das do unser erbern botten dheinen gewalt dovon haben söllen den buntd in yemans hand ze setzende
Datierung: 1406
Fundstelle: RTA. VI 81
- Belegtext:
darczu unser namhafft ret mit vollem gelbalt komen werden
Datierung: 1408
Fundstelle: CDPatr. IV 257
- Belegtext:
wir ... bekennen ... das wir den ... marggraf W.v.R. ... zu solichem rechttag schicken, vnd geben den allen volmächtigen gewalt wissentlich mit dem briefe
Datierung: 1447
Fundstelle: EidgAbsch. II 819
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
einen scheinpotten on gewalt der hauptsachen schicket
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) III 5
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
das wir unsere gesandten auf bestimbten tag und malstatt mit volkhomnem und ungemessenem gwalt eigentlich abfertigen und schickhen sollen
Datierung: 1570
Fundstelle: Donauwörth(Stenger) 147
Gewalt (IX 9)
Erklärung:
Dienstverhältnis.
Gewalt (IX 10)
Erklärung:
Vollmachtsurkunde.
- Belegtext:
ob si dar umb mit der brif gewalt oder ane brif gepfendet oder beschedigt wurden
Datierung: 1341
Fundstelle: MGConst. VIII 356
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
das er dem cleger durch sich selb oder sin vollmechtig botschaft mit sinem vollen verschriben gewalt, des zum rechten gnug ist, darnach zum nechsten hofgericht ... antwurte
Datierung: 1435
Fundstelle: ZRG.2 Germ. 41 (1920) 323
- Belegtext:
widerruefft durch ... vorsprechen den verschriben gebalt, den sy M. ... gegeben hat
Datierung: 1458
Fundstelle: MittSalzbLk. 14, 2 (1874) 99
- Belegtext:
mit vollem geschriben versigelten gewalt des zu recht genug was
Datierung: 1463
Fundstelle: MBoica XIX 306
- Belegtext:
sinen vollen verschroben gewalt hett, den er verlesen liess
Datierung: 1472
Fundstelle: FürstenbUB. III 424
- Belegtext:
deß habt ihr briefflichen gewaldt
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: EndingerJudensp. 71
- Belegtext:
als nun ieder von den beschribnen ortstätten ... die handtreu ... M. erstattet, haben sie ire gewält übergeben, welche verlesen, nachgehends ... in ein buschel zusammen gepunden und ins gewölb verwahrt worden
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: WürtLTA.2 II 244
- Belegtext:
[wer] dieses gerichts zwang von andern oertern eine gewalt fuerbringt, solche sol mit einer oerdentlichen obrigkeit ... handt vnd siegel befestiget sein
Datierung: 1603/05
Fundstelle: HambGO. I 8 Art. 2
- Belegtext:
daß ein ongewohnliche seltzame form der gewälte zum landtag eingeschlaicht werden wöllen, so tüen ifg. sich nochmals dahin ercleren, dergl. gewält nit anzunemmen noch passieren zu lassen
Datierung: 1607
Fundstelle: WürtLTA.2 II 588
- Belegtext:
es ist aber die gewöhnliche form der gewäldt ... daß darinnen der name des principaln oder gewaldtgebers so wol des procuratoren eigenlich gesetzet werde
Fundstelle: FrkLGO. 1618 II 4
- Belegtext:
[die zwei Belforter, welche anfänglich nur ein wälsche instruktion, dann aber doch auch] einen teutschen gwalt [vorwiesen]
Datierung: 1649
Fundstelle: ForschTirol 1 (1904) 104
- Belegtext:
dessen gefertigten gewalt aber ... dem herrn decano ... übergeben
Datierung: 1724
Fundstelle: WienUnivGO. § 10
Gewalt (IX 11)
Erklärung:
Beglaubigung.
- Datierung: 1592
Fundstelle: BrfJohCasimir II 162
- Belegtext:
dieweil aber ... ein wechsel zu machen es die gelegenheit jetzt nicht geben ... mögen, so tun wir euch hiermit einen gewalt uberschicken, kraft dessen ir bei bekanden leuten 2000 fl. ufnehmen ... könnet
Datierung: 1592
Fundstelle: BrfJohCasimir III 637
Gewalt (X)
Erklärung:
Eigenmacht.
Gewalt (X 1)
Erklärung:
Machtvollkommenheit, Selbständigkeit.
- Belegtext:
tat ein iowelich man frier gewalt have, so war sose er wilit sachun sinu ce gevene
Datierung: 819
Fundstelle: Cap. I 2 S. 379
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
zu denselben chrieg schuffen wir [der Herzog] von unserm gewalt ... unserm vitztum von Strubing, daz der di chunschaft hören sold
Datierung: 1297
Fundstelle: MBoica XIV 55
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- in Google Books
- Belegtext:
heizit er [der Abt] iz inphale, so si iz in sinir gewalt, weme er iz heize geben
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: HohenfurtBened. 264
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- digitalisiert im Rahmen von "DigiZeitschriften"
- Belegtext:
das unser gnädiger herre, küng von Lasslow, nicht aigen gewalt gebruch, sundern in und under gerhabschafft und fürmundschafft sye
Datierung: 1447
Fundstelle: EidgAbsch. II 824
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
so mag ain herr von sein gwalt ain vorster setzen vnd geben vf ain jar
Datierung: 1495
Fundstelle: GrW. I 214
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wir mochten och uff dich schicken heimlich oder offenlich und dich mit recht oder eignem gewalt von dinem leben zu dem todt richten
Datierung: 1505
Fundstelle: BruggStR. 116
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
item das die von der Lobau der ritterschafft jn jrem wasser mit eigener gewalt fischen
Datierung: 1509/16
Fundstelle: GörlitzRatsAnn. I/II 102
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
item welcher zuvil begern oder im selbs wil rechtsprechen auß aigem gewalt
Datierung: 1518
Fundstelle: Layensp. 8
- Belegtext:
auß eygem gewalt on verhinderung meniglichs zu sich nemen
Datierung: 1532
Fundstelle: CCC. Druckprivileg
- Belegtext:
commissarius ist der, so nit von eygner gewalt oder gerechtigkeit, sonder an stat und von wegen des, so jn verordent, befelch hat ... zuhandlen
Datierung: 1536
Fundstelle: Gobler,GerProz. I 4a
- Belegtext:
der gegenschreiber soll ... auß eigenem gewalt keinen kuckes auß dem retardt geben
Fundstelle: JoachimsthalBO. 1548 II 68
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wer sich nach halbem merz mit einigem bauen unterstünde in der meiweide ... ist jedem von den nachbaren 5 schilling schüldig und dem herren vor die gewalt verfallen
Datierung: 1581
Fundstelle: NrhAnn. 75 (1903) 80
- Belegtext:
so solle er die angesetzten güeter aignes gewalts nit antreten ... sonder von gericht relaxierung des ansatz ... begeren
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. I 35 § 18
- Belegtext:
das die weysenvögt ... keine liegenden güter eigens gewaldts verüssern sollen
Datierung: 1616
Fundstelle: WaadtStat. 40
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- Belegtext:
es gebühre seinem ... eheweib nicht, sich selbsten und eignen gewalts und gefallens von dem ehemann ... abzusondern
Datierung: 1670
Fundstelle: Abele,Unordn. I 250
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
Gewalt (X 2)
Erklärung:
erlaubte Selbsthilfe, rechtmäßiges eigenes Vorgehen.
- Belegtext:
darzu mag min herre von Trire grifen ane gerichte oder ander ervolgunge von sins selbes gewalt an alle min gut
Datierung: 1345
Fundstelle: Lamprecht,WL. III 193
- Belegtext:
so ist er von dem burgrecht gegen dem der in ußgeklegt hat und hett denn der kleger gewalt ze vahen den gültten ob er wil
Datierung: 1385
Fundstelle: Alemannia 5 (1877) 2
- Belegtext:
wem och diu stat verboten wirt von gült wegen, rihtet sich der nit in aht tagen den nähsten darnach, so hat der gewalt darnach ze manent den amman, daz er im usgebiet für die fridsül
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: LeutkirchStR. 78
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so hettint die egenanten ... gewalt ... uns ... darumb ze manen ze huse, ze hofe oder under ougen, mit birefen oder mit botten oder selb mit munde
Datierung: 1405
Fundstelle: FürstenbUB. III 18
Gewalt (X 3)
Erklärung:
Eigenmacht mit Gewaltanwendung, unerlaubte Selbsthilfe.
- Belegtext:
di ander usheischunge unde fredebruch ist: der deme andern louft mit gewopenter hant und unrechter gewalt, unvorklaget vor seine richtere
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. II 3 Dist. 2
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wenn er sich der guter und des hutwerks underwunden hat mit eigener gewalt und mit unrechte
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Loersch-Schröder 192
- Belegtext:
wyr elenden kynder [die Nonnen] klagen, daß uns Weller mit eygener gewalt das unßer abegeprochen hat an alle noth und ni ht von geheißen wegen
Datierung: 1448
Fundstelle: FreibergUB. I 425
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
solche wegerung mir der obgenante N. thut myt eygener gewalt
Datierung: 1460
Fundstelle: Bocksdorf,GForm. 430
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
hat mich also uß myner rechten gewere gesatzt mit synes selbes gewalt
Datierung: 1460
Fundstelle: Bocksdorf,GForm. 438
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
mit unser selbs gewalt verfolgt und unervordert alles rechten uff fryer strauß nidergeworffen
Datierung: 1465
Fundstelle: RadolfzellHGO. 161
- Belegtext:
item welicher dem andern frevenlich mit sim selbs gewalt das sin nimpt on recht
Datierung: 1495
Fundstelle: GrW. I 215
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
des qwam J. und brach ym die slosz abe von husze und schune und nam dorus weyn und getreide und fürte das weg ... und tad das allis mit eygener gewalt
Datierung: 15. Jh. (Hs.)
Fundstelle: DresdSchR. 344
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- Belegtext:
es soll niemand allhier mit eigener gewalt seine sache vornehmen, sondern den sitzenden bürgermeister und rath klagen mit ordentlichem recht fürdern
Datierung: 1536/44
Fundstelle: HannovStKdg. 223
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- in Google Books
- Belegtext:
welcher aus eigenem gwalt ohne erkanntnuß des grichts vnd ohne erlaubnuß vnsers ambtmanns ... pfendet
Datierung: 1541
Fundstelle: ArbergStSatzg. 34
- Belegtext:
so solle er solchen grunt aignes gewalts nit einziehen
Datierung: 1573
Fundstelle: NÖLTfl. 18
- Belegtext:
welicher glaubiger ... seines schuldners personn ... selbst einziehen ... wuerde, der solle dardurch ... sein darlehen verloren haben ... auch wegen deß geuebten gewalts ... derselben obrigkeit ... die bestraffung bevorstehen
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. II 8
- Belegtext:
das niemand ... synes eignen gwalts pfanden ... solle
Datierung: 1611
Fundstelle: FreiburgÜMun. 219
- Belegtext:
ob glychwol keyne wort urhab syn und mit der faust, wehr oder eygens gewalts gerochen, sonder rächtlichen geclagt werden söllen
Datierung: 1623
Fundstelle: ZofingenStR. 352
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
da hat jeder particular das recht verlohren ... selbst gewalt zu üben
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 170
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- Belegtext:
dagegen ist niemand sich durch eigene gewalt recht zu verschaffen befugt
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. Einl. § 77
Gewalt (XI)
Erklärung:
Besitz.
Gewalt (XI 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
anders ne sal he [der Erbe] nene gewalt hebben an' me gude bit an den drittegesten
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. I 22 § 1
Textarchiv: SspLR. I 22
- Belegtext:
biseit ein man an der strazi hindir enimi andirin in sienir giwalt guit, daz umi virstoln is edir roipliche ginumin
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb. 112
- Belegtext:
e daz der zehend der selbe nusaez us siner gewalt kam
Datierung: 1300
Fundstelle: SalemUB. II 571
- Belegtext:
wer bereitschafft beschicken will mit gesuntem leib, vnnd sie dennoch in seiner gewallt haben will biss an sein endt
Datierung: 1306
Fundstelle: BambStR. 102
- Belegtext:
sollen ime [dem camerer] dy [korngulde] antworten zu Limpurg in sine gewalt uff unse kost, sorge und vurlost
Datierung: 1377
Fundstelle: DChr. IV 1 S. 129
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
bringt erbgut vnd varund hab in sein gewalt
Datierung: 1391
Fundstelle: MHungJurHist. V 2 S. 2
- Belegtext:
di di selben vogtay in ir aigenschaft und in ir gwalt hielten
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: OÖUB. II 429
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
hat das ein man in seiner gewalt zehen jar in stiller gewalt
Datierung: 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
SchwspVar.
Fundstelle: WSB. 75 (1873) 104
- Belegtext:
so reden und globin wir ... die obgeschriben summen ... in iren sichern gewalt zcu beczalen
Datierung: 1438
Fundstelle: FreibergUB. II 83
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
die obgenannten fünff guldin gelts versprechen wür ... zu geben und antwurten in ieren sicheren kundlichen gewalt
Datierung: 1458
Fundstelle: FreibDiözArch. 25 (1896) 216
- Fundstelle: FreibDiözArch. 25 (1896) 220
- Belegtext:
es soll ... ain ieder fleischhacker fleisch fail haben ... zu verkaufen ... das nicht pfinnig ...sei. und ob man des in seiner gewalt begriff, ... soll man dasselbig ... auswerfen in ainen graben
Datierung: 1573
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 846
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
item wenn ainer zu phenten ist, so sullent die phant drei tag stil ligen, drei tag fail geen und am vierten tage mit recht erlangt werden und in gewalt gesprochen
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. II 248
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Gewalt (XI 2)
Erklärung:
in Paarformeln.
Gewalt (XI 2 a)
Erklärung:
Hand und Gewalt.
- Belegtext:
ob di furmuntshaft und gershaft in unser gewalt und hant gevellet
Datierung: 1330
Fundstelle: ZFerd.1 7 (1832) 218
- Belegtext:
soll der donator aber vor vogt vnd gericht erschynen vnd allda durch vorgenden spruch mit dem gerichtzstabe fry die vbergab thun in hand vnd gewalte dess, dem er verschaffen will
Datierung: 1493
Fundstelle: TübStR. 54
- Belegtext:
sol der maier dafür 10 ß (pfennig) geben ... dem probst zu sinen sichern handen und gewalt
Datierung: 1514
Fundstelle: JbGraubünden 40 (1910) 36
Gewalt (XI 2 b)
Erklärung:
Gewalt und Behalt.
- Belegtext:
hedde dey kopere dat vorgenant korn gebracht in syn gewalt unde behalt
Datierung: 1300
Fundstelle: DortmStat. 122
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- Datierung: 1437
Fundstelle: Spieß,Neb. I 37
- Belegtext:
wilche zijt mir ... begeven und bringen ... in er sicher gewalt und behalt
Datierung: 1498
Fundstelle: NrhAnn. 89 (1910) 115
Gewalt (XI 2 c)
Erklärung:
Gewalt und Gewahrsam.
- Belegtext:
soll disen ständen ... bevorstehen, das seine wieder zu sich und in seiner gewalt und gewarsam zu empfahen
Datierung: 1549
Fundstelle: Moser,KreisAbsch. I 16
Gewalt (XI 2 d)
- Belegtext:
svie so it in nut unde in gewelde hevet unde den tins dar ut nimt, it si wif oder man, die hevet die gewere dar an
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLehnr. 14 § 1 (andere Lesart)
- Belegtext:
suilich man heit recht eigin in dirri stad zu M. undi daz in giwalt undi giwerin iar undi tac unvirsprochin
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb. 118
- Belegtext:
der vorgenanten vrouwen bote zoech das goet von G. ... in der vrouwen von S.Cl. gewalt un gewer
Datierung: 1273
Fundstelle: BaselUB. II 64
- Belegtext:
dis vorgenant zinse die sullen ... min wirtin niessen mit allem recht und in gewalt und in gewer han
Datierung: 1274
Fundstelle: WirtUB. VII 277
- Belegtext:
warumb er die so lange liez an gewalt und an geniez
Datierung: 2. Viertel 14. Jh.
Fundstelle: Beringen,Schachged. V. 3375
- Belegtext:
so zewcht ez der herr in sein gewalt an nucz vnd an gwer
Datierung: 1350
Fundstelle: SteirLl. Art. 117
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
setze sie doryn in liplich nutzlich gewere vnd gewalt on alles hindernisse vnd irsal
Datierung: 1396
Fundstelle: FreibDiözArch. 23 (1893) 124
- Belegtext:
do sprach der keiser: wer eyn gut in gewelden und yn geweren hot
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 322
- Belegtext:
hat ir eins dem andern aufgeben mit dem munde ... und iczunt angends geseczt in nutzlich geruwig gewalt und gewer[d]e
Datierung: 1450
Fundstelle: MartitzFschr. 113
- Belegtext:
sie ... in stille leipliche geruige, nutzliche gewalt vnd gewere eingesetzt
Datierung: 1469
Fundstelle: GeöArch. II 1 S. 242
- Belegtext:
dieselb appellierent parthey, die habe ... in gewalt nutz oder gebrauch hette
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) X 4
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
also verzeichen wir vnns der ... guoetter ... aus vnnser gewallt, nucz v. gewer in des Erw. H. v. G. zu V. gewallt, rechtte, nucz vnd gewer
Datierung: 1487
Fundstelle: Indersdorf II 140 (nr. 1442)
Faksimile
- Belegtext:
dann ich mich ... gentzlich verzigen, entstzt und begeben hab aller besitzung, nutzung, gewalt und gewere
Datierung: 1494
Fundstelle: SGallenOffn. II 495
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dargegen hot der kleine S. des gnanten H.S. garten in gewalt unnd brauchung
Datierung: 1496
Fundstelle: LübbStB. 121
- Belegtext:
es solle niemand einiger hand gut für sein unterpfandt verstehen, er habe das dan in seiner gewehr, macht, und gewalt
Datierung: 1592
Fundstelle: MünsterPolO. 38
- Belegtext:
welcher einicherley ligenden güter ... besitzt und inhat zächen jar in gewalt und gewerd rüwig und unangesprochen
Datierung: 1623
Fundstelle: ZofingenStR. 322
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Gewalt (XI 3)
Erklärung:
Krongut, Fiskus.
- Belegtext:
al schat under der erde begraven deper den ein pluch ga, die hort to der koningliken gewalt
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. I 35 § 1
Textarchiv: SspLR. I 35
- Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. I 38 § 2
Textarchiv: SspLR. I 38
- Belegtext:
und gebot ... daz man ir guot in des küneges gewalt züge
Datierung: 1260
Fundstelle: Königebuch 58
Faksimile
- Belegtext:
dienstmannes eigen mac nimmer komen in den kunclichen gewalt uz ir herren gewalt noch uz ir gotshuser gewalt, ob si sich verwurkent an ir rehte
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)LR. Art. 43
- Belegtext:
als wir solche [marck] yn des reichs gewalt oder hand uberlieffert hetten
Datierung: 1276
Fundstelle: MansfeldKlUB. 429
Faksimile
- Belegtext:
ob aber der graff dieselben erbschafft dem küniglichen gewalt bezeichnete [regiae potestati consignet]
Datierung: 1493
Fundstelle: LibriFeud.(Pflantzm.) d 2
Gewalt (XI 4)
Erklärung:
Waldnutzungsrecht.
- Belegtext:
[den Pachtleuten des Klosters Klamp wird dieselbe] gewalt inde gemeinde [an Holzung, Mast und Weide verliehen, als wenn das Kloster die Güter in eigener Bebauung habe]
Datierung: 1238
Fundstelle: KölnReg. III 1 S. 138
- Belegtext:
C.v.T. [und seine Frau] verkouffen erfflichen ind ummerme ... [an St. Gereon] eyne rechte gewalt hoeltz
Datierung: 1362
Fundstelle: SGereonUB. 419
- Belegtext:
dat der houltzgewelde sieventzien weren, ind dat man die up die guede reyffe, as man houltz geven seulde, dar sy van alders upgehoirt hetten, as ... der hoff zu B. is eyne gewalt,
item B. hoff eyne gewalt, L. hoff heynoynen tzwa gewelde
Datierung: 1408
Fundstelle: RhW. II 1 S. 115
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1408
Fundstelle: RhW. II 1 S. 119
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
item quodam nemus dictum gewalt
Datierung: 1412
Fundstelle: WerdenUrb. II 135
- Belegtext:
sal denselven [scholtyssen] myt eyner gewalt holtz erven
Datierung: 1541
Fundstelle: NrhArch. 3 (1860) 250
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- in Google Books
- Belegtext:
hab ich ausgethan unsern gotteshaus zustendige gewalt holtz auf der ... gemark
Datierung: 1609
Fundstelle: SPantaleonUrb. 386
- Belegtext:
[In der] Brucker gemarcksrolle [sind unter anderem angegeben die Zahl] der gewalt, radt, hondert, holtzrecht
Datierung: 1661
Fundstelle: KlArchRhProv. I 269
- Belegtext:
[der herzogliche Merkerhof hat nur] ein rat oder vierdel von einer gewald
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: Weimann,Walderb. 75
- Belegtext:
[Im Großen Busch hat die Gewalt 4 Räder, das Rad aber nicht Speichen, sondern 4 Klauen]
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: Weimann,Walderb. 75
- Belegtext:
dieserhalb haben sich die erben besprochen und die eine gewalt nit hoger dan für eine wüste gewalt, die weil der wedenhof ungezimmert gehalten
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: Weimann,Walderb. 115
Gewalt (XI 4 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Holzungsrecht.
- Belegtext:
potestate etiam sive licentia secandi ligna, que vulgo dicitur gewalt
Datierung: 1247
Fundstelle: Beyer,UB. III 687
Gewalt (XI 4 Spiegelstrich 2)
Erklärung:
auch Fischereianteil.
- Belegtext:
[ein Drittel] einer gewalt in dem Ryne zu V.
Datierung: 1361
Fundstelle: NrhAnn. 83 (1907) 169
- Belegtext:
die hoff toe Embrick heft vier gewalt an der vycheryen toe W.
Datierung: 1477
Fundstelle: WerdenUrb. II 578
Gewalt (XI 5)
Erklärung:
Gewahrsam, Obhut des Richters usw.
- Belegtext:
swelich man den anderen wondit ove dot sleit vnde vluchtich wert, heuet he hus, dat steit an dhes richtes gewalt
Datierung: 1227
Fundstelle: BrschwStR. § 3
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- Belegtext:
sol daz guot in siner gewalt haben jar und tac unvertan, unde sol warten, ob sich iemen dar zuo ziehe mit reht inner jar und tage
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp. 32 § 1
- Belegtext:
so sol jener, des dasz wunde vihe ist, diu vihe beidiu nemen in sine gewalt [andere Lesart in siner phlege]
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.) 165
- Belegtext:
er mac ez ouch wol phenden ane des rihters urloup, unde sol ez triben in des rihters gewalt
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)LR. Art. 198
- Belegtext:
dar zuo hat V. ... sein aigen vnd sein lechen ... geantwrt in dez gerichtz gwalt
Datierung: 1306
Fundstelle: Indersdorf I 50 (nr. 105)
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- Belegtext:
waz dann überiges geltz da wirt, daz chumt in gerichtz gewalt und volgt dem geltter wider nach
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: RegensbStat. 43
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
ist daz er in den zeiten für daz gericht niht chumt ze verantwurten daz erb, so sol der richter daz selb erb in sein gewalt ziehen [potestati iudicis attrahatur]
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: WienerNeustadtStR. Kap. 51
- Belegtext:
so soll daz gotzhus das guot in sinen gewalt ziechen, unz dz der kumt, dez dz guot ist
Datierung: 1413
Fundstelle: Argovia 4 (1864/65) 293
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
wen gut angefangen wirt, der sal daz gut von rechte in seynen gewelden halden, bis das recht dor umme wirt volczogen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: GlogauRb. 52
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- Belegtext:
behaltet der schuldner dieselbig pfand 14 tag in seinem gewalt
Datierung: 1554
Fundstelle: SchlettstStR. 653
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- Belegtext:
die strittigen güter ... zu des richters gwalt vnd verwarung genommen werden
Fundstelle: NürnbRef. 1564 5
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- Belegtext:
wann ... entloffenes vieh in der obrigkeit gewalt kommt, so soll es daselbst ein monath lang behalten ... werden
Datierung: 1679
Fundstelle: TractIurIncorp. XIV 7
Gewalt (XII)
Erklärung:
Gewalttat.
Gewalt (XII 1)
Erklärung:
Rechtsverletzung, Zwang, Erpressung.
- Belegtext:
houbetsculde sint, daz man an den geualt ratet
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 29
- Belegtext:
gewalt get uf, reht vor gerihte swindet
Datierung: 1190/1230
Fundstelle: WaltherVogelw. 22, 1
- Belegtext:
gewalt vert uf der straze, fride unde reht sint seree wunt
Datierung: 1190/1230
Fundstelle: WaltherVogelw. 8, 25
- Belegtext:
die wile man aver en gut under enem manne beklaget na rechte. svo lange he't halt dar boven mit gewalt, nimmer ne gewint he dar rechte gewere an
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. II 44, 1
- Belegtext:
swelich man den anderen ane verdiget in dhere strate mit gewalt
Datierung: 1227
Fundstelle: BrschwStR. § 9
- Belegtext:
deu frauwe hiet iez in ir gewalt gehabt, untz sis der bischolf entwert mit gewalte [lateinisch sine iure]
Datierung: 1252
Fundstelle: OÖUB. III 194
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
er tete sinem goteshuse gewalt; er wolte in sin bistuom ein ander bistuom machen
Datierung: nach 1275
Fundstelle: ProsaKaiserchr. 209
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- Belegtext:
die vogte uf dem lande ... rihtent ... wunden, haimsuche, diupstal, vraefel unde allen gewalt, unde swem ez zem libe stat den suln si antwurten in die stat dem vogte
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 6
Textarchiv: AugsbStR. Art. 6
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- Belegtext:
swer aigen ist ... dem sol man dechainen gewalt tvn an sinem libe noch an sinem gvte
Datierung: 1304
Fundstelle: LandauIsarStR. 227
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- Belegtext:
wolt in der selbe ir pfant mit gewalte nemen an reht
Datierung: 1304
Fundstelle: LandauIsarStR. 230
Faksimile
- Belegtext:
echte umme den gewalt und umme den schaden, den der bischop klaget
Datierung: 1314
Fundstelle: MagdebUB. I 149
- Belegtext:
daz wir dar zu wellen vnd suln beholfen syn enander mit guten triwen, dem selben gewalt wider zesteen
Datierung: 1344
Fundstelle: MWirzib. V 6
- Belegtext:
of die ons ... mit gewout overgrepe
Datierung: 1377
Fundstelle: Nijhoff,Ged. III 31
- Belegtext:
ob jemandt den huobern wollt einen gewalt thuon, des sont in die vögte vor sin
Datierung: 1394
Fundstelle: GrW. IV 58
Faksimile
- Belegtext:
so etwas von forcht wegen geschicht oder uß zwingender gewalt
Datierung: 1436 (ed. 1516)
Fundstelle: Klagsp.(Brant) 7
Faksimile
- in DRQEdit
- Belegtext:
item soe welk mensche den anderen ... stotte myt ghewelde ofte myt homode
Datierung: 1448
Fundstelle: GroningenLR. 319
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- Belegtext:
das sy weder durch gwalt, drow oder vorcht von der gerechtikait tretten
Datierung: 1509
Fundstelle: Layensp. C 4r
Faksimile
- in DRQEdit
- Belegtext:
sie haben einen zu Hermeszdorff aus dem gefengnus mit gewalt genhomen
Datierung: 1509/16
Fundstelle: GörlitzRatsAnn. I/II 102
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
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- Belegtext:
[wer] sich dann vnderstät die pfand zebehalten mit gwalt
Datierung: 1515
Fundstelle: GrW. I 208
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
seine lüde tho verthedigen vor ungerechter gewalt
Datierung: 1558
Fundstelle: GrW. III 320
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
fraw Veronika von H. als phantinhaberin ... hat sich ... ain fueder hew mit gwalt nemben lassen
Datierung: 1561
Fundstelle: EderRel. I 228
- Belegtext:
kirchen, kirchhöfe muelen und herwege seynd gefreyet, daß sich niemandt, wehre und waffen darauf vergreifen sollen
Datierung: 1583
Fundstelle: HadelnLR.(Pufendorf) IV 4
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1583
- in DRQEdit
- Belegtext:
mit offentlichen mordt, thodtschlegen, ehebruch, diebstal, gewalt und andern groben vnthaten soll der rath ... recht und straffe uben
Datierung: 1584
Fundstelle: RevalStR. II 180
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
so jemandt mit gewaldt uth sinem frien behalte wech gefoeret wuerde
Datierung: 1593
Fundstelle: JütLow.3 II 3 § 1
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die auch mit mir klagen, wie iezund gewalt get fur recht
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: HistVolksl.(Lilienc.) III 157
- Belegtext:
item een man, die van den heere van den lande aengesproocken werdt van gewelt
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: UtrechtDomRBr. II 418
Gewalt (XII 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
gewalttätige Absicht.
- Belegtext:
gif beforan eagum asnase, gielde þone wer; gif mon tio gewealdes on ðaere daede, getriowe hine be þam wite
Datierung: 899
Fundstelle: Liebermann,AgsG. I 68
Gewalt (XII 2)
Erklärung:
als Unrecht betont.
- Belegtext:
diu erste ruofende sünde, diu den menschen verdampt an libe und an sele, diu ist geheizen unreht gewalt
Datierung: 1275
Fundstelle: Berth.v.Regensb. I 89
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- Belegtext:
seinen wegevertigen gesellen ... sol man helfen wider alle maenchleich, daz er sich irwer vnrechtes gewaltes
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp. 342
- Belegtext:
der [herzog ze Beyern] enbot dem keisere, er wolte mit ime gewalt tuon und unreht
Datierung: nach 1275
Fundstelle: ProsaKaiserchr. 194
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- Belegtext:
hab er im gewalt unde unreht getan
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)LR. Art. 131
- Belegtext:
ob ieman gewald adir keinerleige unrehte nod an die lude in den dorfen wulde legen
Datierung: 1303
Fundstelle: FrankfUB.(Lau) I 422
- Belegtext:
ouck scolen wy ... unse burger ... verdedingen jegin forsten, herren ... vor unrechter gewald
Datierung: 1309
Fundstelle: MagdebUB. I 135
- Belegtext:
swer den andern seins erbs und seins aygens entwert mit gewalt an recht
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 207
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [16. Titel]
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- Belegtext:
er hat mir das genomen mit gwalt oder an recht
Datierung: 1350
Fundstelle: SteirLl. Art. 25
- Belegtext:
kempt ... ein ander unde wel dissen usz der gewer wiszen mit gewalt unde an recht
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. I 46 Dist. 6
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wan ... von gerechten zuinften sich frid und gnad allenthalben meret und unzucht und unrechter gewalt ... hin geleit und gedrukt wirt
Datierung: 1376/1445
Fundstelle: UlmRotB. Art. 192
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- Belegtext:
wer mit gewalt ane rechte angriffe
Datierung: 1383
Fundstelle: RAbsch. I 88
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- Belegtext:
hand den leider liblos gethon, mit gwalt, ohne recht und sind davon gewichen in die freygung
Datierung: 1395
Fundstelle: SchrBodensee 3 (1872) 115
- Belegtext:
uns wedervaren is in unser stad ... grote gewalt unde unvoge
Datierung: 1424
Fundstelle: HalberstUB. II 77
- Belegtext:
habe daselbs zu setzen vnd zu entsetzen, zu bußen vnd brechen, vnd alle unrecht gewalt zu strafenn
Datierung: 1453
Fundstelle: GrW. III 493
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- Belegtext:
dat wij ... ok umme unrechter gewald, averfallinge unde vorkortinge weddertostande, uns ... voreniget
Datierung: 1492
Fundstelle: OstfriesUB. II 368
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
Gewalt (XII 3)
Erklärung:
Handgreiflichkeit, Überfall.
- Belegtext:
papen unde jüden die wapen vüren, ... dut man in gewalt, man sal in beteren als eme leien
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 2
Textarchiv: SspLR. III 2
- Belegtext:
ich han deheinen mac nu, der mich gewaldes ... bewar
Datierung: um 1233?
Fundstelle: Stricker,Karl V. 10615
- Belegtext:
swaz an dem gewalt geet, das soll man ... richten
Datierung: 1299
Fundstelle: MBoica XV 30
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- in Google Books
- Belegtext:
vort alle gewalt ende dat an gewelde dringet, dat sal die vaget richten
Datierung: 1318
Fundstelle: NrhAnn. 31 (1877) 121
- Belegtext:
swo ain geschrai umb ein gewalt erget
Fundstelle: SalzbLO. 1328 Art. 19
- Belegtext:
dede anders neyne gewalt noch fredebrake
Datierung: 1353
Fundstelle: OsterwieckStB. 17
- Belegtext:
van den ghenen die ghewelt doen
Datierung: 1375
Fundstelle: UtrechtRBr. I 162
Faksimile
- Belegtext:
so sol denn min herre der vogt nider siczen und sol fristen minen herren ... vor gewalt
Datierung: 1382
Fundstelle: GrW. IV 75
Faksimile
- Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 279
- Belegtext:
wer eynen mit swerte wunte, der solde grozzere gewalt begangen haben
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 400
- Belegtext:
so qwam der richter vur den rat unde klagete unde schrei ober di gewalt di geschen was
Datierung: um 1400
Fundstelle: LimbChr. 61
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
item wer dem andern gewalt tut vor dem rate mit worten ader mit wercken
Datierung: 1445
Fundstelle: BrüxStB. 114
- Belegtext:
dat allerley blotrust, brun und blau wunden, gewalt, ungehorsam und avertredinge
Datierung: 1552
Fundstelle: LünebZftU. 226
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- Belegtext:
woll ... eine mohtwillige gewalt bi dage begeit ..., de schall tho halß gefället werden
Datierung: 1559
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
ob ... ainer ... leibsnot halben ... zu gegenwör getrungen, und darauß ain todtschlag volgen ... wurde, demselben mag ... ain sicher glaidt für gewalt zum rechten ... gegeben werden
Fundstelle: TirolLO. 1573 VIII 49
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
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- Belegtext:
da einer in seiner kleidung mit bloßer wehr zu einem nacketen in die badstuben kähme und schlüge demselben blut und blau, der hat eine vorsetzliche gewalt gethan und sol ... mit dem schwerdte gerichtet werden
Datierung: 1586
Fundstelle: LübStR. IV 16 § 6
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1586
- in DRQEdit
- Belegtext:
gwalt oder gwaltthat ist ein iede eigenwillige handlung, damit eines andern leib oder haab und zugehörung ohne recht oder gerichtliche behebnuß ... angegriffen ... wirdet
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. V 174 § 1
- Belegtext:
daraus [aus den articulen] erscheinet, was für offentlichen gewalt angezogen worden
Datierung: 1627
Fundstelle: BöhmLO. S 1
- Belegtext:
der offentliche gewalt ist eine wiederrechtliche, mit gewaffneter handt vorgenommene that
Datierung: 1707
Fundstelle: SudetenHGO. Art. 19, 7
- Belegtext:
es soll der cörper [eines toten Kindes] besichtiget ... ob zeichen von äußerlicher gewalt an demselben befindlich
Datierung: 1717
Fundstelle: BrandenbKrimO. Kap. 3, 10
- Belegtext:
alle recht und gesetze geben zu, daß man sich der gewalt mit gewalt erwehren mag [lateinisch vim vi repellere licet]
Datierung: 1744
Fundstelle: SiebbLRKomm. 86
- Belegtext:
unter dem oeffentlichen gewalt wollen wir alle jene boshafte unternehmungen eingegriffen haben, da ... durch yemandens ... gewaltthaetigkeit die gemeine ruhe und sicherheit gestoeret und verletzet wird
Datierung: 1769
Fundstelle: CCTher. 73 § 1
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- in Google Books
- Belegtext:
er ist berechtigt, gewalt mit gewalt abzuwehren, wenn die hülfe des staats zu spät kommen würde
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. I 7 § 142
Gewalt (XII 4)
Erklärung:
Vergewaltigung, Notzucht.
Gewalt (XII 5)
Erklärung:
Raub.
- Belegtext:
die wolden daz gut mit gewalt nemen werlîche
Datierung: 1170
Fundstelle: Rudolf v. 28, 6
- Belegtext:
svie dem anderen des sines icht nimt mit gewalt oder ane sine witscap
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 47 § 1
Textarchiv: SspLR. III 47
- Belegtext:
wert under emme unsem borghere enes gastes gut besat, of eme de gast dat gut untvernet mit ghewalt oder düfliken
Datierung: 1359
Fundstelle: GoslarStat. 67
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- digitalisiert vom Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ)
- Belegtext:
requisiti prefati scabini et iurati ... super excessibus, violenciis et surrepcionibus in nemoribus et agris, que in vulgari gewalt ind oivergriff nuncupantur
Datierung: 1421
Fundstelle: NrhAnn. 44 (1885) 179
- Belegtext:
so abir mit gewalt rawben adir placken yr kein teil auß uns angegriffen wurde
Datierung: 1490
Fundstelle: SchlesLehnsUrk. I 34
- Belegtext:
wann ain gwalt oder entwerung gewisen worden
Datierung: 1528
Fundstelle: ZeigerLRb. 168
Gewalt (XII 6)
Erklärung:
Frevel verschiedener Art.
Gewalt (XII 7)
Erklärung:
Mutwille, Unfug.
- Belegtext:
wer iz aber also, daß yeman den andiren for wolde gen mit siner stalzheit oder mit gewalt
Datierung: 1305
Fundstelle: FriedbergUB. I 170
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- Belegtext:
want uns darenbaven hoemoet unde gewalt gescheen iss
Datierung: 1444
Fundstelle: OstfriesUB. I 497
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
das keyne hoe gewalt also mit stormen, schießen, werffen unnd der gleich an nymants wonunge, heusern, collegien ader burßen getriben ... werde
Datierung: 1468
Fundstelle: LeipzUnivUB. 181
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
weme van unsen inwahnern ... gewalt ... effte avermoth dede
Datierung: 1529
Fundstelle: LundenStR. Art. 39
- Belegtext:
so auch jenig bürger ... ene dodischlag dede, effte mutwillige gewalt begienge, edder sonsten stratenschinderey öveden
Datierung: 1562/77
Fundstelle: LünebNGO. 370
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so lang ... pflantzen ... nicht eingewurtzt, bleiben sie ihres vorigen herrn, der auch dieselbe wider zu begehren fug hat sambt abtrag, gewalt und schaden
Datierung: 1679
Fundstelle: TractIurIncorp. 581
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- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
Gewalt (XII 8)
Erklärung:
Strafsatz (Strafgeld für eine Gewalttat).
- Belegtext:
weddet wey ene ghewalt vor gherichte, dar enhevet dey clegere nicht ane
Datierung: 1355
Fundstelle: DortmStat. 91 (Art. 96)
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- Belegtext:
weer ymant van den vyschern, die deser vors. gewiesden punten nyet en hyelde, die broickten den heer des gerichts eyn gewalt, dat is vijf mr.
Datierung: 1459
Fundstelle: WerdenUrb. II 577
- Belegtext:
[er] hait zo heven ind zo buiren in deme lande M. drie bruchen, die eirste genant eine biosse: sint 20 raider alb., die zweide genant eine gewalt: sint 40 raider alb., die dritte lif und guet
Datierung: 1516
Fundstelle: NrhAnn. 6 (1859) 22
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
item ock schall ein landtmann den andern hussittende vndt deenstvolk in nene deenstlike rechte buten landes des stichtes tehen, by poen einer gewalt
Datierung: 1517
Fundstelle: R.d.alt.L. 52
- Datierung: nach 1517
Fundstelle: Pufendorf IV app. 46
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- in Google Books
- Belegtext:
ist er ... ain edling, so ist er im ains gwalts pflichtig
Datierung: 1520
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 100
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
noch gefragt ... was sein bruche sei, ist zu rechte gefunden vnd durch Hermann Meiger einbracht, so es bei tage gesche sei ein gewaldt
Datierung: 1561
Fundstelle: Freudenstein,WaldSchaumburg 90
Gewalt (XIII)
Erklärung:
persönlich: Stellvertreter, Beauftragter.
Gewalt (XIII 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
vindet ein wirt oder sein gewalt ainen in seinem haws bei der nacht
Datierung: 1346
Fundstelle: Carinthia 48 (1858) 183
- Belegtext:
ez sein ze rat worden die burger durch gemaines frides willen, daz fürbaz dehein burger noch sein gewalt oder sein untertan nicht turniren sol
Datierung: 1362
Fundstelle: NürnbChr. I 475
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- in Google Books
- Belegtext:
welher unser burger oder burgerin oder ir gewalt einem andern unserm burger schaden tut
Datierung: 1404
Fundstelle: Wimpfen 92
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- Belegtext:
so soll auch kein wirt oder schennck noch ire weiber oder gewalt yemant bey im zechen ... lassen, es hab dann der oder dieselben ... ir wer und waffen von inen getan
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: NürnbPolO. 53
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- Fundstelle: NürnbPolO. 216
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Gewalt (XIII 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Gesandter.
- Belegtext:
so hatte der romesche konig ... Wenzelaus sine gewalt dar [auf den Frankfurter Reichstag] gesant
Datierung: um 1400
Fundstelle: LimbChr. 93
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
Gewalt (XIII 2)
Erklärung:
Vertreter des Richters, der Obrigkeit.
- Belegtext:
den sullen si [di munzmeistere] brengen dem richtere oder siner gewalt zu huse unde zu hove
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. VII § 1
Textarchiv: FreibergStR. VII
- Belegtext:
er [der zentgref] schol aber nichte richten vnd fragen, ez sitze denne der schultheiz oder sein gewalt neben in mit seinem stabe
Datierung: 1306
Fundstelle: BambStR. 40
- Belegtext:
der herzog ... oder sein gewalt
Datierung: 1341
Fundstelle: SPöltenUB. I 340
- Belegtext:
wann man herschau hat, so sol der richter hinein reiten oder sein gewalt und sol herschau darin haben
Datierung: 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. II 98
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
haut der vorgenant her F.v.G. seinen vollen und gantzen gewalt mitnamen maister O.v.M. geschicket
Datierung: 1414
Fundstelle: AugsbChr. II 341
- Belegtext:
welcher uebelthäter im beyseyn seines vogts oder seines gewalts und zweyer geschwornen schöpfen seiner missethat bekentlichen wäre
Datierung: 1434
Fundstelle: CCBrandenbCulmb. II 1 S. 297
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- digitalisiert von "Kirchenbuch virtuell"
- Belegtext:
item sal auch kein judenmetzler kein fleisch slahen ... ess habe der markmeister ader sin gewalt vor besehen
Datierung: 1444
Fundstelle: MainzKämmW. 195
- Belegtext:
der voit oder sine gewalt sullen den man lazen halden
Datierung: 1520
Fundstelle: FreiburgStR. Kap. 20 § 1
- Belegtext:
das ... der vogt meiner frawen [Frauenchiemsee] und irem gotshaus helfer und schermer sol sein ... und ir oder irem gewalt an der seiten sitzen
Datierung: 17. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. III 76
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Gewalt (XIII 2 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Amtsperson.
Gewalt (XIII 3)
Erklärung:
Vertreter vor Gericht (procurator); Anwalt.
- Belegtext:
clagten ... den edlen herrn, graven W.v.K., das er und sein gewalt sie und die iren, ir leib und ir gut ... nicht sichern wil auf freuntlich recht
Datierung: 1380
Fundstelle: MCastellana 187
- Belegtext:
so ainer sin erst clag getuot vnd der anclagt oder sin voller gewalt da ist vnd dem cleger siner clag antwurten wil
Datierung: um 1430
Fundstelle: RottweilHGO.(Irtenkauf) II 8
- Belegtext:
wa aber der sacher sich geuarlich von dannen thet, vnd keinen gewallt hinder ime ließe, so mag sollich fuerbott zu seiner gewohnlichen herberg ... geschehen
Datierung: 1510
Fundstelle: Fischer,Erbf. II 141
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- Belegtext:
sobald si [di partheien] ainst den krieg verfahen, sein si schuldig zu ainer ieden gerichtszeit selbst oder durch ire gwält rechtlich zu erscheinen
Datierung: 1528
Fundstelle: ZeigerLRb. 61
Gewalt (XIII 4)
Erklärung:
wer Gewalt untergeben ist.
Gewalt (XIII 5)
Erklärung:
Haufe, Heeresmacht.
- Belegtext:
geschech daz, daz ein gewaltich herre oder ein furste uf diselben hertzoge von Osterriche mit gewalt zoge in irew lant ze Osterrich oder ze Steyr
Datierung: 1312
Fundstelle: Kurz,Fried.d.Sch. 425
- Belegtext:
sie ... schickten herauss, was der gross gewalt mainte, den sie ungewarneter sach vor ir stat und umb ir stat ... ziehen sahen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. II 238
Gewalt (XIV)
Erklärung:
Kraft, sich aufrecht zu halten (Rückgrat?).
- Belegtext:
gif mon oðrum ða geweald forslea uppe on þam sweoran ... þæt he nage þære geweald
Datierung: 899
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 88
Wort danach: gewalt
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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