Wort davor: genugbüßen
Genügde
Erklärung:
Befriedigung, Genüge.
- Belegtext:
bi ghenouchten, die mi ghedaen was
Datierung: 1339
Fundstelle: CartGand I 44
- Belegtext:
der ich zuo guter genuongde bin bezalet worden, damit mich wol genuongt
Datierung: 1445
Fundstelle: HeilbronnUB. I 330
- Belegtext:
hevet dat lon gelacht op den licham, dat hevet Hinrich L., des doden knechtes vader, entffangen to der genochte unde is dar mede toffreden unde gesadiget gewest
Datierung: 1542
Fundstelle: KielVarb. 95
Faksimile
Genügde (Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Genügde tun wie genugtun.
- Belegtext:
muist der frone dem cleger genoichte thuin
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: KoblenzGB. 86
- Belegtext:
at yn genoigde geschie vur die vurs. somme, und de amptlude sullent den herren vort genoigde doin
Datierung: 1412
Fundstelle: SGereonUB. 535
- Belegtext:
geine genoegde gedoen
Datierung: 1463
Fundstelle: AachenZ. 1 (1879) 161
- Belegtext:
bis sy dem werentlichen gerichte gehorsam werdent und der wederpartien genoigde doint
Datierung: 1500
Fundstelle: SiegburgWQ. 41
- Fundstelle: DWB. IV 1, 2 Sp. 3503
Wort danach: Genüge
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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