Wort davor: Gelüb
Gelübde
vgl.
Geleut,
Gelobe,
Lübde,
vergelübdermaßen.
Gelübde (I)
Gelübde (II)
Erklärung:
(feierliches) Versprechen.
Gelübde (II 1)
- Belegtext:
T. dem künege sin gelübde brach
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: Pleier 3581
- Belegtext:
J. de gieng ut uppes koningis truwe unde uppe sin gelovede ... went ime gelovet was, dat men ime nenen scaden ne dade
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: SächsWChr. 75
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
wer iz sache, daz man der pfaffheit sollich gelobde tete, daz sul man halden
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 226
- Belegtext:
die botschaft umb das gelobde, das ir uns habt getan von widdirkerunge unser greniczen
Datierung: 1404
Fundstelle: CDPruss. VI 189
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
zal keyner dem andern zeyn gesinde entfremden mit gelöbde ader goben
Datierung: 1445
Fundstelle: KrakauZftO. 56
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- Belegtext:
dem sie die gelubde getan hat, funf jar auß stat und land sein
Datierung: 1460
Fundstelle: EgerStG. 20
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- Belegtext:
mit handtgeuenden truwen und gelöfften versecht und verspracken ... sich henneforder ... vth edder von der stadt nicht begeuen vnd frembde arbeit verdingen edder annehmen
Datierung: 1545
Fundstelle: RigaKämmereiReg.(II) 250
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- Belegtext:
durch geloifte grosser summen pfenningen
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: BuchWeinsberg II 351
Gelübde (II 2)
Erklärung:
privatrechtliches Schuldversprechen (einschließlich Bürgschaft).
- Belegtext:
geloven vele lüde enem manne ene scult to geldene, unde untvan dat gelovede mer lüde, svar man jeneme lestet, deme man gelden sal
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 85 § 2
Textarchiv: SspLR. III 85
- Belegtext:
suilich man mi andirin sezzit ein phant mit gutin willin, daz sal he ume bihalde virzennacht, iz si ummi suilichirlegi geld iz sie, edir al darnach, daz ur beidi glubidi steit
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb. 160
- Belegtext:
darane hat die selbe greve sinen eyt unn sin gelubede unn sine brive gebrochen
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: ArnstadtUB. 19
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- Belegtext:
es schol der schultheiz ... nyemant benotigen ze clagen noch dar zv twingen, denne wer selber geloben wil, dez gelubde schullen sy einnemen
Datierung: 1306
Fundstelle: BambStR. 58
- Belegtext:
van gelovede dat is alse en des anderen borge wert
Datierung: um 1335
Fundstelle: RichtstLR. 109
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1358
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 94
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- Belegtext:
von bürgschaft oder von dekainer ander glüpt wegen
Datierung: 1361
Fundstelle: SGallenUB. IV 10
- Belegtext:
dem gluben wir die glubde stete und gancz zu halden
Datierung: 1367
Fundstelle: BrüxStB. 40
- Belegtext:
daz dheiner der pfaffheit sich besundert mit gelubden oder briefen fur die schult sich ... verbunden hette
Datierung: 1367
Fundstelle: MWirzib. IX 237
- Belegtext:
M.R. und R.M. ire burge die mit in alle diße geloubde getan haben, gelediget und gelost wurden
Datierung: 1392
Fundstelle: FreibergBUrt. 419
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
das alle gelobde sollen gescheen mit vingern unde mit zunge
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 276
- Belegtext:
alle die ghene die binnen A. gheloften of voerwaerden doen vore scepenen
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: CoutAnvers I 82
Volltext
- digitalisiert im Rahmen von "Recht uit de Lage Landen"
- Belegtext:
ob es vmb eine grosse sache ist oder vmb ein gelubde, die vor den gesworn gescheen sein
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: IglauOberhof 361
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- Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: WienStRb. Art. 59
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- Belegtext:
als ym dy beczalunge der schulde geteilet ist noch des schuldigers gelobde unde bekentniße
Datierung: um 1400
Fundstelle: MagdebFr. II 2, 18
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- Belegtext:
ob die schuldner den buergen nicht loezeten von seinem gluebde
Datierung: 1420
Fundstelle: ZMährSchles. 9 (1905) 401
- Belegtext:
St.v.M. clayte ... czu N.v.S. vmb eyn globde, das her ym getan hette
Datierung: 1421
Fundstelle: GlatzGQ. II 114
- Belegtext:
byndet keyner frawen gelobede ane iren vormunt
Datierung: 1435/54
Fundstelle: DanzigSchB. 25
- Belegtext:
dusse kopphandel unde geloffte
Datierung: 1498
Fundstelle: IlsenburgUB. II 90
- Belegtext:
purgschafft und glübd
Datierung: 1526
Fundstelle: MittSalzbLk. 27 (1887) 380
- Belegtext:
daß unsere bürgen ... solcher ihrer gelübden entfreyet werden
Datierung: 1572
Fundstelle: Sachsse,MecklUrk. 270
Faksimile
- Belegtext:
bürgschafften oder andere gelübten
Datierung: 1615
Fundstelle: BernStG. 115
- Belegtext:
sowe gift deme anderen des heyligen gestes penninc oppe enen cop oder oppe en gelovede dat blift al stede
Fundstelle: Nowgorod II Kap. 29
- Fundstelle: SchrBodensee 34 (1905) 81
Gelübde (II 2 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Erbvertrag.
- Belegtext:
sve so ime erve to seget nicht von sibbe halven, denne von gelovedes halven, dat hebbe man vor unrecht
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. II 30
Textarchiv: SspLR. II 30
Gelübde (II 3)
Erklärung:
Dienst-, Amtsgelöbnis.
- Belegtext:
als man den koning küset, so sal he deme rike hulde dun, unde sveren dat he recht sterke unde unrecht krenke ... unde sin gelovede sal he dun vor den eid, dar man vrede sveret
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 54 § 2
Textarchiv: SspLR. III 54
- Belegtext:
bi den geluipten und aiden, die si [die Richter] dem gericht und uns getan hand
Datierung: 1376/1445
Fundstelle: UlmRotB. Art. 257
Faksimile
- Belegtext:
noch irkentenise der meister, die durch den rat dartzu geschickt und mit globden beladen werdenn
Datierung: 1462
Fundstelle: DresdUB. 231
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
es sol der H.W. ... vor und ee er sich solhs bans annymbt und gebraucht, gelübt und eyde tun, damit auch zu hanndeln und zu gefaren, als recht und vorgemelt ist
Datierung: 1466
Fundstelle: SGallenOffn. I 10
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
by sölichen gelübten vnd aiden so wir [Freischöffen] dem heymlichen gericht getän haben
Datierung: 1469
Fundstelle: ArchSchweizG. 3 (1844) 337
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
derselb [Schultheiß] sol ... dem edeln ... herren ... an unser stat ... gewönlich glübd und eyde tun ... unsern und des reichs frommen zu fürdern und schaden zu wenden
Datierung: 1477
Fundstelle: SchlettstStR. 147
Faksimile
- Belegtext:
der [neuerwählte Richter] soll vnns ... glübd vnnd aid thuen
Datierung: 1478
Fundstelle: Wartinger,Bruck 50
- Belegtext:
durch einen potten mit personlicher gelübde an eyds stat darzu verpflichtet
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) XXXIII 7
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
die zwelf geschworn des raths erwelln, die sulln ... die glübd ze thuen pflichtig sein
Datierung: 1493
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 989
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: um 1500
Fundstelle: ErfurtWasserO. 110
- Belegtext:
sol der schulthes von demselbigen knecht glubt an eins eids stat nemen
Datierung: 1525
Fundstelle: Philippsburg 971
Faksimile
- Belegtext:
ein zentrichter der den banne und richterstabe ... soll entpfahen mit gelubden und eiden
Datierung: 1527
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 214
Faksimile
- Belegtext:
sollen alle oberkeyten ... die apotecker und ander, so gifft verkauffen oder damit handtieren, inn glübt und eyde nemen
Datierung: 1532
Fundstelle: CCC. Art. 37
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1533
- in DRQEdit
- Belegtext:
soll derselb neuerwelt richter und rath unserm pfleger in unserm namen die gewondlich aitspflicht und gelübte thain
Datierung: 1555
Fundstelle: ÖW. IX 673
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[von] sein gelübd und eidt [entbunden]
Datierung: 1568
Fundstelle: ChrKaiserslautern 28
- Belegtext:
von eiden und gelübden der personen des consistorii
Datierung: 1570
Fundstelle: Sachsse,MecklUrk. 262
Faksimile
- Belegtext:
es sollen ... etliche erbere mann erwöllet, verordnet und in glübd verfaßt werden ... auf all kaufleut ... fleissigs aufsehen zu haben, das sy die gerechten eln ... gebrauchen
Fundstelle: TirolLO. 1573 VI 11
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1588
Fundstelle: Kern,HofO. II 121
- Belegtext:
ihre richtleute ... mit bräuchlichem gelübde belegen
Datierung: 1649
Fundstelle: HammStR. 104
Faksimile
Gelübde (II 3 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Vormundschaftseid.
Gelübde (II 4)
Erklärung:
Treugelöbnis, Untertaneneid, Lehenseid.
- Datierung: 1300
Region/Autor/Textsorte:
Fulda
Fundstelle: ZRG.2 Germ. 11 (1890) 175
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
das wir sie leddig liessen und sagten alles des gelubdes und eyde, die sie uns ... gethane hetten
Datierung: 1322
Fundstelle: Böhmer-Ficker 481
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
sagen wir ewch ledig vnd los aller der gelübde vnd huldunge, vnd wisen ewch an die vorg. vnser swaeger, in ze hulden vnd ze warten
Datierung: 1353
Fundstelle: MZoll. III 250
- Belegtext:
von allen eyden, gelübeden, stûren, diensten [befreien]
Datierung: 1362
Fundstelle: FürstenbUB. II 251
- Belegtext:
daz sie dem herczog gehorsamkeit und gelubd und huldung tun
Datierung: 1423
Fundstelle: AussigUB. nr. 181
- Belegtext:
sol soliche huldigung, gelubde und aide gantz abe, craftloss und machtloss sein
Datierung: 1428
Fundstelle: BairFreibf. 82
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Datierung: 1439
Fundstelle: ToggenburgArch. 31
- Belegtext:
haben die von K. von solicher lehen wegen darauf gewonlich glubd und ayd gethan
Datierung: 1444
Fundstelle: QFürstentBayreuth I 188
- Datierung: 1453
Fundstelle: ObermoschelUrk. 34
- Datierung: 1454
Fundstelle: OstfriesUB. I 592
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
haben vns als einen künig zu Behem aufgenomen vnd gewonliche huldigung, gelübd und eydegetan
Datierung: 1458
Fundstelle: EgerPriv. 29
- Datierung: 1477
Fundstelle: FreibergUB. I 298
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Datierung: 1479
Fundstelle: DuderstadtUB. 283
- Belegtext:
das sie ... nicht pflichtig sein, einicherley gelübde noch huldung zue thuen
Datierung: 1497
Fundstelle: Schlesinger,Weist. II 299
- Belegtext:
daß Bamberg glubd, treu und auch er gegen irem herrn gehalten
Datierung: 1525
Fundstelle: HistVolksl.(Lilienc.) III 491
- Datierung: 1536
Fundstelle: BauernkriegQ. I 48
- Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: MHungJurHist. IV 2 S. 100
- Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: SchlettstStR. 668
Faksimile
- Fundstelle: Knapp,BeitrRWG. 105
- Fundstelle: ÖW. VI 201
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Gelübde (II 5)
Gelübde (II 5 a)
Erklärung:
kirchliches Gelübde.
- Belegtext:
uffinbar globede ist also, der sich dorch globdes willin den bischoff adir den pristir seynen lessit, adir der eyn pristir, monch, adir clostirfrouwe werdit
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRb. 665
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
ab danne ... die selbin czwey ernachmals ... gescheidin worden dorch mogeschafft adir andere gelobbede des elichin lebens
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Prompt.jur. 22
- Belegtext:
so er glübd und profession in dem orden thuet
Datierung: 1528
Fundstelle: ZeigerLRb. 394
- Belegtext:
wa halt der pfaff sin gelipt, rainikait zuo halten
Datierung: 1545
Region/Autor/Textsorte:
Biberach
Fundstelle: FreibDiözArch. 9 (1875) 222
- Belegtext:
wann dieselben personen ihren stand durch clösterlichen eingang, gelübd und profeßion ... verändern
Datierung: 1729
Fundstelle: CAustr. IV 548
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
die klosterfrauwen und geistliche, welche ... ihres gelübde in demselben gemacht ... werden niemahl zu keiner erbschaft succedieren mögen
Datierung: 1785
Region/Autor/Textsorte:
Tessin
Fundstelle: ZSchweizR.2 27 (1908) 273
Gelübde (II 5 b)
- Belegtext:
wir haben gelobt mit geloebde, vns nichts ze bekoren, bis daz wir Paulus derslugen
Datierung: 2. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: CTepl. Bot. 23, 14
- Belegtext:
worzu sie sich durch ein gelübde verbunden, liessen sich so lang den bart nicht scheeren, bis sie ihre feinde überwunden
Datierung: 1737
Fundstelle: Fuhrmann,Öst. IV 209
Gelübde (II 6)
Erklärung:
Ehegelöbnis.
- Belegtext:
wo ein elich man adder ein elich fruwe adder ein dirne sich zusammene mischen, so daz si an alle gelobde von naturlicher libe mit enander kinder gewinnen, di kinder heissen naturliche kinder
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. I 5 Dist. 4
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
elich globde zcukunftlichin mit undirscheide der worte bindit nicht
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRb. 665
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: 1428
Fundstelle: BeitrSteirG. 12 (1875) 172
- Belegtext:
[wenn] wij nicht tosamende en quemen unde uns beslepen na ingesette unde gelofften des hilligen echtschaps
Datierung: 1476
Fundstelle: OstfriesUB. II 71
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wen der broytegam geeth czu deme gelobde unde wirbet umen dy brouth
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: DanzigHochzeitO. 44
- Belegtext:
alles, wes he er bi tiden des gelöftes und stander eheschaft gegeven heft
Datierung: vor 1531
Fundstelle: RügenLR. Kap. 146 § 7
- Belegtext:
mogen die eltern solch gelubde [von Unmündigen] widerruffen
Datierung: 1540
Fundstelle: JenaStO. 43
- Datierung: 1543
Fundstelle: Michelsen,Dithm. 191
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- Belegtext:
van fryende u. hemliken gelofften
Datierung: 1558
Region/Autor/Textsorte:
Petrus
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
ein man de sick befryen unde wyff nemen wil, de schal dat geloeffte nemen van dem vader
Datierung: 1593
Fundstelle: JütLow.3 I 33 § 1
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
de ehliche geloffte ... scholen stede undt vast geholden ... werden, by hogester poen und straffe
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Mensing
- Belegtext:
daß verlobte und ehelich vertrauete aus leichtfertigen gemüth anderweit sich einlaßen, in meinung des erstern gelübdes dadurch ledig zu werden
Datierung: 1600
Fundstelle: RevalStR. I 276
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- Belegtext:
welkeme manne eyn juncfrouwe edir frouwe gelovet wert, wan men dat gelovede deyt, so enschal die man, juncfrouwe edir frouwe noch nymant von des gelovedes wegen neynerleye koste don
Fundstelle: DuderstadtUB. 424
Gelübde (II 7)
Erklärung:
Zeugenverpflichtung.
Gelübde (II 8)
Erklärung:
Bündnisversprechen.
vgl.
2Freiheit (I 18).
Gelübde (II 8 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
beschworene Bürgereinung.
- Belegtext:
"eine besondere Vereinigung des Adels im Ingelheimer Grund war die sogenannte gelübd, deren Rechte im Jahre 1398 zu Frankfurt am Main durch König Wenzel bestätigt wurden"
Datierung: 1398
Fundstelle: ArchHessG.2 17 (1932) 251
- Belegtext:
das hab ich inne gehabet iar und tac und uber iar und tac pis in dis dritte iar an allin ansprach noch der stat gelubde
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: ZRG. 12 (1876) 4
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
was man teydinget adir spricht in eyme siczczenden rate, das sal man halden by dem gelobde, das sy doruff gesaczt haben
Datierung: um 1400
Fundstelle: MagdebFr. I 1, 11
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Gelübde (II 9)
Erklärung:
Ehrenwort des Gefangenen.
- Belegtext:
auff das hat die k.m. alle in die burgk in das frawen zymer gefuert vnd die andern knechte in glubde genomen
Datierung: 1471
Fundstelle: BeitrSteirG. 23 (1891) 6
- Belegtext:
das gelibt ritterlichen gefengnuß oder nit weichens ... aufnemen
Datierung: 1564
Fundstelle: Strobl,Obersthofm. 134
- Belegtext:
nam glübde von yme mit yme als sein gefangen, wo er hin wollte, zu ryden
Fundstelle: Knorr,Ehrenwort 35
- Belegtext:
daß unsere gefangene uns und unsern dienern ihr feldt in sicherheit und gelübt hielten
Fundstelle: Knorr,Ehrenwort 39
Gelübde (II 10)
Erklärung:
Urfehde.
Gelübde (II 11)
Erklärung:
am Schluß von Urkunden zusammenfassend.
- Belegtext:
zu eime urkunde, daz dysse glöbede gancz unde stede umerme si, so henken wir an dyssen bryf daz ingesygel
Datierung: 1304
Fundstelle: FriedbergUB. I 69
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- Belegtext:
daz disen gab und daz gelubde immermer staet belibe, daruber habent die herren von G. disen brief versigelt
Datierung: 1313
Fundstelle: ActaTir. I 262
- Belegtext:
dis gelovedis unde dirre dinge ... is gezuch ...
Datierung: 1313
Fundstelle: SiegenUB. I 82
- Belegtext:
bestet und gevestet in gueten fürsatzen mit unsern fürstlichen gelübden, genaden und treuen
Datierung: 1396
Fundstelle: BairFreibf. 47
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
daz alle diese vorgeschr. rede, stucke und glowbde stete, veste und gancz unverbruchinlichin bleibin sullin
Datierung: 1397
Fundstelle: CDPolon.3 III 698
Gelübde (II 12)
Erklärung:
besondere Ausdrücke.
Wort danach: Gelübdannehmung
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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