Wort davor: Gelobbrief
Gelobe
vgl.
Gelaub,
Glaube.
Gelobe (I)
Gelobe (I 1)
Erklärung:
Versprechen, Verpflichtung, Gelöbnis.
- Belegtext:
des gelubs vnd der taiding geziwg sint her N. von P., her H.v.J.
Datierung: 1282
Fundstelle: OÖUB. III 546
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
coepere die 't ghelof niet ne dade, ende vercoepere die 't ghelof niet ne hiessche
Datierung: 1297
Fundstelle: CoutGand I 485
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- in Google Books
- Belegtext:
al dier ghelicke moet men doen de ghelove vor hemlieden van wullen die men vercoept in gheelen sacken, ende dese ghelove moet men doen binnen derden daghe daerna dat't goet ghelevert es
Datierung: 1297
Fundstelle: CoutGand I 485
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- in Google Books
- Belegtext:
cieux qui la dicte promesse, que on dist ghelof, aroit faite
Datierung: 1328
Fundstelle: CoutAudenaerde II 36
- Belegtext:
was czinses vor dysser cziet recht und redlich gekouft ist myt vorworten und mit globe wider czu kouffen, der sal blieben
Datierung: 1386
Fundstelle: CDPruss. IV 48
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- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
wetet, juncher A. van G., dat ik H. K., ju opsegge knechtschop und allen geloven, dar ich met ju inne stae, und wil my des met ju wol vorwaret hebben
Datierung: 1396
Fundstelle: InvNichtstaatlArchWestf. I 587
- Belegtext:
mir globe getän
Datierung: 1469
Region/Autor/Textsorte:
Westfalen
Fundstelle: ArchSchweizG. 3 (1844) 338
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
dem burgermeyster glob gethan an nechstem gericht zuerscheinen
Datierung: 1536
Fundstelle: Gobler,GerProz. I 9b
- Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 135
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Gelobe (I 2)
Erklärung:
aus Spiel und Wette.
- Belegtext:
wer daruber spilt vnd verlust, der sal mit nichte bezalen, vnd alle globe an dem spile sollen kein macht haben
Datierung: 1351
Fundstelle: ErfurtZuchtbf. 126
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Gelobe (I 3)
Erklärung:
Bürgschaftsleistung, Gutsagung.
- Belegtext:
wu ein bur einem iuwen borger sculdich were, dem he twen andere bur to borgen gesat hedde, unde de bur den twen andern, de vor on loveden, alle sin gud to pande gesat hebbe, dar se sek van erhalen mochten ores gelofes
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Goslar
Fundstelle: Loersch-Schröder 235
Gelobe (I 4)
Gelobe (I 4 a)
Erklärung:
formelhaft in Verbindung mit Eid, Weisheit und Willen.
Gelobe (I 4 b)
- Belegtext:
glove hebben, een lofte van yemant nemmen ofte gheloven: fidem accipere ab aliquo. glove to seggen, betruen, gheloven an iement bestaden: fiduciam habere.
glove stellen voer ymande, laven oft glove to seggen: satisdare
Datierung: 1500
Fundstelle: ZWortf. 15 (1914) 288
Gelobe (II)
Erklärung:
insbesondere Verlobung.
Wort danach: geloben
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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