Wort davor: Geleitstätte
Geleitstein
Erklärung:
Grenzstein eines Geleitsgebiets.
- Belegtext:
der österreich. nachbeurlichen speen ... sovil die glaitsstain und derselbigen satzung gegen Munderkingen belangt
Datierung: 1554
Fundstelle: SchwäbWB. III 288
- Belegtext:
[daß gelait ... erstreckt sich] von besagtem A. biß ins Weidach drei erhöchte mit churmaintz. wappen und der jahrzahl 1506 gezaichnete gelaitsstein gefunden
Datierung: 1668
Fundstelle: Buchen 1093
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- Belegtext:
"der Umbgang von 1677 erwähnt westlich der Bockenheimer Warte einen gleidstein; an ihm wurde das Königsteiner Geleite empfangen
Fundstelle: Pélissier,TopogrFrkf. 45
- Belegtext:
die, welche ... die gräntzen des glaidsrechts anmercken, glaidsstein
Datierung: 1728
Fundstelle: Leu,EidgR. II 112
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- in Google Books
- Belegtext:
"der 1792 errichtete Adlerstein bei Heiligkreuzsteinach, früher Grenzstein zwischen Pfalz und Mainz, trägt die Inschrift gelaitstain, bezeichnet
also den Endpunkt des kurpfälz. Geleites, um den Reisenden darauf aufmerksam zu machen, daß er sich nunmehr um anderweitiges Geleit zu bemühen habe"
Fundstelle: MannhGBl. 14 (1913) 135
- Fundstelle: DWB. IV 1, 2 Sp. 3004
- Fundstelle: Knapp,NBeitr. I 139
- Belegtext:
"nach einer Bestimmung von 1584 ging das Mainzer Meßgeleit bis zur Galgenwarte; dort stand aber kein Geleitstein; ein Geleitstein stand
nicht weit vom Galgentor; als er kurz vor 1643 in dem dort errichteten Bollwerk verschwand, wurde 28 Ruten von ihm ein neuer in der Galgenstraße vor der Stadt gesetzt; beide Steine scheinen sich nicht
mehr auf das Meß-, sondern auf das Fürstengeleit bezogen zu haben"
Fundstelle: Pélissier,TopogrFrkf. 35
- Fundstelle: Zorn,RhMain 8
Wort danach: Geleitstelle
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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