Wort davor: Geleitform
geleitsfrei
Erklärung:
frei von der Verpflichtung zur Zahlung des Geleits (II).
- Belegtext:
iewelk man sal ok wesen toln vri, he vare oder ride oder he ga, svar he scepes oder brucge nicht ne bedarf; unde mit rechte si he geleides vri, svar he sines gudes oder sines lives genenden wel
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. II 27 § 2
Textarchiv: SspLR. II 27
- Belegtext:
sollen beide cristen und juden ... in unsrer gebyet geleyttes frye varn und wandeln
Datierung: 1347
Fundstelle: HohenloheUB. II 629
- Belegtext:
ein iczlicher ist geleitis fri, der sich sines gutes getrostin wel
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRb. 744
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: um 1400
Fundstelle: MagdebFr. 148
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- Belegtext:
das ein itzlicher ... zcolles vnde gleitzfry seyn sal
Datierung: 1470
Fundstelle: AltenburgStR. 364
- Belegtext:
das er die negsten drey jar [je] 20 vas torgawisch bier zum Fuchszhain in seiner behawsung auszzuschencken, aber nicht mit vassenn zuuorkeuffenn zcoll vnnd geleytsfrey furen mag
Datierung: 1494
Region/Autor/Textsorte:
Altenburg
Fundstelle: MittOsterland 7 (1874) 83
- Belegtext:
gougler zoll- und gleitsfry harinlassen
Datierung: 1530
Fundstelle: BernRatsman. II 317
- Belegtext:
wegen zoll- und gleitsfreyer paßirung dessen, was die ritterguts-besitzere zu ihrer nothdurft und besserung derer rittergüther brauchen
Datierung: 1715
Fundstelle: CAug. III 2 Sp. 1
- Belegtext:
wenn freiburgische amtsunterthanen vieh zu markte führen, soll der verkäufer ... das gleite entrichten, unverkauftes passiret gleitsfrey zurück
Fundstelle: DWB. IV 1, 2 Sp. 3001
Wort danach: Geleitsfreiheit
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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