Wort davor: Geiselmann
geiseln
geiseln (I)
Erklärung:
jemanden als Geisel (zum Einlager) verpflichten, festnehmen.
- Belegtext:
uf den man giselt, ken dem musz der wirt gerecht werden mit sime eide, das er den giseln ir rechte pfrunde habe gegeben
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. III 16 Dist. 13
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
so ghyselden die rechter in een herberghe ende dair niet uut te gaen
Datierung: Anf. 15. Jh.
Fundstelle: BrielRb. 171
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- Belegtext:
so wanneer onse poorteren ende vremde luden ... eenighen twist hebben ..., die personen salmen aen beiden zyden ghiselen in hare husen
Datierung: 1411
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 86
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- Belegtext:
wordden daer principale twisters ghegiselt ten zekeren ghiselhuse
Datierung: 1431
Fundstelle: CoutEecloo 465
- Belegtext:
gevaar lopen voor eene schuld der stad gegijzeld te worden
Datierung: 1486
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 337
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- Belegtext:
ter zake van haer ongehoorsaemheit gegijzelt ende innegeleyt
Fundstelle: LeidenK. 1583 Art. 112
- Fundstelle: DWB. IV 1, 2 Sp. 2620
geiseln (II)
Erklärung:
betteln.
geiseln (III)
Erklärung:
hastig arbeiten, eilen.
Wort danach: Geiselpfahl
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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