Wort davor: gefreunden
gefreundet
gefreundet (I)
Erklärung:
verwandt.
- Belegtext:
in welhem gerichte ein mort geschiht, er sey gefreunt oder niht, vnd der niht clager hat, von freunden noch von nimant, daz heisset ein ellender mort, vnd da schol der schultheiz vmb clagen
Datierung: 1306
Fundstelle: BambStR. 47
- Belegtext:
so geswistret mitenander tailn wellent, oder ander erben, die geleich gefreunt sind, so schol der elter tailen und der iunger schol die wal nemen an dem tail
Datierung: 1376
Fundstelle: PettauStR. 26
- Belegtext:
pringtt ainer aber gefreuntt zeugnus fur das recht
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: MHungJurHist. IV 2 S. 13
- Belegtext:
daz si paideu von rechter sippe also nachent gefreunt sein, das man seu von einander schaiden mues
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: WienStRb. Art. 94 (S. 97)
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- Belegtext:
vor des abgegangen vatters oder muter bruders oder schwester, die auff die seiten gefreundt sein
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) XVII 8
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
die dem selben teile vmb sipschaft so nach gefründet weren
Datierung: Ende 15. Jh.
Fundstelle: LuzernStR. 82
- Belegtext:
ain yegklicher, der ain hochzytt haben wil, gaistlich oder weltlich, der in unnser statt gefründt ist, der sol niemand laden dann die im in der dritten linien verwandt sind
Datierung: um 1500
Fundstelle: RottweilStR. Art. 433
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- Belegtext:
wo einer eim so noch gfrünt, das er inn zu rechen hatt, der soll nit erteyllen
Datierung: 1517
Fundstelle: SchwyzLB. 138
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- in Google Books
- Belegtext:
das die geordneten ... den thätern ... nit gefreundt seien
Datierung: 1533
Fundstelle: SchwäbWB. III 168
- Belegtext:
die diener sollen nicht gefreund sein ...; es sollen die schichtmeister und steiger auff einer zechen nicht brüder oder vettern seyn
Fundstelle: JoachimsthalBO. 1548 II 44
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Datierung: 1550
Fundstelle: Schöpper,Syn. 58
- Belegtext:
wann die personen ... in weitern graden gefunden werden, so sihet man ... nit mer an, ob sie von ainem oder zweien panden gefreundt sein
Fundstelle: NürnbRef. 1564 XXXV 8
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
8, so denen enthaubten gefreundt wurden
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: BayrStChr. 48
- Belegtext:
wär das si verrer wären gefreunt dan geschwistret, soln ain iedes empfahen die erbschaft mit 72 (pfennig)
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 720
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daz er so gefriunde lute geschadegot hete an ir mage
Fundstelle: AugsbStR. Art. 28 § 5
Textarchiv: AugsbStR. Art. 28
- Belegtext:
vatter und muetter vnd jre kind sind anainander gefreundt in der ander sypt
Fundstelle: Schmeller2 I 822
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
gefreundet (I Spiegelstrich 1)
Erklärung:
"mehr Verwandte habend".
- Belegtext:
ob zwen feint an einander weren und ob ainer baß gefreunt wer dan der ander, und het der ander sein freunt uber felt, wolt derselbig sein freunt herladen auf ainem gesessen, so
wer er von iedem verfallen 2 und 6 ß (pfennig) in das aigen und 2 und 6 ß (pfennig) aus dem aigen
Datierung: 1582
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 661
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
gefreundet (II)
gefreundet (II 1)
Erklärung:
befreundet, zugetan.
gefreundet (II 2)
Erklärung:
vertraut, heimisch.
- Belegtext:
von irem gevrundten richter und in frombd gericht gezogen
Datierung: 1494
Fundstelle: Tomaschek,Wien I nr. 173
Wort danach: Gefreundete
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten