Wort davor: Gebrotknecht
1Gebruch, Gebrüche
vgl.
Bruch,
1Gebrech,
Gebresten (I 1).
1Gebruch (I)
1Gebruch (I 1)
Erklärung:
Mangel, Ausfall.
1Gebruch (I 1 a)
Erklärung:
von Personen.
1Gebruch (I 1 b)
Erklärung:
von Sachgütern.
1Gebruch (I 2)
Erklärung:
Fehler, Lücke.
- Belegtext:
wie sie etliche geprüchen an ihren guten gewonhaiten ... hatten und darauff ... der nachgeschrieben artickel ainig worden
Datierung: 1444
Fundstelle: KärntLHdf. 19
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
gebroch ... an welchem brode ess wallte, sol man iglichen von sechs schilling heller bussen
Datierung: 1455
Fundstelle: ArchHessG. 13 (1874) 514
- Belegtext:
dye tuch ... söllen sye ... beschawen, ob sye aynigerley gebruch heten an weben, noppen, karten
Datierung: 1464
Fundstelle: BayreuthStB.2 14
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- Belegtext:
wen das gesatz gebruch hat gehebt
Datierung: um 1500
Fundstelle: Summa legum I 13
1Gebruch (II)
1Gebruch (II 1)
Erklärung:
Vergehen, Mißbrauch.
- Belegtext:
bi weme ... wichte unde mate unrecht gevunden worden, des wil wii mechtich wesen ... to straffende; des geliken wolde wii ... holden mit dem anderen, dar de gebroke gelik sin
Datierung: 1440
Fundstelle: HildeshUB. IV 321
- Belegtext:
daz mit derselbin pene der gebruch nicht ... abgethan sein, sundern glichwol ... gerichtt ... werden sal
Datierung: 1451
Fundstelle: FreibergUB. I 198
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
wegen des gebruchs unnd frevels von den ... von A.
Datierung: 1490
Fundstelle: AppenzUB. II 2 S. 180
1Gebruch (II 2)
Erklärung:
Verzögerung, Nichterfüllung einer Verpflichtung.
- Belegtext:
geschehe das nit ..., welcher das sumigk wurde ... als dick, wes der gebruch were, der solt unßer herren als oft verfallen sein fur 5 (pfund)
Datierung: 1439
Fundstelle: Mergentheim 147
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- Belegtext:
dorczu brengen ..., das ym eyn gancz ende werde, wenne der gebroch an ym gewest ist
Datierung: 15. Jh. (Hs.)
Fundstelle: DresdSchR. 261
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- Belegtext:
dorczu brengin, das ich gethan habe und an uns nicht gebrach ist gewest
Datierung: 15. Jh. (Hs.)
Fundstelle: DresdSchR. 261
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- Belegtext:
das der gebruch an M. und nicht an ym geweßt ist
Fundstelle: FreibergBUrt. 320
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
1Gebruch (III)
Erklärung:
Streitigkeit.
- Belegtext:
wy umme menigerlegge schellinge unde gebrocke, de wy unde unse megger ... gehat hebt, ... hebt uns ... fruntlichen vordregen
Datierung: 1370
Fundstelle: Wigand,Paderb. III 5 (nr. 2)
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
stoße und gebrochen ..., die gewesen sint zwissen ... hern F. und herrn W.
Datierung: 1420
Fundstelle: Eberstein2 I 93
- Belegtext:
gebrüch ... mit den metzleren mit fleisch kauff
Datierung: 1447
Fundstelle: Walldürn 238
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- Belegtext:
gütlich geeynet ... umb allen czweytracht und gebroch
Datierung: 1451
Fundstelle: TeplitzUB. 477
- Belegtext:
twe ampte ... gebrock und schelinge ... hebn gesat
Datierung: 1453
Fundstelle: OsnabrGildeUrk. 29
1Gebruch (IV)
1Gebruch (IV 1)
Erklärung:
Buße.
1Gebruch (IV 2)
Erklärung:
Abgabe.
Wort danach: 2Gebruch
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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