Wort davor: Gangbrot
gange, gänge
gange (I)
Erklärung:
von Münzen, Maßen usw. gangbar, üblich, gültig.
vgl.
ganggäbe.
- Belegtext:
marc penninghe, der tho Mounstere ghinghe unde gheve syn
Datierung: 1100
Fundstelle: CTradWestf. I 136
- Belegtext:
penninge, die genge unde geve sin
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 40 § 4
Textarchiv: SspLR. III 40
- Belegtext:
geng und geber pfenninge
Datierung: 1276
Fundstelle: StraßbUB. IV 156
- Belegtext:
umme drizig mark pheninge genger unde geber
Datierung: 1318
Fundstelle: FrankfUB.(Lau) II 105
- Belegtext:
gelts, ais ghenge ind geyfe
Datierung: 1349
Fundstelle: SGereonUB. 392
- Belegtext:
genger und gneamer haller
Datierung: 1370
Fundstelle: SchrBodensee 7 (1876) 118
- Belegtext:
genger, guter und gäber
Datierung: 1391
Fundstelle: MZoll. I 296
- Belegtext:
groschen, dy genge, gebe und unvorslagin sint
Datierung: 1404
Fundstelle: RudolstadtStR. 207
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- Belegtext:
müntze, so ... genge und lewfftig
Datierung: 1500
Fundstelle: MittOsterland 5 (1862) 489
- Belegtext:
genger und ganghafftiger moncze
Datierung: 1537
Fundstelle: SchlesDorfU. 82
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- in Google Books
- Belegtext:
penninghe ... als ghenghe ende gave sijn
Fundstelle: HollandOrkB. Suppl. 267
- Belegtext:
alsoe denis ieldis als in da land ghinse is
Fundstelle: Richth. 426
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- Fundstelle: MnlWB. II 903
- Fundstelle: Stallaert I 520
gange (II)
Erklärung:
allgemein gangbar.
vgl.
ganggäbe,
ganghaft,
ganghaftig.
gange (III)
Erklärung:
Erbschaft, die nach dem Tode der Kinder und Kindeskinder in absteigender Linie fortgeht.
sprachliche Erläuterung:
vgl. dän. gangarf Kalkar II 10.
- Belegtext:
gange erve
Region/Autor/Textsorte:
JütLow
Fundstelle: Lasch-Borchling II 12
gange (IV)
Erklärung:
gehend.
Wort danach: Gängelbube
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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