Wort davor: futteln
Futter
Futter (I)
vgl.
Grafschaftsfutter.
Futter (I 1)
Erklärung:
ursprünglich Futter für die Pferde durchreisender Beamter; dann Abgabe, Heersteuer, Reichssteuer.
sprachliche Erläuterung:
fodrum.
- Belegtext:
iubemus, ut nullus dux ... in monasterio fodrum exigere temptet
Datierung: 10. Jh.
Fundstelle: MGDipl. II 330
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
ut ... non solummodo fidelitates et alia iura nostra atque fodrum regale a vobis requirat
Datierung: 1220
Fundstelle: MGConst. II 98
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Fundstelle: ZRG.2 Germ. 54 (1934) 147
Futter (I 2)
Erklärung:
Abgabe.
Futter (I 2 a)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
habent sich die pharrleut verhaizzen, ... alle jar ze geben dem pfarrer ze hilf ein islich man ... ein halben metzen ... und fueter
Datierung: 1331
Fundstelle: OÖUB. I 200
- Belegtext:
daß wir ... noch niemant von unsern wegen wett noch stewer, fron noch fueter noch keinerlei ander dinst ... nimer gevodern schullen
Datierung: 1349
Fundstelle: QKulmbach 303
- Belegtext:
denen so die urber uffrichten, einem ratzbotten futter und mall
Datierung: 1532
Fundstelle: BernRatsman. III 522
Futter (I 2 b)
Erklärung:
von Hafer an die Vogtei.
- Belegtext:
so wir ... auf den kaßtn zu B. etwovil fuetter geben muessen
Datierung: 1525
Fundstelle: ActaTir. III 187
Futter (I 2 b Spiegelstrich 1)
Erklärung:
an den Richter.
Futter (I 2 c)
Erklärung:
an die Herrschaft.
- Belegtext:
vort meer schal ik ... des provestes unde der vruwen lansten unde de eren nene wyys byswaren, also myd gasterye, myd vuderne, myd bede edder myd nenne stukken, dar ze over claghen moghen
Datierung: 1384
Fundstelle: SchleswHUSamml. I 266
- Belegtext:
hat ain jeder ... aus guetem willen geben ain fierling fueter den hunten
Datierung: 1525
Fundstelle: ActaTir. III 122
Futter (I 2 d)
Erklärung:
an die landesfürstliche Hofhaltung.
- Belegtext:
wann der lanndsfurst ... furgeriten, hat man derselben hofgesindt ain nachfuetrung mit antzal ains fueters ... geben
Datierung: 1525
Fundstelle: ActaTir. III 135
Futter (II)
Erklärung:
formelhaft.
- Belegtext:
wanne de vifteyn man to ene komen, so scolen se ene gheven kost, voder unde hofslach
Datierung: 1351
Fundstelle: QuedlinbUB. I 132
- Belegtext:
wann wir ... in uns zu dinst werden schreiben, so sol er von seiner hauswonung und wider darein in unsern costen mit fueter und mal, nagel und eysen werden gehalten
Datierung: 1467
Region/Autor/Textsorte:
Nürnberg
Fundstelle: JbKunsthistKaiserh. 1 (1883) 212
- Belegtext:
auf des fürsten fueter und mal
Datierung: 1514
Fundstelle: BairFreibf. 133
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
daß sich die landstennde nicht haben wollen lassen mustern, es würde ihnen denn fueter und mal, huefschlag und schaden stand gegeben
Datierung: 1550
Fundstelle: Lünig,CJFeud. II 307
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
ine beritten machen und im, solang er uß ist, futer und mal, nagel und ysen ze geben schuldig
Datierung: 1558
Fundstelle: SGallenOffn. II 615
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
den knecht und pferden foeder und mahl
Datierung: 1643
Fundstelle: SPantaleonUrb. 517
- Fundstelle: SchweizId. I 1136
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
Futter (III)
Erklärung:
wie neuhochdeutsch.
Futter (III 1)
Erklärung:
allgemein.
Futter (III 2)
Erklärung:
Fütterung.
Futter (III 3)
- Belegtext:
wir verbieten, ... daz nieman fueter noch nachtselde noch pett an leg umb swen daz sei
Fundstelle: SalzbLO. 1328 3
Futter (III 4)
Erklärung:
wenn das Vieh im Stall ist.
Wort danach: Futterbann
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten