Wort davor: Furchstein
Furcht
- Belegtext:
kysen sy denne eynen durch vorchte wille ... er hat sine kore vorloren
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 353
- Belegtext:
füret einer den weibel daz er einem gebiete, vnd der weibel durch bettü oder durch vorchtü dez zuo dem er wird gefüret, gebütet dem zem ersten der in da füret, klaget er es dem
schultheizen, er ist dem fürer gevalen vmb 60 schilling
Datierung: 1410
Fundstelle: FreiburgÜÜbers. 52
- Belegtext:
so etwas von forcht wegen geschicht oder uß zwingender gewalt
Datierung: 1436 (ed. 1516)
Fundstelle: Klagsp.(Brant) Bl. 7
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- in DRQEdit
- Belegtext:
ob die person das aus vorcht, marter oder veindtschafft auf sich selbs oder ander bekennt het
Datierung: 1499
Fundstelle: TirolHGO. 133
- Belegtext:
so in aines nachpawrn haus fewr auskämm und der selb aus foricht weichen wolt, sol er nicht weichn, sunder er das fewr beschrein
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 889
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
letzet aber den man ehaftige not oder seins leibes vorcht, so hat er ein jar frist, biß das er kumpt fur seinen herrn
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: WSB. 73 (1873) 469
- Belegtext:
wan ain richter richt von forcht wegen ... oder hass ... die er zu ainen hat ... der richter ist schuldig den schaden zu erben [andere Lesart: ebnen]
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: ÖW. IX 640
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wann ein testament dem testatori mit gewalt, forcht und schrecken ... abgedrungen worden
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 68
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Furcht (Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Furcht vor der gesetzlichen Strafe.
- Belegtext:
die sich selber toten umme forchte willen, als gefangene lute, zwiveler unde wucherer ... sollicher misseterer gut velt nicht an die erben, sunder is vellit an die herschaft
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 299
- Belegtext:
toedtet sich einer von furcht, der sunst von rechts wegen durch das gerichte hette sollen getoedtet werden, der vorleust sein erb
Datierung: 1561
Fundstelle: Rotschitz 180
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
Furcht (Spiegelstrich 2)
Furcht (Spiegelstrich 3)
Furcht (Spiegelstrich 4)
- Belegtext:
daz sie weder durch lip nach durch leit, nach durch vorchte, nach durch keynir hande dingk laßen sullen
Datierung: 1319
Fundstelle: HMeißenUB. I 305
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
der richter alsopald er das gericht empfecht, so sol er swernn, das er das rechte gericht wider durch laid, noch durch lieb, noch durch forcht, noch durch gabe czu brechnn
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: SchemnitzStR. 7
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
uneyndrechticheit, gewalt, vorte, anxt, brant, rouf, misgewas ... of eynche sache, die geschiet ... die ensullen noch enkunnen mich noch myne erven nyet schuldigen noch untheyven [den Zins zu bezahlen]
Datierung: 1469
Fundstelle: SPantaleonUrb. 326
- Belegtext:
sonder alle furcht, gift und gabe die erwehlung ... eines pfarrers [tun]
Datierung: 1524
Fundstelle: MansfeldKlUB. 668
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- Belegtext:
weder vmb gaabe ... freundtschafft, feindtschafft, forcht oder anders
Datierung: 1589
Fundstelle: MainzUGO. 8v
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Fundstelle: ArchHessG. 12 (1870) 52
Wort danach: furchtlos
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten