Wort davor: Fro-truhtin
Frucht
Frucht (I)
Erklärung:
Getreide, Feldfrucht, Baumfrucht.
- Belegtext:
arbeitet en herre ... garden oder wingarden oder bomgarden unde bekosteget he sie bit an sente Urbanes dach, unde ne hevet sik dat kint nicht gejaret dennoch, die herre nimt die vrucht dar af
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. II 58 § 3
Textarchiv: SspLR. II 58
- Belegtext:
wen die fruchte der ecker abgemeet werden, so sal der ackermann dem czendere das offenbaren
Datierung: 1278
Fundstelle: CDPruss. I 172
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- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
scal se hebben to ereme behove vrucht van ener halven hovve uppe dem velde to B.
Datierung: 1325
Fundstelle: HHildeshUB. IV 469
- Belegtext:
frouwen ader man, die mit kindern in irer gewere irsterben, daz ist do die gewere der kinder ist, unde besizen ane rechte ansprache, unde sich gutis mit unrechter gewalt nicht underwunden habin, do mogin
die mundelin, noch nymant von irentwegen gheme, der die frucht bekostiget unde beerbeit von der frucht wisen, so verre ab sie eme ane clage rieff ist worden
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 304
- Belegtext:
bejarten sich die kindere ... zu der zit da man mit sicheln an daz corn treten sal, der vormunde behelt die frucht ... unde die mundelin die stoppiln, ader die wynstocke
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 304
- Belegtext:
woe wail die wortelen sin din, du en salt doch oen om der rancken vrucht niet schaiden, noch sinen tuin toe treden
Datierung: 1417
Region/Autor/Textsorte:
Cleve
Fundstelle: ZRG. 9 (1870) 448
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
de glande legenda von frucht uflesen
Datierung: 1436 (ed. 1516)
Fundstelle: Klagsp.(Brant) Bl. 26
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- in DRQEdit
- Belegtext:
halden wir den acker mit der frucht, die wile die frucht daruff wechset ..., es si ecker, wingarten, wiesen, bangarten ... vor erbegut
Datierung: 1459
Fundstelle: Miltenberg 333
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- Belegtext:
efft dy scheydinge ... twischen den parten van wegen des ackers in sick edder sust der fruchte halven gehandelt ... were
Datierung: 1494
Fundstelle: MagdebSchSpr.(Friese) 77
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- Belegtext:
ob zween hieten ain marchpaumb, solt jeder die frucht halb nemben, was im der überfall gibt
Datierung: 1495
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: GrW. III 684
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die beyden schryber sollen alle jor dry nuwer colligenden oder zinszbucher schryben, ... die eyn der früchten, genant anone
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: StraßbZftO. 282
- Belegtext:
daß sie von denen, so ihre frucht, die sie selbst erbauen und in ihre stadt zu verkauffen führeten ... kein zoll fordern
Datierung: 1514
Region/Autor/Textsorte:
Leutkirch
Fundstelle: Lünig,RA. XIII 1294
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
stirbt der lehenmann vor dem mertz, sollen alle frücht des lehens, so dasselbig jar wachsen, dem herrn gebüren
Datierung: 1530
Fundstelle: LibriFeud.(Weidm.) F IV0
- Datierung: 1539
Fundstelle: BrandenbSchSt. III 4
- Belegtext:
wenn zwen nachparn einen paum haben zwischen irer heiser und wenn die frucht zeitig ist, so sol ainer dem ander sagen zum abprechen oder lesen
Datierung: 1546
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 82
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
uff früchten entleyhen
Datierung: 1556
Fundstelle: WürtLändlRQ. I 766
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sol schweeren ... das immi von allerley früchten ... inzuziechen
Datierung: 1557
Fundstelle: BremgartenStR. 106
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Datierung: 1572
Fundstelle: Grünberg(Glaser) 244
- Belegtext:
gehören die abgenombenen auf dem feld liegenden frucht ... in kainen kauf
Datierung: 1573
Fundstelle: NÖLTfl. II 1 § 42
- Datierung: 1599
Fundstelle: OPfalzLO. 211
Faksimile, Ausgabe VD16-Nr. ZV 16290
- in DRQEdit
- Datierung: 1631
Fundstelle: FreibDiözArch. 23 (1893) 248
- Datierung: 1658
Fundstelle: WürtLändlRQ. II 498
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ob einem ... an den stehenden fruchten mehr als seine erbportion zu komme
Datierung: 1748
Fundstelle: Breidenbach 111
Frucht (I Spiegelstrich 1)
- Belegtext:
einen wingarten ... umme halbe früchte hingelassen
Datierung: 1372
Fundstelle: JenaUB. I 344
- Belegtext:
daz si ire wingartten, dy sie von uns zu rechten lehen haben, usthun umb halbe fruchte
Datierung: 1418
Fundstelle: ArnstadtUB. 215
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- Belegtext:
daß ein frembder ein ligend guet, so in W. bann gelegen ... von einem burger ... umb einen järlichen zinss oder halbe frucht und bluemen entlehnte
Datierung: 1587
Fundstelle: WaldkirchStR. 18
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Frucht (I Spiegelstrich 2)
Erklärung:
rauhe Frucht Dinkel und Hafer.
Frucht (I Spiegelstrich 3)
Erklärung:
Erntezeit.
Frucht (II)
Frucht (II 1)
Erklärung:
Ertrag, Erträgnis, Nutzen, Gewinn.
- Belegtext:
die man ne misse dut nicht, of he sines gebures ve mit sinem indrift und des morgens utdrift, deste he's nicht ne versake unde nene nut [andere Lesart frucht] dar af ne neme
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 37 § 3
Textarchiv: SspLR. III 37
- Belegtext:
upboren tins ether the vrucht van theme wicbelethe
Datierung: 1308
Fundstelle: BremRQ. 73
Textarchiv: BremRQ. 73
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mit tollen ... mit alleme rechte, mit allem make, mit aller nuth, mit aller vrocht
Datierung: 1317
Fundstelle: CDPolon.3 II 331
- Belegtext:
desse slote vnd land ... mit aller vrucht vnde nut
Datierung: 1328
Fundstelle: MecklUB. VII nr. 4940a
- Belegtext:
myt al me rechte vnde vrucht
Datierung: 1348
Fundstelle: WolfenbüttelLHArch.
- Belegtext:
czehen hubin czinshaftis gutis ... mit allir hirschaft fruchtin vnd nuczen
Datierung: 1358
Fundstelle: GlatzGQ. V 60
- Datierung: 1371
Fundstelle: FreibergUB. I 90
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
mit allerleye deneste mit renthe mit vrucht mit nutticheyt mid vpcome
Datierung: 1374
Fundstelle: HoyerUB. I 147
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
mit aller nut unde vrucht unde vryheyt
Datierung: 1376
Fundstelle: SchleswHUSamml. I 258
- Datierung: 1389
Fundstelle: IglauOberhof 342
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1399
Fundstelle: SchlesDorfU. 38
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- in Google Books
- Belegtext:
die frucht ist genant, di do uberlauffet uber die koste, die man tut, umb das man das hauptgut ader die fruchte gewinnen muge
Datierung: 1400
Fundstelle: Zycha,BöhmBgr. II 285
- Datierung: 1434
Fundstelle: LübUB. VII 548
- Belegtext:
winzehenden mit allen sinen nutzen, früchten und zugehörenden
Datierung: 1461
Fundstelle: AppenzUB. II 1 S. 146
- Belegtext:
jr verlassne habe ... mitsampt dem genyess, nutzen vnnd fruechten
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) XVIII 12
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
wollen wir von vnserm capitel die messen bestellen mit vnserm herren zcu halden vnnde früchte mit zinszen, dartzu gebüren nhemen
Datierung: 1496
Fundstelle: MittOsterland 5 (1862) 306
- Belegtext:
die ... witwen mag sulcher zcinsz vnd frucht ... von ires leipgedinges wegen nicht vordern
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Wasserschleben,SuccO. 179
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- Belegtext:
wird durch die frücht einer sach verstanden alles das, was aus derselben oder aus anlaas derselben zum nutzen und gebrauch gezogen wird
Datierung: 1728
Fundstelle: Leu,EidgR. II 156
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- in Google Books
- Belegtext:
bürgerliche früchte werden tag für tag erworben
Fundstelle: BadLR. 1809 Satz 586
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Frucht (II 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
ususfructus.
Frucht (II 2)
Erklärung:
übertragen.
- Belegtext:
daß du fürther demselben [Kloster] wohl und mit frucht vorstehen werdest mögen
Datierung: 1544
Region/Autor/Textsorte:
Wien
Fundstelle: FreibDiözArch. 16 (1883) 207
Frucht (III)
Frucht (III 1)
Erklärung:
Leibesfrucht.
- Belegtext:
also denn die frucht, die noch nicht geboren ist, syne narunge von der muter nympt, darumme sal man wider die muter von des kindes gute irneren
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 408
- Belegtext:
wirt ein weib geschlagen, das schwanger ist, so teilet man die frucht vor einen halben mann
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: JurPrut. 17
- Belegtext:
fruchten, die zcuhant noch der geburt gelebet haben
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: DanzigSchB. 25
- Belegtext:
[eine Magd hat einen drunk genommen] womit se de frucht hett willen undschlaen vnde vorbergen
Datierung: 1587
Fundstelle: Dittmer,Sassenrecht 162
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
hversa en frouwe clagath, thet hiu hire frucht wrleren hebbe fon enre kase
Fundstelle: Richth. 242
Faksimile
Frucht (III 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Nachkommenschaft.
- Belegtext:
mit aler der frucht, deu noch von den egenanten lewten komen mak, es sein degenkint oder dirn
Datierung: 1335
Fundstelle: MBoica IX 173
Faksimile
- in Google Books
Frucht (III 2)
Erklärung:
Stamm, Geschlecht.
- Belegtext:
waer des geburt ein wenic laz, der behagte doch der werlde baz dan von küneges fruht ein man
Fundstelle: Helmbrecht V. 493
Wort danach: Fruchtabgabe
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten