Wort davor: Frongrund
Frongut
sprachliche Erläuterung:
auch mit dem Bestimmungswort Frön- belegt.
Frongut (I)
Erklärung:
herrschaftliches Gut, das mit Zins und Diensten belastet ist.
vgl.
Frondgut (I).
- Belegtext:
datz Fuße von vrongut: 9 mutte gerste
Datierung: 1288
Fundstelle: UrbMeinh. 17
- Belegtext:
quartam partem allodii, quod vulgo dicitur fronegut
Datierung: 1316
Fundstelle: DOrdHessenUB. II nr. 289
- Belegtext:
uf daz vröneguet sönt der hueber zwene ..., drie stönt in dem jare varen und vrönetagewan tun
Datierung: 1364
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 160
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- Belegtext:
zcinß- und frönguth
Datierung: 1506
Fundstelle: PlauenErbb. 252
- Belegtext:
das die frongüeter nit zerrissen und zerteilt werden
Datierung: 1569
Fundstelle: Reyscher,Ges. XII 392
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
die zwar fronngüter besitzen, mit denenselben aber frey schaldten ... mögen, ... werden aigentlich bauren genannt
Fundstelle: FinsterwalderObs. I 349
Frongut (II)
Erklärung:
siehe jetzt Frondgut (II).
Wort danach: Fronhafer
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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