Wort davor: Friedschiff
Friedschilling
Friedschilling (I)
Erklärung:
Gebühr an den Richter oder Vogt.
Friedschilling (I 1)
Erklärung:
bei Lösung aus Verfestung.
Friedschilling (I 2)
Erklärung:
bei Besitzübertragung.
- Belegtext:
H. dedit duas areas ..., super quibus datus est vredeschillinc
Datierung: 1258
Fundstelle: MecklUB. I nr. 663
- Belegtext:
weme en eghen wert ghesat ... scal [he] sik des laten vrede werken vor gherichte ... unde den vredeschilling dar up gheven
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: GoslarStat. 27
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- digitalisiert vom Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ)
- Belegtext:
der das so entphangen had, der sal sinen fredeschilling deme richter ... gebe dorobir
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. I 64 Dist. 1
- Belegtext:
her D. ghaf synen vredeschilling, unde is darin gheweldeget ... uppe jar unde dag
Datierung: 1497
Fundstelle: BaltStud. 46 (1896) 94
- Belegtext:
si quis res suas alicui coram judicio recognoverit, dabit solidum, qui dicitur vredescilling
Fundstelle: HannovStR. 137
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- Fundstelle: Schiller-Lübben V 524
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Friedschilling (II)
Erklärung:
Geleitgeld.
Friedschilling (III)
Erklärung:
Gebühr bei Eintritt in die Gilde.
- Belegtext:
weme des nod is, dat he will unse gilde wynnen, de wynt se umme eyne mark, twee punt wasses unde eynen vredeschilling
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: ZNdSachs. 1886 S. 173
Wort danach: Friedschirm
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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