Wort davor: Fromtat
Fron
vgl.
2Acht (II).
Fron (I)
Erklärung:
Arbeitsdienst für den Herrn oder ein Gemeinwesen.
Fron (I 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
dicta bona procurare in fronen
Datierung: 1284
Fundstelle: GrW. III 802
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
in Freszen duos mansos, quorum unum possidet Jan dictus D. dans annuo censu 1 1/2 fertonem cum vrona et minutis
Datierung: 1331
Fundstelle: VögteWeidaUB. I nr. 708
- Belegtext:
eine bescheidene frön mugen nemen, wenne wir der bedürffen
Datierung: 1376
Fundstelle: MZoll. IV 358
- Belegtext:
daz sie aller frone und herfart ... unbedrungit bliben
Datierung: 1465
Fundstelle: WeimarRotB. 126
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- Belegtext:
mit stucke, frone unde andern geboten
Datierung: 1467
Fundstelle: JenaUB. II 250
- Datierung: 1490
Fundstelle: MansfeldKlUB. 477
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- Belegtext:
zcu frone heyschen, es sei mit pferden odder hantfronen
Datierung: 1495
Fundstelle: ErnestLTA. 17
- Belegtext:
ußgenomen fron, thorhut und wacht, des sie als gaistlich personen frei sein sollen
Datierung: 1508
Fundstelle: MosbachStR. 578
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- Belegtext:
hat er frone und hulfe
Datierung: 1513
Fundstelle: KahlaUB. 79
- Belegtext:
gyt man zwey menschen zu solcher fron ein hoff leyb brods
Datierung: 1518
Fundstelle: ArchHessG. 14 (1875/79) 407
- Belegtext:
mit frohne ... bereit sein
Datierung: 1521
Fundstelle: FreibergUB. I 474
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
die froenen, die zu diesem huisz oder boerge gehörig sint
Datierung: 1526
Region/Autor/Textsorte:
Schillingen
Fundstelle: GrW. VI 466
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mit fronen nach keiner dienstbarkeit addir volge beschweren
Datierung: 1535
Fundstelle: MansfeldKlUB. 379
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- Belegtext:
und wähn sie solche frön nicht thun, seyn sie schuldig sich ... zu vergleichen
Datierung: 1552
Fundstelle: LuxembW. 446
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- in Google Books
- Belegtext:
wann man einen gemeinen frohndienst hett ..., so würdt mann daß glöcklein uff dem thurm ein mahl leuten, soll ein ieglicher wissen, das es einen frohn bedeut
Datierung: 1563
Fundstelle: Sinsheim 455
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- Belegtext:
das sie kain fron oder leibtagwen thuen miessen
Datierung: 1568
Fundstelle: Schauberg,Z. 2 (1847) 135
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
item so man wölff oder wildt pret hezt, füert man die hundt in fron
Datierung: 1573
Fundstelle: Reyscher,Stat. 266
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- Belegtext:
das sie der fron vor anderen underthanen gefreiet
Datierung: 1575
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 87
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- Belegtext:
fron vnd acht zu thun schuldich
Datierung: 1579
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 80
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- Belegtext:
aller fron, hüet und wacht frey
Datierung: 1601
Fundstelle: SchlettstStR. 803
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- Belegtext:
sollen alle unterthanen diß orts aller frohn gegen churfürstliche Pfaltz erlassen sein
Datierung: 1607
Fundstelle: MannhGBl. 2 (1901) 126
- Datierung: 1615
Fundstelle: CJVenatorio-Forest. III 56
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
es wären fronen, roboten, oder sonst etwas anders
Datierung: 1627
Fundstelle: BöhmLO. K III
- Belegtext:
in frohn und vergebens bauen
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: FreibDiözArch. 5 (1870) 353
- Belegtext:
die frohn, robold oder scharwerck bestehet in diensten und arbeiten, welche der unterthan seinem gerichts- oder vogtherrn zur leibes- oder hausnothdurft mit viehe oder leibe verrichten muß
Datierung: 1756
Fundstelle: CMax. II 11 § 1
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
die gemeine frön aussgenohmen
Fundstelle: Eppingen 834
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- Belegtext:
auf dass unsers gnädigen herrn frohn gefördert wird
Fundstelle: MittPfalz 4 (1874) 15
- Belegtext:
so man frohn schneide, so soll ... ein jeglicher zwein halbs tage schneiden
Fundstelle: Scharff,Dreieich 102
Fron (I 2)
Erklärung:
insbesondere.
Fron (I 2 a)
Erklärung:
Fuhrfron.
Fron (I 2 a Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Gegensatz zu Botendienst.
- Belegtext:
farende und geende frone
Datierung: 1398
Fundstelle: QKulmbach 190
Fron (I 2 b)
Erklärung:
Fährdienst.
- Belegtext:
isti ex officio debent familiares domini episcopi navigio transferre ultra Mogum feree sine naulo. alias vronas non faciunt
Datierung: 1348
Fundstelle: HohenloheRB. 43
Fron (I 2 c)
Erklärung:
Handfron.
Fron (I 2 d)
Erklärung:
Burgfron.
Fron (I 2 e)
Erklärung:
Feldfron.
Fron (I 2 e Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Fischfron.
- Belegtext:
im frone zu fischen
Fundstelle: TrierWQ. 425
Fron (I 3)
Erklärung:
gemessene Fron.
Fron (I 3 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
ungemessene (tägliche) Fron.
- Belegtext:
von wegen der täglichen grossen frohn
Datierung: 1550
Region/Autor/Textsorte:
Würzburg
Fundstelle: FreibDiözArch.2 6 (1905) 263
- Belegtext:
ongemössige fröhn
Datierung: 1551
Fundstelle: Zuzenhausen 733
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- Datierung: 1615
Fundstelle: Gochsheim 758
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Fron (I 4)
Erklärung:
die durch Geld abgelöste Fron.
Fron (I 5)
Erklärung:
Arbeit für die Gemeinde gegen Taglohn.
Fron (I 6)
Erklärung:
Nachbarhilfe.
- Belegtext:
da fahrn mer ins hulz fär de nackwern zur fröhne
Fundstelle: OSächsWB. I 361
Fron (I 7)
Erklärung:
in charakteristischen Paar- und Mehrfachformeln.
- Belegtext:
mit allen gerihten, lehn, zcinsen, fronen, wesen, wyden
Datierung: 1318
Fundstelle: BürgelUB. 161
- Belegtext:
weder mit vrone, bane, lagern, herfertin nicht twingen nach dringin
Datierung: 1371
Fundstelle: PaulinzelleUB. 249
- Belegtext:
mit schulchen fronen dinsten gerichten mit gewonheiten
Datierung: 1377
Fundstelle: HMeißenUB. II 169
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
frone und dinst, nach deme wir des bederffen
Datierung: 1404
Fundstelle: RudolstadtStR. 207
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- Belegtext:
mit hochen und nidren bussen, mit hoftagwen, mit fronen, erren, holtzen
Datierung: um 1412 (Fälschung auf 1267)
Fundstelle: FRBern. II 694
- Datierung: 1427
Region/Autor/Textsorte:
Altenburg
Fundstelle: MittOsterland 2 (1845/48) 313
- Belegtext:
souiel frönen, dienst vnnd besthaupter
Datierung: 1450
Fundstelle: GrW. III 759
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
schusseln, hofen, holtz vnd frone zu demselben sloss gehörende
Datierung: 1470
Fundstelle: AlbrAchillesKaisB. Forts. 290
- Datierung: 1472
Fundstelle: SchlesLehnsUrk. I 213
- Belegtext:
aller schatzung, stewer, acht oder frohn frey lassen
Datierung: 1483
Fundstelle: ZweibrückenUB. 80
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- digitalisiert von der UB Heidelberg
- Belegtext:
so seind sie auch kein fron oder dienst zu thuen schuldig
Datierung: 1494
Region/Autor/Textsorte:
Rothenfels, Main
Fundstelle: GrW. VI 45
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1521
Fundstelle: ArchUFrk. 2, 3 (1834) 169
- Datierung: 1525
Fundstelle: Förstemann,UBRef. 282
- Belegtext:
der fron und dinst halber gutlichen vereinigt
Datierung: 1544
Fundstelle: LeipzUnivUB. 577
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
alle vorstädter denen von adel mit frohnen und diensten verhaften
Datierung: 1546
Fundstelle: Buttelstedt 337
- Belegtext:
mit fronen, mit wegen, mit wun, mit weid wie ander vogtherren gehalten
Datierung: 1552
Fundstelle: Schauberg,Z. 2 (1847) 83
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
aller dienst, frohn und schatzungen ... gefreiet
Fundstelle: NassauBO. 1559 325
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
gefreiet aller turkenstür, landsteur, schatzung, fron und dienst
Datierung: 1577
Fundstelle: Wigand,Denkw. 196
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- Datierung: 1579
Region/Autor/Textsorte:
Rhön
Fundstelle: Eberstein2 I 184
- Datierung: 1598
Region/Autor/Textsorte:
Mosbach
Fundstelle: ArchUFrk. 23 (1875/76) 180
- Datierung: 1624
Fundstelle: SchlettstStR. 226f.
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- Belegtext:
daß sie von uns ... aller zinß, steuer, peen, schaarwerg und frohnen unbeschweret ... seyn
Datierung: 1698
Fundstelle: Span,Bergsp. 158
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
darauf per longissimum tempus keine frohne noch dienste abgestattet, sondern geld entrichtet
Datierung: 1741
Fundstelle: Wigand,Paderb. III 127
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Fundstelle: FinsterwalderObs. I 2, 348
- Region/Autor/Textsorte:
Wersau, Odenwald
Fundstelle: GrW. VI 1
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Fundstelle: MBoica 25 S. 290
- Fundstelle: Querfurt 168
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Fron (II)
Fron (II 1)
Erklärung:
Herrengut.
- Belegtext:
sol des egemelten hern meyer sein erbe ufschlagen in froene des egemelten hern apts handt
Datierung: 1541
Fundstelle: LuxembW. 273
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- in Google Books
Fron (II 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung:
Gut, Gelände überhaupt.
Fron (II 2)
Erklärung:
Gemeindehaus.
Fron (II 3)
Erklärung:
Zwingburg.
vgl.
Fron (IV).
- Belegtext:
sie heten gebouwen gewalteclich ir vron über Rom
Fundstelle: Lexer III 531
Fron (II 4)
Erklärung:
Maß.
- Datierung: 1180
Fundstelle: SGereonUB. 27
- Belegtext:
4 Malter Erbsen masure que dicitur vrone als Pachtzins
Datierung: 1322
Fundstelle: SGereonUB. 304
Fron (II 5)
Erklärung:
Herrengericht, Verhandlungstermin.
vgl.
Frongeding,
Frongericht.
- Belegtext:
do word gevragt, seind er zu dem rechten vron nicht chomen wer nach der ladung
Datierung: 1381
Fundstelle: GöttweigUB. I 666
Fron (III)
Erklärung:
Beschlagnahme, Pfändung.
- Belegtext:
publicetur .i. enfronogiganna
Fundstelle: AhdGl. I 470
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
wo men't gut ut der vrone tüet
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. Register zu II 41 S. 147
- Belegtext:
von der vrone rechte
Datierung: 1251
Fundstelle: KulmR. III 110
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- Belegtext:
occupacione seu arrestacione, que vrone appellatur. et si in prefata vrone stant per annum et diem, tunc bona vacant archiepiscopo Moguntino
Datierung: 1332
Fundstelle: ErfurtWeist. 86f.
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
dasselb lehen in die frone chomen was
Datierung: 1337
Fundstelle: WienSchottenUB. 210
- Belegtext:
hic [wenn der Vorgeladene ausbleibt] notatur ius iudicis, quod vrön dicitur
Datierung: 1380
Fundstelle: WienerNeustadtStR. 225
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- Belegtext:
selbs aus der fron genomen
Datierung: 1397
Fundstelle: KlosterneubStiftUB. II 93
- Belegtext:
von den fronen gefellet helffgeld vom schocke glich soviel als mti forderungen erklaget wird
Datierung: 1483
Fundstelle: ErfurtGO. 349
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- Belegtext:
ich finde und teil vor rechte, er sal ime die güter fronen lassen, die frone mit vrteiln zwer vnd eins erheischen als recht
Datierung: 1495
Fundstelle: ErfurtFreizins 313
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- Belegtext:
jar und tag in der frone gestanden
Datierung: 1495
Fundstelle: ErfurtFreizins 315
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- Belegtext:
mit vielen aufschieblichen terminen geschaffen, als froenen, versiegelung und gycht
Datierung: 1561
Fundstelle: TrierWQ. 34
- Belegtext:
wann der kläger ein oder mehr fronen fallen läßt ... sall dem schultheißen von jeder fronen werden ein kreuzer
Datierung: 1561
Fundstelle: TrierWQ. 35
- Belegtext:
die guter in vrone legen jare und tag
Fundstelle: GrW. IV 597
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- Belegtext:
dy vrone sey denne abegenommen mit rechte
Fundstelle: Wasserschleben,Samml. 19
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Fron (III Spiegelstrich 1)
Erklärung:
in Fron heimführen einziehen.
- Belegtext:
macht zu pfennden und das irig in frohn heimzuführen
Datierung: 1551
Fundstelle: Zuzenhausen 729
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Fron (III Spiegelstrich 2)
Erklärung:
Recht zur Pfändung.
- Belegtext:
daz ewigleichen in allen hoftaydingen einem igleichen chlager, dem fronn ertailt wird, daz sich der ynner 4 wochen wol bedenkchen mag, waz er dem antwurter fronn' well
Fundstelle: Schlager,Wien II 70
Fron (IV)
Erklärung:
Gefängnis, Schuldhaft.
vgl.
Fron (II 3).
- Belegtext:
ein igleicher antwurter, der ... sich selber awz der fronn nympt, damit er auf sein antwurt chompt
Datierung: 1370
Fundstelle: Schlager,Wien II 73
- Belegtext:
eynen man umb syne bekante schult in dy vrone adir in gefengnisze brengen
Datierung: 1400
Fundstelle: MagdebFr. II 2, 19
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Fron (V)
Erklärung:
im Bergwesen.
Fron (V 1)
Erklärung:
Abgabe (meist eines Zehntels) vom geförderten Erz und Einlösungsrecht des Regalherrn.
- Belegtext:
pars decime seu iuris quod vulgariter dicitur vrohn
Datierung: 1310
Fundstelle: SteirLArch. 1738a
- Belegtext:
blei, von dem uns unsere frohn geworden ist, das soll man nicht vermauten
Datierung: 1339
Region/Autor/Textsorte:
ZeiringBO.
Fundstelle: ZBergr. 39 (1898) 174
- Belegtext:
die Beständer geben an das Spital den zehenden taile geschmeltzet und berait und darzu das fron, das ist der viertzigost taile von unserem taile
Datierung: 1433
Fundstelle: Klein,GmündGoldschmied. 59
- Belegtext:
daß vns alweg die zehent kübl zu fron, als perkwerchsrecht ist, ledig geuallen sol
Datierung: 1459
Fundstelle: Lori,BairBergr. 53
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
fron und wechsl zu gemainen handen
Datierung: 1470
Fundstelle: FRAustr. II 160
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
damit der herschafft fron und wechsel gefudert werde
Datierung: 1486
Region/Autor/Textsorte:
Görz
Fundstelle: ZBergr. 48 (1907) 506
- Belegtext:
die gross mawt wirt genommen für fron vnd wechsl
Datierung: 1500
Fundstelle: SteirGBl. 4 (1883) 211
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
mit allen obrikaiten, herlichaiten nutz und geniss, fron und wechsel
Datierung: 1504
Fundstelle: Wutke,SchlesBergb. I 149
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
er hat ain perkwerch ... gehabt, das ime iedes iars fron und wexl tragen hat anderthalb hundert tausend guldin
Datierung: um 1514
Fundstelle: Weißkunig 86
- Belegtext:
was man ärtz durch gots willen schut oder gibt, daran sol man kain fron geben
Datierung: 1517
Fundstelle: MaxBO. Art. 171
- Belegtext:
das uns an fron und wexel, auch den gewerkhen zu nachthail raicht
Datierung: 1523
Region/Autor/Textsorte:
Salzburg
Fundstelle: MittSalzbLk. 27 (1887) 445
- Belegtext:
unnserm gnedigistin herrn zu furdrung fron und wechsel zuesteen
Datierung: 1530
Fundstelle: Wopfner,Almendregal 46
- Belegtext:
halbe fron, das ist der zweintzigist khübl
Datierung: 1532
Fundstelle: Lori,BairBergr. 219
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das es unnser fron und wechsel fürdern
Datierung: 1551
Fundstelle: SalzbBergO. 8
- Belegtext:
nicht fron oder wexl, id est in natura die zehente kibel artzt
Datierung: 1670
Fundstelle: EisenerzBergwO. 67
- Belegtext:
beynebst auch unser frohn und wexl befördert werde
Datierung: 1731
Fundstelle: VorderöstBO. Art. 21
- Belegtext:
von allen schuldigen zehenden, frohn und wechsel befreyet
Fundstelle: Wutke,SchlesBergb. II 185
Fron (V 2)
Erklärung:
die erste oder ersten Stunden einer jeden Schicht, in welchen die nicht zu den eigentlichen Häuerarbeiten gehörenden Arbeiten verrichtet werden.
Fron (VI)
Erklärung:
?
- Belegtext:
es kumbt auch bey einer ers. gemain für, wie das sich etlich vill ledige menschen, welche sich büschknecht nennen, allhier aufhalten undt wollen kainen frauen dienen, sondern gehen umb das tagwerkh
Datierung: 1638
Region/Autor/Textsorte:
Ödenburg
Fundstelle: MHungJurHist. V 2 S. 189
Wort danach: fron
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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