Wort davor: freiboren
Freibote
Freibote (I)
Erklärung:
in Althochdeutschen Glossen.
Freibote (II)
Erklärung:
Gerichtsdiener, Büttel, Bote.
vgl.
Freibüttel,
Freimann.
- Belegtext:
testes ... sunt: C. friboto, U., C. ...
Datierung: 1258
Fundstelle: ErfurtUB. I 97
- Belegtext:
scultetus per fribotonem mandabit, ut
Datierung: 1285
Fundstelle: ErfurtUB. I 235
- Belegtext:
der fribote sal ime gebieten dru gebot dri tage nach einander
Datierung: 1289
Fundstelle: ErfurtWeist. 9
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
vriboto aut budellus ... dat 18 pullos
Datierung: 1332
Fundstelle: ErfurtWeist. 56
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
das wider voyt, freybot, jeger noch der keyner vnsir amptleut vff das selbe guet keynerley gebot, notbete, stewer ... setze sollen
Datierung: 1348
Fundstelle: WasungenUB. 24
- Belegtext:
daz eyn frybot, der zu der zeytt eyn freybot ist, allen fryhen leuten eyn freygerichte verkundigen sal
Datierung: 1380
Region/Autor/Textsorte:
Franken
Fundstelle: GrW. III 519
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1381
Region/Autor/Textsorte:
Würzburg
Fundstelle: DRWArch.
- Belegtext:
wer die gruben tzu dem galgen oder tzu dem gericht graben solle? haben geteylt, ess solle der fryeboth thun
Datierung: 1460
Region/Autor/Textsorte:
Franken
Fundstelle: GrW. III 586
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dem freibotten gehort zu die wunden zu beweisen, was ime davon geburth, findet man hirnoch beschriben
Datierung: 1483
Fundstelle: ErfurtGO. 347
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- Belegtext:
die gerechtesherren haben dar geine, daz se eren friboten mogen allen tag vor den hof adder daz hus ghene lassen, und an daz thore kloppen, und gebieten sin herren ir gewist busse zu
Datierung: 1483
Region/Autor/Textsorte:
Hessen
Fundstelle: GrW. III 379
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ein igliche husgesinde gebt dem friboten einen leip brodes, sin fastnachtesbraden und sine grüne donerstag eiger
Datierung: 1483
Region/Autor/Textsorte:
Hessen
Fundstelle: GrW. III 379
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- Belegtext:
ist des fribothen ammecht, das her alle den gebutet, die do zcu unrechte buwen in das wasser
Datierung: 1500
Fundstelle: ErfurtWasserO. 122
- Datierung: 1525
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 245
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- Belegtext:
ein freybott soll geloben ... meinem gnedigen herrn und der statt getreue und gehorsam und gewertig zu sein
Datierung: 1527
Fundstelle: ArchUFrk. 3, 3 (1836) 154
- Belegtext:
die gerichtsknecht, so man zenthbutel, landtknecht und freybotten nennet, sollen fromme leuth sein
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: FrkZentb. 187
- Fundstelle: Götze,FrühnhdGl.2 90
- Fundstelle: GrRA.4 II 378
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Fundstelle: GrRA.4 II 456
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Fundstelle: Lexer III 508
Freibote (II Spiegelstrich 1)
Erklärung:
"gefreiter Diener".
Freibote (II Spiegelstrich 2)
Erklärung:
"vielleicht Bote, der jedermann seine Dienste anbietet (im Gegensatz zum Stadtboten)".
Wort danach: Freibotenlaib
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten