Wort davor: Eigelstein
1Eigen
sprachliche Erläuterung:
got. aigin; ahd. eigan; nd. e(i)g(h)en; afries. ain, e(g)in; ags. âgen; an. eiginn.
vgl.
geruht (I).
1Eigen (I)
Erklärung:
in Althochdeutschen Glossen für hereditas, possessio, predium, dos, alodis, alodium, patrimonium, fundus, predium; mhd. eigen für fundus,
pr(a)edium et allodium.
1Eigen (II)
1Eigen (II 1)
Erklärung:
Liegenschaften.
1Eigen (II 1 a)
Erklärung:
von gemeiner Nutzung freier Grundbesitz, Grundstück, (uneingeschränktes Recht am Grundstück).
1Eigen (II 1 b)
Erklärung:
neben Haus und Hof.
- Belegtext:
begauede sinen wiue den hof dar he in is vnde dat echen dat tar tu hort
Datierung: 1275
Region/Autor/Textsorte:
Halle
Fundstelle: Lasch,NdStB. 55
- Belegtext:
de molenn ... myth alme egenn vnde fryge
Datierung: 1291
Fundstelle: MecklUB. X nr. 7230
- Belegtext:
hat aver der wiert haeuser oder aigen
Datierung: 1328
Fundstelle: Ruprecht(Kn.) 91 § 169
- Belegtext:
ein hoff und ein eigen leit nahen pei unserm perge
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Zycha,BöhmBgr. II 332
- Belegtext:
hüser, schüren, spicher, so off eigen stand
Datierung: 1489
Fundstelle: WillisauAmtR. 95
- Belegtext:
de dar hebben huse unde egene
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: ApenradeSkra Kap. 17
- Belegtext:
soll stohn ein stockh, halber vff jrmen eigen des hoffs, der ander halb stockh vff der almendt
Datierung: 1513
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 211
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1Eigen (II 1 c)
Erklärung:
stehendes und liegendes Eigen, Gebäude und Grund.
- Belegtext:
ir sollit wissin: daz eigen zwierley ist; steende und legende eigen, [Ssp. I 29] an eigen und an hofen. do
rurit her Eycke die zwierley eigen; mit dem daz er spricht eigen, do meit er acker unde huz; daz heissen wir legende eigen; domete
daz er spricht hofen do meint er steende eigen, alzo husere
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 272 Art. 21
- Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 306 Art. 26
- Belegtext:
legende grund, stende eygen
Datierung: 1422
Fundstelle: PosenStB. I 126
- Belegtext:
wy liggende grunde, stande eyghen edder erbe upgifft
Datierung: 1430
Fundstelle: BrandenbSchSt. I 9
- Belegtext:
stande eygen und liggende grunde
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: MagdebSchSpr.(Friese) 170
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1Eigen (II 1 d)
Erklärung:
Eigen und Erbe, Gegensatz von Kaufgrund und Erbgrund, schließlich synonyme Paarformel.
vgl.
1Erbe (VI 1).
1Eigen (II 1 e)
Erklärung:
Gegensatz zu Lehen.
1Eigen (II 1 e alpha)
1Eigen (II 1 e beta)
Erklärung:
in Dreiformel.
1Eigen (II 1 e gamma)
Erklärung:
neben Fahrnis ua.
- Belegtext:
an egene unde an huven
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. I 29
Textarchiv: SspLR. I 29
- Belegtext:
an egini undi an erbi unde och an varndir habi unde dazu an mi leini
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb. 122
- Belegtext:
eigen oder sazzunge oder varndes gut
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)LR. Art. 194
- Belegtext:
ist daz ein frowe stirbet unde lat ir wirte varnde gut, aigen oder lehen
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 73 § 2
Textarchiv: AugsbStR. Art. 73
- Belegtext:
swaz aber umbe gulte ist oder umbe aigen oder umbe lehen oder umbe lipgedinge oder umbe erbelehen
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 76 § 1
Textarchiv: AugsbStR. Art. 76
- Belegtext:
vogetai oder aigen
Datierung: 1284
Fundstelle: WirtUB. VIII 486
- Belegtext:
an urbar, an aigen, oder an lehen oder umb gült
Datierung: 1298
Fundstelle: Kurz,Ottok. II 226
- Belegtext:
gut erbe vnd eigen
Datierung: 1299
Fundstelle: MWirzib. II 224
- Belegtext:
grunt vnd eigen
Datierung: 1300
Fundstelle: BernStR. I 4
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
waz ... derselbe ... hindir ime lezit ... an eigin an erbe an varndir habe
Datierung: 1305
Fundstelle: FreibergUB. I 44
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
ez sin veste, aigen oder lehen
Datierung: 1305
Fundstelle: Kurz,Ottok. II 245
- Belegtext:
eigen, lehen, pfantschaft oder bereitschaft
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: DinkelsbühlStat. 789
- Belegtext:
ist is abir ander gut, an eigen, an erbe, an zinse
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. I 20 Dist. 11
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
eige und eigentomen
Datierung: 1363
Fundstelle: MansfeldKlUB. 431
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- Belegtext:
myt alleme rechte, myt alleme eghene vnnd myt alleme eghendum
Datierung: 1367
Fundstelle: MecklUB. XVI nr. 9641
- Belegtext:
di grunt und aigen
Datierung: 1367
Fundstelle: SPöltenUB. I 691
- Belegtext:
ez si lehen ader eigen, varnde gut ader erbe
Datierung: 1369
Fundstelle: OStR. I 15
Faksimile
- Belegtext:
weder vogtay noch aign noch lehen
Datierung: 1377
Fundstelle: Indersdorf I 114 (nr. 269)
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- Datierung: um 1390
Fundstelle: BlumeMagdeb. 32
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- Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRb. 654
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: 1404
Fundstelle: RudolstadtStR. 215 (Art. 55)
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- Belegtext:
alles ir guot, eigen vnd lechen, ligentz und varentz
Datierung: 1419
Fundstelle: BernStR. I 65
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
syn hus, syn eghen und alle syn ghud
Datierung: 1420
Fundstelle: MagdebSchSpr.(Friese) 123
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- Belegtext:
gift ende eyghen
Datierung: 1497
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 138
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- Datierung: 1499
Fundstelle: AppenzUB. II 2 S. 321
- Datierung: 1535
Fundstelle: SigriswylErbr. 195
- Belegtext:
umb grundt, poden, erb, aigen
Datierung: 1556
Fundstelle: SchwazErf. 22 § 2
- Belegtext:
mit lande oder mit aigen
Fundstelle: Kchr. V. 713
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
1Eigen (II 1 f)
Erklärung:
vom Lehnsverband und von Abgaben freier Grundbesitz, (das lastenfreie Recht).
1Eigen (II 1 f alpha)
Erklärung:
freies eigen.
vgl.
Freieigen.
- Belegtext:
wir habin in och geben den selben hof fur ain vriges aigen ... und ze allem reht ze niezende als man ain vriges aigen dur reht niezen sol
Datierung: 1283
Fundstelle: WirtUB. VIII 379
- Belegtext:
liberum allodium, quod dicitur vulgariter ain friez aigen
Datierung: 1286
Fundstelle: WirtUB. IX 61
- Belegtext:
hait ... in dem lande fünf aichten, die sint sin fri eigen
Datierung: 1315
Region/Autor/Textsorte:
Untermosel
Fundstelle: GrW. VI 765
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- Belegtext:
die obermüle soll des closters aller ding, alles dienstes, steuer und bede frei aigenn sein
Datierung: 1316
Fundstelle: Sinsheim 410
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- Belegtext:
meinen hof ..., der mein vreyes aygen ist
Datierung: 1347
Fundstelle: OÖUB. VII 2
- Belegtext:
heb en dyt ... gud opgedragen ... vor en vry eghe
Datierung: 1359
Fundstelle: ClarenbergUB. 98
- Belegtext:
die lehen, dy vor yn fry eygin waren
Datierung: 1393
Fundstelle: WeimarRotB. 114
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- Datierung: 1464
Fundstelle: CadolzburgSalB. 136
- Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 189
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
vor freyes eigen oder lehenbar
Datierung: 18. Jh.
Fundstelle: Hoheneck II 509
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- in Google Books
1Eigen (II 1 f beta)
Erklärung:
lediges eigen.
- Belegtext:
ich ... gibe ... min hûz und hovestat ... vir lidig eigin
Datierung: 1275
Fundstelle: StraßbUB. III 23
- Belegtext:
han inen das selbe gut gevertigot vür ein lediges eigen
Datierung: 1296
Fundstelle: FürstenbUB. I 328
- Datierung: 1302
Fundstelle: SchrBodensee 23 (1894) 53
- Belegtext:
für lidig eigen, aber S. das meigermapt ist lehen
Datierung: 1351
Fundstelle: FürstenbUB. II 181
1Eigen (II 1 f gamma)
Erklärung:
synonyme Paarformel.
1Eigen (II 1 g)
Erklärung:
rechtes eigen (rechtmäßig).
1Eigen (II 1 g alpha)
- Belegtext:
dev hvb ..., div min rehtt aigen waz
Datierung: 1225
Fundstelle: Indersdorf I 26 (nr. 50)
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- Belegtext:
svilich man heit recht eigen in dirre stad
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb. 118
- Belegtext:
daz ich ain gut ... habe ze rehten aigen gegeben
Datierung: 1280
Fundstelle: FreibDiözArch. 3 (1868) 38
- Belegtext:
das guet mein und meiner vordern rechtes aigen ist
Datierung: 1307
Fundstelle: SPöltenUB. I 219
- Datierung: 1311
Fundstelle: HohenloheUB. II 26
- Datierung: 1315
Fundstelle: FürstenbUB. II 391
- Belegtext:
zwei tagberch wismats zu rechtem aigen
Datierung: 1321
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
gegeben han zu einem rehten eigen den flekken von unsrer almende
Datierung: 1325
Fundstelle: WormsUB. II 145
- Belegtext:
das ... guet wir habin geeygnet ... für ein recht eygen ewigklich zu besitzen
Datierung: 1335
Fundstelle: WasungenUB. 18
- Belegtext:
verchauft haben ... vnsern hof ... für reht aigen vnd für ein lediges güt
Datierung: 1347
Fundstelle: Indersdorf I 79 (nr. 173)
Faksimile
- Datierung: 1370
Fundstelle: SchrBodensee 7 (1876) 118
- Datierung: 1374
Fundstelle: FRAustr. 59 S. 23
- Belegtext:
leyhen zu erbrechte und zu einem rechten eygen
Datierung: 1420
Fundstelle: Wutke,SchlesBergb. I 73
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Datierung: 1445
Fundstelle: Sinsheim 423
Faksimile
1Eigen (II 1 g beta)
Erklärung:
neben recht ua.
sprachliche Erläuterung:
formelhaft.
1Eigen (II 1 h)
1Eigen (II 1 h alpha)
Erklärung:
Verschiedenes.
- Belegtext:
super manso et suis attinentiis, ..., qui vulgariter dicitur eghen ter hilgen guth
Datierung: 1236
Fundstelle: WestfUB. III 182
- Belegtext:
an den gassen vffen des riches eigen [lat. in ... allodio imperii], ane vffen der burger eigen [lat. allodia ciuium]
Datierung: 1300
Fundstelle: BernStR. I 5
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
eygin heize wir sotane gutir, dy wir selbir bowin an rowir wurczil, do dye grunt nymandes uor gewest ist
Datierung: um 1390
Fundstelle: BlumeMagdeb. 81
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- Belegtext:
schloß St. Veit ist ... mit einer ... hofmarch oder so genannten aigen umbgeben
Datierung: 1727
Fundstelle: Hoheneck I 268
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
de lovede den bischopen dat grote egen unde den leien dat grote len
Fundstelle: SächsWChr. 170
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
1Eigen (II 1 h beta)
Erklärung:
eigen für eigen, lehen für lehen und ähnliches.
- Belegtext:
weren als des landes reht ist, eygen als eygen, lehen als lehens reht ist
Datierung: 1334
Fundstelle: MWirzib. III 534
- Datierung: 1361
Fundstelle: ZWirtFrk. 4 (1856/58) 206
- Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Indersdorf I 88 (nr. 198)
Faksimile
- Belegtext:
hofguot lassen hofguot sein und aigen aigen
Datierung: 1413
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 52
Faksimile
- Belegtext:
eigen für eigen, erb für erb
Datierung: 1424
Fundstelle: Hoppeler,Rümlang 76
1Eigen (II 1 h gamma)
Erklärung:
als Name, Flurbezeichnung.
- Belegtext:
daß einer sei ... aus des stifts aufm Sande Zöttnischen güttern, so man aufm Eigen nennet
Datierung: 1631
Fundstelle: CDSiles. 27 S. 261
- Belegtext:
matten in einer einhäge die mitler Eyen genanth, ... in der ober Ey
Datierung: 1707
Fundstelle: Götze,Waldshut 12
- Belegtext:
in der vnderen Ayen
Datierung: 1717
Fundstelle: Götze,Waldshut 12
- Belegtext:
das Ayenmättle
Datierung: 1781
Fundstelle: Götze,Waldshut 12
1Eigen (II 2)
Erklärung:
Siedlung.
1Eigen (II 2 a)
Erklärung:
Herrschaft, Dorf, Gemeinde.
vgl.
Eigenrecht.
- Belegtext:
dad der greve ... behalden sal den wildban also verre, also dad eigen inde die herschaf ... geit
Datierung: 1259
Fundstelle: SiegenUB. I 21 nr. 28
- Belegtext:
den zehenden, der zu dem eigen horet, ... und liute und gut, swaz zu dem eigen horet
Datierung: 1282
Fundstelle: WirtUB. VIII 349
- Belegtext:
daz man sol ainen menschen auf dem aigen brennen durich daz wange
Datierung: 1299
Fundstelle: FRAustr. I 284
- Belegtext:
ere denere ... sint ghereden .. in unse herscop, in unsen eghen und in unse vryheyt
Datierung: 1361
Fundstelle: LübUB. III 406
- Belegtext:
man sol auch ... zwen piderman nemen ... aus demselben dorf, die dem aygen gesworn habnt
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: SteirLl. Art. 247
- Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: WienStRb. Art. 34
Faksimile
- Belegtext:
dy rechtn und ordnung unseres aigns zu R.
Datierung: 1434
Fundstelle: Kaltenbaeck I nr. 18
- Datierung: 1445
Fundstelle: Sinsheim 425
Faksimile
- Belegtext:
ob ein fewr im vmbfang des aygens aus cham
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Österreich
Fundstelle: GrW. III 695
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es ist auch aigens gerechtigkait das der richter kainen angesessen holden der im aigen mit leib und güt sitzt, ... nicht ... vänklichen setzn sol
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 168
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 977
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ain ieder in dem aigen
Datierung: 1512
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 954
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wolliches dorf sich ... sollichs widert, ist die maut zum aigen zu geben schuldig
Datierung: 1533
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 232
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1536
Fundstelle: BauernkriegQ. I 126
- Belegtext:
in etlichen dörfern und aigen
Datierung: 1550
Fundstelle: Walther,Tract. XI 4
- Belegtext:
es soll ... ain ieder im aigen, wann er schenken will, ainen zaiger henken
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 37
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
in dem aining [andere Lesart: aigen]
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 891
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
deß eigen recht und gebrauch
Datierung: 1682
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 790
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
des herrn recht und des aigen recht
Datierung: 17. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 932
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
1Eigen (II 2 b)
Erklärung:
freies Eigen Freidorf.
vgl.
Freieigen.
1Eigen (III)
Erklärung:
Eigentum, Eigentum(srecht im weitesten Sinne), Vermögen.
vgl.
Eigenrecht.
- Belegtext:
alse ob die werlt wit al sin eigen were
Datierung: 1170
Fundstelle: Rudolf 15
- Belegtext:
da von mag nieman geiehen daz ein gerichte sei sein aigen
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp. 94
- Datierung: nach 1275
Fundstelle: ProsaKaiserchr. 209, Z. 39
Faksimile
- Belegtext:
iure proprietatis quod egen vurlgariter nuncupatur
Datierung: 1279
Fundstelle: WestfUB. III 557
- Belegtext:
haben ... verkauft ... 26 malter korngülte zu recht eigens
Datierung: 1299
Fundstelle: ZWirtFrk. 1, 2 (1848) II 11
- Belegtext:
Eigen [Habsburgisches Amt im Aargau]
Datierung: um 1306
Fundstelle: HabsbUrb. I 132
- Belegtext:
hand ... gegeben für eigen den halben märkth
Datierung: 1307
Fundstelle: BergheimUB. 17
- Belegtext:
twing und gerichte ... als ir rechte eigen
Datierung: 1314
Fundstelle: Urkundio II 44
- Belegtext:
aigens recht
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 384
Faksimile
- Belegtext:
nos ... dedimus ... domum nostram super proprietatem, que dicitur vulgariter eeghen
Datierung: 1344
Fundstelle: ClarenbergUB. 42
- Belegtext:
ze rechtem aigen haben und niessen sol alles sin varend guot
Datierung: 1367
Fundstelle: FürstenbUB. II 271
- Belegtext:
es mag ... nieman kain sin varend guot ... ieman ze pfand jnsetzen noch ze aigen geben
Datierung: 1396
Fundstelle: MemmingenStR. 271
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
sezit eyn man eyn gut zu phande, is sy varnde ader unvarnde, ..., so kan er is doch domete nicht zu eigen irkrigen
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 268
- Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: SteirLl. 141
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es schol der fuerman dasselb fueren und bewaren, recht, als es sein aigen sei
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: WienStRb. Art. 55
Faksimile
- Datierung: 1404
Fundstelle: Seibertz,UB. III 21
Faksimile
- in Google Books
- Datierung: 1408
Fundstelle: HHalberstUB. IV 510
- Belegtext:
ist unser meinung, das man deheinem [Metzger] sinen bank ingewinnen sol, wan die eigenschaft der metzig unser eigen ist
Datierung: 1432
Fundstelle: ZürichStB. III 67
- Belegtext:
varend guot für aigen und glegen guot zum libding
Datierung: 1436
Region/Autor/Textsorte:
Schweiz
Fundstelle: GrW. V 197
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) XXX 9
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
all burgerlich sachen erbe, aigen, köuff vnd annders
Datierung: 1493
Fundstelle: TübStR. 19
- Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: AnzGMus.2 7 (1860) 453
- Belegtext:
hab und guot, ... ze eigen heimgefallen soll sein
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: GlarusGO. 142
- Belegtext:
ist aber die mure nit gemein, sonde seines nachpuren eigen
Datierung: 1509
Fundstelle: SchlettstStR. 476
Faksimile
- Belegtext:
ligends und farends ist alles sin aigen
Datierung: 1532
Fundstelle: SGallenOffn. I 29
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1536
Fundstelle: Gobler,GerProz. I 1 b
- Datierung: 1548
Fundstelle: ZinnbgwO. Art. 13
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
die ligenden güter zu libding vnd den vrhab für lydig eigen
Datierung: 1556
Fundstelle: ZSchweizR. 9 (1861) RQ. 62
- Belegtext:
vor zeiten haben die leibeygene knecht gar nichts eygens gehabt
Datierung: 1558
Fundstelle: Gobler,StatB. 5 r
Faksimile, Ausgabe von 1553
- in DRQEdit
- Belegtext:
khein frembde pferdt oder füell aufnemen, so nit sein aigen
Datierung: 1566
Fundstelle: Weinheim 399
Faksimile
- Datierung: 1593
Fundstelle: JütLow.3 I 55 § 8
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alles ... gut, so frau ... B. als ihr eigen nachlassen wirdt
Datierung: 1604
Fundstelle: KielErbb. 289
- Fundstelle: AppenzLB. 1733 S. 71
- Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. I 7 § 7
- Belegtext:
hort der Nibelunge, ... der was doch min eigen
Fundstelle: Nibelungennot 1741
1Eigen (IV)
Erklärung:
Personen: Leibeigenschaft, Hörigkeit, (Leibeigener).
- Belegtext:
per emancipationem thaz siese uzzar iro henti odo zuuariro eigini farlazzen
Fundstelle: AhdGl. II 103
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
daht men nemene te in den rat, he ne si echt, van vrier bort, unde nemans eghen
Datierung: 1163
Fundstelle: LübUB. I 6 nr. 4 a
- Belegtext:
sve sik vor gerichte to egene gift
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 32 § 7
Textarchiv: SspLR. III 32
- Belegtext:
dat ieman user borghere ieneghen vorderen wolde vor lat eder vor eghen
Datierung: 1227
Fundstelle: BrschwUB. I 31
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der Digitalen Bibliothek Braunschweig
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
iure servili, quod vulgo egen dicitur
Datierung: 1243
Fundstelle: WestfUB. VII 551
- Belegtext:
die luite, die ir eigen oder reht lehen sint
Datierung: 1260
Fundstelle: BaselDienstR. 19 § 12
- Belegtext:
sprichet ein man den anderen an, daz her sin eigen si
Datierung: 1261
Fundstelle: BreslUB. 22
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- in Google Books
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sprichet er aber daz er sein geporn eigen sei
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp. 250
- Belegtext:
mac sich kein vriez mensche ze eigen geben
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)LR. Art. 61 § 3
- Datierung: 1279
Fundstelle: RigaStR. I 53
- Datierung: 1282
Fundstelle: WirtUB. VIII 340
- Belegtext:
die des gotshus aigen sind
Datierung: 1287
Fundstelle: SchrBodensee 13 (1884) 88
- Datierung: 1294
Fundstelle: Hach,LübR. 356
Faksimile
- Belegtext:
han geben ze rehtem aigen A. von Mülhusen ... dem gotshuse ze Büron
Datierung: 1316
Fundstelle: FreibDiözArch. 12 (1878) 143
- Datierung: 1326
Fundstelle: Wigand,Paderb. III 2 (nr. 1)
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Datierung: 1347
Fundstelle: SchlettstStR. 43
Faksimile
- Datierung: 1352
Fundstelle: HMeißenUB. I 385
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Datierung: 1399
Fundstelle: EßlingenUB. II 385
- Datierung: 1402
Fundstelle: Kassel 472
Faksimile
- in Google Books
- Datierung: Mitte 15. Jh.
Fundstelle: BremgartenStR. 14
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
he sy ok nymandes eygen noch lathe
Datierung: 1514
Fundstelle: QuedlinbUB. II 112
- Datierung: 1586
Fundstelle: LübStR. I 3 § 2
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1586
- in DRQEdit
- Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: MühlhsnChr. I 75
- Belegtext:
dass sich selber niemand zu eugen geben mög
Datierung: 1696
Fundstelle: Schambogen,Prael. I 72
1Eigen (V)
- Belegtext:
pupillus, ist der, so under seinen mündigen jaren, das ist, den 14., sein eygen würt
Datierung: 1536
Fundstelle: Gobler,GerProz. I 5 a
Wort danach: 2eigen
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten