Wort davor: Durchgangstelle

durchgehen
sprachliche Erläuterung: mnl. Partizip dorgaend, dorghinghe.

durchgehen (I)
Erklärung: wörtlich.

durchgehen (I 1)
Erklärung: entlaufen.

durchgehen (I 2)
Erklärung: sich durchschwindeln.
durchgehen (II)
Erklärung: Ware, Zoll.
durchgehen (III)
Erklärung: zweimündige Wunde, die die Schädeldecke durchbohrt oder sonst ins Innere des Leibes dringt.
vgl. Durchelswunde, Durchwunde.
durchgehen (IV)

durchgehen (IV 1)
Erklärung: allgemein, dauernd.
durchgehen (IV 2)
durchgehen (IV 3)
durchgehen (IV 4)
durchgehen (IV 5)
durchgehen (IV 6)
durchgehen (IV 7)
Erklärung: durchgehender gerter "Holzanteil, der sich durch alle Holzarten des Genossenschaftswaldes erstreckt".
durchgehen (IV 8)
durchgehen (IV 9)
Erklärung: durchgehend "sind in Osnabrück die Handwerker, die auf der Alt- und auf der Neustadt unter einem Gildemeister stehen" Klöntrup,Osnabr. II 86.
durchgehen (V)
Erklärung: durchschnittlich.
durchgehen (VI)

durchgehen (VI 1)
Erklärung: öffentliches Gericht.
vgl. Durchdingde.
durchgehen (VI 2)
Erklärung: aussprechen, verhandeln.
durchgehen (VII)
Erklärung: durchnehmen.

Wort danach: durchgestatten

Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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