Wort davor: Dohne
Doktor
Sachhinweis:
vgl. Kluge-Götze 109; Götze, AkadFachsprache/GermRomMschr. 17 (1929) 165ff.; Scheidemantel,Repert. I 710f.
Doktor (I)
Erklärung:
ursprünglich Amtsbezeichnung der Universitätslehrer, dann in reinen (auch von Hofpfalzgrafen verliehenen) Titel übergehend.
- Belegtext:
B. de P., der was ein doctor und ein lerer beider rechte, legum und juris
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: SächsWChr. 346
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
zwen leyen, die nicht doctores oder juristen seynd
Datierung: 1457
Fundstelle: Stobbe,RQ. II 50
- Belegtext:
recht und unrecht ... stellen an wissen und vorfaren doctoren in den rechten
Datierung: 1484
Fundstelle: OstfriesUB. II 213
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
de rad scholde neynen doctor hebben
Datierung: 1488
Region/Autor/Textsorte:
Braunschweig
Fundstelle: HistBibl. 19 (1905) 74
- Belegtext:
meyster H., doctoer in den gheestelicken rechte ende licenciaet in den wertlicken rechte, proest to E.
Datierung: 1497
Fundstelle: OstfriesUB. II 536
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
redte und radtstube: hadten f. dt. inss gemeine auffs wenigste 5 ader 6 juristen, dorunter doctores und magistri gewesen, dornach 3 ader 4 gute leute vom adel
Datierung: 1578
Fundstelle: Nostitz,Haushaltb. 151
Doktor (II)
Erklärung:
gelehrter Jurist überhaupt.
Doktor (III)
Erklärung:
Arzt.
- Belegtext:
were ouch sache das der doctor einer krancken personen glystier oder etwas artzny verordnen wurde
Datierung: 1500
Fundstelle: StraßbZftO. 287
Wort danach: Doktoratsstätte
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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