Wort davor: Diebderei

1Diebe
sprachliche Erläuterung: ahd. diubja, thiuba und anders; mnd. diüve, duffe und anders; mhd. diube, diuf(e) und ähnlich; obd. teuf(f), tief, tübi, túpe und ähnlich; nhd. deube.

1Diebe (I)
Erklärung: im Ahd.

1Diebe (II)

1Diebe (II 1)
Erklärung: Diebstahl.
1Diebe (II 2)
Erklärung: Feld- und Forstfrevel.
1Diebe (II 3)
Erklärung: (Fund-) Unterschlagung und Untreue.
1Diebe (II 4)
Erklärung: in Verbindung mit Verben.

1Diebe (II 4 a)
Erklärung: tun.
1Diebe (II 4 b)
Erklärung: begehen.
1Diebe (II 4 c)
Erklärung: jemanden des Diebstahls bezichtigen oder anklagen.
1Diebe (II 5)
Erklärung: formelhaft mit anderen Verbrechen verbunden.

1Diebe (II 5 a)
Erklärung: Diebe und Raub.
1Diebe (II 5 b)
Erklärung: ("die drei Sachen") Totschlag, Diebe, Notnunft.
1Diebe (II 5 c)
Erklärung: sonstige Verbindungen.
1Diebe (III)
Erklärung: Diebesgut; das Gestohlene.

1Diebe (III 1)
1Diebe (III 2)
Erklärung: mit Verben.
1Diebe (III 3)
Erklärung: neben "Raub".
vgl. Diebraub.
1Diebe (IV)
Erklärung: "Was die Sennerin von der Butter, die sie ihrem Bauern bringen muß, für ihren eigenen Verbrauch verwendet, nennt sie doib" Schmeller2 I 479.

Wort danach: 2Diebe

Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten