Wort davor: dech
Dechanei, Dechantei, Dekanei
sprachliche Erläuterung:
Nebenform ahd. dechenie; ahd. dechentey; mnd. techeney; mnl. dekenie; fries. dekkenye; tir. dächnei, degnei, deknei, tagnei, tech(e)nei, teg(e)nei, tegkeney, töchney, tögnei.
Dechanei (I)
Erklärung:
Amt, Würde oder Bezirk des kirchlichen 1Dechanten (I); Wohnung des Dechanten des Mauritiusstifts in Münster i. W.
Dechanei (II)
Erklärung:
Kapitel, an dessen Spitze ein Dechant steht.
- Belegtext:
dat wy gheenen deken noch haren zegeldragere langer in onser dekenie houden ne sullen danne het hem goet duncket
Fundstelle: MnlWB. II 107
Dechanei (III)
Erklärung:
Amt des Zunftältesten.
- Belegtext:
ooick ... hebben wij gheabolert ... de dekenen soo groot als cleene, mitsgaders tlet ende dekenye van de wevers, twelck men hiet de weverie ende de wijken van diere
Datierung: 1540
Fundstelle: CoutGand II 168
Dechanei (IV)
Erklärung:
in Tirol: Unterabteilung der Gemeinde, des Gerichts.
Dechanei (IV 1)
Erklärung:
als Bezirk.
Dechanei (IV 2)
Erklärung:
das Amt des Vorstehers eines solchen Bezirks.
- Belegtext:
ist ains richters recht, an wem die tegnei zu ainer ieglichen lantsprach im jar gevallet, ..., die selben sullen dem richter geben 10 (pfund) pr.
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. IV 6
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Wort danach: Dechaneier
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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