Wort davor: Beutemeister
beuten
sprachliche Erläuterung:
nd. bûten.
beuten (I)
Erklärung:
wegnehmen, erbeuten; (als Beute) verteilen.
vgl.
parten (I).
- Belegtext:
daz sal man deilin und butin nach mannis anczal
Datierung: 1328
Fundstelle: WetzlarUB. I 448
- Belegtext:
delen vnde buthen
Datierung: 1342
Fundstelle: LübUB. II 2, 680
- Datierung: 1348
Fundstelle: MGConst. VIII 534
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
were es aber vnser dhiener vnd fluge von dem bannyr, des habe sal man beuthen
Datierung: 1351
Fundstelle: NMittThürSächs. 7, 2 (1844) 123
- Belegtext:
dat guet ward dar gebutet; de copude wuren ghevanghen ghezat
Datierung: 1389
Fundstelle: HanseRez. III 464
- Datierung: 1398
Fundstelle: RTA. III 40
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Datierung: 1430
Fundstelle: BremUB. V 464
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- digitalisiert von der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
- Datierung: 1464
Fundstelle: OberhLüb. 100
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- in Google Books
- Belegtext:
dat der koeplude schepe unde guedere nicht ghebutet noch ghepartet en worden
Datierung: 1464
Fundstelle: OstfriesUB. I 702
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Datierung: 1486
Fundstelle: Lünig,CJMilit. 2
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Datierung: 1494
Fundstelle: OstfriesUB. II 425
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
alle den gewinst, rof und nahme, ... schal man ... parten und buten, na adelicheit und butesrechts
Datierung: 1494
Fundstelle: OstfriesUB. II 425
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BambEchtb. 79
- Belegtext:
darna buteden unse rutere ..., wes dar gewunnen was
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BrschwChr. III 115
- Belegtext:
sin perd und harnisch [wurde] gebutet
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BrschwChr. III 196 n
- Datierung: 1523
Fundstelle: Bergenfahrer 391
- Belegtext:
so sollen si das gerädt der veint peuten
Datierung: 1541
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 219
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1552
Fundstelle: NrhAnn. 25 (1873) 112
- Belegtext:
so sollen ... solche reisige ... gestrafft, auf das wenigst ihr haab und gut eingezogen, gebeutet ... werden
Datierung: 1563
Fundstelle: Moser,KreisAbsch. I 229
- Belegtext:
[bei einem Einbruchsdiebstahl] werden auch die jenigen, die ... das gestolen gutt mit gepartet vnd gebeutet, ... der ordentlichen straffe des diebstals vnterworffen
Datierung: 1603/05
Fundstelle: HambGO. IV Art. 34
- Belegtext:
es soll auch ewer keyner auß dem leger auf peuten ... nit zyehen
Fundstelle: Bonin,Reichsheer 64
- Belegtext:
dem ... sol man sein pfärd und wagen nemen und päuten
Fundstelle: SächsWChr. 364
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Fundstelle: BrschwChr. III 56
- Fundstelle: MittSchlesVk. 28 (1927) 231
beuten (I Spiegelstrich 1)
Erklärung:
jemanden beuten.
- Belegtext:
ein icklicher burger, der hie seshaft ist, ... jar und tag on nachfolgenden herren, den sol niemant beutten oder hauptrechten, und den sol man auch darbei schutzen und schirmen als ein ander burger
Datierung: 1525
Fundstelle: Philippsburg 975
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beuten (II)
Erklärung:
tauschen, vertauschen.
beuten (III)
Erklärung:
die Grenze bezeichnen.
beuten (IV)
Erklärung:
heimlich entwenden.
Wort danach: Beuten
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten