Wort davor: Benügung
(Benunft)
Erklärung:
Spuren der Tat, die man dem Täter abnimmt.
sprachliche Erläuterung:
ahd. pinumft, schwäb. binuft.
- Belegtext:
distractio pinumft
Fundstelle: AhdGl. II 38, 7
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
swelliche schädlich mann oder weib in ir gerichte käm gebunden oder gefangen ... daz denselben ... nieman überkommen mochte noch solte, wann mit dem binuffte, den sy von alter gewonheit her hand behalten
Datierung: 1321
Region/Autor/Textsorte:
Lindau
Fundstelle: Lünig,RA. XIII 1299
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
ob ain dieb gevangen wirt ane die waren schulte und an offenen diepstal und vúr geriht geantwúrt wirt, daz man den úber komen sol mit siben erberen mannen, die ze den heiligen sweren daz er ain diep si
und den binuft nit sprechent
Datierung: 1326/71
Fundstelle: RavensburgStR. 86
- Belegtext:
daz wir [K. Ludwig] den burgern ze Wangen ...irn binoft also setzen und bezzern uber ir alt gewohheit
Datierung: 1330
Fundstelle: MGConst. VI 1 S. 718
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
wir nement ... ab das gedingen und den binufft und die gelehrte wort, damit sie in ihr gericht daher schädlich lüte überkommen hand
Datierung: 1331
Region/Autor/Textsorte:
Kempten
Fundstelle: Haltaus 133
- Fundstelle: TübStud. II 332f.
Wort danach: benunften
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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