Wort davor: Bauleutenzunft
baulich, bäulich
Erklärung:
vom Feld- und Hochbau gebraucht.
sprachliche Erläuterung:
nd. buwlik.
baulich (I)
Erklärung:
bebaubar, in gutem Bauzustand.
baulich (I Spiegelstrich 1)
Erklärung:
meist formelhaft.
baulich (I Spiegelstrich 2)
Erklärung:
baulich legen: baulich machen.
baulich (II)
Erklärung:
zum Bauen verwendbar.
baulich (III)
Erklärung:
baulich sitzen wohnen.
- Belegtext:
wer zu E. burger sein wolle, das der in der stadt allzeit bawelichen sitzen
Datierung: 1351
Region/Autor/Textsorte:
Erfurt
Fundstelle: NMittThürSächs. 7, 1 (1844) 118
- Datierung: 1386
Fundstelle: WeimarStB. 272
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baulich (III Spiegelstrich 1)
Erklärung:
formelhaft: bulich und heblich (mit Habe).
- Belegtext:
wer nit buoliche unde hebeliche sitzet in stetten stedeliche, daz nieman den sol vuor ein burger haben
Datierung: 1315
Fundstelle: WormsUB. II 60
- Datierung: 1322
Region/Autor/Textsorte:
Würzburg
Fundstelle: MCastellana 131
- Datierung: 1337
Fundstelle: MWirzib. IV 145
- Datierung: 1347
Region/Autor/Textsorte:
Speyer
Fundstelle: Hilgard nr. 507
- Datierung: 1370
Region/Autor/Textsorte:
Rastatt
Fundstelle: GrW. I 438
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- Belegtext:
wer esz daz ieman die stat quem hinder ünsern heren von E. und hinder dem sess jar und dag bülich und hablich
Datierung: 1407
Region/Autor/Textsorte:
Gochsheim
Fundstelle: OStR. I 754
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- Datierung: 1413
Fundstelle: HeilbronnUB. I 2?6
- Fundstelle: DWB. I 1187
- Fundstelle: Lexer I 404
- Fundstelle: Schiller-Lübben I 466
[weitere Angaben: Bedeutung 1 irrig, zu baufällig]
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- Fundstelle: SchwäbWB. I 710
Wort danach: Bauliedlohn
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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