Wort davor: anwieden
anwinden
vgl.
unterwinden.
anwinden (I)
Erklärung:
zu belangen suchen.
- Belegtext:
so sol der rihter anderstunt vragen einen man der enwederhalp an winde
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(R.)Lehnr. 126
- Belegtext:
ist daz er sich also beredet, so sol der der den schaden enpfangen hat, vnd alle die in anwindent sin goot friend sin
Datierung: 1294
Fundstelle: Bergmann,München Urk. 11
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
anwinden (II)
Erklärung:
sich an etwas halten.
- Belegtext:
datse ... loven in trouwen ..., datse sick aennemen und anewinden der breve van eersten compromisse
Datierung: 1325
Fundstelle: MnlWB. I 190
anwinden (III)
Erklärung:
etwas übernehmen.
- Belegtext:
dat se sek weder anewinden welden der stad unde der slotele
Datierung: 1345
Fundstelle: HildeshUB. I 553
- Belegtext:
wes dat [grundrührige] gud were, de mochte sek sines gudes anewinden
Datierung: 1370
Fundstelle: Schiller-Lübben I 118
Faksimile
- Belegtext:
we sek denne des huses unde woninghe unde der molen anewunde
Datierung: 1404
Fundstelle: HildeshUB. III 52
anwinden (IV)
Erklärung:
sich an etwas (schadlos) halten.
- Belegtext:
so mochte he an Hanses gude ... sines gheldes, des om an den panden ... enbroken were, sek anewinden mit rechte
Datierung: 1385
Fundstelle: HildeshUB. II 358
- Datierung: 1400
Fundstelle: HildeshUB. III 7
Wort danach: Anwindung
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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