Wort davor: Ableib
ableib
Erklärung:
leblos, tot.
sprachliche Erläuterung:
abeleib, ableibe, mhd. abelîbe, ofries. eflîve, êlîve, oflîve.
- Belegtext:
daz von des broeden fleischers art sin vater abelîp wart
Fundstelle: Eraclius 364
- Belegtext:
ther sin mon is elive
Fundstelle: Richth. 118, 21
[weitere Angaben: Neue Rüstringer Küren]
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- Belegtext:
thet thet bern and thiu berthe oflive werthe
Region/Autor/Textsorte:
FriesLRe. 23, Rüst.
Fundstelle: Richth. 75, 24
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- Belegtext:
ac ief hiu eflive werthe
Region/Autor/Textsorte:
FriesLRe. 23, Em. I
Fundstelle: Richth. 76, 1
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ableib (Spiegelstrich 1)
Erklärung:
ableib tun töten, insbesondere hinrichten.
- Belegtext:
wisse nit, das iemand ableibe mit dem nachrichter geton worden
Datierung: 1477
Region/Autor/Textsorte:
AulendorferArchiv
Fundstelle: SchwäbWB. I 42
- Belegtext:
daz si von vertanen laeuten in irer stat, die den rat ... oder den mereren teil dunchet auf den ayde, daz ir sterben pezzer sei danne ir leben, mugen verderben und abeleib tuon
Region/Autor/Textsorte:
Ludwig IV. für Heilbronn 1322
Fundstelle: HeilbronnUB. I 43 Z. 33 nr. 101
Wort danach: ableiben
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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