Wort davor: Ablaßtag
Ablassung
sprachliche Erläuterung:
mnd. aflâtinge.
Ablassung (I)
Erklärung:
Abtretung, Übergabe, Auflassung.
- Belegtext:
to eyner orkunde desser aflatinghe hebbe ik myn inseghel an dessen bref ghehenget
Datierung: 1332
Fundstelle: CDBrandenb. I 22 S. 37
- Belegtext:
ek hebbe vercoft ... en punt gheldes deme rade ... unde do des ene rechte aflathinge unde vorticht
Datierung: 1351
Fundstelle: HannovUB. 285
- Belegtext:
desse cop, vulbord, aflatinge unde verticht sint gheschen vor gherichte
Datierung: 1357
Fundstelle: HildeshUB. II 80
- Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: RügenLR. 59
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alle pertinentien, so ... zum closter gehört haben, mit ... derer auf- und ablassung
Datierung: 1669
Fundstelle: Sachsse,MecklUrk. 395
Faksimile
- Belegtext:
Verkäuferin eines Erbzinsgutes will dem käufer die gerichtliche vor- und ablassung tun
Datierung: 1761
Region/Autor/Textsorte:
Altdamm
Fundstelle: PommMbl. 21 (1907) 37
- Fundstelle: BaltStud. 46 (1896) 78
- Fundstelle: Berghaus I 17
- Fundstelle: MecklUB. XIII nr. 7679
- Fundstelle: Schiller-Lübben I 28
Faksimile
Ablassung (II)
Erklärung:
Entlassung, Beurlaubung.
Ablassung (III)
Erklärung:
Ablieferung.
Ablassung (IV)
Erklärung:
Nachlaß.
Ablassung (V)
Erklärung:
Abnahme von der Folter.
- Belegtext:
wenn ainer die bekantnuß, so er in der pein außgesagt, und nach der ablassung bestättiget hat, ... hernach widerruefft
Fundstelle: NÖLGO. 1656(CAustr.) I 39 § 4
Wort danach: Ablaßvogt
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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